Thursday, 9. October 2008
У Эрмитажа я и мои Маши:)
Жаль, Эмитажа было мало. Самая примерная группа раньше всех закончила с экскурсией, опасаясь пропустить обед:)
Friday, 3. October 2008
Abschlussfoto
Gar nicht so einfach, mehr als 50 Jugendliche auf ein Foto zu bekommen. Geklappt hat es trotzdem, vor der abschließenden Plenarsitzung am 2. Oktober versammelten sich alle um das Sprecherpult im Großen Saal des Marinskij Palastes in St. Petersburg.
Thursday, 2. October 2008
Грусть расставания
Утренняя прогулка по Эрмитажу, залы, где ты не перестаёшь удивляться человеческому воображению, где ты начинаешь мыслить более глобально. Смешение культур и эпох, их гармоничное существование не только в предметах мебели, картинах, искусстве, но и в жизни. Ведь если оглянуться, можно увидеть представителей многих национальностей вокруг. Думаю, что их привела сюда тяга к чему-то новому, мировому, иногда и непостижимому. Возможно, они хотят разрушить какие-то стереотипы. Я думаю, что 4-й молодёжный российско-германский парламент тоже стремился к этой цели. Мы много спорили (особенно в вопросах голосования :) ), но мы старались приходить к единому мнению, искать совместный компромисс в принятии решений.
Последний раз (в рамках этого молодёжного парламента) мы поднялись по парадной лестнице Мариинского дворца в зал заседания парламента. Проходит время, меняются люди, меняется общество. Сколько людских раздумий поглотили в себя стены Мариинского дворца! Но времена меняются, а ценности остаются прежними. Ценности людских отношений.
Вечером нас ждал ужин в китайском ресторане, а по возвращении в готиницу - салют.
Последний раз (в рамках этого молодёжного парламента) мы поднялись по парадной лестнице Мариинского дворца в зал заседания парламента. Проходит время, меняются люди, меняется общество. Сколько людских раздумий поглотили в себя стены Мариинского дворца! Но времена меняются, а ценности остаются прежними. Ценности людских отношений.
Вечером нас ждал ужин в китайском ресторане, а по возвращении в готиницу - салют.
Das tanzende Parlament
Die Stimmung der Parlamentarier, die bei der Sitzung geblieben sind, wurde vom Ballett leicht getrübt. Das liegt daran, dass 10 Teilnehmer, die im Losverfahren ausgewählt wurden, vor dem Anfang der Sitzung aller Ausschüsse zum Ballett gefahren sind. Was den normalen Arbeitsablauf im Parlament unmöglich gemacht hat. Zeitmangel… wofür wurde eigentlich das Parlament zusammengerufen? Es ist wie bei dem Wiener Kongress: alle haben getanzt und sich amüsiert, es wurde aber nichts beschlossen. Ein besonderer Dank geht dabei an unsere Dolmetscher, die uns trotz der späten Stunde nicht im Stich gelassen und uns mit der Übersetzung des Ergebnispapiers geholfen haben. Aber die Teilnehmer haben sich auch belohnt: Sie haben sich einen schönen Ausklang des Abends gegönnt. Viele haben sich auf den Spaziergang durch die nächtliche Stadt begeben, um den Kopf auszulüften.
Wednesday, 1. October 2008
Jugendparlament in Bildern
In der To4ka-Treff-Redaktion: Polina und Julia sitzen über ihrem Videofilm. Ruck zuck hatte Julia, Studentin der Medienwissenschaften und derzeit Praktikantin am Goethe-Institut in Moskau, mittags ein paar Szenen im Parlament und in der Redaktion gefilmt und zusammengeschnitten, dann wurde getextet und übersetzt und gesprochen. Fertig war der erste Jugendparlamentsfilm - zu sehen ist er im Top-Thema. 
Abstimmen will gelernt sein: Beim Jugendparlament gabe es diverse Gelegenheiten zu wählen: Ausschussvorsitzende, Parlamentspräsidenten oder auch die Themen, über die diskutiert werden sollte.

St. Petersburg im Spiegel. Noch mehr Fotos aus dem herbstlichen Venedig des Nordens gibt es in der Community.


Abstimmen will gelernt sein: Beim Jugendparlament gabe es diverse Gelegenheiten zu wählen: Ausschussvorsitzende, Parlamentspräsidenten oder auch die Themen, über die diskutiert werden sollte.

St. Petersburg im Spiegel. Noch mehr Fotos aus dem herbstlichen Venedig des Nordens gibt es in der Community.

Konfuzius sagt...
...meine Damen und Herren! Folget mir zum Лебединое Озеро. Nette Sache! Alles bleibt liegen. Die zurückgebliebenen - безразлично. Alles wird funktionieren! [?]
Große Worte
"Wir haben viel diskutiert, aber in einem waren wir uns einig: Die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland sind einzigartig. Wir alle sind ein gutes Beispiel dafür." - Parlamentsvertreter Marcus übt schonmal für seinen großen Auftritt bei Angela Merkel und Dmitrj Medwedew. Er ist von der Gruppe "Deutsch-Russische Beziehungen im Lichte aktueller politischer Entwicklungen." Aber außer großer Worte hat die Gruppe auch einen konkreten Vorschlag zu bieten: Einen deutsch-russischen Fernsehsender.
Zeitung für alle
Wenn es nach der Gruppe "Jugend & Medien" geht, wird es bald an allen russischen und deutschen Schulen die Südddeutsche und Frankfurter Allgemeine Zeitung geben. Umsonst. Nur die Bild muss draussen bleiben.
Kopflos ohne Powerpoint
Auch die zweite Gruppe zum Thema "Jugendaustausch" scheitert am Ballett. Der USB-Stick mit der Präsentation befindet sich derzeit in einer Jackettjacke, die mittlerweile in der Garderobe im Theater hängt. Also werden die Ziele zehn Minuten lang vom Blatt abgelesen. Bei einigen bewirkt die Abwesenheit einer Powerpointpräsentation Konzentrationsschwächen: Es werden Zettel geschrieben und SMS getippt. Ist ja fast wie im Bundestag.
Taktlos
Es ist soweit: Die Ausschüsse haben fertig getagt und die Ergebnisse werden dem Jugendparlament präsentiert. Bei der ersten Gruppe fehlt allerdings die Hälfte der Leute. Sie sind beim Ballett.
Klappe die Zweite: Wahl des Präsidiums
Es war ein langer Weg und bleibt doch, wie es zu Beginn schon war: Die Kandidaten für das Präsidium stellen sich selbst zur Wahl. Ohne Zweifel ist bei der Vorstellung der nun 11 deutschen und russischen Kandidaten ein großartiges Stück politische Rhetorik zu erleben. Da wird selbstbewusst aufgefordert "Wählt mich!" und diplomatisch gefragt "warum stehe ich heute eigentlich vor euch?", es werden Geschäftsordnungen versprochen, der wahre Sinn ergründet und keine langen Reden versprochen. Natürlich wird diversen Leuten Dank ausgesprochen und zum Schluss ein weises Zitat ausgepackt.
Und die Sieger der Runde? Sind auf jeden Fall gutaussehend und sympathisch. Die Mehrheit ist sich sicher, dass Roman und Anatolij das Parlament gut repräsentieren werden.
Und die Sieger der Runde? Sind auf jeden Fall gutaussehend und sympathisch. Die Mehrheit ist sich sicher, dass Roman und Anatolij das Parlament gut repräsentieren werden.
Ein verrückter Tag!!!
Aber man muss überall Positives sehen, auch inmitten unserer leicht unendlich scheinenden Enttäuschungen! Die Arbeit des Parlaments und seine organisatorische Seite haben gezeigt, dass es Sachen gibt, an denen man gründlich arbeiten muss. Es wäre schön, wenn auch unsere Arbeit heute und morgen produktiv wäre. Wir müssen nicht nur ein Projekt des Ergebnispapiers von der Ausschussarbeit fertig stellen. Im Laufe von zwei Tagen müssen wir ein Eckpunktepapier für das Jugendparlament und die Ausschüsse erarbeiten und die Verfahrensweise bestimmen. Am kompliziertesten ist es, über die Entscheidungen abzustimmen! Und auf welche Weise wir abstimmen, ob es gerecht ist oder nicht, entscheiden wir!
Ausschussumzug
In den letzten drei Tagen seiner Arbeit hat der Ausschuss „Jugend und Zivilgesellschaft“ dreimal den Sitzungsraum gewechselt!!! Wo bleibt die Beständigkeit?
Klappe die Erste: Wahl des Präsidiums
Zur Wahl des Präsidiums stellen sich 9 Kandidaten von deutscher und russischer Seite.
Doch erneut bestehen Differenzen über die Verfahrensweise. Diskutiert wird, ob die Kandidaten sich selbst zur Wahl stellen, oder auch ernannt werden.
Die Debatte dauert an. Erste Teilnehmer verlassen den Raum. Man munkelt, auf dem Flur werden erste Protestaktionen geplant.
Es ist schon bemerkenswert, dass die Auseinandersetzung innerhalb des deutsch-russischen Jugendparlaments weniger auf inhaltlicher als viel mehr auf verfahrenstechnischer Ebene bestehen. Die Arbeit der Ausschüsse war größtenteils als zielorientiertes, zivilisiertes Suchen eines gemeinsamen Nenners zu beobachten. Die großen Abstimmungsrunden im Plenum dagegen münden regelmäßig in endlose Debatte und Frustration. Um 12.48 Uhr, nach fast 2 Stunden Debatte, verabschiedet man sich erstmal in die Mittagspause. Fortsetzung folgt...
Doch erneut bestehen Differenzen über die Verfahrensweise. Diskutiert wird, ob die Kandidaten sich selbst zur Wahl stellen, oder auch ernannt werden.
Die Debatte dauert an. Erste Teilnehmer verlassen den Raum. Man munkelt, auf dem Flur werden erste Protestaktionen geplant.
Es ist schon bemerkenswert, dass die Auseinandersetzung innerhalb des deutsch-russischen Jugendparlaments weniger auf inhaltlicher als viel mehr auf verfahrenstechnischer Ebene bestehen. Die Arbeit der Ausschüsse war größtenteils als zielorientiertes, zivilisiertes Suchen eines gemeinsamen Nenners zu beobachten. Die großen Abstimmungsrunden im Plenum dagegen münden regelmäßig in endlose Debatte und Frustration. Um 12.48 Uhr, nach fast 2 Stunden Debatte, verabschiedet man sich erstmal in die Mittagspause. Fortsetzung folgt...
Genug gespielt?
Die Plenarsitzung war eine volle Enttäuschung. Klar werden Sie das Präsidium wählen. Aber die Namen deren, die zum Treffen mit den Staatsoberhäuptern gehen werden, stehen bereits fest. Und wer die Verantwortung dafür trägt ist logischerweise unklar. Die Empörung und Enttäuschung der Teilnehmer sind verständlich. Und zwar nicht deshalb, weil alle nur wegen des Treffens mit den Staatsoberhäuptern hierher gekommen sind (ein komischer Vorwurf!). Sondern weil die Demokratie, über die so viel gesprochen wurde, einfach heiße Luft ist oder zumindest sich beliebig transformieren lässt.
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