Erkunden konnten die Besucher in der Galerie im Erdgeschoss die Ausstellung „Love Triangle“, die erst einen Tag zuvor eröffnet wurde. Diese handelt von der Beziehung zwischen Deutschland, Schweden und Spanien, aus denen die Künstler und Künstlerinnen kommen. Sie setzen sich auf persönlicher, kultureller oder historisch-politischer Ebene mit ihren Erinnerungen auseinander und haben ihre Werke alle bereits in der Berliner Produzentengalerie Invaliden 1 ausgestellt. Die Kulturnacht im Goethe-Institut bot den Besuchern jedoch noch andere Möglichkeiten. So präsentierte Goethes filmklubb zwei Animationsfilme aus der DDR. Sowohl „Gleich links hinterm Mond“ von Günter Rätz als auch „Sensation des Jahrhunderts“ von Otto Sacher wurden in den späten Fünfzigern produziert und veranschaulichen die Faszination für den Weltraum und das Wettrüsten. Einige Etage höher besuchten Jung und Alt die Bibliothek, wo sie das ein oder andere Buch auf dem Basar entdeckten, sich über Sprachprogramme und Prüfungen informierten sowie ihr Wissen über Deutschland in einem Quiz testeten. Welches ist das deutsche Wappentier? Wer schrieb ein Drama über Faust und Gretchen? Wie heißt der höchste Berg Deutschlands? Diese und andere Fragen brachten so manchen Teilnehmer ins Grübeln. Den Gewinnern winkten tolle Preise, wie die schwedischen Übersetzungen von Christian Krachts „Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten“ oder Olga Grjasnowas Debüt „Der Russe liebt Birken“. Die Kulturnacht im Goethe-Institut war sehr gut besucht. Neben einer überfüllten Galerie und nicht einem leeren Platz im Kinosaal, herrschte auch in der Bibliothek ein reges Treiben. Somit war es definitiv ein voller Erfolg! Text: Belinda Voigt
Freitag, 26. April 2013
Nachts bei Goethe
Erkunden konnten die Besucher in der Galerie im Erdgeschoss die Ausstellung „Love Triangle“, die erst einen Tag zuvor eröffnet wurde. Diese handelt von der Beziehung zwischen Deutschland, Schweden und Spanien, aus denen die Künstler und Künstlerinnen kommen. Sie setzen sich auf persönlicher, kultureller oder historisch-politischer Ebene mit ihren Erinnerungen auseinander und haben ihre Werke alle bereits in der Berliner Produzentengalerie Invaliden 1 ausgestellt. Die Kulturnacht im Goethe-Institut bot den Besuchern jedoch noch andere Möglichkeiten. So präsentierte Goethes filmklubb zwei Animationsfilme aus der DDR. Sowohl „Gleich links hinterm Mond“ von Günter Rätz als auch „Sensation des Jahrhunderts“ von Otto Sacher wurden in den späten Fünfzigern produziert und veranschaulichen die Faszination für den Weltraum und das Wettrüsten. Einige Etage höher besuchten Jung und Alt die Bibliothek, wo sie das ein oder andere Buch auf dem Basar entdeckten, sich über Sprachprogramme und Prüfungen informierten sowie ihr Wissen über Deutschland in einem Quiz testeten. Welches ist das deutsche Wappentier? Wer schrieb ein Drama über Faust und Gretchen? Wie heißt der höchste Berg Deutschlands? Diese und andere Fragen brachten so manchen Teilnehmer ins Grübeln. Den Gewinnern winkten tolle Preise, wie die schwedischen Übersetzungen von Christian Krachts „Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten“ oder Olga Grjasnowas Debüt „Der Russe liebt Birken“. Die Kulturnacht im Goethe-Institut war sehr gut besucht. Neben einer überfüllten Galerie und nicht einem leeren Platz im Kinosaal, herrschte auch in der Bibliothek ein reges Treiben. Somit war es definitiv ein voller Erfolg! Text: Belinda Voigt
Montag, 22. April 2013
Deutsche Filme begeisterten auf dem Stockholm Filmfestival Junior

Zum ersten Mal lief in den Kinos auch ein Video der Werbekampagne des Goethe-Instituts, „Ich liebe Tyska“, im Vorspann. In diesem berichtet Anton Zetterholm, ein schwedischer Musicaldarsteller, über sein Leben in Deutschland. Dieses Interview wurde auch bei anderen Kinovorstellungen gespielt und hat so mit Sicherheit bei den jungen Zuschauern Aufmerksamkeit erregt und Interesse geweckt. Erfolgreich waren die deutschen Filme allemal. Nicht nur Frieder Schlaich, sondern auch Wolfgang Groos gewann für seinen Film einen Preis. Von drei Auszeichnungen gingen zwei nach Deutschland.
Glückwunsch!
Text: Belinda Voigt
Foto: Viktor Englund
Dienstag, 16. April 2013
Europa-Workshop
Die Reise führt die jungen Leute an das Goethe-Institut in Schwäbisch-Hall, von wo aus sie Manager und Politiker besuchen und eine zweitägige Exkursion nach München unternehmen. Begleitet werden sie unter anderem von einem Journalisten, einem Kameramann und einem Sprachlehrer, die mit ihnen Diskussionen und Interviews vorbereiten. Am Ende soll so eine Dokumentation entstehen, in der unterschiedliche Positionen aus der europäischen Außensicht und der deutschen Innensicht wiedergegeben werden. Finanziert wird die Reise komplett vom Goethe-Institut und der Stiftung Würth.
Bewerben können sich junge Menschen, zwischen 18 und 23 Jahren, mit guten Deutschkenntnissen (B2) und Interesse für politische und wirtschaftliche Entwicklungen, die zusammen mit anderen jungen Europäern diskutieren und Ideen entwickeln wollen.
Die Bewerbung und ein Motivationsschreiben können bis zum 21. April an Viktor.Englund@stockholm.goethe.org geschickt werden.
Text: Belinda Voigt
Freitag, 1. März 2013
Erstes Freitagsseminar 2013
Text: Sabrina Firchau
Montag, 21. Januar 2013
Wie viel Mehrsprachigkeit hat Schweden und wie viel braucht es?
Zum Schluss diskutierten Roger Persson von Skolverket, Helena von Schantz, Präsidentin >von Lärarna i Moderna Språk , Brigitta Malmberg, von der MalmbergGruppen AG und Ibrahim Baylan, Bildungspolitischer Sprecher der Sozialdemokraten über die Frage „Wie viel Mehrsprachigkeit braucht Schweden und wie viel hat es?
Die ausführliche Konferenzdokumentation gibt es hier.
Text: Karin Thelemann
Sport und Deutsch
Im November 2012 habe ich für Sport und Deutsch ein Videointerview mit Boris Herrmann gemacht. Boris Herrmann, geboren 1981, ist ein sehr erfolgreicher deutscher Segelsportler. 2008/09 gewann er gemeinsam mit Felix Oehme das Portimão Global Ocean Race - eine Regatta in fünf Etappen um die ganze Welt für Boote der Class 40 (1. Etappe: Portimão, Portugal – Kapstadt, Südafrika; 2. Etappe: Kapstadt – Wellington, Neuseeland, 3. Etappe Wellington - Ilhabela, Brasilien, 4. Etappe Ilhabela - Charleston, USA und 5. Etappe Charleston zurück nach Portimão). Im April 2011 hat Herrmann mit seinem Teamkollegen Ryan Breymaier das Barcelona World Race als Fünfter beendet. Darüber und über vieles mehr haben wir uns unterhalten.
Text: Karin Thelemann
Freitag, 11. Januar 2013
25. Deutschlehrertage Göteborg
Die Deutschlehrertage in Göteborg sind seit einem Vierteljahrhundert eine feste Institution. Nirgendwoanders in Schweden gibt es eine größere Fortbildungsveranstaltung für Deutschlehrer. Dem Jubiläum wurde im Oktober 2012 Rechnung getragen, in dem man mit Mohamed Esa einen Referenten einlud, der schon vor einigen Jahren mit dem Thema "Musik im Unterricht" die Deutschlehrer inspirierte und begeisterte. Dieses Mal brachte Mohamed Esa konkrete Unterrichtsideen für den Einsatz von Märchen der Gebrüder Grimm passend zum Grimm-Jahr mit nach Schweden.
Elin Nesje Vestli aus Halden (Norwegen) stellte drei deutsche Kinder- und Jugendbuchautorinnen vor und zeigte auf, dass deren Bücher mit Text, Sprechblase und Bild vorzüglich geeignet sind, um jüngeren Schülern im Fach Deutsch kreative Inspiration für das Deutschlernen zu geben.
Dass die Deutsche Welle neben dem rein journalistischen Angebot auch vielerlei Anregungen und konkrete Didaktisierungen für Deutschlerner auf allen Niveaus anbietet, vermochte Raphaela Häuser aufzuzeigen, deren Vortrag sicher viele Lehrer dazu gebracht hat, noch am selben Wochenende selber durch das Angebot der Deutschen Welle zu surfen.
Sport und Deutsch ist ein Angebot des Goethe-Instituts, das einerseits bekannte und weniger bekannte deutsche Sportlerinnen und Sportler mit teils exklusiv gedrehten Filmen vorstellt, andererseits dazu klug durchdachte Didaktisierung international erfahrener Deutschlehrer mitliefert. Rainer Fußgänger, der zuständige Projektleiter, stellte die Seiten vor.
Auch im Kulturprogramm gab es ein Wiedersehen. Dieses Mal waren die Deutschlehrer in die Tyska kyrkan in Göteborg eingeladen, wo Charlotte Kempendorff und Kim Eustice ein gleichermaßen musikalisches wie woertkünstlerisches Feuerwerk abbrannten.
Vorher hatten Deutschlands Botschafter Dr. Harald Kindermann, Dr. Claudia Köck von der Botschaft Österreichs sowie Benita Funke für die Schweizer Botschaft die Teilnehmer zu einem großzügigen Buffet anlässlich des Jubiläums eingeladen. Die Bespeisung fand in der Deutschen Kirche statt, Dank geht hierfür an die Botschaften und nicht zuletzt auch an Gastgeber Hans-Viktor Krolovitsch.
Donnerstag, 27. September 2012
Europäischer Tag der Sprachen (EDL)
Wie sagt man „Ich liebe dich“ auf Deutsch? Diesen und vielen anderen Fragen der Schüler stellten sich das Team des Goethe-Instituts sowie Vertreter der Schweizer und Österreichischen Botschaft. Beim „European Day of Languages“ im Europahuset in Stockholm konnten die Besucher Sprach-Schnupperkurse mitmachen und miteinander diskutieren: Was gefällt euch an Berlin? Kann man in der Schweiz gut Ski fahren ? Und:
Weshalb heißt es „Ich lege die Butter auf den Tisch“ aber „Die Butter liegt auf dem Tisch“? Neben vielen spannenden Gesprächen gab es auch etwas zu feiern: Olivia Walter, 15 Jahre, hat mit ihrem Gedicht „Still“ den Poesie-Wettbewerb des EDL und somit eine Sprachreise gewonnen:
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Still
Still, wie die Blume sich im Winde wiegt '
wie ein Spiel
Still, wie das Meer vor ihr liegt
kein Ende, kein Ziel
Still, wie die Zeit verstreicht
unbemerkt, trotzdem da
so langsam, so leicht
so fern, und doch so nah
und still wie der Klang der Nacht
ein sanfter Traum zum Leben erwacht
Still…
Der European Day of Language war für alle Teilnehmenden ein voller Erfolg!
Wir freuen uns schon wieder auf nächstes Jahr! J
Text: Laura Münchschwander
Donnerstag, 30. August 2012
Internationella tyskolympiaden, två minnesvärda veckor
Sebastian Brandt und Björn Wictorin haben Schweden in diesem Jahr bei der internationalen Deutsch-Olympiade in Frankfurt vertreten. Sie haben die nationale Deutsch-Olympiade in Malmö gewonnen und damit einen zweiwöchigen Aufenthalt in der Mainmetropole. Sie schickten uns folgenden Bericht:
I skrivande stund har det gått lite mer än två månader sedan vi var nere i Tyskland, men våra roliga minnen bär vi fortfarande med oss. Att delta i den internationella tyskolympiaden innebar två veckor fyllda med aktiviteter, utflykter och förstås en del tävlingsmoment. Det gav oss också en möjlighet att lära känna många av de nittio deltagare som kom från fyrtiofem länder i världens alla hörn. Vi delade rum med personer som till en början var främlingar, men som efter vistelsens slut hade blivit våra vänner. Människor från Island, Litauen, Indien, Ungern och Ghana. Personer som alla hade det gemensamt att de pratade tyska, och som vi förmodligen aldrig hade träffat om det inte varit för denna tävling. Just det att vi bodde, åt och spenderade i stort sett all tid tillsammans gjorde att vi kom varandra mycket nära, trots att vi spenderade en så pass kort tid ihop.
Tävlingen i sig var uppdelad i tre moment som varje deltagare skulle genomföra. Det första gick ut på att sammanställa en plansch med text och bilder som tog upp något som hade med värdstaden Frankfurt att göra. Det kunde handla om allt från vad ungdomarna i staden gjorde på fritiden, till den antikapitalistiska Occupy Frankfurt-rörelsen. Det andra var en gruppövning i vilken man skulle beskriva en scen ur en berättelse för en konstnär, som ritade samtidigt som man berättade hur man ville ha det. Det tredje momentet gick ut på att skapa och framföra en gruppresentation i form av exempelvis en talkshow eller ett teaterstycke. I våra fall var temat pengar respektive mode. Även dessa gruppövningar bidrog till att man lärde känna de övriga deltagarna bättre.
Under vår tid i Frankfurt gjorde vi mycket mer än bara tävlade. Vi sportade, gick på teater, spatserade i Frankfurt am Main och besökte såväl universitetsstaden Heidelberg som den gamla romerska fästningen Saalburg. Vi spelade fotboll, basket och frisbee och åkte båt på Main. Det var två veckor fulla av nya intryck och erfarenheter, och en chans för oss att använda vår tyska i praktiken. Tiden nere i Tyskland gick väldigt fort. Den brukar göra det när man har roligt.
Sebastian Brandt och Björn Wictorin
Dienstag, 15. Mai 2012
Marika Lagercrantz: "Kultur ist Wachstum"
Ein Pendant zum Goethe-Institut, um die schwedische Kultur im Ausland zu vertreten, wäre erstrebenswert. In dieser Hinsicht waren sich Marika Lagercrantz und Valle Wigers einig. Die Schauspielerin Lagercrantz ist seit letztem Jahr Kulturrätin an der schwedischen Botschaft in Berlin. Im Gespräch mit Wigers, Journalist und Autor eines Buchs über Berlin, berichtete sie von ihren Erfahrungen in der Hauptstadt.
Die Schwedisch-Dozenten in Deutschland bezeichnete Lagercrantz als die „eigentlichen Kulturräte Schwedens“. Sie sorgten dafür, dass die Sprache und Kultur an vielen Universitäten in Deutschland ihren festen Platz habe. Denn leider sei das Bild Schwedens in Deutschland zu eindimensional: Zu viel Natur, zu wenig Kultur, so Lagercrantz‘ Kritik. In diesem Zusammenhang formulierte Moderator Wigers auch den Wunsch, eine eigene, schwedische Kulturinstitution im Ausland zu schaffen.
Gut hundert Besucher hörten ein sehr persönliches Gespräch, in dem Marika Lagercrantz sich selbst als „mutige Wahl“ für ihre Aufgaben als Kulturrätin bezeichnete. Immerhin habe sie in jungen Jahren in der Hausbesetzer-Szene verkehrt.
Marika Lagercrantz gab auch Tipps für die nächste Berlin-Reise: Von etablierten Veranstaltungen wie der Berlinale bis zu eher alternativen, zum Beispiel das Medienkunst-Festival „transmediale“. Die Kulturszene in einer vergleichsweise armen Stadt wie Berlin sei der Beweis, dass auch Kultur Wachstum bedeuten könne.
Mittwoch, 9. Mai 2012
Europatag im Kungsträdgården
Im Rahmen des Europatages am 09. Mai präsentierte sich das Goethe-Institut im Kungsträdgården in Stockholm. Nahezu alle Botschaften der EU und der mit ihr assoziierten Länder waren der Einladung der schwedischen Vertretung der EU-Kommission gefolgt. Unter dem Motto "Gemeinsam stärker" durfte jedes Land seine Kultur in der bunten gesamteuropäischen Vielfalt präsentieren.
Im deutsch-französischen Gemeinschaftszelt brachte das Goethe-Institut den interessierten Besuchern bei Laugen-Brezeln seine Arbeit näher. Im Sprachbereich tritt das Geothe-Insitut vielfältig in Erscheinung: Wer die größte Sprache Europas lernen möchte, findet ein reichhaltiges Angebot. Es reicht von Kinder- und Jugend-Sprachkursen in Deutschland bis zu weltweit anerkannten Deutsch-Zertifikaten und -Prüfungen, die in Schweden abgelegt werden können.
In der Kulturarbeit stehen hochaktuelle Themen wie eine Podiumsdiskussion über Einwanderung und Migration gleichberechtigt neben den "klassischen" Kulturleistungen, wie beispielsweise die Ausstellung zur Grimmschen Märchenwelt, eine Veranstaltung zum in Schweden wenig rezipierten Gesamtwerk Fontanes oder ein Gespräch mit den Ikonen des Krautrock.
Dienstag, 17. April 2012
"Märchenwelten" jetzt auch in Växjö
Seit Beginn dieser Woche lockt ein besonderes Highlight vor allem jüngere Besucher an die Linné-Universität nach Växjö: "Märchenwelten", eine Ausstellung des Goethe Instituts, kann nach dem großen Erfolg in Stockholm nun auch im Herzen von Småland besucht werden. Letzten Freitag wurde die interaktive Ausstellung eröffnet.
Zu erleben sind sieben Stationen, die typische Märchenthemen behandeln: die Heldin, die Magie und die Tiere sind nur einige von Ihnen. Mehr Informationen dazu gibt es auch auf unserer Website. Auch Führungen für Schülergruppen werden angeboten. Außerdem gibt es Unterrichtsmaterialien, mit denen Schüler sich die Ausstellung erarbeiten können. Anmeldungen bitte an grimm@lnu.se.
Zur Ausstellungseröffnung referierte Corina Löwe zum zeitgemäßen Einsatz von Märchen im DaF-Unterricht. Mit verschiedenen spielerischen Unterrichtsideen und Literaturvorschlägen konnte sie den anwesenden Lehrern spannende Impulse für die Einbindung von Grimms Märchen in die Lebenswelt der Lernenden geben.
Dienstag, 10. April 2012
Berliner Szenen in Stockholm
Ulrike Behrendt, erfahrene Lehrerfortbildnerin aus der deutschen Bundeshauptstadt, war zu Gast im Goethe-Institut in der Bryggargatan und arbeitet mit rund 20 Teilnehmern zum Thema "Berliner Szenen".
Den engagierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde ein buntes Angebot didaktisierter Materialien angeboten, die uns näher an die vielfältigen Szenen brachten, die es derzeit in Berlin gibt. Dabei wurden Medien verschiedenster Art genutzt.
Das nächste Freitagsseminar des Goethe-Instituts findet am 27.04. statt. Dann haben wir Besuch von Axel Jankowitz, der uns mehr über die Geschichte des ehemaligen Staatssicherheitsdienstes erzählen wird, der zu den wichtigsten Instrumenten der DDR-Diktatur gehörte.
Mittwoch, 21. März 2012
Berliner Popmusik begeistert Schweden
Vergangene Woche besuchte uns die Berliner Sängerin Elke Brauweiler. Begleitet wurde Sie vom Schlagzeuger Marco Barotti und dem Gitarristen Daniel Baumann. Zusammen spielten sie drei Konzerte in Schweden und begeisterten dabei mit den Hits Elkes früherer Band „Paula“, die 2001 die deutschen Charts gestürmt hatte, und neuen Songs. Zu hören gab es feinsten Elektropop - mal rockig, mal ganz zart.
Das erste der drei Konzerte fand an der Linné-Universität Växjö statt. Am Mittwoch, den 14.03., lauschten hier rund 60 Schüler Songs wie „Aus verschiedenem Holz“ und „Lass es raus“.



Am nächsten Tag stand das Konzert im renomierten Stockholmer Kulturhuset auf dem Programm. Die Musikbibliothek war sicher einer der ungewöhnlichsten Orte, an denen die Band jemals gespielt hat. Aber die Kombination aus zackiger Musik und Elkes vielseitigem Gesang kam super beim Publikum an. Anderthalb Stunden lang gaben Elke, Marco und Daniel alles um schließlich mit dem belgischen Punkklassiker „Ca plane pour moi“ noch einmal alle von ihrer Wucht zu überzeugen. Nicht nur die Schüler, auch Lehrer und Veranstalter waren hin und weg von den Berlinern.

Letzte Station auf Elkes Konzertreise durch Schweden war die Universität Linköping, wo am 16.03. der alljährliche „Deutschtag“ stattfand. Schulklassen aus Linköping und der Umgebung waren gekommen um sich über Neuheiten im Deutschunterricht zu informieren. Aber es wurden auch ein paar Kostproben deutscher Kunst und Kultur geboten. Neben den Vorträgen, die in zwei Sektionen abgehalten wurden, gab es zum Beispiel auch Poster der Comicausstellung des Goethe Instituts zu sehen. Um 10.30 Uhr startete das Konzert von Elke und den beiden Jungs. Trotz der ungewöhnlichen Uhrzeit konnten sie die Schüler wieder einmal schnell in ihren Bann ziehen. Auch wenn diese sitzen mussten – das Konzert fand nämlich in einem Hörsaal statt. Wippende Füße, nickende Köpfe und trommelnde Hände waren vor allem bei den schnellen Songs überall zu sehen. Die drei Musiker freuten sich über die tolle Akustik und standen nach dem Auftritt in zwei Workshops noch für Fragen ihrer jungen Hörer zur Verfügung. Hier wurde auch die ein oder andere Anekdote aus der Berliner Musikszene zum Besten gegeben.
Anschließend ließen es sich die drei Musiker nicht entgehen auch das Zentrum von Linköping zu besuchen und original schwedische Semla zu kosten.
Wir danken Elke Brauweiler, Marco Barotti und Daniel Baumann für ihren Besuch bei uns. Sie haben im Auftrag des Goethe Instituts vielen Schülern zeigen können, wie kreativ und mitreißend die deutsche Sprache in Popsongs verwendet werden kann.
Dienstag, 20. März 2012
Märchenwelten eröffnet
1812 erschien die heute weltberühmte Märchensammlung der Brüder Grimm. Das Goethe-Institut feiert diesen runden Geburtstag mit der weltweiten Ausstellung Märchenwelten. Die Ausstellung richtet sich schwerpunktmäßig an Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 15 Jahren. Weltweit sind vier Exemplare auf Tour, wobei ein Exemplar für Regionen mit deutschen Minderheiten reserviert ist.
Am Freitag, den 9. März, wurden die Tore zum Märchenwald geöffnet. Die Vernissage in der Galerie Bryggargatan 12 in Stockholm, beherbergt in den Räumlichkeiten des Stockholmer Goethe-Instituts lockte rund 70 begeisterte Besucher an. Zum Publikum sprachen Kulturattaché Jan-Thede Domeyer von der Deutschen Botschaft Stockholm, Karin Thelemann, Leiterin der Spracharbeit und stellvertretende Institutsleiterin des Goethe-Instituts in Schweden sowie Andrea Räder, in Göteborg beheimatete Grimm-Expertin.
In den kommenden Wochen bis einschließlich 30. März werden ca. 35 Schulklassen aus Stockholm und Umgebung in den Genuss mit pädagogischer Sorgfalt komponierten Ausstellung kommen.
Von Stockholm aus wird Märchenwelten auf den Weg gebracht nach Växjö, wo der kleine deutsche Märchenwald inmitten der småländischen Wälder die Schüler verzaubern wird. Anschließend dann steht zunächst Estland auf dem Programm.
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