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    <title>Totschka-Treff Das deutsch-russischsprachige Jugendportal - In Bewegung</title>
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    <pubDate>Fri, 22 Jul 2011 16:17:16 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Totschka-Treff Das deutsch-russischsprachige Jugendportal - In Bewegung - </title>
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    <title>Nehmt Abschied Brüder, ungewiss/ ist alle Wiederkehr...</title>
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    <author>nospam@example.com (Redaktion)</author>
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    Nach sieben arbeitsreichen Tagen und kurzen Nächten ist das siebte Deutsch-Russische Jugendparlament nun also zu Ende. Es wurde hitzig debattiert, ein Ergebnispapier verabschiedet, den Staatsoberhäuptern vorgestellt und mit den Teilnehmern des Petersburger Dialoges diskutiert. Aber war das Jugendparlament auch ein Erfolg?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Begrüßung wurde dafür ein klares Kriterium aufgestellt: das Parlament ist dann ein Erfolg, wenn zumindest zwei Teilnehmer am Ende mehr verbindet als ein Ergebnispapier, nämlich eine romantische Verbindung, eine Liebe, die später mit einem standesamtlichen Ergebnispapier besiegelt wird...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, am letzten Abend gaben sich alle die größte Mühe. Das Tanzbein wurde geschwungen und der Trinkarm gehoben. Wir hakten uns ein, tanzten den Kosatschok und drehten eine Polonaise... Und irgendwann verschwanden die Jugendparlamentarier, das Orgateam und die To4kisten dann auf ihre Zimmer. Aber wer mit wem, das wird wohl ein Geheimnis bleiben, denn für eine letzte Umfrage fehlte uns die Zeit vor lauter rührseligen Abschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eins wissen wir ganz sicher, dass hier Menschen nicht nur um Geschäftsordnungsanträge debattiert haben, sondern sich auch mit großer Herzlichkeit und in großer Zuneigung begegnet sind. Dass sie tiefe Gespräche über das wirklich Wichtige im Leben geführt, ihre Herzen den andern geöffnet und sich gegenseitig inspiriert haben. Zwar nicht alle mit allen, doch zumindest jeder mit einem oder zweien... &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 20 Jul 2011 22:59:00 +0200</pubDate>
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    <title>Die Deutschen sind auch nicht besser</title>
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            <category>In Bewegung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Redaktion)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:292 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;251&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/to4ka-treff/uploads/_DSC1460.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Kaum etwas nervt uns alle so sehr, wie die umständliche Prozedur, ein Visum für Russland oder für die EU zu bekommen. Entsprechend einhellig waren die Meinungen der Jugendparlamentarier und der Teilnehmer des Petersburger Dialogs: abschaffen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teilnehmer war in der Podiumsdiskussion mit den Staatsoberhäuptern sogar sowas von Feuer und Flamme bei dem Thema, dass er in dieser artig- elitären Runde leidenschaftliche Zwischenrufe wagte und jeden Moment zu befürchten stand, dass er seien Schuh ausziehen und zur Bekräftigung mit ihm auf dem Tisch klopfen oder eine sonstige Überspanntheit bringen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um so schöner, dass Medwedew ziemlich klare Worte fand: Russland bestehe nicht auf ein Visum. Wenn´s nach ihm ginge (aber das tut´s ja nicht), könne man das abschaffen, aber es müsse gegenseitig abgestimmt werden. Wenn das fünf Jahre dauere, dann eben fünf. Wenn es in zwei Jahren ginge, dann in zweien. Und wenn es in einem halben ginge, dann hätte er auch nichts dagegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkel wollte da nicht nachstehen: ja, die Bundesregierung trägt die Verantwortung dafür – und nicht die EU. Aber man müsse nun mal auch bedenken, dass nicht alle Gäste so kultiviert seien wie die Teilnehmer des Petersburger Dialogs (und auch da gibt es anscheinend Ausnahmen) und man deswegen das Visum brauche, aber man könne ja in einem Jahr mal eine Arbeitsgruppe einrichten, wenn es eine neue Speicherdatei für kriminelle Russen gebe...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tja, was soll man dazu noch sagen. Schön, dass mal eindeutig geklärt ist, warum wir mit diesem Scheiß belastet und genervt werden. Und auch wenn das jetzt absolut banal klingt, aber: habt keine Angst, so schlimm sind die Russen nicht!  
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    <pubDate>Tue, 19 Jul 2011 20:31:24 +0200</pubDate>
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    <title>Am Leben bleiben</title>
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            <category>In Bewegung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Redaktion)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:291 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;183&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/to4ka-treff/uploads/_DSC9417.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon nähert sich das Ende des siebten Deutsch-Russischen Jugendparlaments und damit auch der Vor-Ort-Berichterstattung der To4ka-Treff Redaktion in unserem Büro, das den Decknamen „Australien“ trägt. In den letzten fünf Tagen collagierten die Parlamentarier aus ihren diametral entgegengesetzten Ansichten ein Ergebnispapier. Eine Resolution, die sie morgen den Staatsoberhäuptern beider Länder aufzutischen gedenken. Derweil ist die To4ka-Treff Redaktion 181 Jahre, was sich natürlich auf den psycho- emotionalen Gesamtzustand eines jeden Einzelnen ausgewirkt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere Tim hat endgültig eingesehen, dass er mit der Zeit nicht mehr Schritt hält und daraufhin beschlossen, sich auf die ruhigen Dinge des Lebens zu konzentrieren. Jetzt beschäftigt er sich mit den kleinen Partikeln der Realität und verbringt seine freie Zeit außerhalb des Verseschmiedens damit, die Computer vom lyrischen Staub zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sascha und Kirill haben die Geschwindigkeit, mit der To4ka-Treff sich durch Hannover heizt (oder hatten sie einfach Angst, bei Verletzung der Straßenverkehrsordnung in die Hände der deutschen Polizei zu fallen?), auch nicht mehr ausgehalten und sind ins benachbarte Wolfsburg ins Exil gegangen, um auf dem dortigen Petersburger Dialog Schnittchen abzustauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Pausen zwischen dem Übersetzen der einzelnen Plenar- und Ausschusssitzungen und ihrem Examensendspurt deliriert sich Rumiya mit bewundernswerter Schnelligkeit und Hartnäckigkeit in Sachen Escapismus in ihr Märchenland und der Rest der Redaktion lässt sich da nicht zweimal bitten, denn in Rumjaschkas Träumen blühen die Gänseblümchen, so daß wir alle ein Flower Power Dream Team wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Land der Träume „rettet“ uns einzig Marco, der stets nüchtern bleibt, komme, was wolle. Vielleicht einfach, weil durch das Objektiv seiner Kamera eh schon alles wie auf Acid aussieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Spuren der Hannoveraner Stars dagegen wandelt Mila, die beschlossen hat, sich irdischeren Dingen zuzuwenden und auf Kaninchenjagd zu gehen, die sich laut Augenzeugenberichten in Herden über die Grünflächen der Jugendherberge wälzen. Doch laut denselben Augenzeugenberichten gelang es Mila bisher nicht, ein Kaninchen in ihre Klauen zu reißen, wohingegen sich wohl aber ein kleines Vögelchen in ihren Rachen verirrte, dem einige Tausendfüßler als Absacker folgten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die To4ka-Treff-Chefredakteurin in Hannover Madlene wird dagegen mit jedem Tag wichtiger und entscheidet schon, wer bei Angie und Medwetschik akkreditiert wird und sich am Schnittchenbuffet bedienen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was soll da wohl noch alles kommen? &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 18 Jul 2011 00:25:00 +0200</pubDate>
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    <title>В поисках сокровищ и интернета </title>
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            <category>In Bewegung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Redaktion)</author>
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&lt;br /&gt;
В воскресенье работа редакции началась с неутешительной новости: отключили интернет. А значит - никакого чата на facebook, никаких видео с youtube... и никакой работы. И нам наконец стало ясно, как чувствуют себя участники парламента, ведь они уже четыре дня не могут выйти в глобальную сеть. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Идти на пробежку как добропорядочные аборигены не хотелось. Для культурного просвещения не хватало заряда бодрости:  &quot;Надо узнать, чем живут местные жители&quot;, - дружно решили Саша и Тим и отправились по совету сотрудницы хостела на блошиный рынок. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
И вот оно - движение в сонном пасмурном городе. Зачем тебе словарь, если ты бросил учить иностранный язык? Зачем тебе двадцать чашек, если ты живешь один? Зачем тебе плюшевый медведь, если теперь ты засыпаешь в обнимку с любимым человеком? Лучше пристроить все эти богатства тем, кто в них нуждается, а заодно и подзаработать.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Тим отправился на поиски пластинок, Саша решила приобрести забавные аксессуары для своей новой квартиры. Решено было встретиться через час. Но уже через пятнадцать минут ребята разочарованно стояли друг перед другом с пустыми руками... В круговороте вещей в природе самыми достойными лотами оказались стоптанные ботинки 33 размера, книжка &quot;загиптотизируй себя и других&quot; и неработающий кассетный магнитофон. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Развеявшись и выпив кофе в единственном на весь район открытом заведении &quot;Колбасный базар&quot;, Саша и Тим вернулись в редакцию. Воскресенье у нас - в отличии от кофеен в Ганновере - рабочий день.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 17 Jul 2011 19:02:39 +0200</pubDate>
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    <title>Ahoi!</title>
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    <author>nospam@example.com (Redaktion)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:287 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;266&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/to4ka-treff/uploads/_DSC0175.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Vor schweren Wettkämpfen nutzt wohl jede Mannschaft jede freie Minute zum Training. Super, dass die Jungs und Mädels des Hannoveraner Drachenbootclubs „Die Drachen“ trotzdem Zeit für die To4ka- Redaktion gefunden haben, bevor sie nächste Woche zur Jugendweltmeisterschaft im Drachenbootfahren nach Florida aufbrechen. Nach kurzem Aufenthalt im Vereinsheim mit einigen Interviews wurde auch schon das Boot zu Wasser gelassen und wir machten uns bereit, den wilden Wellen des Maschsees zu trotzen, wo die Jungs und Mädels normalerweise trainieren. Wer nicht weiß, wie er sich ein Drachenboot vorzustellen hat, braucht in seiner Imagination einfach nur ein normales Kanu solange auf die Streckbank zu spannen, bis es statt zweier stattliche zehn Bänke aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Eins zwei, eins zwei!“ kommandiert Herbert Pinneke, der Trainer der Mannschaft, wie ein antiker Galeerenantreiber seine Ruderer, während er am Heck in Admiralshaltung posiert und auch mal befiehlt, dass einer alleine rudern muss... Doch wenigstens haben seine Schützlinge das Glück, auf den vorderen Bänken Platz nehmen zu dürfen – wir dagegen sitzen direkt vor ihm und zittern ob der gefühlten Peitsche, während wir uns mit aller Kraft bemühen, allen Anweisungen Folge zu leisten und mit dem atemberaubenden Tempo der Profis mitzuhalten.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Ob man es nach diesen Ausführungen nun glaubt oder nicht – aber ein Hauptanliegen des Drachenbootfahrens ist das Teambuilding. Und das nicht mehr mal im Sinne einer Leidens- und Schicksalsgemeinschaft, was gar nicht so weit hergeholt ist, da Drachenbootrennen ja auch oft von großen Unternehmen veranstaltet werden. Aber Teamgeist herrschte da schon ein beeindruckender. Nie haben wir Menschen mit so einer Inbrunst sich gegenseitig anfeuern hören. „Kämpf!“, „Ja!“, „Gib alles!“ schrie einer, der grade selbst vom Einzelrudern ausgepowert war, seinen Nachfolgern mit einer solchen urtümlichen Animalität entgegen, in der nicht die leiseste Spur von Ironie zu hören war, dass wir nicht den mindesten Zweifel hatten, dass Leute, die so angespornt werden, bis zum letzten Atemzug alles für ihr Team geben werden. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 16 Jul 2011 18:05:33 +0200</pubDate>
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    <title>Eröffnet!</title>
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    <author>nospam@example.com (Redaktion)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:286 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;266&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/to4ka-treff/uploads/_CSC9963.JPG&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Hurra, liebe Genossen! Das Jugendparlament ist nun offiziell eröffnet. Die Teilnehmer sind im niedersächsischen Landtag angekommen und dort zuallererst zu einer Führung durch den Landtag aufgebrochen. Eine feine Sache, diese Demokratie! Jeder, dem es danach ist, kann die Landtagsbibliothek besuchen; unterschiedliche Sitzungen und Beratungen werden öffentlich gehalten – vor dem Volke wird nichts verschwiegen. So entstehen auch beim Betreten des Landtages keine Hürden – man muss nur kurz erklären, warum man gekommen ist. Vergleiche und merke: Die erste Sicherheitskontrolle der Staatsduma in Moskau befindet sich auf der Straße, 5 Meter vor dem Eingang entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Führung ist beendet, und die Teilnehmer besetzten die Plätze der niedersächsischen Abgeordneten. „Sie sind eine Schule der Zivilgesellschaft“, sagt Herr von Ploetz im Namen der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch. Herr Netschajew, Präsident der Stiftung Internationaler Jugendaustausch, merkt an, dass „die wichtigste Tradition des Parlaments die Diskussionsfreiheit und das Fehlen von verbotenen Themen ist“. Später fügt er hinzu, dass bei dem heutigen Politik- und Wirtschaftsmodell Russland in 15 Jahren zu einer Katastrophe kommen kann, wenn „unsere Energieressourcen nicht mehr gefragt sind“. So bleibt nur, auf die Jugend zu hoffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Das Parlament ist beschlussfähig!», stellt Alexander Schauer fest als vor ihm ein Dickicht aus gehobenen Händen erscheint. Es geht los mit den Beratungen, Beschlüssen, Anmerkungen. Auf dem Höhepunkt der Sitzung findet die Wahl der Vorsitzenden des 7. Jugendparlaments statt. Es kommen deutsche und russische Teilnehmer an das Rednerpult und erzählen, warum sie geeignet sind, in diesem Jahr als Steuerleute des Parlaments aufzutreten. Die Wahlzettel werden verteilt, es kommt zur Abstimmung; auf den zweiten Wahlgang lässt sich nicht verzichten. Als Ergebnis übernehmen Alexej Potjemkin aus Moskau und Christian Rählmann aus Braunschweig das Steuerrad. To4ka verfolgt weitere Geschehnisse und gratuliert den neu gewählten Vorsitzenden ganz herzlich!   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Audiobeitrag:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
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    <pubDate>Fri, 15 Jul 2011 21:25:55 +0200</pubDate>
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    <title>Billard bis halb zehn</title>
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            <category>In Bewegung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Redaktion)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:284 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;603&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/to4ka-treff/uploads/_DSC9448.jpg&quot; title=&quot;Rolltreppe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Als am Nachmittag die russische Delegation im einheitlichen Gruppenlook mit Deutsch- Russischen Freundschaftstshirts ankommt und nach und nach die deutschen Teilnehmer des Jugendparlaments eintrudeln, ist noch nicht absehbar, Zeuge welch wundersamen Schauspiels wir werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ok, dass Tags darauf Sakkos angezogen und Schlipse gebunden werden und die Schuhe poliert glänzen – geschenkt. Ein regelrechtes Schaulaufen der Dressmen, eine Präsentation weiblicher Businesseleganz – nichts Anderes war zu erwarten. Ein wenig kennen wir die Russen ja und wissen ihre Fähigkeit, sich in Schale zu werfen, wohl zu schätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Deutschen kultivieren dagegen ja manchmal – zumindest die To4ka Redaktion – den gepflegten Schlabberlook, wohlwissend, dass man es sich leisten kann, weil ja sonst alles andere funktioniert. Doch dann das! Ein Stromausfall! Gleich am ersten Abend! Was sollen denn jetzt wohl bitte unsere internationalen Gäste von uns denken?! Das sind doch genau die Geschichten, mit denen die anspruchsvollen Deutschen schockiert von ihrer ersten Russlandreise („Urlaub“ nennen sie es ja betont nicht) wiederkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir im easy Schlabberlook beschweren uns dagegen über die „Dezhurnajas“ aus den Wohnheimen, die Wachtanten, die dafür sorgen, dass niemand mehr nach zwölf in die Studentenwohnheime oder sonstwo reinkommt – zum Glück gibt’s hier sowas nicht. Bozhe moi!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da waren wir wohl lange nicht mehr in einer Jugendherberge, deren Hausordnung&lt;br /&gt;
sich eher am Tagesrythmus betagter Rentner orientiert: der Billardtisch wird um halb zehn geschlossen – und die Herberge nur unwesentlich später verbarrikadiert... Zum Glück haben die Russen nicht das Thema „Menschenrechte“ auf die Tagesordnung gesetzt – da hätten wir uns wohl ganz schön blamiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen „Chancen und Risiken der Globalisierung“. Fragt sich bloß, ob die Dezhurnajas eine Chance oder ein Risiko sind. Eine Frage, die im edel getäfelten Konferenzsaal der TUI im Beisein des CEOs am ersten Tag leider nicht gestellt wurde. Und das, obwohl immer wieder daran erinnert wurde, wie großartig es doch ist (und das ist es wirklich, zieht euch das mal rein!), dass es sowas wie ein deutsch russisches Jugendparlament überhaupt gibt, denn viel Staub liegt noch nicht auf den Raketen von einst und böse Worte werden noch immer ohne viel Nachdenkens abgeschossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn ehe man sich versieht, haben die Dezhurnajas bestimmt einen Wedel in der Hand und stauben in ihrem Ordnungswahn die Raketen wieder ab und dann wird der Billardtisch noch früher geschlossen. Wie schön, dass es auch noch Menschen mit Herz gibt. Eine Dame zum Beispiel, die nur mit Mühe ihre Tränen der Rührung zurückhalten konnte, als sie aussprach, was wir alle insgeheim denken und hoffen: dass so ein Jugendparlament erst dann wirklich komplett ist, wenn die Völkerverständigung so weit gedeiht, dass zwei Teilnehmer heiraten. 
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    <pubDate>Thu, 14 Jul 2011 22:47:11 +0200</pubDate>
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    <title>Es geht los!!</title>
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    <author>nospam@example.com (Redaktion)</author>
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    Der Countdown zum VII. Deutsch-Russischen Jugendparlament hat begonnen! Heute Morgen erreichte die russische Delegation Hannover, doch bereits gestern versammelten sich einige junge Politiker im Gebäude der Russischen Union der Jugend, das zu UdSSR Zeiten dem Leninschen Kommunistischen Jugendverband der Sowjetunion diente, um Erwartungen bezüglich der bevorstehenden Veranstaltung auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anton Avсhatsch, Chabarovsk: „Für mich ist es eine ganz neue Erfahrung. Es gibt keine besonders enge Zusammenarbeit zwischen Chabarovsk und Deutschland, die Deutschen kommen zu uns, um die Taiga zu suchen. (lacht) Aber die Menschen haben ein riesiges Interesse“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die jungen Leute ist das Deutsch-Russische Parlament eine einzigartige Plattform zur effektiven Zusammenarbeit: Geburt und Weiterentwicklung verschiedener Projekte, schließen auch die Präsentation eigener Potenziale mit ein und sind im Rahmen des Deutschen Jahres in Russland sowie des Russischen Jahres in Deutschland besonders wichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Olga Churtschak, Wolgograd: „Wenn man irgendwohin fährt, möchte man gewöhnlich Zusammenarbeit anregen. Wolgograd ist ein besonderer Fall. Beide Völker verbinden damit Erinnerungen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das Wichtigste ist, dass man sich seinen Zielen annähert. Um aus einer Idee ein Produkt zu machen, braucht es mehr als nur eine Plattform“, meint Timur Guppoev, der sein Projekt, eine neue Technik zum Nachweis von Skoliose, bereits im Dezember 2010 in Skolkovo vorgestellt hat und schon während des Forums dafür Unterstützung fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die To4ka-Treff-Redaktion freut sich auf die kommende Woche und wünscht allen Jugendparlamentariern jede Menge Spaß, viel Erfolg und zündende Ideen! 
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    <pubDate>Wed, 13 Jul 2011 23:46:36 +0200</pubDate>
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