Tuesday, 26 July 2011
Die Nacht – Auf den Spuren eines Geheimnisses. Über die aktuelle Ausgabe des Kulturmagazins „Du“
„Was ist die Nacht?“
Schon immer faszinierte die Menschen das Phänomen der Nacht: die Dunkelheit, veränderte Sinnenseindrücke, Schlaf und Traum… und wie oft findet sich das Thema in Literatur, Musik, Kunst, Philosophie und Psychologie wieder! Die Epoche der Romantik lebt geradezu von ihren empfindsamkeitssteigernden Bildern und Geschichten der Dämmerung, des Morgengrauens, der geheimnisvollen Dunkelheit und des Traums.
Doch wie wirkt die Nacht heute auf uns? Sind Straßen heutzutage nachts nicht hell erleuchtet, während in früheren Zeiten gerade einmal ein kleines Öllämpchen im Haus brannte? Was sehen wir in Zeiten von Lichtverschmutzung überhaupt noch vom Sternenhimmel? Wie hat sich unser Verhältnis zur Nacht und Natur verändert?
Das „Du“-Magazin nimmt sich des Themas in ihrer neuesten Ausgabe detailliert an. Es beleuchtet die Geschichte und die Entwicklung der Beziehung zwischen Mensch und Nacht, und ihrer Verarbeitung in den Künsten; es berichtet vom faszinierenden Leben der sogenannten „Insomniacs“ - Menschen die seit Jahren nicht mehr geschlafen haben – und erzählt Geschichten vom Nightlife in Clubs und Diskotheken der heutigen Gesellschaften und von Menschen die nachts nicht schlafen, sondern arbeiten.
Neben hochinteressanten Artikeln, finden sich in der Ausgabe außerdem beeindruckende Fotos, die zeigen, wie ein Himmel aussehen würde, wenn wir tatsächlich einmal die Lichter ausschalten würden.
Die Internetseite des Du-Magazins gibt einen ersten Eindruck über die aktuelle Ausgabe.
Das vollständige Heft kann im Lesesaal der Bibliothek des Goethe-Instituts Montréal gelesen werden.
Tuesday, 7 June 2011
Nouveaux magazines au / Neue Zeitschriften im Goethe-Institut Montréal
Wir haben unser Angebot erweitert! Ab sofort könnt ihr in der Bibliothek des Goethe-Instituts weitere Zeitschriften lesen und ausleihen. Unser Sortiment wurde durch die Zeitschriften spex, De:Bug und Strapazin ergänzt.spex ist ein Magazin für Musik- und Popkultur aus Berlin. In der Zeitschrift werden Themen wie Musik, Mode, Kunst, Literatur und Gesellschaft behandelt. Der Schwerpunkt hierbei liegt auf Werken und Themen aus dem subkulturellen Bereich. spex erscheint alle zwei Monate.
Tolle Artikel, spannende Themen!
De:Bug ist ein „Magazin für das Leben mit elektronischer Musik, mit Computern, ihren Fähigkeiten, und somit den elektronischen Lebensaspekten“. Es geht um „Musik, Medien, Kultur & Selbstbeherrschung“ und das Spannungsfeld zwischen Mensch und Maschine. „Elektronischen Lebensaspekten sind hierbei alle Bereiche in Kultur, Politik und Ökonomie, in denen Mensch und Rechner aufeinander treffen“ (de-bug.de).Spannende Lektüre für und von der Generation2.0.!
Strapazin ist ein Comicmagazin. Es wurde 1984 in München gegründet und ist heute in Zürich (Schweiz) sesshaft. Strapazin erscheint vierteljährlich und bietet vor allem unabhängigen und wenig bekannten Künstlern eine Plattform.Wundervoll für Comicliebhaber!
Nouveaux magazines dans la bibliothèque du Goethe-Institut Montréal
Nous avons augmenté notre collection de magazines! Dès maintenant, vous pouvez lire et emprunter les magazines spex, De:Bug et Strapazin.
spex est un magazine sur la musique et la culture pop de Berlin. Il traite de thèmes comme la musique, la mode, l’art, la littérature et la société. spex parait tous les deux mois.
Articles captivants, thèmes fascinants.
De:Bug est, selon leur propre définition un « magazine sur la vie avec de la musique électronique, avec des ordinateurs, leurs capacités, et par conséquent sur les aspects électroniques de la vie (« Elektronische Lebensaspekte ») ». Le magazine traite de questions portant sur « la musique, les médias, la culture, la maîtrise de soi » et sur la zone de tension entre l’être humain et la machine.
« Elektronische Lebensaspekte », ce sont tous les domaines de la culture, de la politique et de l’économie dans lesquels l’homme et l’ordinateur s’affrontent. » (de-bug.de)
Lecture captivante pour et de la génération2.0 !
Strapazin est un magazine de bande dessinée. Il fut fondé en 1984 à Munich et a son siège présentement à Zurich (Suisse). Strapazin parait trimestriellement et offre une plateforme aux bédéistes émergents.
Merveilleux pour les amis des bandes dessinées !
Wednesday, 31 March 2010
Trenkner, Mirko: The Food and Cooking of Germany

In Mirko Trenkners Kochbuch sollte sich keine deutsche Region vernachlässigt fühlen. Die Rezepte sind ein Querschnitt durch traditionelle Genüsse geprägt von den Küsten (Fisch), ländlichen Regionen (Deftiges), regionalen Traditionen (Kässpätzle, Sauerbraten).Auch die süßen Rezeptvorschläge sind nicht zu verachten, wer kann schon Apfelstrudel mit Vanillesauce und Hamburger Rote Grütze widerstehen? Dieses Buch bietet einen Überblick traditioneller Rezepte, ohne dabei eingestaubt zu wirken. Die Auswahl der Gerichte bietet für jeden Gaumen etwas, die Zubereitung dürfte auch für Kochanfänger in den meisten Fällen leicht zu bewältigen sein.
Aber nicht nur als Kochbuch ist es ein Genuss: auch zum Durchschauen und mit den Augen genießen ist es sehr gut geeignet.
The Food and Cooking of Germany von Mirko Trenkner ist in der Bibliothek des Goethe-Instituts erhältlich.
Thursday, 18 March 2010
Fliegende Koffer von Annegret Held
der Sicherheitskontrolle am Flughafen. Eigentlich ist sie ja Schriftstellerin,
aber das hat irgendwie nicht so hingehauen wie es sollte. Ihre Kollegen
wechseln ständig, Schichtdienst und hoher Fluktuation sei Dank. Auch die
Passagiere, die unter die Lupe genommen werden müssen, variieren stark je nach
Destination des abgehenden Flugs.
Dann ist da noch Simon. Zehn Jahre ist
das her. Auf einmal steht er da, im Café Istanbul.
Annegret Held beschreibt Annette und die
Menschen, die ihr begegnen mit einer sensiblen Sprache. Man sieht die Reisenden
und die Kollegen beinahe vor sich. Durch den kurzen aber intensiven Moment in
der Sicherheitskontrolle gepaart mit Annettes Auffassungsgabe erhält der Leser
so etwas wie eine Kompaktdarstellung der einzelnen Charaktere, die
weitergesponnen werden können.
Der Roman beschreibt eine
Mikrogesellschaft, die dank strengerer Sicherheitsvorschriften an den Flughäfen
gewachsen ist. Annegret Held lässt einen eintauchen in diese Welt, die von
Routine geprägt ist, und doch jeden Tag aufs Neue beginnt: jeder Passagier ist anders.
Held, Annette:
Fliegende Koffer. Franfurt/Main: Eichborn Verlag, 2009.
Zu finden in der Bibliothek des Goethe Institus Montréal unter der Signatur 830 Hel.
Monday, 15 March 2010
DDR-Lexikon von Helmut Caspar
Was bedeutet Jahresendfigur? Wo ist Erichs Lampenladen? Was ist die DEFA? Und was hat es mit dem Elefantenklo auf sich? Antworten auf diese Fragen kann man im DDR-Lexikon von Helmut Caspar finden. Caspar, ein studierter Journalist, aufgewachsen in der DDR, weiht den Leser in die so viel verwendeten Abkürzungen dieses Landes ebenso ein wie in die Ausdrücke, die einem das Leben in der sozialistischen Republik lebendiger erscheinen lassen. Die kleinen Dinge des Alltags erhalten ein Gesicht, dem Leser ermöglicht dies eine genauere Vorstellung, wie diese Dinge in das Leben „in der Zone“ eingebunden sind.
Helmut Caspars Lexikon ist inhaltlich sehr fundiert und hat doch eine sprachliche Leichtigkeit, sodass es sich hierbei nicht um ein bloßes Nachschlagewerk handelt, sondern vielmehr um ein Buch, was man gern in die Hand nimmt, darin blättert und liest.
Dieses Buch ist in der Bibliothek des Goethe Instituts zu finden unter
der Signatur 945.0 F Cas.
Caspar, Helmut: DDR-Lexikon. Petersberg: Imhof Verlag,
2009.
Monday, 21 September 2009
Une bibliothèque qui vend des livres ?...
Samedi prochain (le 26 septembre), à l'occasion des journées de la culture , la bibliothèque organise une vente de livres usagés de 10h30 à 17h. Venez fouiller parmi tous les ouvrages proposés à la vente pour un ou deux dollars et repartez avec votre lecture pour les soirées d'automne et d'hiver qui s'en viennent.
Exposition, lecture, intervention, projection de films et mini-cours...Tout le programme proposé par le Goethe-Institut ce jour-là est disponible à l'adresse http://www.goethe.de/ins/ca/mon/fr4952778v.htm
Wednesday, 9 September 2009
C'est la rentrée....
Bonjour à tous,
Depuis hier, la bibliothèque a réouvert ses portes au public. Les horaires d'ouverture n'ont pas changé :
- du lundi au jeudi de 16h à 19h
- vendredi de 12h30 à 19h
- samedi de 10h30 à 13h30
Venez nous voir !
Jakob Arjouni est l'auteur de nombreux romans policiers, de pièces de théâtre, de récits. Ses fictions sont le prétexte pour dépeindre avec humour et justesse la société allemande actuelle, ses complexes et ses espoirs.
Comme l'a écrit Frédéric Taddei pour la revue Actuel " Jakob Arjouni... n'a eu qu'à dégainer sa plume pour se la faire tailler par toute la critique béate d'admiration. Et pour cause. Sa virtuosité, son humour, son goût de l'action donnent enfin un coup de soleil à la littérature d'outre-Rhin."
Pour clôturer cette série de rencontres, nous vous présentons le samedi 26 septembre le film "Happy Birthday, Türke" de Doris Dörrie, tiré du roman de Jakob Arjouni du même nom. Kemal Kayankaya, le détective fétiche de Jakob Arjouni, y vit ses premières aventures au coeur de la communauté turque de Francfort... A ne pas manquer !
Tuesday, 10 February 2009
Das Goethe Institut Montreal nun auf Facebook.
Das Goethe Institut Montreal ist nun auf Facebook abrufbar!
http://de-de.facebook.com/pages/Montreal-QC/Goethe-Institut-Montreal/65080291857
Innerhalb ein paar Mouse-Klicks könnt Ihr „Fan“ von unserer Seite werden und so zugleich das Goethe Institut Ihren Freunden bekannt machen. Wie es mit der Internetseite des Goethe Institut Montreal der Fall ist, könnt Ihr Euch mit Hilfe unserer Facebook Seite über unsere verschiedenen kulturellen Veranstaltungen informieren. (Ein RSS-Feed importiert regelmäßig unsere Einträge vom Veranstaltungskalender, sowie auch die neuen Kommentare und Texte unseres Blogs.)
Im Gegensatz zu unserer Internet Seite, ermöglicht Ihnen unsere Facebook Seite (Teil des Web 2.0) gewissermaßen Ihren Inhalt mit uns weiter auszubauen, indem Sie zum Beispiel einen Kommentar hinterlassen oder uns einen Rat geben.
Ebenfalls können Sie durch unsere Fotoalben einen angenehmen Einblick in die Räumlichkeiten des Goethe Institut Montreal (Bibliothek, Kinosaal,…) erhalten. Ein Video ist nun auch zugänglich. Weitere werden bald dazu kommen!
Neben Ihrer Deutsch- oder Germanistikstudien, sowie auch parallel zu Ihr Interesse an Deutschland und an unserer Internetseite, gibt Ihnen unsere Facebook Seite die Möglichkeit ohne große Mühe neue Freunde zu finden, die wie Sie, für die deutsche Sprache und Kultur eine Zuneigung haben. In folge können Sie mit ihnen gegenseitig Ihre Kenntnisse erweitern und austauschen.
So werden Ihr Deutschkurs, Ihr Studium oder jegliche andere Art Anziehung, die Sie zu Deutschland haben, durch unsere Facebook Seite noch lebendiger und spielerisch gemacht.
Thursday, 5 February 2009
Neuer Praktikant in der Bibliothek
Hallo liebe Leserinnen und Leser,
Ich heiße Sebastian Cros und habe seit dem 2. Februar ein Praktikum in der Bibliothek des Goethe Institut Montréal begonnen. Hier werde ich bis zum 31. März arbeiten und dann am 8. April meine Rückreise nach Frankreich antreten. Ich habe die erste Hälfte meines bisherigen Lebens in Köln verbracht und die andere im Süd - westfranzösischen Bordeaux.
Ich habe eine zweijährige Bibliothekarausbildung absolviert und habe ebenfalls zwei Jahre Sprachen studiert. (Englisch, Deutsch und Russisch)
Da ich gerne zukünftig in einer Bibliothek tätig sein möchte, und es anstrebe, meine deutsch-französischen Kultur- und Sprachkenntnisse in meinem späteren Beruf einzubeziehen, habe ich mich für ein Praktikum am Goethe Institut Montréal entschieden, nicht nur um meinen Lebenslauf aufzuwerten, sondern auch um meine Kenntnisse im Bibliothekswesen zu erweitern.
Natürlich freue ich mich auch, die Stadt Montréal kennenzulernen, sowie auch das Glück zu haben, die Kultur von Québec und Kanada aus der Nähe betrachten zu können.
Während meiner Ausbildung habe ich, neben weiteren Praktika an deutschen und französischen universitäts- und Stadtbibliotheken, ein Praktikum in der Bibliothek des Goethe Institut Minsk und Lyon gemacht.
Dieses nun dritte Praktikum im Umfeld eines Goethe Instituts wird mir sicher am Ende meines Aufenthaltes in Montréal eine Art Vergleichung ermöglichen und hoffentlich meine Arbeitssuche in diesem Spektrum ein wenig vereinfachen.
Eigentlich kann ich jetzt schon erwähnen, dass auf einer Seite das Umfeld und das Publikum dieser drei Goethe Institute sehr verschieden sind und dass wiederum auf einer anderen Seite, der innerliche Einrichtungs- und organisatorische Arbeitskern eines Goethe Instituts in diesen drei Ländern, und womöglich auch in den anderen Nationen, eine gewisse Ähnlichkeit nachweist.
Die Standorte Minsk und Lyon lassen sich hauptsächlich durch ihr politisches, kulturelles und sprachliches Umfeld unterscheiden. Die Republik Belarus (oder früher auch Weißrussland genannt) weist seit mehr als ein Jahrzehnt eine autoritäre Regierung nach, die die Arbeit des Goethe Institut Minsk mit oft bürokratischen Hürden erschwärt und beeinträchtigt. Doch die hohe Anzahl der dortigen Partnerschaften mit Bibliotheken, Schulen und Universitäten in vielen Städten von Belarus, sowie auch das dortige Interesse der Menschen, die Deutsch lernen oder einfach mehr über Deutschland erfahren möchten, ermöglicht dem Goethe Institut Minsk über eine feste Standhaftigkeit zu verfügen. Zudem scheint in den letzten Wochen die heutige Finanzkrise für eine Verbesserung der demokratischen und rechtsmäßigen Verhältnisse beizutragen.
Ich muss dennoch sagen, dass es fasst ein Wunder ist, in der Bibliothek des Goethe Institut Minsk Zugriff auf freie Medien zu haben, was außerhalb von seinen vier Wänden überhaupt nicht der Fall ist. Wahrscheinlich ist dies wegen der Tatsache zu verstehen, dass im Bezug zu den zirka 10 Millionen Einwohnern von Belarus nur sozusagen eine Minorität im Auge der Staatsmacht die Sprache von Goethe lernt und versteht. Eine weitere Erklärung währe die feste Verbundenheit des Goethe Instituts mit dem Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland und so gleichzeitig eine gewisse Vernetzung zur Regierung eines der wichtigsten Handelspartner der Republik Belarus (Deutschland).
Im Gegensatz zur Bibliothek des Goethe Institut Lyon, wo sich natürlich neben deutschsprachigen Medien auch deutsche Einheiten in französischer Sprache befinden, werden den Lesern in Minsk neben der deutschen und russischen Sprache ebenfalls Fassungen und Wörterbücher in weißrussischer Sprache angeboten. (Diese „Dreisprachigkeit“ kann man auch mit der ukrainischen Sprache in der Bibliothek des Goethe Institut Kiew feststellen).
Dies wars erst mal vom ersten Vergleich.
Gegen Ende meines jetzigen Praktikums am Goethe Institut Montreal, werde ich hier auf dem Überblog, wie gesagt, einen weiteren kleinen Vergleich zwischen der Bibliothek des Goethe Institut Montreal, der Bibliothek des Goethe Institut Lyon und Minsk veröffentlichen.



