Der Jugendkurs in Frankfurt hat nicht nur Unterricht und Kultur zu bieten, sondern auch wunderschöne Natur.
Davon konnten wir uns auf unserer Exkursion im Frankfurter
Grüngürtel zum Alten Flughafen Bonames überzeugen.
Unser Weg führte uns zunächst mit der U-Bahn stadtauswärts, bevor wir dann an der Nidda entlang zum
Alten Flughafen wanderten.
Nach 7,5 Kilometern erreichten wir am Mittag unser Ziel, den Alten Flughafen. Dort hatten die Gastschüler erst einmal Zeit, um etwas zu essen und sich auszuruhen, denn es wartete noch eine große Aufgabe auf sie, die mit folgenden Materialien zu tun hatte:
Mit diesen Materialien sollten die Sommerstipendiaten nun in 4 Gruppen 4 verschiedene Floße bauen. Wie sie das machen sollten, war ihrer Kreativität überlassen.
Die (fast) letzte Aufgabe des Tages war es, den Floßen einen Namen für die Testfahrt auf der Nidda zu geben. Neben "Titanic I", "Titanic II" und Schlumpfi hieß das vierte Floß "Hoffnung":
Die Taufe war aber noch nicht alles! Nun musste als Highlight des Tages natürlich noch ausprobiert werden, ob die Floße überhaupt funktionsfähig sind. Deshalb machte sich die ganze Gruppe mitsamt Floßen zum Flussufer auf:
Mit Spannung wurde die erste Testfahrt erwartet. Raya und Monica trauten sich als erste und testeten erfolgreich ihr Floß.
Die anderen Teilnehmer folgten und alle, naja fast alle ;), kamen trocken wieder zurück ans Ufer.
Auch wenn die Stipendiaten alle erschöpft nach Hause zurückkehrten, so hat sich die Exkursion doch sehr gelohnt und viel Spaß gemacht. Auch deshalb, weil der Floßbau viel zum Teamspirit beigetragen hat:
Folgendes hat
Cass zu dem Ausflug zum Alten Flughafen geschrieben:
Gestern waren wir am Alten Flughafen Bonames gewesen. Aber bevor wir dorthin angekommen sind, sind wir fast zwei Stunden durch den Wald gewandert. Es war eine sehr schöne Landschaft! Alles grün und wild!
Wir mussten nur ein paar Fahrrädern ausweichen, sonst waren wir fast allein.
Wir haben mehrere Brücken benutzt, um von der einen bis zur anderen Seite der Nidda zu gehen. Diese zwei Stunden waren die perfekte Gelegenheit, um noch ein bisschen mehr alle kennen zu lernen. Wir haben viel gesungen, natürlich auch viel gelacht (wie immer!). Dank der tollen Stimmung war uns diese Zeit nicht lang oder langweilig.
Die Sonne schien nicht so stark, aber es war trotzdem wirklich schön und es hat viel Spaß gemacht.
Um 11.30Uhr ungefähr sind wir dort angekommen. Es war ein großer Spielplatz. Jeder hat erst einmal gegessen, entweder Picknick oder im Restaurant und um 13Uhr haben wir erfahren, was unser Programm war! Wir sollten uns in verschiedene Gruppen teilen und ein Floß bauen. Dafür hatte jede Gruppe zwei Reifen, ein großes Stück Holz (Anm.: eine Palette), Kordel und Klebeband.
Dann ging´s los: eine Stunde Aufbau. Es ware keine leichte Arbeit, weil wir danach auf dem Floß fahren sollten. Gemeinsam arbeiten war am wichtigsten. Die Ideen für das Floß sollten nämlich alle von uns selber kommen (abgesehen von ein paar Blicken auf die anderen Gruppen natürlich!). Am Ende sollten wir unseren Flößen einen Namen geben. Unser Floß wurde "Schlumpfi" genannt.
Jetzt wurde es spannend, denn wenn unser Floß falsch aufgebaut wäre, dann würde das Wasser auf uns warten.
Wir hatten die Flöße an die Nidda getragen und so waren "Titanic", "Hoffnung" und "Schlumpfi" im Wasser. Es war ein Erfolg! Jeder ist eine Weile mit seinem Floß gefahren und es gab kein Problem.
Aber nach einer Weile haben Sherry und ich einen "Wasserkrieg" angefangen. Der Angriff hatte Andrea und Idos Gastbruder als Ziel. Diese Schlacht hat fünf Minuten gedauert bis die Jungen ins Wasser gefallen sind. Sieg der Mädchen! Wir haben ohne Absicht gewonnen, aber es war trotzdem toll!
Es war noch schöner zu sehen, dass unsere gemeinsame Arbeit funktioniert hatte und es war schön ein bisschen auf dem Wasser zu fahren.
Am Ende sollten wir die Flöße abbauen und wir fuhren mit der U-Bahn zurück.
Es war wirklich ein toller Nachmittag und insgesamt eine tolle Erfahrung.
Cassandre