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    <title>Susan Schenk - Sprachen ohne Grenzen - Blog</title>
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    <pubDate>Thu, 24 Sep 2009 08:36:35 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Susan Schenk - Sprachen ohne Grenzen - Blog - </title>
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    <title>Wenn die Generalprobe zugleich Premiere ist</title>
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            <category>18.09.2009, Freitag</category>
            <category>Bildung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Susan Schenk)</author>
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    &lt;br clear=all /&gt;Kann ein Theaterstück funktionieren, das von den verschiedenen Akteuren nie gemeinsam geprobt wurde? Den Beweis, dass dies sogar sehr gut funktioniert, lieferten uns Kinder mit Migrationshintergrund aus den Städten Berlin, München und Hamburg, die sich noch nie zuvor getroffen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:89 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;333&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/sprachen-ohne-grenzen/uploads/kinder1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Kinder führen das Stück &lt;i&gt;Der Wasserträger&lt;/i&gt; auf.&lt;br /&gt;Foto: Petra Siewert&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinder jeder Stadt brachten beim mehrsprachigwen Kindernachmittag am Freitag jeweils einen eigenen Teil in die Aufführung ein: Die Münchner Kinder lasen die Geschichte &lt;i&gt;Der Wasserträger&lt;/i&gt; in sechs verschiedenen Sprachen vor, während die Kinder aus Hamburg die Geschichte in bezaubernden Kostümen pantomimisch umsetzten. Die szenenbegleitenden Bilder wurden von den Kindern aus Berlin gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hamburger Kinder spielten problemlos zu den fremdsprachigen Texten und sahen sich eher mit anderen Problemen konfrontiert, wie sie uns im Interview verrieten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem verrieten uns die Kinder, welche Sprachen sie bereits beherrschen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Michele erzählte dann noch, wo er welche Sprache spricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung und zum Ausklang dieser gelungenen Vorführung sangen Klein und Groß gemeinsam das Lied &lt;i&gt;Pitsch, Platsch&lt;/i&gt;, das extra für diese Aufführung getextet worden war. Abschließend gibt es nur noch eins zu sagen: „Hummel, Hummel-Mors, Mors!“ 
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    <pubDate>Sat, 19 Sep 2009 11:20:00 +0200</pubDate>
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    <title>„Du hast so viele Leben, wie du Sprachen sprichst“</title>
    <link>http://blog.goethe.de/sprachen-ohne-grenzen/archives/18-Du-hast-so-viele-Leben,-wie-du-Sprachen-sprichst.html</link>
            <category>18.09.2009, Freitag</category>
            <category>Bildung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Susan Schenk)</author>
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    &lt;br clear=all /&gt;&lt;p&gt;„Du hast so viele Leben wie du Sprachen sprichst“ - dieses Sprichwort aus dem Tschechischen fasst die Intention des Freitagvormittags prägnant zusammen. Sehr harmonisch verlief das Panel in der Sektion „Mehrsprachigkeit und Bildung“, in welchem die Vor-und Nachteile von Mehrsprachigkeit diskutiert werden sollten. Sehr schnell wurde jedoch deutlich, dass der Titel auf „Die Vorteile von Mehrsprachigkeit“ hätte reduziert werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:64 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;333&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/sprachen-ohne-grenzen/uploads/Bildergalerie1/IMG_1941.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das Panel war sich einig: Mehrasprachigkeit hat vor allem Vorteile.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Foto: Petra Siewert&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in der Anmoderation des souveränen Andreas Stopp wurde klar, dass die Beherrschung mehrerer Sprachen von multilingualen Sprechern selten als Last, sondern im Regelfall als Alltag und Bereicherung empfunden wird. Beate Bramstedt, Britta Hufeisen, Friederike Klippel, Ingelore Oomen-Welke und Lars Schmelter waren sich trotz&amp;#160;ihrer unterschiedlichen Tätigkeitsgebiete bzw. wissenschaftlichen Fachbereiche darin einig, dass Mehrsprachigkeit in der „deutschsprachigen“ Gesellschaft noch viel zu wenig verankert ist und weder in den Köpfen der Menschen noch im Alltag unserer Schulen das Bewusstsein von Mehrsprachigkeit vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Podium ging ein Plädoyer an alle, sich die Mehrsprachigkeit unserer Umgebung klar zu machen, angefangen dabei, dass sie bereits ein Teil jeder einzelnen Sprache ist: „Wir müssen akzeptieren, dass Mehrsprachigkeit in vielen Sprachen bereits angelegt ist“, so die deutlichen Worte von Friederike Klippels. Diese Aussage bestätigt Lars Schmelter mit den Worten: „Wir sind in der Muttersprache bereits mehrsprachig“ Aus didaktischer Perspektive beleuchteten besonders Britta Hufeisen, Ingelore Oomen-Welke und Friederike Klippel das Thema der Mehrsprachigkeit. Lehrkräfte müssten bereits in Ihrer Ausbildung dafür sensibilisiert werden, dass ihre Schüler neben dem Deutschen weitere Sprachen mit ins Klassenzimmer bringen und diese nicht vor der Tür abgelegt werden: „Wir müssen uns darum kümmern, was in Kinderköpfen vorgeht“, so Oomen-Welkes Aufruf, das Thema Mehrsprachigkeit in die Unterrichtswirklichkeit zu integrieren.Kinder sollten dazu ermutigt werden, ihren multilingualen und multikulturellen Lebensalltag in den Unterricht einzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:56 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;333&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/sprachen-ohne-grenzen/uploads/Bildergalerie1/_MG_8098.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Friederike Klippel (l.) und Britta Hufeisen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Foto: Petra Siewert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wurde über die Förderung der Herkunftssprache diskutiert. Nur in Ansätzen konnte darauf eingegangen werden und so blieb es bei der einleuchtenden These, dass Herkunftssprachenunterricht von zentraler Bedeutung sein muss.&amp;#160;Das Schulwesen dürfe&amp;#160;die Herkunftssprachen nicht wie bisher verfallen lassen. Die Notwendigkeit die Mehrsprachigkeitsdidaktik weiter zu entwickeln und Lehrkräfte in diesem Sinne aus- und weiterzubilden, war die übereinstimmende Forderung der Referenten. Auch in jeder Fachdidaktik müsse sie darüber hinaus zu einem integralen Bestandteil werden. Denn nicht nur der Deutsch-, sondern auch der Matheunterricht ist für bilinguale Kinder bilingual, worauf Lehrkräfte vorbereitet sein müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider war nicht die Zeit, der sich aufdrängenden Frage nachzugehen, wie sie in der Realität denn nun aussehen soll, eine funktionierende Mehrsprachigkeitsdidaktik. Wie gelingt es, dass der Unterrichtsalltag eben nicht bei der gut gemeinten Lehrerfrage stehen bleibt: „Und was heißt das in deiner Sprache?“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Barbara Thiel und Susan Schenk&lt;/i&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 19 Sep 2009 10:27:00 +0200</pubDate>
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    <category>ausbildung</category>
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<category>mehrsprachigkeitsdidaktik</category>

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    <title>Hyvää päivää, Bonjour, Dober dan, ...</title>
    <link>http://blog.goethe.de/sprachen-ohne-grenzen/archives/17-Hyvaeae-paeivaeae,-Bonjour,-Dober-dan,-....html</link>
            <category>18.09.2009, Freitag</category>
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    <author>nospam@example.com (Susan Schenk)</author>
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    &lt;br clear=all /&gt;Zum Auftakt der Sektion „Mehrsprachigkeit und Bildung“ stellten drei Goethe-Institute, moderiert von Frau Professor Hufeisen, ihre regionalen Projekte im Rahmen von „Sprachen ohne Grenzen“ vor. Mehrsprachigkeit wurde und wird dabei aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:72 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;333&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/sprachen-ohne-grenzen/uploads/Bildergalerie1/FreitagVomiClubraum1.JPG&quot; alt=&quot;Wissenschaft trifft Praxis: Britta Hufeisen (2. v. r.) diskutiert mit Goethe-Instituts MitarbeiterInnen über Mehrsprachigkeitsdidaktik.&lt;br /&gt;Foto: Petra Siewert&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Wissenschaft trifft Praxis: Britta Hufeisen (2. v. r.) diskutiert mit Goethe-Instituts MitarbeiterInnen über Mehrsprachigkeitsdidaktik.&lt;br /&gt;Foto: Petra Siewert&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie können Schüler vor ihrer Wahl einer zweiten Fremdsprache dafür sensibilisiert werden, dass sie sich bereits mehrsprachiger bewegen als es ihnen vielleicht bewusst ist, dass fremde Sprachen „praktisch auf der Straße liegen“, wie Kees van Eunen, Vertreter von der niederländischen Vereinigung „Deutsch macht Spaß“ es ausdrückt? Zu dieser Frage entwickelte das Goethe-Institut Niederlande in Kooperation mit dem Team um van Eunen ein Themenheft, welches genau diesen Aspekt der Bewusstmachung behandelt. Vor allem über Bildmaterialien, Lehnwörter und Internationalismen soll den Lernenden deutlich gemacht werden, dass völlig fremde Sprache in Teilen sehr schnell und einfach erschließbar sind und die Begegnung mit dem Fremden ganz einfach Spaß macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:75 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;333&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/sprachen-ohne-grenzen/uploads/Bildergalerie1/FreitagVomiClub4.JPG&quot; alt=&quot;Erfahrungsaustausch im Clubraum.&lt;br /&gt;Foto: Petra Siwert &quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Erfahrungsaustausch im Clubraum.&lt;br /&gt;Foto: Petra Siwert&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An bulgarischen Schulen ist Englisch in den meisten Fällen die erste Fremdsprache; Deutsch wird frühestens als zweite Fremdsprache gelernt, ist als Tertiärsprache jedoch immerhin recht etabliert. Um dieses Faktum aufzugreifen und bulgarische Sprachlehrkräfte dazu zu animieren, diese Situation in ihre Unterrichtsgestaltung mit einzubeziehen, hat das Goethe-Institut Bulgarien einen Fortbildungskurs für Lehrer entwickelt. Im Rahmen dieses europäischen methodisch-didaktischen Konzepts sollen Lehrkräfte dazu befähigt werden, den Fokus auf die Sensibilisierung von bestehendem Sprachwissen der Lernenden zu richten und an vorangegangene Spracherwerbsprozesse anzuknüpfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:74 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;333&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/sprachen-ohne-grenzen/uploads/Bildergalerie1/FreitagVomiClub3.JPG&quot; alt=&quot;Blick ins Publikum&lt;br /&gt;Foto: Petra Siewert&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Blick ins Publikum&lt;br /&gt;Foto: Petra Siewert &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Finnland ist man sich einig, dass die Mehrsprachigkeit vermehrt zum Thema didaktischer Diskussionen werden muss. Von staatlicher Seite wird in gemeinsam mit Partnern wie dem Goethe-Institut versucht, eine Diskussion zum Thema anzuregen und sich darüber zu verständigen, was unter Mehrsprachigkeit zu verstehen ist. Der Startschuss für dieses Thema ist somit auch hier gegeben und alle Referenten dieser Runde sind sich einig, dass „Mehrsprachigkeit“ über die Konferenz hinaus weiterhin ein zentraler Aspekt ihrer Arbeit bleiben wird. Dass sie dabei nicht als Bedrohung für die deutsche Sprache in Europa gesehen werden darf, sondern die einzige Chance ist, ihre Attraktivität zu bewahren, ist in vielen Köpfen somit schon fest verwurzelt. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Stellenwert der Mehrsprachigkeit in einem an sich nationalen Kultur- und Sprachinstitut wie dem Goethe-Institut künftig weiterentwickeln wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Barbara Thiel und Susan Schenk&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 19 Sep 2009 09:29:00 +0200</pubDate>
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    <category>britta hufeisen</category>
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