
Jekaterinburg- die erste europäische Stadt unserer Reise. Hier stehen das Alte und das Neue Schulter an Schulter und geben zugegeben ein recht schönes Bild ab. Nachdem wir wieder einmal unser Gepäck am Bahnhof gelassen hatten (kostet übrigens überall das gleiche: 72,10 Rubel pro Gepäckstück, nur in Krasnojarsk bekommt man dafür ein ganzes Schließfach) machten wir uns auf unseren Spaziergang durch die Stadt. Leider waren wir ziemlich gerädert. Micha hatte unglücklicher Weise den Platz am Durchgang zur Toilette erwischt, so, dass er ständig die Tür gegen die Füße bekam und aufgeweckt wurde. Außerdem hat eine der Damen in unserem Kupé fürchterlich geschnarcht.
In Jekaterinburg fielen uns als erstes die Neubauten auf.
Aber diesmal nicht Neubauten wie der Genosse Chruschtschow sie errichtet hatte, sondern Hohe Glasfassaden und schick verkleidete Bürogebäude. Unser Weg führte uns auf die Hauptstraße, an Denkmälern und Kunstwerken vorbei über den Pond, einen Flussarm der mitten in der Stadt in einen See mündet bis in eine vom Reiseführer empfohlene Kantine, „Gabel und Löffel“ . Nach einer Kaffeepause ein Stück weiter runter in der Fußgängerzone schlenderten wir zurück zum Bahnhof, um uns mit Alexander zu Treffen, bei dem wir uns einquartiert hatten. Da wir am Nächsten morgen um 7:20 (Moskauer Zeit versteht sich) am Bahnhof von unserem Zug erwartet wurden.

Alexander und andere Couchsurfer
Micha
Nun stand uns unsere Längste Etappe bevor. Die Bahnfahrt sollte über einen tag dauern und wir hofften auf einen besseren Zug und bessere Plätze als bevor....und bekamen sie. In einem der ganz neuen Züge auf wunderbaren Plätzen ging es nach Moskau!


