Am Dienstag sind alle TeilnehmerInnen ganz ruhig. Sie lesen Novellas, sie dürfen nicht sprechen. Sie benehmen sich gut.
Es gibt ein unartiges Paar, das nicht ruhig lesen kann. Sie haben gesagt, sie wissen nicht, was sie tun sollen. Sie mussten laut lesen. Es ist auch für die Heidi schwer.
Gabriella hat alles gut vorbereitet. Auf dem Tisch gibt es Papier, Farben, Pinsel, Zeitschriften, Klebstoff, Schnüre in verschiedenen Farben, Filzstifte, Gummibänder, Nägel, "Blutack", Tesafilm, Schrauben, Heftmaschinen, Büroklammern, Leinwände, Farbenpaletten und Zellophan.
Was machen diese ruhigen Leute, nachdem sie ihre Bücher gelesen haben?
Die TeilnehmerInnen haben alle ein Foto von sich selbst mitgebracht. Was werden sie damit tun?
Belinda sagt: Meine Novella heißt ‘Julia, Köln’. Mein Foto muss Julia werden. Mein Bild wird den Kölner Dom zeigen.
Pam: Ich muss die wichtigsten Wörter aus dem Buch sammeln, z.B. Namen von Orten und Sachen und Adjektiven. Sie werden mir mit Ideen für meine Collage helfen.
Gabriella hat den TeilnehmerInnen gesagt, dass sie eine Beziehung zwischen sich selbst und dem Charakter finden müssen.
Am Mittwoch beginnt die Arbeit. Heute ist es ruhig, aber man kann die Kreativität fühlen. Patricia konzentriert sich schwer. Bernhard hat viele gute Ideen, er hat schon viele interessante Sachen auf seine Künstlerleinwand gestellt. So viele Entscheidungen sind zu treffen! Sieht man besser auf einem schwarzen oder roten Hintergrund aus? Soll ich das hierher oder dorthin kleben? Welches Wort, das ich aus der Zeitschrift gerissen habe, repräsentiert am besten meinen Charakter?
Eine unvollendete Arbeit. Bleibt dran an den Collagen!
Thursday, January 15. 2009
Collagen-Workshop
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