Lena Gorelik

Über diesen Blog

Herzlich willkommen beim Blog „Literaturstadt Reykjavik – von innen betrachtet“.
In Zusammenarbeit mit der UNESCO-Literaturstadt Reykjavik bietet das Goethe-Institut deutschen Autorinnen und Autoren die Möglichkeit, zwei Monate in der isländischen Hauptstadt zu verbringen, zu schreiben und zu recherchieren. Auf diesem Blog schreiben unsere Writers-in-Residence über ihre Erfahrungen, Erlebnisse und Eindrücke in Island und teilen ihre Beobachtungen „von innen“.

Lena Gorelik

Foto: Charlotte Troll

Lena Gorelik wurde 1981 in Sankt Petersburg geboren und kam 1992 mit ihrer Familie nach Deutschland. Sie ist ausgebildete Journalistin und studierte Osteuropastudien. 2004 erscheint Lena Goreliks erster Roman „Meine weißen Nächte“, in dem die Hauptperson Anja mit ihren Eltern aus Russland einwandert. Mittlerweile in München etabliert, erinnert sich Anja an die Kindheit in Russland und die Eingewöhnungszeit in Deutschland. Ein gelungenes Romandebüt, das vor allem für seinen Balancegang zwischen unterhaltsamer Leichtigkeit und Tiefgang gelobt wurde. Themen wie Identität, Migration, die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und Brüche in der Familiengeschichte klingen auch in den folgenden Romanen „Hochzeit in Jerusalem“ (2011), „Die Listensammlerin“ (2014) und „Null bis unendlich“ (2015) an. Besonders im Buch „Lieber Mischa“ (2011), einem fiktiven Brief der Autorin an ihren Sohn, beschäftigt sich Lena Gorelik intensiv mit der jüdischen Identität.

Mit dem Sachbuch „Sie können aber gut Deutsch!“ (2012) positioniert sich Lena Gorelik gegen die anhaltende Integrationsdebatte in Deutschland und gegen eine Praxis, die Menschen nach ihrer Herkunft und ihrem Integrationswillen beurteilt, statt ihnen als Menschen zu begegnen. Auch in ihren Beiträgen zur literarischen Plattform „Freitext“ in der Wochenzeitung Die Zeit zeigt Lena Gorelik ein starkes gesellschaftliches Engagement und thematisiert z.B. Rassismus und Gleichberechtigung.

Lena Gorelik ist bereits mehrfach mit Preisen ausgezeichnet worden, so hat sie 2005 den Bayerischen Kunstförderpreis erhalten, war 2007 mit „Hochzeit in Jerusalem“ für den Deutschen Buchpreis nominiert, und wurde 2014 mit dem Buchpreis der Stiftung der Ravensburger Buchverlage ausgezeichnet. Sie lebt mit ihrer Familie in München. Vom 20.04. – 30.05.2016 wird sie im Rahmen des Writer-in-Residence-Programms in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut und der Unesco Literaturhauptstadt Reykjavík einen Schreibaufenthalt auf Island verbringen. Während dieser Zeit arbeitet sie an ihrem neuen Roman, der ebenfalls auf Island spielt. Im Weblog Literaturstadt Reykjavik wird Lena Gorelik über ihre Zeit auf Island berichten.
Lena
2016-04-05


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