Und das geht am besten mit der Metro, die einfach zu benützen und schnell ist. In der Metro und während der Fahrt kann man sich ein erstes Bild von den Moskauern machen, die im ersten Moment gestresst, entnervt und unfreundlich auf einen wirken. Doch irgendwie ist das auch verständlich, haben viele von ihnen täglich einen sehr langen Weg zur Arbeit bzw. nach Hause vor sich. Ansonsten sind sie sehr offen und freundlich. Äußerst interessant für mich war auch, dass die Moskauer sehr viel lesen und das immer und überall. Also wenn ihr nicht auffallen wollt bzw. auch einen langen Heimweg habt, schnappt euch ein gutes Buch oder eine Zeitung und lest.
Die Hektik einer Großstadt
Gewöhnungsbedürftig war für mich auch, wie man hier die Straße überquert, die manchmal bis zu acht Spuren hat. Wenn ihr an einer Fußgängerampel steht und sie grün wird und trotzdem Autos auf euch zu rasen, erschreckt euch nicht, macht einfach das, was die anderen Fußgänger machen. Im Zuge eines Spaziergangs kann man so das erste Sightseeing machen und tolle, bekannte Gebäude, Museen und Denkmäler bewundern, die unsere Größenverhältnisse meist um einiges überschreiten (MGU, Leninbibliothek, …).
Das sind so die ersten wirklichen Eindrücke, die ich hier sammeln konnte. Moskau hat auf jeden Fall für jeden Geschmack etwas zu bieten, sei es für Architekturliebhaber, Kunst- und Kulturbegeisterte oder Nachtschwärmer.
Verena Maier


