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    <title>to4ka-treff - Städteblog - Perm</title>
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    <pubDate>Wed, 16 Sep 2009 15:00:54 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: to4ka-treff - Städteblog - Perm - </title>
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    <title>Studieren, studieren - und dann auch noch… arbeiten!</title>
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    <author>nospam@example.com (Olga Mischtschenko)</author>
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    Ist es leicht für Studenten, in Perm eine Arbeit zu finden? Genau das musste ich herausfinden, als klar wurde, dass mein Stipendium nicht zum leben reicht, und dass ich unbedingt eine zusätzliche Einnahmequelle brauche. In meiner Erinnerung stiegen die Anzeigen mit Arbeitsangeboten für Studenten auf, die ich an den Türen von Cafés gesehen hatte und die ein verlockendes Gehalt von bis zu 10.000 Rubeln im Monat versprachen. Allerdings zerschlugen sich diese Hoffnungen, nach der Uni als Kellnerin oder als Kassiererin und Bliny-Bäckerin zu arbeiten und dafür mehr als 5.000 Rubel im Monat zu bekommen, sehr schnell, nachdem ich einige dieser Nummern angerufen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem der Cafés war man nicht besonders erfreut über Direktstudenten, weil dort um spätestens 14.00 Uhr die Arbeit beginnt. Diese Variante kam für mich nicht in Frage. In anderen sollte man am Wochenende den ganzen Tag über arbeiten, und das für 45 Rubel pro Stunde. In wieder anderen brauchte man überhaupt keine Kellnerinnen und Kassiererinnen… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt gesehen musste ich die Version mit den Cafés und Restaurants verwerfen. Umso mehr, weil ich von Verdienstmöglichkeiten erfahren hatte, die direkt von unserer Stadtverwaltung angeboten werden. Auch zu Krisenzeiten scheint es genug Möglichkeiten zu geben, die Bürger zu beschäftigen: Die Straßen sauber halten, Blumen pflanzen, Archive auswerten… all das unter den Fittichen des Staates, nicht unter der Führung eines Privatunternehmers, und außerdem mit einem stabilen Gehalt von 4.330 Rubeln im Monat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit war meine Suche noch nicht abgeschlossen. Aus allen Jobs, die von der Verwaltung angeboten wurden, gefiel mir nur das Auswerten von Archiven. Als ich alle „Pro“ und „Contra“ gegeneinander abgewogen hatte, kam ich zu dem Ergebnis, dass ich nicht so viel Zeit Zuhause vor dem Computer verbringen will (denn genau das erfordert diese Arbeit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Endeffekt kam ich zu dem Schluss, dass mir eigentlich eine Arbeitsvermittlung für Studenten am meisten zusagt. Zum Glück wird auch in dieser Hinsicht in Perm einiges gemacht. Ich habe mich also einer studentischen Arbeitsgruppe angeschlossen, der Außenstelle einer Moskauer Organisation. Ich bin dieser Gruppe auch schon beigetreten. Bald soll eine Schulung stattfinden, danach ein Praktikum, und dann kann ich wahrscheinlich schon in einer Woche mit der Arbeit anfangen… als Kassiererin im Supermarkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das ist natürlich nicht das Höchste der Gefühle, aber ich bin zufrieden mit dem, was man dort verdienen kann, und außerdem passen mir als Studentin die Arbeitsbedingungen gut: Kein voller Arbeitstag, 50 Rubel pro Stunde, und den Stundenplan kann ich mir jede Woche selbst zusammenstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 12 Sep 2009 14:43:34 +0200</pubDate>
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    <title>Wie ich den Sommer verbracht habe</title>
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            <category>Perm</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Olga Mischtschenko)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:679 --&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/uploads/IMG_8200.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Auf der Aussichtsplattform der Siegessäule &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon ist der Sommer zu Ende gegangen, und das neue Studienjahr beginnt. Ich liebe Deutsch und will Übersetzerin werden, deswegen gefällt mir mein Studium. Zwar ist man nicht immer in der Stimmung, die geforderten Aufgaben auch zu erledigen… aber egal, schließlich hat niemand behauptet, dass Studieren leicht ist. Außerdem sollte ich mich echt nicht beschweren, denn heute ist der Unterricht ausgefallen, und ich habe einen freien Tag! ... Nein, eigentlich nur einen freien Morgen. Aber das freut mich trotzdem)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sollte wohl kurz erzählen, wie ich den Sommer verbracht habe. Genau wie ich es vorhatte, bin ich die ganze Zeit umhergereist. Zuerst war ich eine Woche in Bayern auf dem Jugendparlament, danach einen Monat in Norddeutschland und in Moskau. Neue Begegnungen, neue Orte, interessante Bekanntschaften und natürlich vor allem Eindrücke, Eindrücke und noch mehr Eindrücke.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Juli habe ich die letzten Stunden im Deutschen Lesesaal abgearbeitet und mich in den Zug nach Moskau gesetzt. Von da aus ging es mit dem Bus nach Berlin. Fast zwei Tage im Sitzen, über die Straßen des Baltikums holpernd (ein ungerechtfertigter Umweg in die Hauptstadt Deutschlands, dafür aber eine ziemlich billige Lösung). Diese Heldentat habe ich zum zweiten und, wie ich mir selbst geschworen habe, zum letzten Mal vollbracht, denn die Busfahrt hat mich doch ziemlich erschöpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:678 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/uploads/IMG_8150.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Der westlichste Stadtteil Berlins, Spandau. Dort befindet sich das BMW-Werk, in dem Motorräder hergestellt werden&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Berlin habe ich bei Verwandten gewohnt, die im Bezirk Spandau leben, ganz im Westen der deutschen Hauptstadt. Dadurch, dass ich mich mit ihnen und ihrem Bekanntenkreis austauschte, tauchte ich in das Leben der Berliner Russlanddeutschen ein. Die sprechen hauptsächlich russisch und haben vor allem Kontakt mit anderen Russen. Mit Deutschen nur wegen des Jobs, des Studiums und natürlich, weil sie unter ihnen, den Deutschen, leben. In das deutsche Umfeld haben sich eigentlich nur die Kinder der Russlanddeutschen, die noch sehr klein waren, als die Familie nach Deutschland kam, wirklich integriert. Sie sprechen mit ihren Altersgenossen Deutsch und im Familienkreis Russisch. Eine echte Bilingualität, für jeden Übersetzer ein Objekt des Neides, seufz…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:680 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/uploads/IMG_8210.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Berlin war ich ein paar Tage vor und nach dem Freiwilligenlager. Und obwohl ich mir alle Sehenswürdigkeiten der deutschen Hauptstadt angeschaut habe, habe ich es trotzdem nicht ganz geschafft, zu realisieren, dass ich mich in Deutschland befinde – aus den schon beschriebenen Gründen: durch den Austausch mit Russlanddeutschen. Umso abrupter war das Eintauchen in das sprachliche Umfeld des Freiwilligenlagers, wo alle um mich herum ausschließlich Deutsch sprachen. Das Lager selbst (ein Baucamp) befand sich in Mecklenburg-Vorpommern, im Dörfchen Hermannshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:681 --&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/uploads/IMG_8272.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Arbeit im Baucamp der Organisation „Internationaler Bauorden“&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
Wir haben am Gutshaus gearbeitet, das unter Denkmalschutz steht; deshalb wird es nicht abgerissen, sondern es werden regelmäßige Renovierungsarbeiten durchgeführt. Die Arbeiten hätte nicht unterschiedlicher sein können: Lehm für das Verputzen der Decke zusammen rühren, einen Anbau abreißen, das Dach ausbessern, Kabel unter dem Straßenpflaster verlegen und sogar ein Schaf ausweiden. Trotzdem muss ich sagen, dass der Arbeitstag nicht besonders anstrengend war: Wir haben Kaffeepausen gemacht, leckeren Kuchen gegessen und abends verschiedene Spiele gespielt, unter anderem mit Zirkusrequisiten (Ich habe fast gelernt, mit drei Bällen zu jonglieren!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:684 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;533&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/uploads/IMG_83410.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das Schäfchen, aus dem wir sehr leckeres Gulasch gemacht haben&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Wochenende hatten wir Freizeit, und wir haben einen tollen Ausflug nach Kühlungsborn an die Ostsee gemacht. Wir sind abends angekommen und haben am Meerufer in Schlafsäcken übernachtet. Das war unvergesslich! Der einzige Nachteil waren die vielen Sachen, die wir mit uns herumschleppen mussten. Das Schwerste davon war das Zelt, das wir dann doch nicht aufgebaut haben, weil es noch nicht besonders kalt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:683 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/uploads/IMG_8459.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Am Ufer der Ostsee&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Rückweg aus Deutschland habe ich mich mit meinen Freunden in Moskau getroffen, wo ich noch eine Woche der Ferien verbrachte, die sich schon ihrem Ende zuneigten. Wir sind auf eine Datscha in den Moskauer Speckgürtel gefahren und haben Pilze gesammelt, sind aber auch durch Moskau gestreift, und ich habe mich wieder in diese ungewöhnlich große und  facettenreiche Stadt verliebt. Viele mögen Moskau nicht, aber mir gefällt dieses Gefühl des weiten Raums um dich herum. Wenn ich Moskau mit Berlin vergleiche, komme ich zu dem Ergebnis, dass die beiden Städte absolut unterschiedlich sind. Berlin zieht es nicht an den Wipfeln hoher, mit Pathos beladener Gebäude zum Himmel, es ist ruhiger (wie auch sonst! Auf seiner Fläche, die fast genauso groß ist wie die Grundfläche Moskaus, wohnen dreimal weniger Menschen!). Trotzdem verlierst du in Berlin nie das Gefühl, in der Hauptstadt zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 04 Sep 2009 08:21:39 +0200</pubDate>
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    <title>Das 5. Deutsch-Russische Jugendparlament in München</title>
    <link>http://blog.goethe.de/staedteblog/index.php?/archives/211-Das-5.-Deutsch-Russische-Jugendparlament-in-Muenchen.html</link>
            <category>Perm</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Olga Mischtschenko)</author>
    <content:encoded>
    Die Reise kam etwas unerwartet. Vieles von dem, was ich für den Sommer geplant hatte und wohin ich Bewerbungen für die Teilnahme geschickt hatte, war mir nicht gelungen. Vom Deutsch-Russischen Jugendparlament hörte ich durch einen guten Menschen, dem ich sehr dankbar bin. Die Unerwartetheit der Reise hing auch noch mit einer unangenehmen Situation beim Abschicken der Dokumente zusammen, an die ich mich schon gar nicht mehr erinnern will. Das Wichtigste ist, dass ich das Visum bekommen habe und zusammen mit den anderen Teilnehmern nach München geflogen bin!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen an das Jugendparlament kommen mir wie ein farbenfrohes Mosaik vor. Woraus setzt es sich zusammen? Heute erzähle ich von einem dieser Mosaikteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In erster Linie ist es natürlich das, was den wichtigsten Programmpunkt ausmachte: Die Arbeit in den Komitees, Sitzungen und Wahlen. Schon vor der Reise hatte ich die Aussage gehört, dass das Jugendparlament ein Politikspiel ist. Gleichzeitig gefielen mir die Worte, die Esther, ein cooles Mädchen aus Passau (das gut russisch spricht) gesagt hatte. Genau kann ich mich nicht an ihre Worte erinnern, aber sie hatte etwas in die Richtung gemeint, dass wir natürlich kein legitimes, richtiges Regierungsorgan sind, was uns aber nicht davon abhalten sollte, Entscheidungen zu treffen und uns zu bemühen, das Leben zum Besseren zu verändern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:673 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/uploads/IMG_7718.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gaben uns Mühe. Im Rahmen unseres Komitees „Innovationen und Modernisierungen“ haben wir einige Gebiete herausgestellt, in denen unserer Meinung nach Innovationen nötig sind, und haben konkrete Lösungen für die von uns sichtbar gemachten Probleme ausgearbeitet. Allerdings hätten wir uns wirklich gewünscht, mehr Zeit zu haben. So haben uns ständig die Deadlines eingeschränkt, in denen man Kandidaten vorstellen und Beschwerden schreiben musste. Insgesamt mussten wir uns auf das wirkliche Tempo  politischer Arbeit einstellen. Ach, Politiker haben es schon nicht leicht! ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem haben wir wie richtige Politiker im Bayrischen Landtag und in der Münchner Residenz getagt. Es war interessant, sich in das politische Leben zu stürzen, besonders, wenn man die Vorbereitungen des Petersburger Dialogs live beobachten kann. Und unsere Vorsitzenden hatten sogar das Glück, Dmitrij Medwedjew und Angela Merkel real zu treffen. Unsere tollen Sprecher Theresa und Wadim haben der politischen Elite beider Länder die von uns ausgearbeiteten Projekte und Lösungen vorgestellt. Man muss sagen, dass das nachher auch seine Rolle gespielt hat. So hat die Regierung unsere Initiative zur Vereinfachung der Organisation von klein- und mittelständischen Unternehmen für Jugendliche zur Kenntnis genommen, und es wurde zugesagt, Gelder für den Jugendaustausch bereit zu stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 21 Jul 2009 21:55:47 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Uraler Extreme, oder ist die Kama über die Ufer getreten?...</title>
    <link>http://blog.goethe.de/staedteblog/index.php?/archives/202-Uraler-Extreme,-oder-ist-die-Kama-ueber-die-Ufer-getreten....html</link>
            <category>Perm</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Olga Mischtschenko)</author>
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    Das ist natürlich nicht so) Aber genau diesen Eindruck hatte ich, als ich abends von der Arbeit nach Hause kam. Ich habe 15 Minuten dagestanden und darüber nachgedacht, wie ich auf die andere Seite herüber kommen soll, zu meinem Haus. Neben mir standen auch andere Leute. Einer fotografierte, und ein anderer zog kurz entschlossen seine Sandalen aus und machte sich daran, dieses Naturwunder wie eine Furt zu durchqueren. Ich folgte seinem Beispiel nicht sofort, weil ich Turnschuhe anhatte.&lt;br /&gt;
 &lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;395&quot; height=&quot;300&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/uploads/Image1738.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin noch links und rechts an der Straße entlang gelaufen und dann zu dem Schluss gekommen, dass es einfach unrealistisch ist, rüber zu gehen, ohne nasse Füße zu bekommen. Dennoch habe ich eine Stelle gefunden, wo der Wasserstrom dünner war. Ich wollte auf keinen Fall, dass meine Turnschuhe nass werden, und habe sie also doch noch ausgezogen. Und so, einfach nur in Socken durch die wie Gebirgsflüsse fließenden Strömungen watend, habe ich mich bis zu meinem Haus durchgeschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei uns im Ural hat der Sommer also, wie ihr seht, seinen Höhepunkt erreicht. Tagsüber ist es bestenfalls 17 Grad, und es schüttet wie aus Kübeln. Ob man wohl irgendwo noch mal schwimmen kann, außer in Pfützen? …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;395&quot; height=&quot;300&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/uploads/Image1737.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 07 Jul 2009 19:50:40 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Café Europa erobert die Region Perm</title>
    <link>http://blog.goethe.de/staedteblog/index.php?/archives/187-Cafe-Europa-erobert-die-Region-Perm.html</link>
            <category>Perm</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Olga Mischtschenko)</author>
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    Als Mitarbeiterin des deutschen Lesesaals nahm ich am Café Europa teil. Café Europa ist eine Kulturveranstaltung, die über die Möglichkeiten des Fremdsprachenerwerbs aufklärt. Die Veranstaltung bietet ein Meer an Informationen und Gelegenheit, sich mit Experten auszutauschen. Sie dauert fast einen halben Tag: Die ganze Zeit erwarten die Zuschauer Präsentationen bzw. Vorträge, Quiz und interessante Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Café Europa findet nicht nur in Perm statt, sondern seit kurzem auch in verschieden Gegenden der Region Perm – wie zum Beispiel in diesem Jahr. In den vergangenen Jahren habe ich bereits zwei Mal als Besucher teilgenommen und nun wurde ich eingeladen als Referentin teilzunehmen. Ich stellte den deutschen Lesesaal vor, um genau zu sein das Internationale Informationszentrum des Gebiets Perm, das zur Gorkij-Bibliothek gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:587 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/uploads/IMG_6432.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Wir machen uns auf den Weg&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen seines kulturellen Auftrags besuchte Café Europa Barda, Otschjor und Lysva. Ursprünglich sollte ich nur nach Barda fahren, aber mir gefiel es so, dass ich mich dazu entschied auch am 3. Tag mitzufahren, und zwar nach Lysva&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eindrücke der Fahrt waren einmalig! Selbst die Fahrt an sich war weder anstrengend, noch ermüdend. Während man drinnen im Bus saß, sich mit interessanten Leuten unterhielt und der deutschen Sprache lauschte, zeigte sich durch die Scheiben die malerische Landschaft der Region Perm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:588 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/uploads/IMG_6449.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Blick aus dem Fenster des Buses&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Café Europa nahmen Vertreter des Goethe-Instituts Moskau, der Robert Bosch Stiftung, der Zentralstelle für Auslandsschulwesen (ZfA), des Sprachzentrums „Modo Vivere“, der Permer Staatlichen Gorkij Universität, der Alliance Francaise Perm, der Permer Staatlichen Landwirtschaftlichen Akademie, der Permer Staatlichen Polytechnischen Universität, des Clubs „Internationale Bildung“ und der EU-Kommission teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:589 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/uploads/IMG_6468.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;„Bau“ des Cafés&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Menschen waren gekommen, um junge Menschen, die fernab Moskaus leben, über ihre Bildungschancen aufzuklären und ihnen zu erzählen, dass es ein Leben außerhalb von Barda, Lysva und dem Ural gibt. Sie luden die jungen Leute ein, nach Europa zu kommen und versicherten ihnen, dass man dazu keine reichen Eltern braucht. Alles ist möglich, wenn man den Willen und etwas Köpfchen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem kulturellen Auftrag, 108 Kilo Informationsmaterial (das die EU zur Verfügung gestellt hat), technischer Ausrüstung und – das Wichtigste – guter Laune machten wir uns auf den Weg in die Tiefe Russlands. Wartete man dort auf uns? Braucht diese Infos überhaupt jemand? Die Erfahrung der letzten 15 Fahrten in die Region – 25 junge Leute schlugen sich mit verschiedenen Stipendien und Programmen bis nach Europa durch – macht deutlich, dass sich der Einsatz lohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:586 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/uploads/DSCF0281.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Und so sieht unser Café aus&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann nicht behaupten, dass sich Menschenmassen um uns herum versammelten, aber auf Interesse stieß die Veranstaltung schon. Nicht umsonst ist Café Europa Teil der „tur twortscheskoj molodjoschi“ (Tour der kreativen Jugend), in deren Rahmen Konzerte stattfinden und die Teilnehmer es sich in unserem gemütlichen Zelt bequem machen oder einfach nur reinschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ingesamt verlief alles Bestens. Auf den Fotos kann man unsere Arbeit sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:590 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/uploads/IMG_6489.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Präsentation des Deutschlehrers Marcus Engel&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 22 Jun 2009 18:25:58 +0200</pubDate>
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    <title>Stadtgeburtstag!</title>
    <link>http://blog.goethe.de/staedteblog/index.php?/archives/183-Stadtgeburtstag!.html</link>
            <category>Perm</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Olga Mischtschenko)</author>
    <content:encoded>
    Hurra! Wir haben den 12. Juni. Ganz Russland feiert... nein, nicht den Tag Russlands, sondern den Stadtgeburtstag von Perm! Das ist natürlich ein Witz, obwohl: Man sagt ja, dass von jedem Witz ein Anteil Witz ist, und der Rest Wahrheit. Am 12. Juni feiern viele Städte in Russland ihren Geburtstag. Unter anderem auch meine Heimatstadt, Perm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor noch gar nicht so langer Zeit ging an diesem Tag immer eine Parade durch die ganze Stadt. In diesem feierlichen Zug konnte man viele unterschiedliche Organisationen, Clubs, Unternehmen und Fabriken sehen... aber vor ein paar Jahren wurde die Parade verboten, weil zu viel Reklame darin enthalten war. Trotzdem erfreut dieser Feiertag weiterhin die Permer! Und in diesem Jahr wartete viel Interessantes auf sie: Ein Frisbee-Championat, die Enthüllung des Pasternak-Denkmals, eine Schmiede live bei der Arbeit und ein feierliches Feuerwerk! ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gebe ehrlich zu, dass ich von dem Ganzen nur sehr wenig gesehen habe. Am 12. Juni kam meine beste Freundin, die jetzt in Moskau wohnt, und ihre Ankunft war für mich das größte Fest. Wir haben einen Festtisch inklusive Torte gedeckt, waren spazieren und haben Eis gegessen. Und abends sind wir dann mit anderen Freundinnen losgegangen, um uns das Feuerwerk anzusehen! Das war großartig! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:579 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;299&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/uploads/slide0009_image004.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das feierliche Feuerwerk&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur schade, dass die Organisatoren nicht abgewartet haben, bis es dunkel war. Es dämmerte direkt vor unseren Augen, und genau zehn Minuten nach dem Feuerwerk war es schon so dunkel, dass es toll gewesen wäre, es jetzt noch einmal zu sehen, schon bei Dunkelheit! ... Aber... na ja, egal – trotzdem war es großartig &lt;img src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Morgen habe ich meine Freundin ganz früh ins Flugzeug gesetzt, das, wie später klar wurde, wegen Nebels Verspätung hatte. Ja, zu den Feiertagen hat Perm seinen Einwohnern wunderbar sonniges Wetter geschenkt. Und als sie dann vorbei waren, hat es sich mit Regen abgewaschen und ist unter einem Schleier von Nebel eingeschlafen. Alles Gute zum Geburtstag, meine geliebte Stadt! 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 15 Jun 2009 16:26:23 +0200</pubDate>
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    <title>Ein unerwartetes Konzert</title>
    <link>http://blog.goethe.de/staedteblog/index.php?/archives/160-Ein-unerwartetes-Konzert.html</link>
            <category>Perm</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Olga Mischtschenko)</author>
    <content:encoded>
    Ich liebe einfach Musik, so wie viele. Es ist, als ob sie dich in eine parallele Welt mitnimmt, wo du dich spürst, die Gefühle und Emotionen „abstreifst“, dich einfach entspannst und erholst. Ich mag verschiedene Stilrichtungen von Pop bis Rock. Am liebsten sind mir aber melodische Kompositionen mit Frauengesang. Besonders mag ich Live-Musik; das heißt nicht unbedingt, dass sie direkt vor mir gemacht werden muss, das Wichtigste sind die Live-Instrumente: Gitarre, Geige, Flöte... Wenn du so eine Musik hörst, zum Beispiel Ethno, vergisst du die Welt der technischen Errungenschaften um dich herum und entschwebst in Gedanken irgendwohin in die Natur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergangenen Sonntag war ich auf einem tollen Konzert. Unerwartet war es deshalb, weil ich einfach Glück hatte, ein Ticket zu bekommen! Im Stundenplan ergab sich plötzlich ein „Okno“ (Freistunde) und der Typ, der die Tickets verkaufte, war gerade ganz in der Nähe der Uni. Diese Kette von Zufällen brachte mich also in den Club „Garasch“,  wo die drei Permer Bands „T.r.o.i.n.“, „Kventa“ und „Patchwork“ auftreten sollten. Die Gruppe „Кventa“ hatte ich schon zweimal gehört, es hatte mir sehr gefallen. Und als ich erfuhr, dass die anderen Gruppen im gleichen Stil singen, beschloss ich sofort, hinzugehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wurde nicht enttäuscht. „Kventa“ waren einfach Spitze! In der Gruppe gibt es sieben Musiker: An Gitarre, Akkordeon, Violoncello, Schlagzeug, Bass, Vocals und Geige. All das zusammen ergab ein faszinierendes musikalisches Sound-Bouquet. Einige Lieder kommen aus dem Bereich der Fantasy: Hobbit Rock ´n´ Roll, Hobbit und Zwerg, die Laute. Überhaupt sind die Lieder von „Kventa“ ein Märchen – über Liebe, Krieg und Heldentum; Geschichten, die aus lang vergangenen Zeiten zu uns kommen (oder vielleicht aus einer anderen Welt?).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei „Kventa“ gefällt mir besonders der Auftritt der Solistin. Sie studiert im Kultur-Institut, und jedes Konzert der Gruppe ist eine unvorstellbare Improvisation und gleichzeitig die Entstehung neuer, plastischer Bilder. Die Schauspielkunst der Solistin ist einfach beeindruckend.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:485 --&gt;&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/uploads/x_d85b122d1.jpg&quot; alt=&quot;Gruppe Kventa. Copyright - vkontakte.ru&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Gruppe Kventa.&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben „Kventa“ waren noch zwei andere Gruppen auf dem Konzert. Besonders will ich  „T.r.o.i.n.“ hervorheben, weil die eine komplett andere Stilrichtung spielten – schweren Metal. Aber die Thematik war in etwa die gleiche wie bei „Kventa“.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:486 --&gt;&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;225&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/uploads/x_32dacdaf.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Gruppe T.r.o.i.n.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt war das Konzert unvergesslich! Wir haben uns bei „T.r.o.i.n.“ ausgetobt und sind bei „Kventa“ und „Patchwork“ ins Träumen geraten... Das ist genau die musikalische Welt, in der ich mich wohlfühle. Eine Welt, in der ich mich entspannen und erholen kann und dabei meine Probleme vergesse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:484 --&gt;&lt;img width=&quot;200&quot; height=&quot;207&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/uploads/a_11ee3b80.jpg&quot; alt=&quot;Gruppe T.r.o.i.n. Copyright vkontakte.ru&quot; /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 27 May 2009 19:03:38 +0200</pubDate>
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    <title>Deutschland mit russischen Augen gesehen</title>
    <link>http://blog.goethe.de/staedteblog/index.php?/archives/156-Deutschland-mit-russischen-Augen-gesehen.html</link>
            <category>Perm</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Olga Mischtschenko)</author>
    <content:encoded>
    In meiner heimatlichen Sprachabteilungsbibliothek habe ich eine CD mit dem interessanten Titel „Deutschland mit russischen Augen gesehen“ ausgeliehen. Zuerst hat mich nur der Titel angezogen, ich hatte noch nicht einmal reingelesen, was das eigentlich genau ist: Texte, Musik oder Filme. Am Samstag hatte ich dann endlich etwas Freizeit und erinnerte mich an die CD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofort nachdem ich sie Zuhause in den Computer gesteckt hatte, sprang direkt vor mir auf dem Bildschirm im Programm des Video-Players eine Auswahl von fünf Filmen auf. Die Namen sagten mir erst mal nichts, und so klickte ich auf „Nordische Amouren“. Es stellte sich heraus, dass auf der CD Videofilme zusammengestellt waren: die Wettbewerbssieger des Fernsehprojekts „Deutschland mit russischen Augen gesehen“. Weiter stellte sich heraus, dass diese Filmchen sehr interessant und unterhaltsam waren)))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem Abend guckte ich mir zwei Filme an. In den „Blauen Amouren“ ging es um eine Völkerschlacht, die im Jahre 1813 vor Leipzig stattfand. An dieses Ereignis erinnert ein großes Denkmal am Rande der Stadt – eines der höchsten in Europa, außerdem finden jedes Jahr Rekonstruktionen dieser großen Schlacht statt, während derer die Leute wie richtige Soldaten im Krieg leben und natürlich auch gegeneinander kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:469 --&gt;&lt;img width=&quot;110&quot; height=&quot;103&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/uploads/3855.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Film kam auch etwas vor, was sich mit meinen eigenen Hobbies überschneidet) Und zwar Bogenschießen)) Es ist nämlich so, dass an dieser Völkerschlacht baschkirische Bogenschützen beteiligt waren, deren Bögen eine sehr effektive Waffe darstellten (10 Abschüsse in der Minute, während aus den Gewehren in der gleichen Zeit nur drei Salven abgegeben werden konnten!). Bei Leipzig ist sogar das Grab eines baschkirischen Kämpfers erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Film wurden auch Gravuren gezeigt, auf denen Goethe mit einem Bogen in der Hand zu sehen ist – so machte er sich mit der baschkirischen Kriegskultur bekannt. Die baschkirischen Bogenschützen sind übrigens genau diese „Nordischen Amuren“ (so hat man sie genannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den anderen Filmen erzähle ich, wenn es euch interessiert, in den nächsten Einträgen.&lt;br /&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 17 May 2009 21:46:33 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Ein Sommergruß</title>
    <link>http://blog.goethe.de/staedteblog/index.php?/archives/149-Ein-Sommergruss.html</link>
            <category>Perm</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Olga Mischtschenko)</author>
    <content:encoded>
    Der Beginn der Sommersaison. Da ist es charakteristisch, dass unsere ganze Familie die Sommerklamotten aus Schränken und Kammern hervorholt. Genauer gesagt das, was im letzten Jahr noch Sommerklamotten waren und was man jetzt lieber sofort in Putzlappen umwandeln sollte – was ich meiner Mutter erfolglos zu erklären versuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...Aha! Da ist die rote Hose, die ich letzten Sommer getragen habe. In der bin ich ins Freiwilligenlager nach Hamburg gefahren. Ach, die Hose, die nach Deutschland riecht!... Aber was sind denn das für weiße Fleckchen? Oh je, wie schlampig, die muss sofort in die Wäsche. Also: Die rote Hose wird zwei Stunden lang erfolgreich eingeweicht. Danach spüle ich sie in kaltem Wasser und wringe sie aus. Und aus irgendeinem Grund kommt mir gerade jetzt die Idee, die Taschen nach außen zu drehen... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
…In denen ich plötzlich… einen Geldschein entdecke! Im Wert von fünf Euro! Gibt´s ja gar nicht! Gleich erinnere ich mich daran, wie ich mit meiner Freundin nach der Rückkehr aus Deutschland hungrig durch Moskau geschlichen bin, weil wir unser ganzes Geld auf der Fahrt ausgegeben hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na, egal. Vielleicht ist es sogar gut, dass ich dieses Geld jetzt gefunden habe. Sehr bald schon ist wieder Sommer, und wieder fahre ich in ein Freiwilligenlager nach Deutschland. Und ich bin sicher, dass ich diese fünf Euro ausgebe, ohne sie vorher in Rubel umzutauschen))) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:458 --&gt;&lt;img width=&quot;110&quot; height=&quot;57&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/uploads/5eurofr.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 13 May 2009 12:36:11 +0200</pubDate>
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    <title>Eine Kokosnuß ist nicht leicht zu essen...</title>
    <link>http://blog.goethe.de/staedteblog/index.php?/archives/141-Eine-Kokosnuss-ist-nicht-leicht-zu-essen....html</link>
            <category>Perm</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Olga Mischtschenko)</author>
    <content:encoded>
    Meine Mutter und Schwester sind in der Nacht nicht zu Hause. Eine Nacht allein? Nee, auf keinen Fall! Ich habe meine beste Freundin eingeladen - zusammen können wir die Zeit super verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst waren wir im Geschäft, um etwas Essen zu kaufen. Da fiel mir plötzlich ein, dass ich schon lange keine Kokosnuss gegessen habe. Also kauften wir eine. Zuhause hatten wir dann aber ein kleines Problem mit unserer Anschaffung. Bevor wir die Frucht essen konnten, mussten wir sie irgendwie knacken. Und wie ist ein Kokosnuss zu knacken? Das wusste weder ich, noch meine Freundin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kamen wir auf die Idee, im Internet die Antwort zu suchen. Es hat geklappt! Hunderte Seiten bieten Informationen zum Thema &quot;Kokosnussessen&quot; an. Zuerst muss man, so eine Internetseite, den Kokossaft aus drei Löchern der Kokosnuss trinken. Die Löcher muss man mit einem Messer reinstochern. Wir schafften dies aber nur mit Hammer und Nagel. &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 110px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:405 --&gt;&lt;img width=&quot;110&quot; height=&quot;83&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/uploads/to4ka.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Meine Freundin Alyona versucht die Kokosnuss zu knacken.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bekamen wir das Problem mit dem Trinken aus den kleinen Löchern. Wir mussten schliesslich zwei davon mit den Fingern schliessen und aus einem übriggebliebenen Loch schmackhaften Kokossaft trinken. Als dies zu Ende war, wollten wir auch das Fruchtfleisch kosten. Dafür gab es in Internet einen guten Rat: die Kokoslänge auf drei Teile teilen und dann am Ende eines Drittels von der Kokosspitze mit dem stumpfen Messerteil zu knacken. &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 83px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:406 --&gt;&lt;img width=&quot;83&quot; height=&quot;110&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/uploads/to4ka2.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;schon glücklich mit geknacktem Kokosnuß&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...Das schafften wir wiederum nur mit dem Hammer und nach einer wilden Jagd durch das Zimmer; immer der kokusnuss hinterher, die vor dem Knacken davonrollte. Schlussendlich hat es dann aber doch geklappt! Geknackt! Der Abend fand seine Fortsetzung mit Pfannkuchen und anderem Spaß!      
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 03 May 2009 21:41:24 +0200</pubDate>
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    <title>Neue Erfahrung</title>
    <link>http://blog.goethe.de/staedteblog/index.php?/archives/119-Neue-Erfahrung.html</link>
            <category>Perm</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Olga Mischtschenko)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:369 --&gt;&lt;img width=&quot;110&quot; height=&quot;77&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/uploads/translations.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Ich bin zur Internet-Seite Professionali.ru eingeladen worden. Natürlich habe ich mich dort gleich eingeloggt. Eine interessante Erfahrung, kann ich sagen. Ich habe auf dieser Seite schnell Gruppen und Menschen mit Bezug zu Deutsch und Übersetzen gefunden. Zudem habe ich erfahren, dass es in Perm wenigstens drei Übersetzungsagenturen gibt. Viele interessante Diskussionen zu diesem Thema haben mich angenehm überrascht. Jetzt bin ich also Teil eines Netzwerks, wo ich neue Kontakte knüpfen kann))))    
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 23 Apr 2009 15:35:21 +0200</pubDate>
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    <title>Fernweh</title>
    <link>http://blog.goethe.de/staedteblog/index.php?/archives/118-Fernweh.html</link>
            <category>Perm</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Olga Mischtschenko)</author>
    <content:encoded>
    Ich konnte mir gar nicht vorstellen, dass es mir so schwer fällt, Juzhnoukrainsk zu verlassen. Diese Stadt ist so freundlich! Das Wetter ist heute schon wie im Sommer. Ich denke daran, dass ich nach Perm zurückkehren muss, wo es schneit, wo es feucht auf den Strassen ist. Ich will nicht. Ich vermisse mein Zuhause nicht und möchte weiter reisen. Fernweh befällt mich! Oder ist es nur ein vorübergehendes Gefühl? Und ist dieses Gefühl weg, wenn ich wieder in Perm bin, wieder mit meinen Sachen beschäftigt bin?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:370 --&gt;&lt;img width=&quot;110&quot; height=&quot;84&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/uploads/180474.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 23 Apr 2009 15:19:08 +0200</pubDate>
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    <title>Wohin fuehrt das Durcheinander im Leben?</title>
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            <category>Perm</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Olga Mischtschenko)</author>
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    Es ist schwer zu beschreiben, wie sehr ich das Durcheinander meines Lebens mag. Ganz ungeplant bin ich jetzt zu Gast bei meinen Verwandten (Onkel und Tante) in der Unkraine. Eigentlich hatte ich vor in der Region Krasnodar als Dolmetscherin tätig zu sein - aber mit dieser Arbeit hat es nicht geklappt. Ich habe dennoch eine gute Erfahrung gemacht und bin dann ein bisschen enttäuscht und betrübt, weil ich nicht zurück nach Perm wollte, in die Ukraine gefahren, da es nicht so weit von Krasnodar entfernt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt bleibe ich noch eine Woche in Juzhnoukrainsk, einer schönen kleinen Stadt im Süden der Ukraine. Was mich hier besonders beeindruckt hat, ist die Natur. Sie ist anders, als bei uns im Ural. Wir haben Wald, hier sind dagegen Steppen überall. Juzhnoukrainsk liegt am Ufer des schönen Flusses Juzhni Bug. Statt es zu beschreiben, lasse ich lieber Fotos sprechen...  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:346 --&gt;&lt;img width=&quot;110&quot; height=&quot;82&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/uploads/62.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:347 --&gt;&lt;img width=&quot;110&quot; height=&quot;83&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/uploads/bug2.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; 
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    <pubDate>Fri, 17 Apr 2009 15:02:31 +0200</pubDate>
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    <title>Elefant im Permer Wald </title>
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            <category>Perm</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Olga Mischtschenko)</author>
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    Heute bin ich gut gelaunt erwacht. Ein Paar Feiertage - keine Arbeit, kein Studium! Ich und meine Freundin haben schon lange vorgehabt, Skilanglauf zu machen. Heute verwicklichen wir endlich dieses Vorhaben. Wir laufen im Balatovsky Park Ski. &lt;br /&gt;
Es ist sehr schön hier wieder zu sein! Zuerst fahren wir auf den Wegen, die für mich noch unbekannt sind, dann erreichen wir... sozusagen die Wege meiner Kindheit. In der Schule hatten wir hier Sportunterricht, ich erinnere mich daran, als wäre es erst gestern gewesen. Es erfreut, dass entlang der Waldwege Mülleimer und Bänke stehen. Schade, dass wir keine Thermosflasche mit heißem Tee dabei haben, aber Rast macht trotzdem Spaß und mit neuen Kräften laufen wir weiter.&lt;br /&gt;
Wunderbar, zuerst frieren die Finger, aber plötzlich wird es so warm! Wir bewegen uns so schnell. Das ist ja ein schönes Gefühl: frischer Wind, Wärme, Schnee, Bäume im Wintergewand und glückliche Menschen, die genauso froh sind, wie du selbst. Das würde ich auf keinen Fall verpassen und empfehle es allen: Skilaufen, bis der Schnee zu tauen anfängt!    &lt;br /&gt;
&quot;Wo ist denn der Elefant?&quot;, fragt ihr. Ganz einfach! Wir haben Elefanten aus Schnee auf einem Zweig gesehen, doch leider konnte ich wegen eines Problems mit meiner Kamera kein Foto davon machen... &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 22 Feb 2009 19:05:36 +0100</pubDate>
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    <title>Unterschiedliche Clubs sind wichtig...</title>
    <link>http://blog.goethe.de/staedteblog/index.php?/archives/41-Unterschiedliche-Clubs-sind-wichtig....html</link>
            <category>Perm</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Olga Mischtschenko)</author>
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    Die erste Woche Studium nach den Winterferien war intensiv und anstrengend. Man will sich nur noch ausruhen, muss aber studieren und arbeiten. Wieder jeden Morgen in die Pädagogische Universität in die Sibirskaja-Straße. Im Winter ist es im Gebäude kalt, und wir armen Studenten frieren einfach an den Stühlen fest. Aber natürlich gibt es hier auch positive Seiten, die übrigens nicht von der Jahreszeit abhängen. Also, mir gefällt, dass unsere Universität mitten im Stadtzentrum liegt. Nach dem Studium ist es nur ein Sprung bis zur Bibliothek, zu den Redaktionen der örtlichen Zeitungen, den Kaufhäusern, dem Ballett- und Operntheater…&lt;!-- s9ymdb:108 --&gt;&lt;img width=&quot;110&quot; height=&quot;110&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://blog.goethe.de/staedteblog/uploads/pgpu.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
Aber zurück zur ersten Woche nach den Ferien. Zu meiner Schande muss ich gestehen, in dieser Woche nicht ins Theater gegangen zu sein. Dafür war ich von Donnerstag auf Freitag in Clubs. Im „Chromaja Loschad´“ (das hinkende Pferd) war eine Retro-Party, auf der ich mit großem Spaß zu den Liedern meiner Kindheit getanzt habe – denen aus der Mitte der Neunziger. Im Club „Sjem´“ (Sieben) haben wir zu Clubmusik gerockt. Ich bezeichne mich zwar nicht als Spezialistin in Sachen Nachtclubs, deren Stammgast ich eben nie war, doch ich kann allen, die das Permer Nachtleben selbst kennen lernen wollen, nur raten, ins „Chromaja Loschad´“ und ins „Sjem´“ zu gehen. Es gibt natürlich noch eine Menge anderer Clubs – nachts wird’s bei uns in der Stadt nicht langweilig)))&lt;br /&gt;
Außerdem habe ich in dieser Woche noch den Poesie-Zirkel „Tropa“ für mich entdeckt, in dem man nicht mit den Tagen, sondern mit den Stunden wächst – hier geht es nicht nur um Talent, sondern um außerordentliches Talent! In diesem Zirkel war ich jobbedingt – ich habe ein kleines Interview mit seinem Leiter, Fjodor Wostrikow, gemacht. Dennoch habe ich mir selbst das heilige Versprechen gegeben, noch mindestens einmal zu einem Poesie-Seminar zu gehen. Denn wer hat schon in der Kindheit und Jugend keine Gedichte geschrieben?? Ich bin sicher, dass in jedem von uns ein Dichter steckt, und ich würde gerne noch tiefer in mein „Inneres“ gucken. Es ist auch noch viel anderes passiert… und es wird auch noch viel passieren, also erzähle ich euch beim nächsten Mal davon! 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 08 Feb 2009 21:38:34 +0100</pubDate>
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