
@ulsu.ru
Jetzt etwas ausführlicher über das Zentrum selbst: Dort sind eine Büste und Portraits von Antoine de Saint-Exupéry ausgestellt, dazu Bücher in unterschiedlichen Sprachen, Video- und Audiofiles. Außerdem wird es, nach dem Konzept seiner Gründer, nicht nur als Museum, sondern auch als Ort für die wissenschaftlich-forschenden Aktivitäten von Studierenden genutzt werden. So ist zum Beispiel die Organisation und Durchführung von wissenschaftlicher Forschung, Projektarbeiten, Seminaren und Beratungen geplant. Eine wichtige Ausrichtung ist meiner Meinung nach die Zusammenarbeit mit ausländischen Antoine de Saint-Exupéry-Clubs und -Vereinigungen. Schon bei der Eröffnung selbst hatte es eine Liveschaltung nach Frankreich gegeben. Ein Professor von der Fakultät für Slavistik an der Pariser Sorbonne-Universität, ein Doktor der Philologie und Véronique Jobert, die Hauptredakteurin der französischen Zeitschrift „La Revue Russe“, hatten so Kontakt zu den Gästen der Zeremonie aufgenommen. Frau Jobert war schon einige Male in Uljanowsk und plant bereits einen neuen Besuch, wobei sie sich dann auch auf jeden Fall das neue Zentrum ansehen möchte.

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Außerdem muss dazu gesagt werden, dass das Zentrum dank eines Uljanowskers gegründet wurde, Nikolaj Jazenko nämlich – oder vielmehr: dank seiner Arbeit. Er ist selbst Autor von Büchern über de Saint-Exupéry und hatte über viele Jahre hinweg, genauer gesagt schon seit den frühen 60ern, eine Sammlung angelegt, die er nun dem Zentrum überlassen hat.
Für die Zukunft ist die Gründung einer Antoine de Saint-Exupéry-Galerie in der Uljanowsker Hochschule für zivile Fliegerei geplant, und ebenso die Herausgabe des Buches „Die Exupéristen“, eines Portrait-Katalogs über de Saint-Exupéry, sowie von Büchern und Broschüren zum Werk des Schriftstellers. Ich bin sehr froh und sehr stolz auf die Hochschule und unsere Stadt, die sich in kultureller Hinsicht in der letzten Zeit so derart bemerkenswert entwickeln!



Entschuldigung für meine spätere Antwort.
Na ja, in erster Linie gilt natürlich das Zentrum als das Museeum. Aber ich, als Studentin der geisteswissenschaftlichen Fakultät, bin froh, dass dieses Zentrum geöffnet ist. Heutzutage nimmt nur diese technische Einrichtungen einen hohen Platz in Uljanovsk an und wir (geistwissenschaftliche zukunfige Spezielisten) haben fast keine Möglichkeit, sich zu entwickeln und unsere teoretische Kenntnisse in Praxis anzuwenden. Meiner Meinung nach ist das Zentrum auf Populisierung der französischen Sprache gezielt. Die Organisatoren bereiten jetzt Seminare für Lehrer nach der Nutzung des literarischen Schaffens des Autors in der Schule vor. Jeder Student kann auch wissenschaftliche Arbeit und Projektirungsarbeit dank dem Archiv des Zentrums schreiben( Material: französische Kultur, Geschichte, Schaffen vonAntoine de Saint-Exupéry, Geschichte und interkulturelle Kommunikation des Gebiets Uljanovsk. Ausserdem entwickelt sich das Zentrum internationalle Beziehungen(ich meine, französiche). Z.B. Im April kommt ein französischer Regisseur in Uljanovsk an und Studenten bereiten dort auf seine Ankunft vor. D.H ist das Zentrum eine Informationsquelle, was in Uljanovsk etwas französisches geschieht usw.
LG
Maria