Bernd Zabel, Leiter der Spracharbeit des Goethe Institut Schweden, hob eingangs die Brückenfunktion der Musik hervor. Junge Leute werden zum Sprachlernen motiviert, weil sie die Texte zu den fantastischen Sounds verstehen wollen. Aber dazu muss man die Szenen in anderen europäischen Ländern erst einmal kennen lernen. Nicht ganz einfach, denn der Trend geht in Richtung Regionalisierung. Bei den Verkaufszahlen liegen die Interpreten des Heimatlandes deutlich in Front.
„Musik+X“ kann hier den Horizont erweitern und die Szenen des Nachbarlands vorstellen, wie Freya Conesa auf dem anschließenden Seminar bewies. Sie zeigte eine Vielzahl von Wegen auf, wie man mit den Songs, Bildern und Videos der Ausstellung im Unterricht reüssieren kann.
Die Vorschläge wurden eifrig aufgriffen und sofort ausprobiert. Die „Söhne Mannheims“, „Die Ärzte“, „Wir sind Helden“ – an jedem Interpreten wurde ein eigener methodischer Zugang demonstriert.
Am Ende stimmte dann der ganze Hörsaal in ein kollektives Karoke ein, für das „Ich+Ich“ mit „Vom selben Stern“ die Vorlage lieferte.
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