Text: Sabrina Firchau
Freitag, 1. März 2013
Erstes Freitagsseminar 2013
Text: Sabrina Firchau
Montag, 21. Januar 2013
Wie viel Mehrsprachigkeit hat Schweden und wie viel braucht es?
Zum Schluss diskutierten Roger Persson von Skolverket, Helena von Schantz, Präsidentin >von Lärarna i Moderna Språk , Brigitta Malmberg, von der MalmbergGruppen AG und Ibrahim Baylan, Bildungspolitischer Sprecher der Sozialdemokraten über die Frage „Wie viel Mehrsprachigkeit braucht Schweden und wie viel hat es?
Die ausführliche Konferenzdokumentation gibt es hier.
Text: Karin Thelemann
Sport und Deutsch
Im November 2012 habe ich für Sport und Deutsch ein Videointerview mit Boris Herrmann gemacht. Boris Herrmann, geboren 1981, ist ein sehr erfolgreicher deutscher Segelsportler. 2008/09 gewann er gemeinsam mit Felix Oehme das Portimão Global Ocean Race - eine Regatta in fünf Etappen um die ganze Welt für Boote der Class 40 (1. Etappe: Portimão, Portugal – Kapstadt, Südafrika; 2. Etappe: Kapstadt – Wellington, Neuseeland, 3. Etappe Wellington - Ilhabela, Brasilien, 4. Etappe Ilhabela - Charleston, USA und 5. Etappe Charleston zurück nach Portimão). Im April 2011 hat Herrmann mit seinem Teamkollegen Ryan Breymaier das Barcelona World Race als Fünfter beendet. Darüber und über vieles mehr haben wir uns unterhalten.
Text: Karin Thelemann
Freitag, 11. Januar 2013
25. Deutschlehrertage Göteborg
Die Deutschlehrertage in Göteborg sind seit einem Vierteljahrhundert eine feste Institution. Nirgendwoanders in Schweden gibt es eine größere Fortbildungsveranstaltung für Deutschlehrer. Dem Jubiläum wurde im Oktober 2012 Rechnung getragen, in dem man mit Mohamed Esa einen Referenten einlud, der schon vor einigen Jahren mit dem Thema "Musik im Unterricht" die Deutschlehrer inspirierte und begeisterte. Dieses Mal brachte Mohamed Esa konkrete Unterrichtsideen für den Einsatz von Märchen der Gebrüder Grimm passend zum Grimm-Jahr mit nach Schweden.
Elin Nesje Vestli aus Halden (Norwegen) stellte drei deutsche Kinder- und Jugendbuchautorinnen vor und zeigte auf, dass deren Bücher mit Text, Sprechblase und Bild vorzüglich geeignet sind, um jüngeren Schülern im Fach Deutsch kreative Inspiration für das Deutschlernen zu geben.
Dass die Deutsche Welle neben dem rein journalistischen Angebot auch vielerlei Anregungen und konkrete Didaktisierungen für Deutschlerner auf allen Niveaus anbietet, vermochte Raphaela Häuser aufzuzeigen, deren Vortrag sicher viele Lehrer dazu gebracht hat, noch am selben Wochenende selber durch das Angebot der Deutschen Welle zu surfen.
Sport und Deutsch ist ein Angebot des Goethe-Instituts, das einerseits bekannte und weniger bekannte deutsche Sportlerinnen und Sportler mit teils exklusiv gedrehten Filmen vorstellt, andererseits dazu klug durchdachte Didaktisierung international erfahrener Deutschlehrer mitliefert. Rainer Fußgänger, der zuständige Projektleiter, stellte die Seiten vor.
Auch im Kulturprogramm gab es ein Wiedersehen. Dieses Mal waren die Deutschlehrer in die Tyska kyrkan in Göteborg eingeladen, wo Charlotte Kempendorff und Kim Eustice ein gleichermaßen musikalisches wie woertkünstlerisches Feuerwerk abbrannten.
Vorher hatten Deutschlands Botschafter Dr. Harald Kindermann, Dr. Claudia Köck von der Botschaft Österreichs sowie Benita Funke für die Schweizer Botschaft die Teilnehmer zu einem großzügigen Buffet anlässlich des Jubiläums eingeladen. Die Bespeisung fand in der Deutschen Kirche statt, Dank geht hierfür an die Botschaften und nicht zuletzt auch an Gastgeber Hans-Viktor Krolovitsch.
Donnerstag, 27. September 2012
Europäischer Tag der Sprachen (EDL)
Wie sagt man „Ich liebe dich“ auf Deutsch? Diesen und vielen anderen Fragen der Schüler stellten sich das Team des Goethe-Instituts sowie Vertreter der Schweizer und Österreichischen Botschaft. Beim „European Day of Languages“ im Europahuset in Stockholm konnten die Besucher Sprach-Schnupperkurse mitmachen und miteinander diskutieren: Was gefällt euch an Berlin? Kann man in der Schweiz gut Ski fahren ? Und:
Weshalb heißt es „Ich lege die Butter auf den Tisch“ aber „Die Butter liegt auf dem Tisch“? Neben vielen spannenden Gesprächen gab es auch etwas zu feiern: Olivia Walter, 15 Jahre, hat mit ihrem Gedicht „Still“ den Poesie-Wettbewerb des EDL und somit eine Sprachreise gewonnen:
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Still
Still, wie die Blume sich im Winde wiegt '
wie ein Spiel
Still, wie das Meer vor ihr liegt
kein Ende, kein Ziel
Still, wie die Zeit verstreicht
unbemerkt, trotzdem da
so langsam, so leicht
so fern, und doch so nah
und still wie der Klang der Nacht
ein sanfter Traum zum Leben erwacht
Still…
Der European Day of Language war für alle Teilnehmenden ein voller Erfolg!
Wir freuen uns schon wieder auf nächstes Jahr! J
Text: Laura Münchschwander
Donnerstag, 30. August 2012
Internationella tyskolympiaden, två minnesvärda veckor
Sebastian Brandt und Björn Wictorin haben Schweden in diesem Jahr bei der internationalen Deutsch-Olympiade in Frankfurt vertreten. Sie haben die nationale Deutsch-Olympiade in Malmö gewonnen und damit einen zweiwöchigen Aufenthalt in der Mainmetropole. Sie schickten uns folgenden Bericht:
I skrivande stund har det gått lite mer än två månader sedan vi var nere i Tyskland, men våra roliga minnen bär vi fortfarande med oss. Att delta i den internationella tyskolympiaden innebar två veckor fyllda med aktiviteter, utflykter och förstås en del tävlingsmoment. Det gav oss också en möjlighet att lära känna många av de nittio deltagare som kom från fyrtiofem länder i världens alla hörn. Vi delade rum med personer som till en början var främlingar, men som efter vistelsens slut hade blivit våra vänner. Människor från Island, Litauen, Indien, Ungern och Ghana. Personer som alla hade det gemensamt att de pratade tyska, och som vi förmodligen aldrig hade träffat om det inte varit för denna tävling. Just det att vi bodde, åt och spenderade i stort sett all tid tillsammans gjorde att vi kom varandra mycket nära, trots att vi spenderade en så pass kort tid ihop.
Tävlingen i sig var uppdelad i tre moment som varje deltagare skulle genomföra. Det första gick ut på att sammanställa en plansch med text och bilder som tog upp något som hade med värdstaden Frankfurt att göra. Det kunde handla om allt från vad ungdomarna i staden gjorde på fritiden, till den antikapitalistiska Occupy Frankfurt-rörelsen. Det andra var en gruppövning i vilken man skulle beskriva en scen ur en berättelse för en konstnär, som ritade samtidigt som man berättade hur man ville ha det. Det tredje momentet gick ut på att skapa och framföra en gruppresentation i form av exempelvis en talkshow eller ett teaterstycke. I våra fall var temat pengar respektive mode. Även dessa gruppövningar bidrog till att man lärde känna de övriga deltagarna bättre.
Under vår tid i Frankfurt gjorde vi mycket mer än bara tävlade. Vi sportade, gick på teater, spatserade i Frankfurt am Main och besökte såväl universitetsstaden Heidelberg som den gamla romerska fästningen Saalburg. Vi spelade fotboll, basket och frisbee och åkte båt på Main. Det var två veckor fulla av nya intryck och erfarenheter, och en chans för oss att använda vår tyska i praktiken. Tiden nere i Tyskland gick väldigt fort. Den brukar göra det när man har roligt.
Sebastian Brandt och Björn Wictorin
Dienstag, 17. April 2012
"Märchenwelten" jetzt auch in Växjö
Seit Beginn dieser Woche lockt ein besonderes Highlight vor allem jüngere Besucher an die Linné-Universität nach Växjö: "Märchenwelten", eine Ausstellung des Goethe Instituts, kann nach dem großen Erfolg in Stockholm nun auch im Herzen von Småland besucht werden. Letzten Freitag wurde die interaktive Ausstellung eröffnet.
Zu erleben sind sieben Stationen, die typische Märchenthemen behandeln: die Heldin, die Magie und die Tiere sind nur einige von Ihnen. Mehr Informationen dazu gibt es auch auf unserer Website. Auch Führungen für Schülergruppen werden angeboten. Außerdem gibt es Unterrichtsmaterialien, mit denen Schüler sich die Ausstellung erarbeiten können. Anmeldungen bitte an grimm@lnu.se.
Zur Ausstellungseröffnung referierte Corina Löwe zum zeitgemäßen Einsatz von Märchen im DaF-Unterricht. Mit verschiedenen spielerischen Unterrichtsideen und Literaturvorschlägen konnte sie den anwesenden Lehrern spannende Impulse für die Einbindung von Grimms Märchen in die Lebenswelt der Lernenden geben.
Dienstag, 10. April 2012
Berliner Szenen in Stockholm
Ulrike Behrendt, erfahrene Lehrerfortbildnerin aus der deutschen Bundeshauptstadt, war zu Gast im Goethe-Institut in der Bryggargatan und arbeitet mit rund 20 Teilnehmern zum Thema "Berliner Szenen".
Den engagierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde ein buntes Angebot didaktisierter Materialien angeboten, die uns näher an die vielfältigen Szenen brachten, die es derzeit in Berlin gibt. Dabei wurden Medien verschiedenster Art genutzt.
Das nächste Freitagsseminar des Goethe-Instituts findet am 27.04. statt. Dann haben wir Besuch von Axel Jankowitz, der uns mehr über die Geschichte des ehemaligen Staatssicherheitsdienstes erzählen wird, der zu den wichtigsten Instrumenten der DDR-Diktatur gehörte.
Mittwoch, 21. März 2012
Berliner Popmusik begeistert Schweden
Vergangene Woche besuchte uns die Berliner Sängerin Elke Brauweiler. Begleitet wurde Sie vom Schlagzeuger Marco Barotti und dem Gitarristen Daniel Baumann. Zusammen spielten sie drei Konzerte in Schweden und begeisterten dabei mit den Hits Elkes früherer Band „Paula“, die 2001 die deutschen Charts gestürmt hatte, und neuen Songs. Zu hören gab es feinsten Elektropop - mal rockig, mal ganz zart.
Das erste der drei Konzerte fand an der Linné-Universität Växjö statt. Am Mittwoch, den 14.03., lauschten hier rund 60 Schüler Songs wie „Aus verschiedenem Holz“ und „Lass es raus“.



Am nächsten Tag stand das Konzert im renomierten Stockholmer Kulturhuset auf dem Programm. Die Musikbibliothek war sicher einer der ungewöhnlichsten Orte, an denen die Band jemals gespielt hat. Aber die Kombination aus zackiger Musik und Elkes vielseitigem Gesang kam super beim Publikum an. Anderthalb Stunden lang gaben Elke, Marco und Daniel alles um schließlich mit dem belgischen Punkklassiker „Ca plane pour moi“ noch einmal alle von ihrer Wucht zu überzeugen. Nicht nur die Schüler, auch Lehrer und Veranstalter waren hin und weg von den Berlinern.

Letzte Station auf Elkes Konzertreise durch Schweden war die Universität Linköping, wo am 16.03. der alljährliche „Deutschtag“ stattfand. Schulklassen aus Linköping und der Umgebung waren gekommen um sich über Neuheiten im Deutschunterricht zu informieren. Aber es wurden auch ein paar Kostproben deutscher Kunst und Kultur geboten. Neben den Vorträgen, die in zwei Sektionen abgehalten wurden, gab es zum Beispiel auch Poster der Comicausstellung des Goethe Instituts zu sehen. Um 10.30 Uhr startete das Konzert von Elke und den beiden Jungs. Trotz der ungewöhnlichen Uhrzeit konnten sie die Schüler wieder einmal schnell in ihren Bann ziehen. Auch wenn diese sitzen mussten – das Konzert fand nämlich in einem Hörsaal statt. Wippende Füße, nickende Köpfe und trommelnde Hände waren vor allem bei den schnellen Songs überall zu sehen. Die drei Musiker freuten sich über die tolle Akustik und standen nach dem Auftritt in zwei Workshops noch für Fragen ihrer jungen Hörer zur Verfügung. Hier wurde auch die ein oder andere Anekdote aus der Berliner Musikszene zum Besten gegeben.
Anschließend ließen es sich die drei Musiker nicht entgehen auch das Zentrum von Linköping zu besuchen und original schwedische Semla zu kosten.
Wir danken Elke Brauweiler, Marco Barotti und Daniel Baumann für ihren Besuch bei uns. Sie haben im Auftrag des Goethe Instituts vielen Schülern zeigen können, wie kreativ und mitreißend die deutsche Sprache in Popsongs verwendet werden kann.
Dienstag, 20. März 2012
Märchenwelten eröffnet
1812 erschien die heute weltberühmte Märchensammlung der Brüder Grimm. Das Goethe-Institut feiert diesen runden Geburtstag mit der weltweiten Ausstellung Märchenwelten. Die Ausstellung richtet sich schwerpunktmäßig an Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 15 Jahren. Weltweit sind vier Exemplare auf Tour, wobei ein Exemplar für Regionen mit deutschen Minderheiten reserviert ist.
Am Freitag, den 9. März, wurden die Tore zum Märchenwald geöffnet. Die Vernissage in der Galerie Bryggargatan 12 in Stockholm, beherbergt in den Räumlichkeiten des Stockholmer Goethe-Instituts lockte rund 70 begeisterte Besucher an. Zum Publikum sprachen Kulturattaché Jan-Thede Domeyer von der Deutschen Botschaft Stockholm, Karin Thelemann, Leiterin der Spracharbeit und stellvertretende Institutsleiterin des Goethe-Instituts in Schweden sowie Andrea Räder, in Göteborg beheimatete Grimm-Expertin.
In den kommenden Wochen bis einschließlich 30. März werden ca. 35 Schulklassen aus Stockholm und Umgebung in den Genuss mit pädagogischer Sorgfalt komponierten Ausstellung kommen.
Von Stockholm aus wird Märchenwelten auf den Weg gebracht nach Växjö, wo der kleine deutsche Märchenwald inmitten der småländischen Wälder die Schüler verzaubern wird. Anschließend dann steht zunächst Estland auf dem Programm.
Mittwoch, 21. Dezember 2011
Filme machen im Unterricht - ein Kinderspiel
Zu unserem letzten Freitagsseminar 2011 hatten wir den Journalisten und Medienexperten Marcus Sporkmann eingeladen. Seit mehreren Jahren arbeitet Sporkmann mit dem Goethe-Institut eng zusammen, gerade in diesem Herbst hat der im Ruhrgebiet beheimatete, bekennde Schalke-Fan eine große USA-Tournee mit der deutschen Indie-Band Madsen filmisch begleitet.
Am Freitag, den 09. Dezember 2011 lernten Deutschlehrer mit der Flipcam umzugehen, einer Kamera, die für PC gleichermaßen funktioniert wie für Mac. Filme drehen und schneiden war wirklich ein Kinderspiel dank der einfachen Technik und den pädagogisch guten Hinweisen von Marcus Sporkmann, der den Lehrern dann gleich auch noch half, ihre Filme zu schneiden, so dass wir am Ende auf der Großleinwand im Auditorium des Stockholmer Goethe-Instituts die Erstlinge von allen Teilnehmern bestaunen konnten.
Filme machen im Deutschunterricht dürfte Schülern sehr viel Spaß machen und eine bereichernde Abwechslung vom Lernalltag in die Klassengemeinschaft bringen.

Mit der Flipcam kann man sowohl am PC oder wie hier am MacBook arbeiten.

Marcus Sporkmann (rechts) hilft einer Arbeitsgruppe bei der Fertigstellung ihres ersten Films.
Donnerstag, 8. September 2011
Sprachkurs Sommer 2011
Ich habe viel gelernt, sowohl deutsche Sprache und über verschiedene Kulturen. Es war sehr interessant.
Wann wir nicht Unterricht hatte, haben wir zum Beispiel Ausflüge nach Mannheim und Koblenz gemacht. Wir hatten auch Fussball gespielt, Stadtrundgangen gemacht und eingekauft.
Die drei Wochen war ein grosses Abenteuer und es war die beste drei Wochen in meine ganzens Leben.
Autorin: Anna Hillver
Bild 1: Ich bin für das Halbfinale der Frauen-WM
Bild 2: Ausflug nach Technoseum in Mannheim. Wir machen Papier
Bild 3: Ausflug nach Technoseum in Mannheim. Wir machen Papier
Bild 4. Ausflug nach Mannheim
Bild 5: Jeden Samstagabend hatten wir Disco
Bild 6: Wir hatten ein Zoo besucht
Bild 7: Ich und meine neue Freundinnen
Bild 8: Wir bekommen unsere Testergebnisse
Meine Erlebnisse bei PAD in Deutschland
Wenn ich das Brief zu Goethe Institut schrieb, dachte ich eigentlich nicht, dass ich dieses Stipendium bekommen wurde. Wenn ich alles vorbereitete, verstand ich eigentlich nicht, dass ich wirklich nach Deutschland reisen durfte. – Und jetzt, wenn ich hier, in einem Park in Bonn stehen, kann ich mich gar nicht vorstellen, dass ich vier Wochen in Deutschland verbringen werde. Ich kann mich nicht vorstellen, was ich lernen werde, oder was ich erleben werde. Ich kann mich auch nicht vorstellen, was ich machen werde, oder wie viel Spass ich haben werde. Derselbe Morgen habe ich auf Arlanda gewartet. Jetzt stehe ich hier. Es ist mein erste Abend in Deutschland. Ich versuche zu zuhören. Mein Reiseleiter erzählt über seine Pläne: Spielen, Stadtrundfahrten, Bootfahrt auf Rhein in Sonnuntergang, Köln, am Strand Grillen… Es hört sich einfach phantastisch an!
So, was ist denn PAD? Pädagogischer Austausch Dienst ist eine Organisation der Kulturminister Deutschlands. Jedes Jahr bekommen 500 Jugendliche Stipendiumen von PAD, und können dadurch kostenlos nach Deutschland reisen. Während meine Zeit in Deutschland waren etwa 100 Jugendliche in Deutschland. Wir waren in 8 Gruppen geteilt. Ich und Rim aus Schweden waren in Gruppe 9, und die andere aus Schweden in Gruppe 6. Gruppe 9 hat viel mit einige Gruppen gemacht, und weniger mit andere.
Wir waren zuerst 5 Tage in Bonn und danach sind verschiedene Gruppen nach verschiedene Städter im Ruhrgebiet gefahren. Dort haben wir zwei Wochen in einer Gastfamilie gewohnt, und sowohl Unterricht für Austauschschüler/innen in Deutsch, Deutsches Politik und Deutsches Geschichte bekommen, als in dem Unterricht unserer Gastgeschwister teilgenommen. Nach diese zwei wochen haben wir etwa fünf Tage in München, und fünf Tage in Berlin verbracht.
Ich, Kerstin und Laura – Meine Gastfamilie in Essen. Mit ihr habe ich zwei Wochen gewohnt. In der Gastfamilie habe ich viel Deutsch gelernt! Ich habe es auch intressant gefunden, das Unterricht von Laura zu sehen, und die Unterschieden zwischen Schweden und Deutschland zu entdecken. Ich war z.B. auf ihre Deutschunterricht, Poltik und Religion.
In Schweden hat Goethe Insititut gewählt, welche 5 Jugendliche, die fahren durfte. PAD ist wirklich eine phantastische Stipendium - man lernt so viel , nicht nur Deutsch, sondern auch über Deutschland und deutsches Geschichte und Politik, und man trifft auch so viele neue Freunde und bekommt so viele Erlebnisse und Erfahrungen.
Ich habe mit so viele Menschen aus verschiedene Länder befreundet. Meine beste Freundinnen dort kamen aus Togo, Südafrika, Indien, Indonesien und Portugal. Ich habe viel über verschiedene Länder und Kulturen gelernt. Ich bin daran sicher, dass ich Kontakt behalten werde mit viele von den, die ich dort getroffen habe. Ich habe wirlich Freundinnen von verschiedene Teile der Welt bekommen, und ich hoffe, dass ich sie in der Zunkunft besuchen kann.
Wer bin ich und wie habe ich den Stipendium bekommen? Ich heisse Karolina und ich wohne in Stockholm. Ich lerne auf Södra Latins Gymnasium mit Schwerpunkt Sozialwissenschaften (samhällsvetenskapligt programm inr. Samhällsvetenskap) Ich lerne schon seit fünf Jahre Deutsch. Um die Stipendium zu bekommen, habe ich ein Brief geschrieben und dieses zusammen mit Personalbogen und etwas, die meine Deutschlehrer geschrieben hat, zu Goethe Institut geschickt.
Die andere Preisträger/innen aus Schweden kommen aus verschiedene Teile Schwedens und lernen auch mit verschiedene Schwerpunkten. Alle, die in Deutschland waren, hatten natürlich verschiedene Kenntnisse in der deutsche Sprache und hatten seit verschiedene Jahren Deutsch gelernt. Deutschunterricht sieht ja auch sehr unterschiedlich auch in verschiedene Ländern. Aber dass war kein Problem, nach diese vier Wochen haben alle sehr gut Deutsch gesprochen.
In Essen haben wir zusammen mit der Schule und unseren Gastfamilien viele Ausflüge gemacht und viel über die Stadt und die Geschichte der Stadt gelernt. Wir haben viel was wichtiges für die Stadt gesehen und deswegen eine Einblick in dem Ruhrgebiet bekommen. Hier ist Zeche Zollverein. Hier hat man früher Kohle gemacht.
Wenn wir gereisen bin, das heisst während unsere Aufenthalten in Bonn, München und Berlin haben wir jeden Tag VIEL gemacht! Wir hatten Aktivitäten von etwa neun Uhr Morgens bis etwa 11 Uhr Abends und wir haben viele Sehenswürdigkeiten besichtigt, und viel gemacht! Wir waren z.B. auf Konzentrationslager Dachau, der Zugspitze, Alte Pinakothek (kunstmuseum in München) , eine Stasi-Gefängnis, Schloss Sanssouci, ein Improvisationionsteater und auf die Freie Universität Berlin. Wir haben typischer bayerisch Früstück gegessen, wir haben Kegel (deutsches Bowling) gemacht und wir haben der Aussicht von Berliner Dom geniessen und wir haben so, so,so viel mehr zusammen gemacht!
Wir haben viele Sehenswürdigkeiten besichtigt und viel gemacht.
Was gut war, mit Menschen aus verschiedene Länder zu reisen, war, dass ich viel entdeckt habe, die ich sonst nicht bemerkt hätte. Ich habe Deutschland mit der Augen der andere gesehen. Ich habe gesehen was eine Person aus Indien oder Togo merkwürdig finden und ich habe dadurch viele Perspektiven bekommen. Viel, das die aus andere Länder mit Deutcshland merkwürdig gefunden haben, hätte sie auch in Schweden merkwürdig gefunden. Deutschland und Schweden ist ja ganz ähnlich. Deswegen habe ich auch neue Perspektiven auf meine eigene Kultur bekommen.
An einem Strand in München. Deutschland mit der Augen der andere zu sehen, und Deutschalnd zusammen zu entdecken.
Ich werde diese Wochen nie vergessen…Ich bin so froh, dass ich diese Stipendium bekommen habe!
Autorin: Karolina Hård
Freitag, 23. April 2010
DACKEL och annat kul från Tyskland
„DACKEL och annat kul från Tyskland“ ist der Name des Blogs. Er ist unter folgendem Link zu finden: http://dackel.wordpress.com/
In diesem Blog sollen junge Schweden die Möglichkeit haben, sich „aus erster Hand“ über Entwicklungen in freizeitlichen, kulturellen Bereichen wie Musik/Literatur/Film/Leben zu informieren. So können sie auch von Schweden aus die junge Szene in Deutschland verfolgen und sich ein Bild davon machen, was deutsche Jugendliche in ihrer Freizeit machen und wofür sie sich aktuell interessieren. Gleichzeitig bietet er Sprachlernern die Möglichkeit, sich mit der deutschen Sprache auseinandersetzen: Der Blog ist auf Deutsch gehalten. Somit setzt er zwar Grundkenntnisse in Deutsch voraus, durch die Wortlisten am Ende jedes Artikels dürften die Verständnisprobleme allerdings sehr gering sein.
Zusätzlich zum Blog haben wir den Facebook-Account „Tysk Tax“ eingerichtet. Wer bei Facebook registriert und mit „Tysk Tax“ befreundet ist, erfährt immer sofort, wenn ein neuer Artikel erscheint.
Donnerstag, 14. Januar 2010
750. Folge: Tatort-Jubiläum
Gibt es unter den Bloglesern jemanden, der noch nie von Tatort gehört hat? Am 29. November 1970 setzte sich der erste Tatort-Komissar der ARD, Paul Trimmel (gespielt von Walter Richter), in Hamburg in das "Taxi nach Leipzig". Die verschiedenen Sendeanstalten, die das Erste Deutsche Fernsehen tragen sowie das Österreichische Fernsehen (ORF) produzieren seit 1970 somit die erfolgreichste Krimisendereihe Europas, die nach wie vor jedes Mal mehrere Millionen Zuschauer hat.
Von Wien bis Berlin, von Leipzig bis Köln ermitteln verschiedene Teams und mittlerweile sind Millionen von Deutschen und Österreichern verschiedener Generationen mit Tatort aufgewachsen und älter geworden.
Einige Kommissare bleiben natürlich mehr in Erinnerung als andere. Der seit Jahren in Hollywood tätige Regisseur Wolfgang Petersen ("Das Boot") wurde mit dem Tatort "Reifezeugnis" zunächst bundesweit bekannt. In der 1977 ausgestrahlten Folge spielte Klaus Schwarzkopf den in Hannover ermittelnden Komissar Finke und die 16-Jährige Schauspielerin Nastassja Kinski wurde über Nacht bekannt und schon bald ein Weltstar.
Kein Kommissar aber war bei den Deutschen über die Jahre so beliebt wie (und damit sind wir wieder beim Thema RUHR 2010) der in Duisburg ermittelnde Horst Schimanski, dargestellt von Götz George. 1981 sendete der WDR den ersten Tatort mit Kommissar Schimanski und seinem Assistenten Christian Thanner (Eberhard Feik). Die BILD-Zeitung war entsetzt, zählte über 40mal das Wort "Sch..." in der ersten Folge "Duisburg-Ruhrort" und verlangte, die Sendung sofort abzusetzen. Das Publikum aber wollte mehr
Nun also peilt man in der ARD die Marke 1.000 Tatort-Folgen an, die in ca. 8 Jahren errreicht werden dürfte, wenn das gegenwärtige Produktionsvolumen von 35 Folgen pro Jahr beibehalten wird.
Tatort ist nicht einfach nur ein Krimi, sondern hat meist auch eine gesellschaftskritische Funktion. Einer der Macher von Tatort behauptet, dass künftige Generationen sich ein ganz gutes Bild von der Realität in Deutschland machen können werden, wenn sie sich die 750 Folgen Tatort von 1970 - 2009 ansehen.
Ein Tipp am Ende: Auch in Schweden, auch ohne Kabel und ohne Satellitenschüssel können Sie die jeweils aktuelle Folge von Tatort sehen. Im Internet. Jeweils eine ganze Woche nach Ausstrahlung der neuesten Folge ist sie im Internet von 20 Uhr bis 6 Uhr morgens zu sehen. Die Zeiten sind eingeschränkt, weil die Filme nicht für Kinder geeignet sind.
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