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    <title>Sprachen ohne Grenzen - Blog - Rahmenprogramm</title>
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    <pubDate>Wed, 23 Sep 2009 22:57:10 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Sprachen ohne Grenzen - Blog - Rahmenprogramm - </title>
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    <title>Unserdeutsch – Ein dokumentarisches Südseemärchen</title>
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            <category>18.09.2009, Freitag</category>
            <category>19.09.2009, Samstag</category>
            <category>Rahmenprogramm</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Victoria Voll)</author>
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    &lt;br clear=&quot;all&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Ich erzähle euch jetzt eine wahre Geschichte.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten beginnt das Theaterstück &lt;em&gt;Unserdeutsch – ein dokumentarisches Südseemärchen&lt;/em&gt; in der Black Box der Akademie der Künste, eindrucksvoll gespielt von der aus Südafrika stammenden Schauspielerin Yvette Coetzee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:88 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;375&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/sprachen-ohne-grenzen/uploads/Bildergalerie1/04_WeihnachtenPapuaNeuguine.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Weihnachten auf Papua-Neuguinea&lt;br /&gt;© Harry Hoerler&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte handelt vom deutschen Kolonialismus in Papua-Neuguinea, von den Kindern deutscher Kolonialherren und einheimischer Frauen, von der Suche nach Identität und von einer Kreol-Sprache: &lt;a title=&quot;Ethnologue&quot; href=http://www.ethnologue.com/show_language.asp?code=uln target=&quot;blank&quot;&gt;Unserdeutsch&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eine Schultafel in der Mitte des Raums malt Coetzee Kreidezeichnungen, die plötzlich animiert werden, alte Fotos erscheinen, kurze Videosequenzen, Interviews von den jetzt erwachsenen Sprechern von Unserdeutsch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erfahren aus Sicht der sich Erinnernden vieles über die Zwänge der Missionarsschule, ausgedrückt in dem notorischen Wiederholen deutscher Verbkonjugationen. Familien und der Zusammenhalt unter den so genannten &amp;quot;half-caste-children&amp;quot; werden sichtbar, aber auch das Leben zwischen zwei Welten, die Frage nach der Zugehörigkeit werden thematisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Wechsel zwischen den Sprachen Deutsch, Unserdeutsch und Englisch: Ein Stück über die Mehrsprachigkeit&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erzählende kommuniziert mit den Unserdeutsch-Sprechern über die Schultafel: Einige Erinnerungen verblassen, der Kontakt bricht ab, aus fotografierten Personen werden Leerstellen, verbildlicht als umrisshafte Flecken des nassen Schwamms auf der hellen Tafel. Andere Erinnerungen werden vehement mit dem Schwamm gelöscht oder weggeschoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was passiert mit der Kreolsprache Unserdeutsch aus Vunapope? Ist sie bald auch eine Leerstelle in der Liste der Sprachen weltweit oder wird sie Bestand haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des Stücks ist noch Zeit für ein Gespräch mit dem Linguisten Craig A. Volker und dem Zeitzeugen und Sprecher von Unserdeutsch, Harry Hoerler aus Papua-Neuguinea. Eine Frage nach der anderen stellte das Publikum den beiden Gästen. Schließlich meldet sich auch eine ältere Frau zu Wort und beginnt völlig unvermittelt den Namen, das Geburtsdatum und den Geburtsort ihres Großvaters aufzuzählen: Er lebte als Deutscher während der Kolonialzeit in Vunapope, Papua-Neuguinea. Plötzlich rückte der Wirklichkeits-Bezug des Stücks noch einmal deutlich in das Bewusstsein der Zuschauer und die geografische Distanz zwischen Berlin (Deutschland) und Berlinhafen (Papua-Neuguinea) verschwindet in den schwarzen Wänden der Black Box. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stück ist noch bis zum 29. September 2009 in Deutschland zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Link-Tipps&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.goethe.de/bilder2/symbole/intern-gruen.gif&quot;&gt;&lt;a title=&quot;Weitere Vorstellungstermine und Informationen&quot; href=http://www.unserdeutsch.com target=&quot;blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Weitere Vorstellungstermine und Informationen zum Stück „Unserdeutsch“&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.goethe.de/bilder2/symbole/intern-gruen.gif&quot;&gt;&lt;a title=&quot;Weitere Hintergrundinfos mit Audiobeispielen (goethe.de)&quot; href= http://www.goethe.de/ges/spa/prj/sog/pjs/udt/deindex.htm target=&quot;blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Weitere Hintergrundinfos mit Audiobeispielen (goethe.de)&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Mon, 21 Sep 2009 15:24:00 +0200</pubDate>
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    <category>kreol-sprache</category>
<category>mehrsprachigkeit</category>
<category>theaterstück</category>
<category>unserdeutsch</category>

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    <title>Berlin - Die Stadt der vielen Sprachen</title>
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            <category>18.09.2009, Freitag</category>
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    <author>nospam@example.com (Victoria Voll)</author>
    <content:encoded>
    &lt;br clear=all /&gt;Die Stadtführung unter dem Motto „Sprachenvielfalt in Berlin“ macht mir eins deutlich: Wenn Goethe vor allem wegen seiner Kenntnisse in mehreren Sprachen als Weltbürger verstanden wurde, dann kann Berlin ohne Umschweife als Weltstadt bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:80 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;335&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/sprachen-ohne-grenzen/uploads/BBTor.jpg&quot; alt=&quot;Das Brandenburger Tor&lt;br /&gt;Foto: Christoph Brammertz&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das Brandenburger Tor&lt;br /&gt;Foto: Christoph Brammertz&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Brandenburger Tor schwappt unserer Gruppe schon das Stimmengewirr der Touristen in unterschiedlichen Sprachen entgegen, doch auch die Gebäude rund um den Pariser Platz erzählen ihre Geschichte in mehr als einer Sprache: Die französische, amerikanische und die russische Botschaft in Sichtweite, dann das Hotel Adlon mit seinen internationalen Gästen und das Europäische Haus (Sitz der Europäischen Kommission in Deutschland). Überall dort lässt sich Einsprachigkeit schlecht vorstellen, denn dort findet Austausch statt: zwischen Ländern und zwischen Sprachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Stück weiter kommt man ins Gespräch über das Stelenfeld, dem Mahnmal für die ermordeten Juden Europas. Versteht man auch ohne Sprache? Oder spricht die Formgebung des Künstlers eine eigene Sprache? Eine, die nachdenkliche und explizite Sprache überflüssig macht? Sprachgewandt kann man wohl den Umgang der Berliner mit unterschiedlichen Fremdsprachen und Dialekten nennen, die in Wörtern wie &lt;i&gt;dufte&lt;/i&gt; (jidisch), &lt;i&gt;Fisimatenten&lt;/i&gt; (französisch) oder im Stadtnamen &lt;i&gt;Berlin&lt;/i&gt; (slawisch) weiterleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Ministergärten kommt Melanie Hillmann, die unsere Gruppe begleitet, dann auf die Bildungspolitik und Förderung von Mehrsprachigkeit in den einzelnen Bundesländern zu sprechen. Wer hätte gedacht, dass es allein in Berlin etwa 75 bilinguale Kindertagesstätten gibt. Von Englisch über Türkisch bis zu Chinesisch wird schon den kleinsten Berlinern ordentlich was geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur für die Fahrt in die Stadtviertel von Berlin, in denen Mehrsprachigkeit kein Begriff, sondern gelebte Realität ist, dafür hat die Zeit leider nicht gereicht. Dabei hätten wir dort wohl gut erleben können, was es heißt, in eine andere sprachliche Umgebung einzutauchen, in der man nicht jedes Wort versteht, ja vielleicht sogar gar keins. Und in der selbst die sonst so selten beachteten, oft schnell überflogenen Werbeschilder zu einer sprachlichen Herausforderung werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachen ohne Grenzen – ein Motto, dass man sich zu Herzen nehmen sollte: Indem man die eigenen, begrenzten Fremdsprachenkenntnisse durch die vielen Sprachen der Stadt bereichert. Wir jedenfalls haben beim Abendessen gleich einen Anfang gemacht: Mit der Speisekarte auf Japanisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Sat, 19 Sep 2009 11:24:00 +0200</pubDate>
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    <category>berlin</category>
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