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    <title>to4ka-treff - Städteblog - St. Petersburg</title>
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    <pubDate>Mon, 23 Jul 2012 11:06:38 GMT</pubDate>

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    <title>Planschen in der Kirche</title>
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            <category>St. Petersburg</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hana Haeufle)</author>
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    Auf der Petersburger Prachtstraße, dem Nevsky Prospekt, gibt es neben zahlreichen Hotels, Bars, Restaurants und Boutiquen auch so manche beachtliche Sakralgebäude: die Armenische Kirche (Hausnummer 40), die Katharinenkirche vor dem kleinen Souvenirmarkt (Hausnummer 32) oder das Alexander-Newski-Kloster. Das Kloster  mit seinen beiden Friedhöfen bildet das süd-östliche Ende des Nevsky Prospekts. Die Kasaner Kathedrale (russ. Казанский собор) ziemlich am Anfang der Straße ist wohl die Auffälligste in St. Petersburg. Sie wurde 1811 nach dem Vorbild des Petersdoms in Rom fertig erbaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:559 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;266&quot; style=&quot;float: both; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/uploads/IMG_1715.jpg&quot; alt=&quot;Copyright und Photo: Hana Haeufle&quot; title=&quot;Kasaner Kathedrale&quot;/&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas abseits des Boulevards liegt die berühmteste und exotischte Kirche von St. Petersburg, die Auferstehungskirche (russ. Спас на крови). Eine Besichtigung dieser ausgefallenen Kirche, die innen aus ca. 7500 Quadratmetern Mosaiken besteht, darf bei keinem St. Petersburg-Besuch fehlen - sei er noch so kurz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:569 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;265&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/uploads/IMG_1668.jpg&quot; alt=&quot;Copyright und Photo: Hana Haeufle&quot; title=&quot;Die Erlöserkirche vom Gribojedow-Kanal aus gesehen&quot;/&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:570 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;265&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px; padding-top: 20px; padding-bottom: 20px;&quot; src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/uploads/IMG_1843.jpg&quot; alt=&quot;Copyright und Photo: Hana Haeufle&quot; title=&quot;Im Inneren der Erlöserkirche: Mosaike vohin das Auge schaut&quot;/&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines haben jedoch fast alle Kirchen in Russland gemeinsam ob russisch-orthodox, katholisch oder evangelisch. Während des 20. Jahrhunderts wurden sie geschlossen oder zweckentfremdet, manche gar beides. Die Kasaner Kathedrale beispielsweise diente während der Sowjetunion als „Museum für Geschichte der Religion und des Atheismus“, ebenso die etwas westlich des Nevsky Prospekt gelegene Isaakskathedrale (Исаа́киевский собор), einer der größten sakralen Kuppelbauten der Welt. Gemüse, Bücher und Motorräder wurden in der Katharinenkirche gelagert, bevor sie 1968 zu einer Konzerthalle umfunktioniert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 30er Jahren schloss die Sowjetregierung die Auferstehungskirche. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dann die heute so prachtvolle Kirche als Lagerhalle für Gemüse verwendet, wodurch sie den Spitznamen &quot;Kartoffelspeicher&quot; bzw. auf Englisch &quot;Savior on Potatoes&quot; bekam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:560 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/uploads/IMG_6241.jpg&quot; alt=&quot;Copyright und Photo: Hana Haeufle&quot; title=&quot;St. Petri-Kirche am Nevsky Prospekt 22&quot;/&gt;Die für mich skurrilste Zweckentfremdung einer Kirche ist jedoch die der deutschen St. Petri-Kirche etwas zurückgesetzt am Nevsky Prospekt 22. Die &quot;Lutherische Kirche der Heiligen Peter und Paul&quot; (russ. Лютеранская церковь Святых Петра и Павла), 1838 im neoromanischen Stil eröffnet, wurde nämlich in der Sowjetzeit als Schwimmbad genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das Badewasser schon lange wieder abgelassen wurde und heutzutage hier wieder regelmäßig Gottesdienste stattfinden, Spuren aus dieser Zeit zwischen 1962 und 1992 sind noch immer sichtbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schwimmbecken sowie die Stelle des Sprungbretts sind beispielsweise noch klar zu erkennen und die typischen Zuschauerränge in Schwimmbädern sind noch vorhanden. Die weiße Reling bei den Tribünen und um das Kirchenschiff lässt auch erahnen, wofür diese Kirche 30 Jahre lang verwendet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:562 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px; padding-top: 10px;&quot; src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/uploads/IMG_6251.jpg&quot; alt=&quot;Copyright und Photo: Hana Haeufle&quot; title=&quot;Wer hier wohl alles das Schwimmen erlernt haben könnte...&quot;/&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:563 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px; padding-top: 20px;&quot; src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/uploads/IMG_6252.jpg&quot; alt=&quot;Copyright und Photo: Hana Haeufle&quot; title=&quot;Bis 1992 planschten hier noch die Petersburger&quot;/&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:561 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;533&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px; padding-top: 20px;&quot; src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/uploads/IMG_6250.jpg&quot; alt=&quot;Copyright und Photo: Hana Haeufle&quot; title=&quot;Hier muss wohl das Sprungbrett gewesen sein&quot;/&gt; 
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    <pubDate>Fri, 29 May 2009 05:33:04 +0200</pubDate>
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    <title>Piter putzt sich heraus</title>
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            <category>St. Petersburg</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hana Haeufle)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:538 --&gt;&lt;img width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 5px; padding-top: 5px;&quot; src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/uploads/Klein1.jpg&quot; alt=&quot;Copyright und Photo: Hana Haeufle&quot; title=&quot;Geländer bekommen frische Farbe...&quot;/&gt;Seit Anfang Mai bereits legt St. Petersburg nun sein Wintergewand ab und putzt sich für die kommenden Sommermonate heraus, genau rechtzeitig für die beiden großen Festtage im Mai: für den &quot;Tag des Sieges&quot; (auf Russisch &quot;День Победы&quot;) am 09. Mai und den Stadtgeburtstag am 27. Mai. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sieht man jetzt frisch gestrichene Geländer und Straßenlaternen sowie saubere Autos herumfahren, die vor wenigen Wochen noch voller Dreck und Staub waren. Auch wenn der letzte Winter für russische Verhältnisse ziemlich warm war, werden zahlreiche Straßen neu asphalitiert - das Verkehrschaos ist vorprogrammiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:539 --&gt;&lt;img width=&quot;200&quot; height=&quot;133&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 0px; padding-top: 5px;&quot; src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/uploads/Klein2.jpg&quot; alt=&quot;Copyright und Photo: Hana Haeufle&quot; title=&quot;...Straßenarbeiten werden durchgeführt...&quot;/&gt;Auf dem Nevsky Prospekt sitzen die meisten Cafébesucher schon auf der Terrasse und blinzeln in die Sonne. Endlich kann man auch ganz entspannt durch die Straßen schlendern, denn auf gefährliche Eisflächen und schmutzige Pfützen muss jetzt keine Acht mehr gegeben werden. An Stelle von Eiszapfen prägen nun viele Blumen das Stadtbild.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:537 --&gt;&lt;img width=&quot;150&quot; height=&quot;225&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 5px; padding-top: 5px;&quot; src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/uploads/Klein3.jpg&quot; alt=&quot;Copyright und Photo: Hana Haeufle&quot; title=&quot;...Blumenwiese vor der Isaakskathedrale.&quot;/&gt;Jede Wiese und jedes noch so kleine Stückchen Grün nutzen die Petersburger um sich zu sonnen, auch wenn gleich daneben unzählige Autos vorbeidüsen. Manche Parkanlagen wurden sogar im April geschlossen, damit das Blumenmeer gepflanzt werden konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch das deutlichste Zeichen für das Winterende in St. Petersburg ist, wenn die Brücken in der Nacht bis in die frühen Morgenstunden hochgezogen und damit für den Schiffsverkehr passierbar gemacht werden. Diese Besonderheit der Petersburger Infrastruktur beeinflusst die gesamte Stadt und ihre Einwohner. So müssen die Petersburger sich bis zum nächsten Winter wieder daran gewöhnen, dass nur zu bestimmten Uhrzeiten in der Nacht auf das andere Ufer gewechselt werden kann. Andrerenfalls steht man vor hochgezogenen Brücken, die erst etwa um 5 Uhr morgens wieder überquerbar sind. Vielleicht tröstet aber in so einem Fall dann der schöne Anblick der beleuchteten Brücke... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:540 --&gt;&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px; padding-top: 5px;&quot; src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/uploads/Klein4.jpg&quot; alt=&quot;Copyright und Photo: Hana Haeufle&quot; title=&quot;welch schöner Anblick, sofern man auf der richtigen Uferseite ist.&quot;/&gt;&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Fri, 15 May 2009 04:48:00 +0200</pubDate>
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