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    <title>Weblog: Tapetenwechsel//Cambio d'aria</title>
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    <title>Fußballsamstag</title>
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    Der SC Freiburg hat verloren. Die Abschlussfeier ist ins Wasser gefallen. Der deutsche Fußball wird in Italien nicht mit dem gleichen Interesse verfolgt wie die britische Premier League oder die spanischen Meisterschaffen eines Messi und Konsorten. Das ändert sich jedoch gerade. Die Popularität des deutschen Fußballs ist mit den Erfolgen von Bayern München gewachsen, einem Club, der ein auch in Italien vor allem seit dem überwältigenden Sieg im rein deutschen Endspiel der Champions League geschätztes Mannschaftsspiel pflegt. Wir haben das Klima rund um das entscheidende Spiel zwischen dem FC Freiburg und Schalke 04 bei einem Gang durch die Stadt gespürt. Erwartet hatten wir gewöhnliche Szenen aus dem Leben von Fußballfans, die vor dem Spiel entsprechenden Radau machen. Keine Ahnung, was sich vor oder im Stadion abgespielt hat, aber am Ende hat sich der Eindruck verfestigt, dass es ein lautes Fest mit vielleicht ein paar Bieren zu viel war, aber nichts Außergewöhnliches im Vergleich zu Italien, wo bei wichtigen Spielen die Spannung so stark ist, dass es immer wieder zu Zusammenstößen zwischen den Fans der rivalisierenden Vereine kommt. In Freiburg strömten die Fans nach dem Spiel mit Zügen und Straßenbahnen ab, denn man kommt mit dem Wagen nicht bis zum Stadion und es gibt dort auch keine Parkplätze. Ein gut verlebter Sport-Tag in der „grünen Stadt&quot;, abgesehen von der entscheidenden Niederlage. Eine persönliche Umfrage ergab, dass der beliebteste Sportler in Deutschland noch immer der Torwart von Juventus Turin und Nationalspieler Buffon ist. Möglicherweise haben sie eine Fußballweltmeisterschaft dank eines Patzers unseres Torwarts gewonnen. Das werde ich in den Fußballchroniken überprüfen. 
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    <dc:publisher>Weblog: Tapetenwechsel//Cambio d'aria</dc:publisher>
    <dc:creator>nospam@example.com (Piercarlo Fiumanò)</dc:creator>
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    Freiburg, </dc:subject>
    <dc:date>2013-05-19T13:43:00Z</dc:date>
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    <title>Il bassorilievo di Ratzinger</title>
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    &quot;Gesu&#039; sarebbe sicuramente su Facebook e Twitter se vivesse al giorno d&#039;oggi&quot;: questa affermazione dell&#039;arcivescovo di Friburgo Robert Zollitsch, che e&#039; anche presidente della Conferenza Episcopale tedesca, e&#039; stata riportata con un certo risalto anche in Italia. Questa frase ci e&#039; tornata in mente guardando il bassorilievo commemorativo della visita di Papa Ratzinger a Friburgo avvenuta lo scorso anno. La Chiesa si rinnova cercando di restare in sintonia con i tempi e l&#039;uso dei social network e&#039; una possibilita&#039; di raggiungere nuovi fedeli che altrimenti non avrebbe mai raggiunto. D&#039;altra parte l&#039;oggi Papa emerito Ratzinger e&#039; stato il primo a lanciare i suoi messaggi su Twitter oggi seguito da Papa Francesco. Inoltre chi avrebbe mai potuto immaginare che oggi avremmo addirittura avuto due Papi che coesistono nei giardini di Castel Gandolfo? Papa Ratzinger nel bassorilievo sulla destra per chi entra nella cattedrale e&#039; raffigurato con un sorriso molto pacificato, quasi enigmatico. Vengono in mente le sue parole d&#039;addio al Pontificato in un discorso pronunciato in latino. Succedono cose nuove sotto il cielo della Chiesa.       
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    <dc:publisher>Weblog: Tapetenwechsel//Cambio d'aria</dc:publisher>
    <dc:creator>nospam@example.com (Piercarlo Fiumanò)</dc:creator>
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    Freiburg, </dc:subject>
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    <title>Vauban, Wirklichkeit gewordene Utopie</title>
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    Endlich gelingt es, das französisch ausgesprochene Vauban zu besuchen. In einer ehemaligen französischen Militärbasis ist in Freiburg eine „grüne Stadt&quot; entstanden, eines der wichtigsten Beispiele ökologisch nachhaltigen Bauens, das 2010 sogar bei der Weltausstellung in Shanghai vorgestellt wurde. Bei einem kurzen Besuch in der Mittagszeit entdecke ich die Geheimnisse dieses Ortes, der 1993 geplant wurde und an dem heute 5.000 Menschen wohnen. Zu kurz für ein umfassendes Bild, aber lang genug, um eine Vorstellung zu erhalten. Die Tatsache, dass alles integriert ist, Häuser und Bewohner des Viertels, macht diesen Ort einzigartig, das wird bei einem Blick auf den Stil der Gebäude und auf die Menschen auf den schmalen Straßen im Grünen deutlich. Darunter machen wir das Profil der ersten Pioniere aus, die sich in den Anfangsjahren in diesem überraschenden Viertel ansiedelten, echte Veteranen. Einige wohnen in Häusern, die gut zu einer Kommune von Blumenkindern der 60er Jahre passen würden. Eine Art von Kollektivismus ante litteram, bei dem über alles diskutiert und an allem teilgehabt wurde. Die Kollegen von der „Badischen Zeitung&quot; werden später erklären, dass hier mehr als 92 Häuser mit einem Stromverbrauch von nur 15 Kilowatt pro Quadratmeter errichtet wurden. Im Innern des Viertels entsteht der Eindruck einer Wirklichkeit gewordenen Utopie, bei der die Stromversorgung durch die Nutzung von Abwärme sichergestellt wird. Es gibt hier sogar so genannte „Sonnenschiffe&quot; (Plus Energy House), Häuser, die mehr Energie produzieren als sie verbrauchen. Ein so starkes Augenmerk auf die Umwelt ist im Reich der Green Economy nicht zufällig. Die Wohnungen verfügen über Zentralheizungen, bei denen Holzspäne als Brennstoff eingesetzt wird. Diese Bautechniken sind in Italien nicht unbekannt, aber wir sind noch weit von solchen Energiesparmodellen entfernt. Nicht zufällig organisieren Vereine Führungen für Schulen, denn in Vauban kann man offenbar auch etwas lernen. Erstaunlich der Einsatz des Regenwassers, das gesammelt wird. Der Kollege Karl, der hier in der Nähe wohnt, aber interessanterweise mit dem Wagen zur Arbeit fährt und damit freundlichen Tadel der Zeitung erntet, erklärt, dass es nur außerhalb des Viertels einen Parkplatz gibt, denn alles ist zu Fuß zu erreichen. Dieses Verkehrsmodell wird auch am Freiburger Fußballstadion angewandt, wo es keine Parkplätze gibt, das aber an Spieltagen ununterbrochen von Bussen angefahren wird. Freiburg ist wie geboren für eine Stadt ohne Parkplatz. Jede unter Abgasen leidende Altstadt wäre gern vom Autoverkehr befreit. Hier ist die Utopie Wirklichkeit. 
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    <dc:publisher>Weblog: Tapetenwechsel//Cambio d'aria</dc:publisher>
    <dc:creator>nospam@example.com (Piercarlo Fiumanò)</dc:creator>
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    Freiburg, </dc:subject>
    <dc:date>2013-05-17T18:39:53Z</dc:date>
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