Ho rimandato a tal punto che ora ho solo oggi per salutare. Prima di tutto però un aggiornamento conclusivo sulla mia “produzione”, che ieri si è arricchita di un inaspettato pezzo (in realtà un’intervista) sulla cattura di Michele Zagaria. E ora aspettiamo che escano gli ultimi due, sulla tifoseria laziale e sui rifugiati, il più lungo di tutti e per qualche ragione anche il più impegnativo.
Come sia andata questa esperienza credo di averlo raccontato in ogni modo. Quindi, a questo punto, non mi resta altro che ringraziare, partendo dal Goethe Institut di Roma. E quindi un abbraccio fortissimo a Susanne, Elisa, Kaspar e Anne, che ho conosciuto meno degli altri ma che è stata la prima con la quale ho organizzato il mio arrivo a Berlino. Grazie a Bettina senza la quale non avrei visto i miei pezzi pubblicati e senza la quale non ci sarebbe stata traduzione in tedesco del blog. Grazie di cuore per questa bella e grande occasione.
Grazie alla Radio Vaticana, alla direzione e ai colleghi e amici che hanno condiviso con me, anche se da lontano, il lavoro alla Taz.
E ovviamente grazie alla Taz, soprattutto alle belle persone che ho incontrato: Doris, Barbara, Enrico, Marie Claude, Thomas, Gaby, Anke. Con alcuni abbiamo già pianificato le loro prossime “vacanze romane”, mi auguro con tutto il cuore di rivederli presto a Roma.
Ambros, tocca a te. Per un mese e mezzo abbiamo attraversato insieme questa piccola avventura, io in Germania molto più spaesata di te in Italia, abituato come sei al mio paese. Sono stata fortunata a trovare in te “l’altra metà” di questo scambio. Quindi grazie per tutte le chiacchiere, i caffè, le cene e i bicchieri di rosso condivisi.
E in chiusura un “grazie” particolare. Ai bravissimi suonatori di fisarmonica incontrati in metropolitana, al momento del cambio tra la linea 2 e la 6. Ogni mattina uno diverso, ogni mattina una colonna sonora speciale e bellissima.
E quindi a loro, e a voi, l’omaggio di un altro artista di strada, dall’Ucraina a Villa Borghese.
http://www.youtube.com/watch?v=j8HLeg-s9Z0
Friday, 9. December 2011
I miei saluti in musica
Wednesday, 7. December 2011
Ancora due giorni
Ebbene, ci stiamo avvicinando. Venerdì sarà l’ultimo giorno di lavoro alla Taz, anche se Berlino mi vedrà girovagare per le sue strade ancora per un po'. Saranno ore di vero turismo, le uniche. Finora il mio spirito è stato un altro, quello di voler lavorare, o meglio conoscere, la realtà di questo giornale. Non sono riuscita a capirne le pagine, i contenuti, ma ho scoperto le persone, e questa è stata la vera ricchezza di questo periodo.
Voglio poter credere che porterò con me a Roma dei nuovi amici, che forse, prima o poi, passeranno a trovarmi e che forse, prima o poi, tornerò io a trovare. C’è un po’ di tristezza in me, credo che sia sufficiente scrivere questo per far comprendere l’intensità di queste settimane. Ho incontrato colleghi con i quali condividere vecchi e nuovi interessi, professionali e umani.
Li nominerò, nei prossimi due blog che restano. Posso ancora permettermi di rimandare i saluti, non mi sono mai piaciuti.
Voglio poter credere che porterò con me a Roma dei nuovi amici, che forse, prima o poi, passeranno a trovarmi e che forse, prima o poi, tornerò io a trovare. C’è un po’ di tristezza in me, credo che sia sufficiente scrivere questo per far comprendere l’intensità di queste settimane. Ho incontrato colleghi con i quali condividere vecchi e nuovi interessi, professionali e umani.
Li nominerò, nei prossimi due blog che restano. Posso ancora permettermi di rimandare i saluti, non mi sono mai piaciuti.
Monday, 5. December 2011
Weihnachtsstimmung
Meine Tage bei der Taz nähern sich ihrem Ende und damit mein erster Blog. Er wird mir fehlen, wenn ich ihn auch nicht täglich fortgeschrieben habe. In der Zwischenzeit produziere ich Artikel, die letzten beiden werden allerdings wohl erst veröffentlicht, wenn ich schon nicht mehr hier bin. Hoffentlich schicken sie mir trotzdem ein paar Belegexemplare!
In einigen Tagen wird heißen, Abschied zu nehmen, so wie Ambros vor mir es getan hat, der mir auf sehr vergnügliche Weise die Bedeutung seiner diesbezüglichen Bemerkungen erklärte. Um nicht in den Stil des „real existierenden Sozialismus“ zu verfallen, werde ich die Abschiedsgrüße auf mehrere Tage verteilen. Und um niemanden mit einer nutzlosen Namensliste zu langweilen. Hinter jedem Namen verbirgt sich eine Person, die für meine hiesige Erfahrung eine besondere Bedeutung hat.
Der einzige italienische Sender, den ich in diesen Tagen sehe, ist das erste Programm der RAI. Wer mich kennt und weiß, was ich von unserem angeblich wichtigsten Kanal halte, mag darüber lächeln. Zumindest habe ich mich so in die italienische Weihnachtsstimmung versetzt. Hier stößt man auf den Advent, sobald man auch nur die Nase aus der Tür steckt. Weihnachten ist hier einfach überall. Von der Adventskerze im Schwimmbad bis zum Kiosk zwischen den Gleisen der U2, die ich jeden morgen nehme. Es gibt keinen ungemütlicheren Ort für den Verkauf von Kaffee, Brötchen, Kuchen und Keksen. Und trotzdem haben die beiden wunderbaren weißhaarigen Damen ihren Kiosk in ein buntes Lichtermeer verwandelt. Ebenso verzaubert leuchten Kerzen und Holzschmuck in den Fenstern vieler Wohnungen. Das genaue Gegenteil der fürchterlichen Weihnachtsmänner, die über so viele römische Balkons steigen!
Und dann sind da noch die phantastischen Weihnachtsmärkte! Von den Ständen für Touristen wie auf der Piazza Navona bis zu echten Spezialitäten, die das Gefühl vermitteln, mitten in einem Bergdorf zu stehen und nicht in einer Hauptstadt wie Berlin. Wie der Weihnachtsmarkt, über den ich gestern in Neukölln geschlendert bin und den ich nur mit Hilfe eines Kenners gefunden habe. Ein Stückchen Deutschland in einem türkischen Viertel, das Dich mit Verkehr, Chaos und Lärm empfängt, sobald Du aus der U-Bahn kommst.
Ich habe nichts gekauft. „Wir müssen uns alle bemühen, Italien zu retten“, hat Ministerpräsident Monti sinngemäß gesagt, als er die Sparmaßnahmen für dreißig Milliarden Euro vorstellte. Daher drängt sich der Gedanke an die nächsten Monate voller Opfer förmlich auf, aber wie weit wird das gehen? Ich halte die Wiedereinführung der Grundsteuer unter anderem Namen für richtig. Berlusconi hatte sie abgeschafft, um seine Sympathiewerte zu erhöhen. Das war von Anfang an der falsche Ansatz. Ich zahle, weil ich es mir leisten kann. Über die anderen Maßnahmen wie Rentenreform und Steuererhöhungen muss ich mich noch genauer informieren. Instinktiv möchte ich allerdings den Protest dagegen unterstützen, den die Gewerkschaft CGIL, Italiens größte Arbeitnehmervertretung, angekündigt hat.
(Übersetzung: Bettina Gabbe)
In einigen Tagen wird heißen, Abschied zu nehmen, so wie Ambros vor mir es getan hat, der mir auf sehr vergnügliche Weise die Bedeutung seiner diesbezüglichen Bemerkungen erklärte. Um nicht in den Stil des „real existierenden Sozialismus“ zu verfallen, werde ich die Abschiedsgrüße auf mehrere Tage verteilen. Und um niemanden mit einer nutzlosen Namensliste zu langweilen. Hinter jedem Namen verbirgt sich eine Person, die für meine hiesige Erfahrung eine besondere Bedeutung hat.
Der einzige italienische Sender, den ich in diesen Tagen sehe, ist das erste Programm der RAI. Wer mich kennt und weiß, was ich von unserem angeblich wichtigsten Kanal halte, mag darüber lächeln. Zumindest habe ich mich so in die italienische Weihnachtsstimmung versetzt. Hier stößt man auf den Advent, sobald man auch nur die Nase aus der Tür steckt. Weihnachten ist hier einfach überall. Von der Adventskerze im Schwimmbad bis zum Kiosk zwischen den Gleisen der U2, die ich jeden morgen nehme. Es gibt keinen ungemütlicheren Ort für den Verkauf von Kaffee, Brötchen, Kuchen und Keksen. Und trotzdem haben die beiden wunderbaren weißhaarigen Damen ihren Kiosk in ein buntes Lichtermeer verwandelt. Ebenso verzaubert leuchten Kerzen und Holzschmuck in den Fenstern vieler Wohnungen. Das genaue Gegenteil der fürchterlichen Weihnachtsmänner, die über so viele römische Balkons steigen!
Und dann sind da noch die phantastischen Weihnachtsmärkte! Von den Ständen für Touristen wie auf der Piazza Navona bis zu echten Spezialitäten, die das Gefühl vermitteln, mitten in einem Bergdorf zu stehen und nicht in einer Hauptstadt wie Berlin. Wie der Weihnachtsmarkt, über den ich gestern in Neukölln geschlendert bin und den ich nur mit Hilfe eines Kenners gefunden habe. Ein Stückchen Deutschland in einem türkischen Viertel, das Dich mit Verkehr, Chaos und Lärm empfängt, sobald Du aus der U-Bahn kommst.
Ich habe nichts gekauft. „Wir müssen uns alle bemühen, Italien zu retten“, hat Ministerpräsident Monti sinngemäß gesagt, als er die Sparmaßnahmen für dreißig Milliarden Euro vorstellte. Daher drängt sich der Gedanke an die nächsten Monate voller Opfer förmlich auf, aber wie weit wird das gehen? Ich halte die Wiedereinführung der Grundsteuer unter anderem Namen für richtig. Berlusconi hatte sie abgeschafft, um seine Sympathiewerte zu erhöhen. Das war von Anfang an der falsche Ansatz. Ich zahle, weil ich es mir leisten kann. Über die anderen Maßnahmen wie Rentenreform und Steuererhöhungen muss ich mich noch genauer informieren. Instinktiv möchte ich allerdings den Protest dagegen unterstützen, den die Gewerkschaft CGIL, Italiens größte Arbeitnehmervertretung, angekündigt hat.
(Übersetzung: Bettina Gabbe)
Saturday, 3. December 2011
Applausi al cambio d'aria
Tre giorni senza scrivere il blog! Me ne rendo conto ora, e grazie a qualche suggerimento da Roma. Evidentemente c’è chi si diverte a leggermi visto che sono arrivati reclami via mail. Non riuscirò ad andare per ordine, posso solo dire che è uscito un altro pezzo sulla Taz, amaro, sulla morte di Lucio Magri, sulla sua scelta di morire. Non allego un link. E’ solo sul cartaceo. Fidatevi.
La giornata determinante è stata però ieri. La presentazione ad un pubblico misto del progetto Cambio d’aria del Goethe, che ha portato a questo scambio tra giornalisti. In realtà la nostra presenza era inserita in un convegno molto più articolato, dibattiti animati da giornalisti, docenti universitari, tedeschi e italiani. Interventi sicuramente molto più seri dei nostri. Poi, dopo intensi scambi di vedute sullo stato di salute delle relazioni politico-economiche tra Germania e Italia, si è arrivati a noi. I valorosi sono saliti sul palco per parlare del loro “Erasmus”, azzeccatissima definizione scelta da uno dei partecipanti. A turno abbiamo raccontato velocemente, anche ironicamente, della nostra esperienza. Una presenza sul palco breve ma efficace, a detta di alcuni del pubblico.
I colleghi li ho dunque incontrati tutti ieri per la prima volta, li conoscevo solo attraverso i loro blog. E ho avuto l’impressione che per tutti (come del resto per chi scrive) sia stata un’esperienza positiva. Brevemente abbiamo accennato agli incarichi ricevuti nelle diverse redazioni, più a lungo si è scherzato sui “luoghi comuni”, e siamo stati tutti bravi a rispettare il copione. Siamo riusciti a raccontare del silenzio e dalla efficienza delle redazioni tedesche, così come del caos e delle lunghe pause pranzo e caffè di quelle italiane. Penso di poter dire che forse tutti noi ripeteremmo molto volentieri l’esperienza. Soprattutto ora che siamo più rodati. In ogni caso per me non è ancora finita, ancora una settimana per fortuna.
In conclusione un link ve lo regalo lo stesso. Perché vi racconta di un luogo magico, dove bastano un paio di ore per buttare tutto (o tutti! scegliete voi) dietro le spalle.
http://www.liquidrom-berlin.de/de/
E’ da lì che sono appena tornata, in pieno stato di grazia
La giornata determinante è stata però ieri. La presentazione ad un pubblico misto del progetto Cambio d’aria del Goethe, che ha portato a questo scambio tra giornalisti. In realtà la nostra presenza era inserita in un convegno molto più articolato, dibattiti animati da giornalisti, docenti universitari, tedeschi e italiani. Interventi sicuramente molto più seri dei nostri. Poi, dopo intensi scambi di vedute sullo stato di salute delle relazioni politico-economiche tra Germania e Italia, si è arrivati a noi. I valorosi sono saliti sul palco per parlare del loro “Erasmus”, azzeccatissima definizione scelta da uno dei partecipanti. A turno abbiamo raccontato velocemente, anche ironicamente, della nostra esperienza. Una presenza sul palco breve ma efficace, a detta di alcuni del pubblico.
I colleghi li ho dunque incontrati tutti ieri per la prima volta, li conoscevo solo attraverso i loro blog. E ho avuto l’impressione che per tutti (come del resto per chi scrive) sia stata un’esperienza positiva. Brevemente abbiamo accennato agli incarichi ricevuti nelle diverse redazioni, più a lungo si è scherzato sui “luoghi comuni”, e siamo stati tutti bravi a rispettare il copione. Siamo riusciti a raccontare del silenzio e dalla efficienza delle redazioni tedesche, così come del caos e delle lunghe pause pranzo e caffè di quelle italiane. Penso di poter dire che forse tutti noi ripeteremmo molto volentieri l’esperienza. Soprattutto ora che siamo più rodati. In ogni caso per me non è ancora finita, ancora una settimana per fortuna.
In conclusione un link ve lo regalo lo stesso. Perché vi racconta di un luogo magico, dove bastano un paio di ore per buttare tutto (o tutti! scegliete voi) dietro le spalle.
http://www.liquidrom-berlin.de/de/
E’ da lì che sono appena tornata, in pieno stato di grazia
Tuesday, 29. November 2011
Gli occhi dei rifugiati
Rifugiati. Qui in Germania questa parola assume un significato che in Italia abbiamo dimenticato da tempo. Forse non tutti i tedeschi sarebbero d’accordo con me, poiché pensano che manchi anche al loro paese la capacità di fornire reale accoglienza. Ma quando vedi le enormi differenze che regolano la vita di queste persone nei due paesi riesci a capire perché alcuni avvocati tedeschi, e di rimando decine di magistrati loro connazionali, abbiamo deciso di bollare come “disumane” le condizioni in cui noi, in Italia, permettiamo che queste persone vivano.
Ho trascorso la mattinata prima in una associazione iraniana che si occupa di rifugiati iraniani e afgani a Berlino, poi con un gruppo di giovani richiedenti asilo che a turno, nel Parlamento, hanno incontrato un esponente del partito Die Linke, La sinistra, e poi parlamentari dei verdi. Chiedevano la possibilità di poter frequentare corsi di tedesco, necessari al loro inserimento. Sono stati ascoltati, è stato assicurato loro che le loro richieste avrebbero avuto voce (con quanta possibilità di successo non so). Nella capitale la situazione è sicuramente più agevolata che in altre parti della Germania. Resta un punto fondamentale, in Italia abbiamo centinaia di persone come loro che non riescono a far valere i loro diritti di esseri umani. Sono rinchiusi nei Cie (centri di identificazione ed espulsioni), campi e tendopoli dove il rispetto della dignità umana è un accessorio. E quando viene loro riconosciuto lo status di rifugiati vengono abbandonati a loro stessi, senza la minima preoccupazione di uno Stato che a stento li sopporta a dispetto di qualsiasi convenzione internazionale.
I respingimenti sono l’evidente limitazione, in Italia, del diritto d’asilo.
Negli occhi dei ragazzi che ho incontrato questa mattina, e che si trovano in Germania da pochi mesi, ho letto dolore e timore, così come in quelli dei loro coetanei conosciuti a Roma. Alle spalle hanno tutti lo stesso passato, gli stessi traumi, e il ricordo di famiglie che forse non ritroveranno mai più. La differenza è che Sohrab e Derya e tutti gli altri come loro che ho conosciuto qui a Berlino possono sperare in un futuro dignitoso, al contrario di chi dopo mesi e mesi è ancora rinchiuso nei Cie di Roma, di Milano, di Torino, di Modena, di Gradisca, di Bari e di Trapani. Così come nel Centro di accoglienza per richiedenti asilo di Mineo e nei centri di prima accoglienza di Porto Empedocle, Cagliari e Lampedusa.
Ho trascorso la mattinata prima in una associazione iraniana che si occupa di rifugiati iraniani e afgani a Berlino, poi con un gruppo di giovani richiedenti asilo che a turno, nel Parlamento, hanno incontrato un esponente del partito Die Linke, La sinistra, e poi parlamentari dei verdi. Chiedevano la possibilità di poter frequentare corsi di tedesco, necessari al loro inserimento. Sono stati ascoltati, è stato assicurato loro che le loro richieste avrebbero avuto voce (con quanta possibilità di successo non so). Nella capitale la situazione è sicuramente più agevolata che in altre parti della Germania. Resta un punto fondamentale, in Italia abbiamo centinaia di persone come loro che non riescono a far valere i loro diritti di esseri umani. Sono rinchiusi nei Cie (centri di identificazione ed espulsioni), campi e tendopoli dove il rispetto della dignità umana è un accessorio. E quando viene loro riconosciuto lo status di rifugiati vengono abbandonati a loro stessi, senza la minima preoccupazione di uno Stato che a stento li sopporta a dispetto di qualsiasi convenzione internazionale.
I respingimenti sono l’evidente limitazione, in Italia, del diritto d’asilo.
Negli occhi dei ragazzi che ho incontrato questa mattina, e che si trovano in Germania da pochi mesi, ho letto dolore e timore, così come in quelli dei loro coetanei conosciuti a Roma. Alle spalle hanno tutti lo stesso passato, gli stessi traumi, e il ricordo di famiglie che forse non ritroveranno mai più. La differenza è che Sohrab e Derya e tutti gli altri come loro che ho conosciuto qui a Berlino possono sperare in un futuro dignitoso, al contrario di chi dopo mesi e mesi è ancora rinchiuso nei Cie di Roma, di Milano, di Torino, di Modena, di Gradisca, di Bari e di Trapani. Così come nel Centro di accoglienza per richiedenti asilo di Mineo e nei centri di prima accoglienza di Porto Empedocle, Cagliari e Lampedusa.
Sunday, 27. November 2011
Ozio, nuotate e passeggiate
Ho trovato dove potermi tuffare. E questo ho fatto questa mattina. Due ore di bracciate al caldo. Una bella piscina super-riscaldata, più di quella che frequento a Roma. La mia domenica è dunque iniziata così, con un tot (non le ho contate) di vasche. Un rapido spuntino e un rapido aggiornamento su ciò che accade, soprattutto in Italia, prima di incamminarmi.
E ancora una volta leggo quello che non vorrei mai più leggere. Una strage di poveri esseri umani che fuggivano dai loro paesi per sopravvivere. E ancora una volta leggo che è la Radio Vaticana a rimandare la voce della Chiesa italiana, che chiede di rivedere le quote per gli ingressi da quei paesi dilaniati da guerre e rivolte. La tragedia questa volta non è a Lampedusa, ma nel brindisino, in Puglia, perché la rotta dell’isola siciliana è stata chiusa. Gli arrivi non si interrompono, cambiano direzione. I pattugliamenti, la soluzione della politica italiana, non funzionano, uccidono. L’unica risposta è maggiore cooperazione da parte di tutti gli stati europei, nonostante la crisi. Ma soprattutto rivedere le quote degli ingressi in Italia e in Europa. Se non cambia l’atteggiamento queste tragedie non finiranno, perché mai finiranno i viaggi della disperazione. Ed è per questo che aspetto con ansia, questa settimana, di immergermi nella realtà dei rifugiati in Germania. Ho bisogno di capire se anche qui, come in Italia, i vulnerabili troppo spesso diventano le vittime.
In Germania invece, oltre allo shock generato dagli omicidi commessi da un gruppo neonazista, e alla rabbia contro il ritardo con il quale le forze dell’ordine sono intervenute per trovare i responsabili (e credo che molto sia ancora da scoprire), l’altra notizia è la protesta di manifestanti ambientalisti, oggi arrestati, che tentavano di bloccare la ferrovia dove dovrà passare un treno di scorie atomiche diretto dalla Francia nel nord della Germania. Non posso non pensare (diversa l’origine, ma sempre di scorie parliamo) alle tante proteste in atto contro il sindaco di Roma, Gianni Alemanno, e la presidente della Regione Lazio, Renata Polverini, a causa del progetto di realizzare nuove discariche nei pressi di Roma (in zone ad alto interesse economico, culturale e ambientale). Questo per poter chiudere l’attuale discarica romana di Malagrotta. La domanda è: ma che aspettiamo a iniziare la differenziata? Quanti anni luce è indietro Roma?
La mia giornata è quindi continuata con interminabili camminate. Sono arrivata sino al vecchio quartiere ebraico di Berlino, con la Sinagoga di Oranienburger Strasse. Lì c’è il più antico cimitero ebraico della città, oggi è un piccolo giardinetto con una scultura e una lapide che ne tracciano la storia. Distanti pochi metri ho notato quelle che noi chiamiamo le “pietre d’inciampo”, piccoli sampietrini di ottone che ricordano i deportati. A Roma sono state incastonate nei marciapiedi del quartiere ebraico, il ghetto, da poco più di un anno. Qui esistono da molto prima.
E improvvisamente la memoria di questa città ti si infila sotto la pelle.
E ancora una volta leggo quello che non vorrei mai più leggere. Una strage di poveri esseri umani che fuggivano dai loro paesi per sopravvivere. E ancora una volta leggo che è la Radio Vaticana a rimandare la voce della Chiesa italiana, che chiede di rivedere le quote per gli ingressi da quei paesi dilaniati da guerre e rivolte. La tragedia questa volta non è a Lampedusa, ma nel brindisino, in Puglia, perché la rotta dell’isola siciliana è stata chiusa. Gli arrivi non si interrompono, cambiano direzione. I pattugliamenti, la soluzione della politica italiana, non funzionano, uccidono. L’unica risposta è maggiore cooperazione da parte di tutti gli stati europei, nonostante la crisi. Ma soprattutto rivedere le quote degli ingressi in Italia e in Europa. Se non cambia l’atteggiamento queste tragedie non finiranno, perché mai finiranno i viaggi della disperazione. Ed è per questo che aspetto con ansia, questa settimana, di immergermi nella realtà dei rifugiati in Germania. Ho bisogno di capire se anche qui, come in Italia, i vulnerabili troppo spesso diventano le vittime.
In Germania invece, oltre allo shock generato dagli omicidi commessi da un gruppo neonazista, e alla rabbia contro il ritardo con il quale le forze dell’ordine sono intervenute per trovare i responsabili (e credo che molto sia ancora da scoprire), l’altra notizia è la protesta di manifestanti ambientalisti, oggi arrestati, che tentavano di bloccare la ferrovia dove dovrà passare un treno di scorie atomiche diretto dalla Francia nel nord della Germania. Non posso non pensare (diversa l’origine, ma sempre di scorie parliamo) alle tante proteste in atto contro il sindaco di Roma, Gianni Alemanno, e la presidente della Regione Lazio, Renata Polverini, a causa del progetto di realizzare nuove discariche nei pressi di Roma (in zone ad alto interesse economico, culturale e ambientale). Questo per poter chiudere l’attuale discarica romana di Malagrotta. La domanda è: ma che aspettiamo a iniziare la differenziata? Quanti anni luce è indietro Roma?
La mia giornata è quindi continuata con interminabili camminate. Sono arrivata sino al vecchio quartiere ebraico di Berlino, con la Sinagoga di Oranienburger Strasse. Lì c’è il più antico cimitero ebraico della città, oggi è un piccolo giardinetto con una scultura e una lapide che ne tracciano la storia. Distanti pochi metri ho notato quelle che noi chiamiamo le “pietre d’inciampo”, piccoli sampietrini di ottone che ricordano i deportati. A Roma sono state incastonate nei marciapiedi del quartiere ebraico, il ghetto, da poco più di un anno. Qui esistono da molto prima.
E improvvisamente la memoria di questa città ti si infila sotto la pelle.
Friday, 25. November 2011
Jetzt aber!
Aus purer Faulheit habe ich mir erst jetzt ein Handy mit einer deutschen SIM-Karte angeschafft. Das ist kein schwieriges Unterfangen, auf den Rat von Kollegen hin bin ich ins Kreuzberger Leben eingetaucht und habe in einem der vielen türkischen Läden ein billiges Mobiltelefon erstanden. Über die Sprachschwierigkeiten half mühelos die Freundlichkeit des Ladenbesitzers in gebrochenem Englisch hinweg, und so zog ich am Ende nach glücklich abgeschlossenem Handel von dannen. Jetzt bin ich endlich erreichbar. Niemand wird mehr sagen können, er rufe mich aus Rom nicht an, um aus mir kein Roaming-Opfer zu machen.
Dabei ist mir klar geworden, dass Kreuzberg das Viertel ist, in dem ich mich in dieser Woche am meisten zu Hause gefühlt habe, denn hier ist der Ausländeranteil sehr hoch und außerdem findet hier das Leben auch nach Feierabend statt. Ob man sich trifft, um etwas zusammen zu trinken, oder um einer Lesung mit Gedichten oder Erzählungen zu lauschen, in den Bars und Lokalen von Kreuzberg ist abends immer etwas los, angesichts der Temperaturen allerdings nicht im Freien sondern immer in geschlossenen Räumen. Da hier im Unterschied zu Italien kein rigoroses Rauchverbot herrscht, bewegt man sich in dichten Rauchschwaden. Unglaublich, hier habe ich Menschen beim Zigarettendrehen in den unglaublichsten Situationen beobachtet, in der U-Bahn, an einer Bar in ein Gespräch vertieft, ohne sein Gegenüber dabei anzusehen, um zu verhindern, dass Tabak verloren geht, selbst bei der Redaktionskonferenz.
Zurück zur Arbeit. Heute ist mein Kommentar über Merkel, Sarkozy und die neue italienische Regierung Monti online erschienen. Morgen wird er in der Print-Ausgabe zu lesen sein. Für Italien scheint sich das Blatt tatsächlich zu wenden. Das Händeschütteln und die Schlichtheit, die man in Straßburg beobachten konnte, werden vielleicht nicht mehr dazu verleiten, uns als schwarze Schafe der Eurozone zu betrachten. Seit ich in Berlin bin, habe ich viel weniger Witzeleien über Italien gehört, als ich erwartet hatte und aus den letzten Jahren gewohnt war. Allerdings wurde ich darauf hingewiesen, dass die Regierung Monti für die Auslandspresse wohl kaum so sexy sein wird wie das Kabinett unter Berlusconi. Ob uns das wirklich leid tut?
http://www.taz.de/Kommentar-Deutschland-Italien/!82599/
(Übersetzung: Bettina Gabbe)
Dabei ist mir klar geworden, dass Kreuzberg das Viertel ist, in dem ich mich in dieser Woche am meisten zu Hause gefühlt habe, denn hier ist der Ausländeranteil sehr hoch und außerdem findet hier das Leben auch nach Feierabend statt. Ob man sich trifft, um etwas zusammen zu trinken, oder um einer Lesung mit Gedichten oder Erzählungen zu lauschen, in den Bars und Lokalen von Kreuzberg ist abends immer etwas los, angesichts der Temperaturen allerdings nicht im Freien sondern immer in geschlossenen Räumen. Da hier im Unterschied zu Italien kein rigoroses Rauchverbot herrscht, bewegt man sich in dichten Rauchschwaden. Unglaublich, hier habe ich Menschen beim Zigarettendrehen in den unglaublichsten Situationen beobachtet, in der U-Bahn, an einer Bar in ein Gespräch vertieft, ohne sein Gegenüber dabei anzusehen, um zu verhindern, dass Tabak verloren geht, selbst bei der Redaktionskonferenz.
Zurück zur Arbeit. Heute ist mein Kommentar über Merkel, Sarkozy und die neue italienische Regierung Monti online erschienen. Morgen wird er in der Print-Ausgabe zu lesen sein. Für Italien scheint sich das Blatt tatsächlich zu wenden. Das Händeschütteln und die Schlichtheit, die man in Straßburg beobachten konnte, werden vielleicht nicht mehr dazu verleiten, uns als schwarze Schafe der Eurozone zu betrachten. Seit ich in Berlin bin, habe ich viel weniger Witzeleien über Italien gehört, als ich erwartet hatte und aus den letzten Jahren gewohnt war. Allerdings wurde ich darauf hingewiesen, dass die Regierung Monti für die Auslandspresse wohl kaum so sexy sein wird wie das Kabinett unter Berlusconi. Ob uns das wirklich leid tut?
http://www.taz.de/Kommentar-Deutschland-Italien/!82599/
(Übersetzung: Bettina Gabbe)
Wednesday, 23. November 2011
Keine Ahnung wann, aber Ihr werdet mich in der Taz lesen!
Nach unerwartetem Sonnenschein in den ersten Tagen ist es heute auf einmal grau und kalt hier in Berlin. Verzeiht die genaue Wetterangabe, wird nicht wieder vorkommen.
Heute habe ich nichts produziert, aber Radio Vatikan fand bei der Taz dennoch Erwähnung, denn Ambros hat den Verantwortlichen des deutschsprachigen Programms, Pater Bernd Hagenkord, interviewt. Ich würde gern wissen, was sie sich gesagt haben, aber im Großen und Ganzen kann ich es mir vorstellen. Das hier ist der Link zum Interview:
http://www.taz.de/Journalist-ueber-Radio-Vatikan/!82287/
Im Gegenzug habe ich die Zeit über einem Kommentar aus italienischer Sicht zur Linie „Merkozy“ verbracht. Wahrscheinlich wird daraus kein besonders schmeichelhaftes Stück über die Bundeskanzlerin. Bevor ich den Schlusspunkt setze, warte ich sicherheitshalber das Treffen der beiden in Straßburg mit Monti ab. Das Schreiben fällt mir nicht leicht, denn ich bin gewohnt, Radiointerviews zu schneiden und mir nur über kurze Fragen Gedanken zu machen anstatt 2.500 Anschläge zu schreiben, auch wenn das am Ende nicht viel ist. Vor allem die Struktur macht mir Probleme, denn ich bin den verklausulierten italienischen Stil gewöhnt. Wahrscheinlich muss ich ihn so weit wie möglich entschlacken, schon allein um die Übersetzung nicht unnötig zu erschweren. Morgen werde ich mich wieder an die Arbeit machen, wer weiß, ob ich meinen Text dann am Freitag abgedruckt finde.
Freitag möchte ich mich überdies im Gespräch mit Experten über die hiesige Flüchtlingslage informieren. Vor wenigen Tagen wurden aus Deutschland schließlich gravierende und dabei gerechtfertigte Vorwürfe gegen Italien erhoben, weil dort die Menschenrechte der Asylbewerber nicht respektiert werden. Daraufhin hat Staatspräsident Napolitano auf die Notwendigkeit hingewiesen, in Italien geborenen Zuwandererkindern die Staatsbürgerschaft zu verleihen. Natürlich hat er damit den Zorn der Lega Nord auf sich gelenkt. Auch in Deutschland herrscht wie in Italien der Grundsatz des Ius sanguinis, aber das Leben dieser Kinder wird hier auf andere Weise erleichtert.
In der Zwischenzeit erkunde ich weiter die Taz-Redaktion. Dabei stellt sich heraus, dass die besten Gelegenheiten für Kontakte sich an den kalten Treppen bei den Notausgängen bieten, an denen geraucht wird. Aber immer nur kurz, bis wir vor der Kälte wieder in die Wärme fliehen und vor allem zur Arbeit, in der hier alle völlig aufzugehen scheinen.
(Übersetzung: Bettina Gabbe)
Heute habe ich nichts produziert, aber Radio Vatikan fand bei der Taz dennoch Erwähnung, denn Ambros hat den Verantwortlichen des deutschsprachigen Programms, Pater Bernd Hagenkord, interviewt. Ich würde gern wissen, was sie sich gesagt haben, aber im Großen und Ganzen kann ich es mir vorstellen. Das hier ist der Link zum Interview:
http://www.taz.de/Journalist-ueber-Radio-Vatikan/!82287/
Im Gegenzug habe ich die Zeit über einem Kommentar aus italienischer Sicht zur Linie „Merkozy“ verbracht. Wahrscheinlich wird daraus kein besonders schmeichelhaftes Stück über die Bundeskanzlerin. Bevor ich den Schlusspunkt setze, warte ich sicherheitshalber das Treffen der beiden in Straßburg mit Monti ab. Das Schreiben fällt mir nicht leicht, denn ich bin gewohnt, Radiointerviews zu schneiden und mir nur über kurze Fragen Gedanken zu machen anstatt 2.500 Anschläge zu schreiben, auch wenn das am Ende nicht viel ist. Vor allem die Struktur macht mir Probleme, denn ich bin den verklausulierten italienischen Stil gewöhnt. Wahrscheinlich muss ich ihn so weit wie möglich entschlacken, schon allein um die Übersetzung nicht unnötig zu erschweren. Morgen werde ich mich wieder an die Arbeit machen, wer weiß, ob ich meinen Text dann am Freitag abgedruckt finde.
Freitag möchte ich mich überdies im Gespräch mit Experten über die hiesige Flüchtlingslage informieren. Vor wenigen Tagen wurden aus Deutschland schließlich gravierende und dabei gerechtfertigte Vorwürfe gegen Italien erhoben, weil dort die Menschenrechte der Asylbewerber nicht respektiert werden. Daraufhin hat Staatspräsident Napolitano auf die Notwendigkeit hingewiesen, in Italien geborenen Zuwandererkindern die Staatsbürgerschaft zu verleihen. Natürlich hat er damit den Zorn der Lega Nord auf sich gelenkt. Auch in Deutschland herrscht wie in Italien der Grundsatz des Ius sanguinis, aber das Leben dieser Kinder wird hier auf andere Weise erleichtert.
In der Zwischenzeit erkunde ich weiter die Taz-Redaktion. Dabei stellt sich heraus, dass die besten Gelegenheiten für Kontakte sich an den kalten Treppen bei den Notausgängen bieten, an denen geraucht wird. Aber immer nur kurz, bis wir vor der Kälte wieder in die Wärme fliehen und vor allem zur Arbeit, in der hier alle völlig aufzugehen scheinen.
(Übersetzung: Bettina Gabbe)
Tuesday, 22. November 2011
Zweiter Tag bei der Taz
Langsam lebe ich mich hier ein. Selbst die deutsche Sprache klingt mittlerweile fast vertraut. Heute keine Redaktionskonferenz, jedenfalls nicht für mich, und die Arbeitszeiten fühlen sich damit fast römisch an, um halb zehn geht es für mich in der Redaktion los. Aber ohne den römischen Stress. Ich fahre nicht Auto, habe also kein Parkplatzproblem, sondern fahre bequem ein paar Stationen mit der sogar absolut pünktlichen U-Bahn. Selbst das Umsteigen wird hier zum gesunden Spaziergang. Hier scheint es keinen Verkehr zu geben, deshalb beneide ich die zahlreichen unermüdlichen Fahrradfahrer. Ich würde auf dem Rad sicher gleich an der ersten Kreuzung falsch fahren, trotzdem würde ich es gern ausprobieren. Schließlich verzichte ich schon in Rom wegen der vielen Steigungen, also auch hier.
Mittlerweile sitze ich an einem anderen Schreibtisch in einem anderen Stockwerk. Mindestens bis Montag kann ich auf Enrico zählen, der als wichtiger deutsch-italienischer Bezugspunkt nicht mit Hilfe und Ratschlägen spart.
Weil ich noch keine wirkliche Arbeitsstrategie entwickelt habe, sehe ich mich weiter ein bisschen um. Das Thema Flüchtlinge ist auf Freitag verlegt, hoffentlich bringt es Erkenntnisse über Unterschiede im Umgang mit dem Thema zwischen Italien und Deutschland. Ich bin mir jetzt schon sicher, dass ich dabei feststellen werde, wie weit Italien noch davon entfernt ist, die Rechte dieser Menschen zu achten. Es kann sich nur um eine Bestätigung handeln. Abgesehen davon wird es wohl auf einen Kommentar über die Achse „Merkozy“ aus italienischer Sicht hinaus laufen. Ein paar Notizen habe ich mir schon gemacht, morgen sehen wir weiter.
Der Tag bei der Taz endet hier, jetzt wartet eine italienische Buchvorstellung eines Kollegen in einer italienischen Buchhandlung auf mich.
(Übersetzung: Bettina Gabbe)
Mittlerweile sitze ich an einem anderen Schreibtisch in einem anderen Stockwerk. Mindestens bis Montag kann ich auf Enrico zählen, der als wichtiger deutsch-italienischer Bezugspunkt nicht mit Hilfe und Ratschlägen spart.
Weil ich noch keine wirkliche Arbeitsstrategie entwickelt habe, sehe ich mich weiter ein bisschen um. Das Thema Flüchtlinge ist auf Freitag verlegt, hoffentlich bringt es Erkenntnisse über Unterschiede im Umgang mit dem Thema zwischen Italien und Deutschland. Ich bin mir jetzt schon sicher, dass ich dabei feststellen werde, wie weit Italien noch davon entfernt ist, die Rechte dieser Menschen zu achten. Es kann sich nur um eine Bestätigung handeln. Abgesehen davon wird es wohl auf einen Kommentar über die Achse „Merkozy“ aus italienischer Sicht hinaus laufen. Ein paar Notizen habe ich mir schon gemacht, morgen sehen wir weiter.
Der Tag bei der Taz endet hier, jetzt wartet eine italienische Buchvorstellung eines Kollegen in einer italienischen Buchhandlung auf mich.
(Übersetzung: Bettina Gabbe)
Monday, 21. November 2011
Tacchi alla Taz
Il titolo non è mio, mi è stato suggerito già da Roma, quando ho annunciato che non avrei rinunciato ai miei tacchi 9 / 10/ 12 cm. E devo subito dire che non ne ho visti molti altri in redazione.
Il mio primo giorno alla Taz è iniziato con una full immersion. Riunione di redazione alle 9.30 (immagino lo stupore di chi alla Radio Vaticana non è abituato a vedermi prima delle 11). Tutti attorno al grande tavolo delle riunioni, nel giorno di massimo affollamento, perché ho capito che nel corso della settimana i vari redattori si perdono per strada rincorrendo i servizi. Ma il lunedì è il rientro dal fine settimana, più o meno si decidono le sorti del giornale, quindi tutti presenti e tutti molto gentili e cordiali, a cominciare dalla direttrice Ines Pohl con la quale avrò un incontro domattina. E quindi, dopo la presentazione da parte di Ambros (che mi ha sup (sop)portata in questo mio primo giorno), “willkommen Francesca”, strano personaggio sbarcato dalla Radio Vaticana.
Credo di suscitare curiosità, non meno di quanta io ne abbia per loro. Ma non perché italiana, sono abituati, c’è chi parla italiano, chi lo capisce e basta, chi ha un marito o una moglie del “bel paese”. La parola chiave che accende gli sguardi è “Vaticano”, ma senza pregiudizio. Per ora nessuna domanda mirata sul mio lavoro alla radio, troppo presto, ma penso che ne arriveranno.
Nei prossimi giorni, forse già da domani, si capirà in cosa potrò rendermi utile. Non conoscendo il tedesco il mio lavoro sarà, purtroppo, limitato. Ma sono fiduciosa, con qualche parola in inglese e qualcuna in francese sono sicura che si troverà un terreno comune e forse già da mercoledì, se andrò assieme ad una collega del giornale (i nomi sono ancora difficili da ricordare) a conoscere una associazione iraniana che si occupa di rifugiati afghani qui a Berlino (materia a me molto nota).
Non posso dimenticare l'altro incarico che Ambros ha studiato per me: un pezzo sulla Lazio. Ho il cuore bianco-celeste, questo lo sanno tutti, ma da qui a fare un'analisi socio-politica della tifoseria laziale ce ne vuole!
Domani dovrei anche incontrare Barbara, la collega che si occupa dei paesi dell’est Europa. Vorrebbe farmi conoscere un tirocinante kazako che è qui ancora per pochi giorni. Tutto questo è normale per me, venendo da una radio con decine di diversi programmi linguistici mi sembra più che familiare incontrare qualcuno che mi saluta magari in croato. E qui può anche accadere!
Il mio primo giorno alla Taz è iniziato con una full immersion. Riunione di redazione alle 9.30 (immagino lo stupore di chi alla Radio Vaticana non è abituato a vedermi prima delle 11). Tutti attorno al grande tavolo delle riunioni, nel giorno di massimo affollamento, perché ho capito che nel corso della settimana i vari redattori si perdono per strada rincorrendo i servizi. Ma il lunedì è il rientro dal fine settimana, più o meno si decidono le sorti del giornale, quindi tutti presenti e tutti molto gentili e cordiali, a cominciare dalla direttrice Ines Pohl con la quale avrò un incontro domattina. E quindi, dopo la presentazione da parte di Ambros (che mi ha sup (sop)portata in questo mio primo giorno), “willkommen Francesca”, strano personaggio sbarcato dalla Radio Vaticana.
Credo di suscitare curiosità, non meno di quanta io ne abbia per loro. Ma non perché italiana, sono abituati, c’è chi parla italiano, chi lo capisce e basta, chi ha un marito o una moglie del “bel paese”. La parola chiave che accende gli sguardi è “Vaticano”, ma senza pregiudizio. Per ora nessuna domanda mirata sul mio lavoro alla radio, troppo presto, ma penso che ne arriveranno.
Nei prossimi giorni, forse già da domani, si capirà in cosa potrò rendermi utile. Non conoscendo il tedesco il mio lavoro sarà, purtroppo, limitato. Ma sono fiduciosa, con qualche parola in inglese e qualcuna in francese sono sicura che si troverà un terreno comune e forse già da mercoledì, se andrò assieme ad una collega del giornale (i nomi sono ancora difficili da ricordare) a conoscere una associazione iraniana che si occupa di rifugiati afghani qui a Berlino (materia a me molto nota).
Non posso dimenticare l'altro incarico che Ambros ha studiato per me: un pezzo sulla Lazio. Ho il cuore bianco-celeste, questo lo sanno tutti, ma da qui a fare un'analisi socio-politica della tifoseria laziale ce ne vuole!
Domani dovrei anche incontrare Barbara, la collega che si occupa dei paesi dell’est Europa. Vorrebbe farmi conoscere un tirocinante kazako che è qui ancora per pochi giorni. Tutto questo è normale per me, venendo da una radio con decine di diversi programmi linguistici mi sembra più che familiare incontrare qualcuno che mi saluta magari in croato. E qui può anche accadere!
Saturday, 19. November 2011
Die Ankunft
Und jetzt bin ich dran. Ambros hat mir den Staffelstab übergeben, den ich schon im voraus annehme, allein schon um meine Ankunft zu melden. Am Montag werde ich also die Schwelle der Taz überschreiten. In Berlin ist es dunkel und nicht allzu kalt, jedenfalls nicht so eisig, wie ich es nach den Warnungen von Ambros und Michael Braun erwartet hatte. Hier bin ich in die Stille eines Stadtviertels eingetaucht, das mir noch Rätsel aufgibt. Der Tag begann mit dem Fahrer einer vom Goethe-Institut geschickten Limousine, der auf dem Weg vom Flughafen versucht hat, mich dazu zu bewegen, ihn für künftige Fahrten nach Fiumicino zu engagieren, während ich in Schönefeld von einer freundlichen Dame am Informationsschalter begrüßt wurde, die mit Blick auf ein eigenwilliges lautes Mädchen aus Italien anmerkte, Italiener und Deutsche teilten auf diesem Gebiet die gleichen Mühen. Ein guter Anfang.
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