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Alles wunderbar

Die dritte Woche war sehr schön!! Am Montag haben wir etwas über Märchen gelernt und einige Personen haben ein Schauspiel zum "Froschkönig" gemacht. Anschließend sind wir zum Park am Main gegangen und wir haben einige Spiele gespielt. Wir hatten viel Spaß.
Am Dienstag haben wir eine traditionelle Speise in Frankfurt "Grüne Soße" gemacht. Alle haben mitgearbeitet, Zutaten einzukaufen und zu kochen. Die Grüne Soße, die wir fleißig gekocht haben, war sehr lecker, aber sie hat speziell geschmeckt.

Am Mittwoch war das Thema im Unterricht "Feste". Wir haben Feste in Deutschland mit Festen und Feiertagen in unseren Heimatländern verglichen und auch über andere Länder der Welt gesprochen. Am Abend hatten wir eine Skylight-Tour! Wir sind mit einem Schiff auf dem Main gefahren und haben die Lichter der Skyline gesehen. Die Landschaft war sehr schön und wunderbar! Es wurde für uns eine schöne Erinnerung.

Am Donnerstag haben einige Personen das Radio X besucht und dort eine Sendung produziert. Das Radio, das sie gemacht haben, war sehr wunderbar!

Am Freitag war unser letzter Tag. Wir haben viel für den Abschlussabend vorbereitet, wo wir ein buntes Bühnenprogramm zeigen.

Von Hiyori aus Yokohama

Wie lebt Frankfurt?

Die zweite Programmwoche hat mir ermöglicht, in den Alltag der Stadt Frankfurt noch tiefer einzutauchen. Indem ich mich am Unterricht im Gagern-Gymnasium beteiligte, habe ich erfahren, wie das Schulleben der deutschen Schüler aussieht. Besonders interessant fand ich den Besuch an der Universität, weil ich im nächsten Schuljahr das Abitur mache und bald entscheiden soll, was und wo ich studieren werde. Einen groβen Eindruck hat auf mich die Flughafenbesichtigung gemacht. Die Führung war wirklich sehr gut und dank diesem habe ich viele Geheimnisse dieses weltberühmten Frankfurter Flughafens entdeckt. Das bleibt sicher lange in meiner Erinnerung. Viele Informationen über Frankfurt selbst und seine Bewohner hat mir hingegen der Empfang im Römer beigebracht. Hier sollen von mir auch Freizeitaktivitäten, die diese Stadt und ihre Umgebung anbieten, genannt werden, und zwar Schwimmbad im Freien, Kletterwald Neroberg und auch als Beispiel für Kulturveranstaltung -Musikfestival EUNIC, das im Instituto Cervantes stattgefunden hat, aber auch vom Institut Francais, Instituto italiano di cultura und Goethe Institut organisiert wurde.
Solche Initiativen finde ich wichtig, besonders in Frankfurt, das so multikulturell ist. Gut, dass wir – junge Leute aus 13 Partnerstädten von Frankfurt solche Möglichkeit hatten, daran teilzunehmen. Hier konnte man nicht nur die Kulturvielfalt dieser weltoffenen Stadt empfinden, sondern auch den Sinn unseres internationalen Projekttreffens besser verstehen.
So komme ich zu unserem Sprachkurs, den ich als groβe Bereicherung bewerte. Erstens: weil wir nicht nur deutsche Kultur sondern auch die Kultur anderer Kursteilnehmer ein bisschen kennen lernen konnten. Präsentationen zu Heimatstadt des Heimatlandes führten uns durch Japan, China, Ägypten, Israel, Nikaragua, Frankreich, England aber auch durch Prag, Budapest und Mailand. So haben wir eine groβe Weltreise, von der fast jeder junge Mensch träumt, auf originelle Weise gemeinsam gemacht. Und das alles, so wie alle anderen Unterrichts- und Kursaktivitäten ist auf Deutsch und unter der Leitung der gut ausgebildeten Fachlehrkräften gegangen. Ganze Woche hatte wir einfach ein praktisches Deutschlernen, das man nicht immer in eigener Schule bekommen kann. Dabei waren alle Unterrichtsstunden wirklich interessant und wechselhaft gestaltet. Beim Lied schreiben hat mir gefallen, dass es uns nichts auferlegt sondern völlige Freiheit gelassen wurde. Meiner Meinung nach haben wir ein schönes Lied geschaffen.
Es wäre interessant, zu erfahren, was Johan Wolfgang Goethe – der deutsche Dichterfürst, der gerade in dieser Stadt seine Arbeit an „Faust“ angefangen hat, über unser gemeinsames Lied meinen würde.

Zum Schluss möchte ich sagen, dass mein Aufenthalt in Frankfurt und Teilnahme am Jugendkurs in Goethe Institut zu einer erfolgreichen Studienreise wurden und so wie erwartet, viel Material über multikulturelle Gesellschaft und interkulturelle Kompetenz für meine DSD Projekt und für das Erasmus+ Projekt, das ich in meiner Schule mitmache, geliefert hat. Jetzt weiβ ich schon, wie Frankfurt lebt.

Von Tomasz aus Krakau

Verschiedene Kulturen, verschiedene Gewohnheiten

Die erste Woche ist sehr schön gewesen. Wir haben uns kennengelernt und haben entdeckt, dass wir aus der ganzen Welt kommen! Verschiedene Kulturen, verschiedene Gewohnheiten und natürlich verschiedene Sprachen. Wir haben unsere Heimatländer präsentiert, damit alle etwas Neues lernen würden.
Das Thema für die erste Woche war „Frankfurt erleben“ und wir haben viel besucht, wie die Commerzbank-Arena, die Altstadt mit dem Römer und den Maintower. Auch haben wir viele typische Sachen über Frankfurt gelernt, wie das typische Essen und die Stadtgeschichte. Am Samstag sind wir nach Heidelberg gefahren und das war sehr gut! Wir haben schon viele Erfahrungen gemacht, aber noch viele weitere warten auf uns!

Von Valeria aus Mailand

Lampenfieber



Mein Name ist Arisa Watanabe. Ich komme aus Japan, Yokohama. Ich bin 16 Jahre alt.
Heute Morgen hatte ich meine Prüfung für das Niveau A2. Das war der Sprachen-Test. Weil ich zum ersten Mal eine deutsche Prüfung gemacht habe,war ich sehr nervös. Dann machten wir weitere Vorbereitungen für den Abschulssabend. Wir haben mit einem Partner ein Interview gemacht und wir schrieben einen Aufsatz darüber. Dann übten wir tanzen, singen und so weiter.

Ich bin so traurig, weil wir morgen Abschied nehmen müssen :-( Ich habe viele Erinnerung mit allen Teilnehmern in Frankfurt. Wir gingen an so viele Orte, machten viele Akutivitäten und Projekte. In dem Projektunterricht machte unsere Gruppe viele Fotos und daraus dann ein Video. Das heißt “Foto Geschichte“. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Ich hoffe, dass morgen der Abschlussabend gelingen wird!

Zuerst war ich angstvoll, da ich zum ersten Mal allein nach Übersee gefahren bin. Ich konnte nicht mit anderen Studenten sprechen und ich konnte nicht verstehen, was sie sagten.
Aber meine Gastfamilie, Studenten und Lehrerinnen vom Goethe-Institut waren zu mir sehr nett. Sie versuchten mich zu verstehen und lehrten mich neue deutsche Wöter. Dank Ihrer Hilfe, wurde mein Deutsch viel besser als früher. Ich danke allen recht herzlich. Ich finde, ich möchte mein Deutsch mehr verbessern.
Noch einmal möchte ich mit ihnen treffen und gut auf Deutsch sprechen. In der Zwischenzeit will ich weiter fleißig Deutsch lernen!

Goethe und die Anderen

Die letzten Tage vergehen wie im Flug! Der Tag war wieder voller spannender Aktivitäten - von Prüfungen bis zum Städel-Besuch war alles dabei. Göktug (14) aus Eskisehir erzählt uns davon:




Liebe Leserin oder Leser,

Ich bin Göktuğ und komme aus der Türkei. Heute sind wir im Städel. Hier ist ein Kunstmuseum. Es gibt sehr viele tolle Bilder und Statuen in da. Zum Beispiel Goethes oder Frankfurter Gemälde. Diese Gemälden sind sehr wichtig für Frankfurt. Diese Zeichner oder Maler schaffen eine neue Welt hier. Ich denke, dass sas Kunst ist.
Und Kunst ist immer toll!

Im Städel
Aber man kann nicht nur gucken hier. Wenn du möchtest, kannst du malen oder zeichnen. Wir haben selbst Ansichtskarten gemacht. Erst haben wir auf einem Papier gemalt und dann haben wir auf einem Schaum / Styropor wieder gezeichnet. Und wir haben diese dann ausgemalt und danach haben wir auf ein verschiedenes Papier gelegt. Und das war toll! Jetzt hatten wir eine Ansichtskarte. Wenn das ist auch Kunst! :-D
Mit Freundlichen Grüße
~Ihr Göktuğ~

On Air

Paul (14) aus Guangzhou berichtet uns heute von seinem außergewöhnlichen Tag in einer Radiostation und von unserem Ausflug zum Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt. Es gab viel zu entdecken!



Heute hat unsere Radio Gruppe eine Live-Show im Radio gemacht und ich war sehr aufgeregt, weil das mein ersten Mal im Radio war. Die Sendung ist über die Vorstellung der Kultur von acht verschiedenen Ländern (aus denen wir alle her kommen). Jeden Person hat ein traditionelles Lied aus unseren Ländern vorgespielt. Wir genossen es, die Lieder der anderen Länder zu hören. Während dieses Kurses wir haben so viel Spaß.
Die Projektgruppe RadioX
Ich mag das Radio Project so viel, denn wir können so vieles lernen und unseren Horizont erweitern. In der Vergangenheit, wenn ich Radio hörte, ich dachte, dass das sehr interessant ist, im Radio zu sprechen. Ich träumte, die Gelegenheit zu haben, im Radio zu spielen. Heute habe ich das gemacht und ich freue mich sehr darüber.

Campus Westend
Danach gingen wir zur Goethe Universität, eine sehr berühmte Universität in Frankfurt mit vielen Nobel Preis Gewinnern. Die Umwelt und das Leben ist ausgezeichnet für Studierende, zum Beispiel gibt es fortschrittliche Einrichtung, einen schönen Campus und so weiter. Wir haben eine Vorlesung über die Universität gehört und wissen jetzt mehr über die Universität. Die Goethe Universität ist sehr bekannt für Geisteswissenschaften, besonders Wirtschaft, Psychologie und Sprachen. Ich hoffe, dass ich in der Goethe
Q&A
Universität bald studieren kann. Außerhalb haben wir uns mit einigen Goethe Universität Studenten unterhalten. Mit ihren Erfahrungen lerne ich viel mehr über meinen zukünftigen Weg und wie ich in Frankfurt studieren kann. Das ist eigentlich ein interessanter Tag, weil ich Neues ausprobiert habe. Ich erwarte andere Tag wie heute zu haben.

Die letzte Woche hat begonnen

Áron (17) aus Budapest hat an diesem Montag den Deutschunterricht ausfallen lassen. Warum erzählt er uns hier:



Da meine Gastmutter eine Richterin ist, hatte ich heute Vormittag die Möglichkeit mit ihr ins Gericht zu gehen und dort live an einer Verhandlung teilzunehmen. Da in Deutschland die Verhandlungen oft öffentlich sind (und weil das Urteil im Namen des Volkes ausgeführt wird), hat auch eine Schulklasse das Gericht besucht. Ich hatte auch die Ehre mich an den Tisch der Richtern/innen zu setzen und wurde deswegen - während der Pause - von den Schülern gefragt was ich im Gericht zu tun habe oder ob ich ein Praktikant bin (weil ich ein bisschen jung aussah...:-)).
Die Vorhandlung handelte sich um einen Mann, der in drei Punkten angeklagt wurde. Unter anderem verfügt er über keinen Führerschein, doch wurde schon dreimal erwischt als er das Auto gefahren hat. Es wurde u.a. Marijuana und Amphetamine in seinem Auto gefunden. Nach einen Unfall hatte sein Auto einen Totalschaden. Das war auch eine komische Frage: woher hatte er das Geld um zweimal ein neues Auto zu kaufen obwohl er schon seit langer Zeit nicht mehr gearbeitet hat?

Während ich ganz aufgeregt im Gericht gesessen habe, fand im Goethe-Institut Unterricht statt. Heute Vormmittag wurde die Zeit meistens mit den Projekten verbracht, da meine Gruppe -das ist die Radioshow für Radio X- morgen schon ins Radio geht, worauf ich mich schon sehr freue.
Nach dem Unterricht sind wir wieder zum Lokalbahnhof gegangen um dort etwas Leckeres zu essen. Ich fand meinen Lobaburger einfach toll, doch manche Mädchen haben etwas Nudeln bestellt, die -ihrer Meinung nach- zu scharf waren. Doch nachdem ich es überprüft hatte, konnte ich sagen, dass die Nudeln auch sehr lecker waren.

Für den Nachmittag stand in unserem Programm als nächstes: Hinter den Kulissen des Frankfurter Flughafens. Wir haben eine Führung bekommen durch den ganzen Flughafen, der echt riesengroß ist, also das dauert eine Zeit, auch wenn wir mit dem Bus unterwegs waren. Wir haben sehr, sehr viele interessante Details über den Flughafen und die Flugzeuge gelernt und unsere Lieblingsgastgeschwister (das sind die GG von Monika und Génesis :-D) waren auch dabei. Wir konnten beobachten, wie ein Flugzeug parkt (das kann man schwerig sehen, wenn man an Board ist), und haben natürlich viele, viele Fotos über unsere Erinnerungen an diesem Tag gemacht.
Nach dem Ende des Progammes bin ich nach Hause gegangen, weil ich eigentlich noch viel zu tun hatte für das Projekt und auch für die Prüfung am Mittwoch muss ich mich vorbereiten. Es tut mir echt Leid, dass einmal (noch vier Tagen :-( ) dieser Kurs auch beendet wird, aber wir müssen bis dahin jeden gemeinsam verbrachten Tag genießen, also los geht's: Használjuk ki a rendelkezésre álló időt!
(Das ist so wie "lass uns noch unsere Zeit ausnutzen!" auf ungarisch.)

Dolce Far Niente mit der Gastfamilie

Aus diesen Sonntag hatten die Sommerstipendiaten wieder frei und konnten die Zeit mit ihrer Gastfamilie verbringen. Monika (17) aus Krakau wohnt in diesen 3 Wochen bei der Familie Chapuis und schreibt über ihr Wochenende:



„Auch mein Vater war in Frankfurt vor 20 Jahren. Die Stadt hat ihm sehr gefallen und er hat viele gute Erinnerungen daran. Ich würde ihm gerne erzählen wie die Orte an denen er einmal war, sich verändert haben. Ich freue mich darauf, sie selbst zu sehen und fotografieren zu können. Das wäre meine persönliche Zeitreise: ein guter Grund nach Frankfurt am Main zu reisen.”

So lautet ein Abschnitt meines Textes, der mir diese besondere Reise ermöglicht hat. Der Wunsch ist in Erfüllung gegangen und jetzt bin ich hier. Der Gedanke, die Plätze wo mein Vater vier Jahre gelebt hat, zu besichtigen, steckt mir stark seit diesen zwei Wochen im Kopf. Leider während der Woche passieren so viele interessante Sachen, dass ich fast immer müde mit Génesis zu unsere Gastfamilie zurückkomme.
Am Wochenende sieht das anders aus. Wir haben Freizeit! Ein Bisschen dolce far niente, wie die Italiener Erholung nennen, ist doch erfrischend für die Seele! Endlich sorglos bis 12 Uhr schlafen, internationaler Jahrmarkt mit anderen Sommerstipentiaten besuchen, danach auf dem bunten, musikalischen Schweizerfest bummeln, mit den kleinen Gastgeschwistern spielen, frisches Obsteis machen und das Freibad mit der ganzen Gastfamilie besuchen (und sich zu lange Sonnenbaden). Es war eine sehr gute Zeit, ich kann nicht fassen, dass schon zwei Wochen vergangen sind!

Die Zeit läuft schnell, deshalb habe ich mein Vater am Samstagsabend angerufen und gefragt wo er genau wohnte. Und nochmal eine positive Überraschung - alle die Plätze die er erwähnte, waren Haltestellen auf meiner täglichen S-Bahn Route! Darmstadt, Rödelheim, Bad Homburg... Ich möchte für ihn eine kleine Fotoreportage machen, wie viel sich das Frankfurter Gebiet seit diesen 20 Jahren verändert hat. Ich hatte geplant, dass ich das ganz früh am Sonntag mache, weil wir noch geplant haben zu Schwimmen. Aber nach dem Handygespräch habe ich mit Génesis (14 Jahre, Stipendiatin aus Nicaragua) und Vivi (12 Jahre, Gastschwester) einen Film angeschaut... Und am nächsten Tag bin ich erst gegen 12 Uhr aufgewacht! Das war ganz lustig für die beiden und meine Eltern, weil ich zu allen ganz motiviert meine Pläne für Sonntag Morgen erzählte. Das hat mich gelehrt, dass Sonntag ist ein Tag zum Relaxen. In Polen zelebrieren wir diesen Tag als Zeit für Familie und Freunde, an dem man nicht arbeiten kann.
Die Photos für meinen Vater werde ich in diese Woche machen. Aber dieser Sonntag war leider mein letzter Sonntag mit Génesis und der Chapuis Familie. Wir haben das gut zusammen verbracht.

Interkultureller Jahrmarkt

An diesem Samstag waren die Stipendiaten zu einem interkulturellen Jahrmarkt eingeladen. Dieser wurde organisiert von einer Stadtteilbotschafterin der Stiftung Polytechnische Gesellschaft. Khadiga, Hanna, Miller und Michal waren aber schon vorher zusammen unterwegs und darüber erzählt uns Khadiga etwas:



Heute war ein ereignisreicher Tag. Es war ein Tag der Missverständnisse sozusagen. Die Gruppe sollte sich um 13.30 Uhr treffen, damit wir gemeinsam zum internationalen Jahrmarkt in Ginnheim fahren können. Hanna, Miller, Michal und ich haben uns aber entschieden uns schon um 10 Uhr zu treffen und gemeinsam bei Miller zu Hause einen Kuchen zu backen, als Strafe für sein Englisch sprechen.
Speed-Kennenlernen
Wir mussten ihm helfen, weil er der Meinung ist, dass wir dran schuld sind, dass er immer beim Englisch sprechen erwischt wird.
Bei ihm zu Hause angekommen, haben wir herausgefunden, dass aufgrund eines Missverständnisses seine Gastmutter den Kuchen (was überhaupt kein Kuchen war sondern eine Art polnisches Gebäck) selbst gebacken hat. Sie hat uns eine Box voll mit dem Gebäck mitgegeben für die Gruppe. Was wirklich enttäuschend war: Wir wollten den Kuchen eigentlich selber backen um darauf auf Englisch etwas zu schreiben um zu sehen wie Jill und Laura reagieren werden. Wäre bestimmt voll lustig gewesen!
Mit der Box voller Gebäck, welche Michal übrigens "Box des Missverständnis" benannt hat, machten wir uns auf den Weg zum Südbahnhof um die Gruppe zu treffen. Und als ob wir bei Miller zu Hause nicht genug gegessen hätten, haben wir bei McDonald's noch ein Zwischenstopp gemacht, weil wir McDonald's einfach nicht widerstehen konnten.

Der Jahrmarkt wurde in Zusammenarbeit mit der Stiftung Polytechnische Gesellschaft von einem 18 -jährigen Mädchen organisiert. Wir haben auf dem Weg dorthin unsere Station verpasst, weil der Bus nicht angehalten hat.
Gruppenfoto in den Sommerkurs T-Shirts
Auf dem Jahrmarkt waren dann Stände aufgebaut. Jeder Stand hatte Gerichte eines anderen Landes anzubieten. Es war wie eine kleine Weltreise und total lecker. Wir hatten dann eine Speed-Dating Runde gemacht, um uns den Menschen auf dem Jahrmarkt vorzustellen. Alle mit denen ich geredet habe waren echt nett. Später dann machten wir unser übliches Gruppenfoto.

Kurz darauf wurden wir entlassen und haben uns entschieden aufgrund von Jills Empfehlung zum Schweizer Platz zu fahren, wo ein Straßenfest stattfand. Sarah, Hanna, Valentine und ich hatten fast den Bus verpasst, aber Almontaser hat für uns den Bus aufgehalten, indem er nur mit einem Bein einstieg. Am Schweizer Platz angekommen haben wir uns das Fest angesehen. Ich musste leider kurz darauf nach Hause. Die anderen haben sich weiter umgesehen und dort gegessen.

Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft

Khadiga (16) aus Kairo schreibt über den Besuch in der Polytechnischen Gesellschaft:



Leider nähern wir uns dem Ende der zweiten Woche. Die Zeit vergeht echt wie im Fluge. Ich kann es nicht fassen das zwei Wochen fast um sind.
Heute morgen mussten einige im Deutschunterricht noch ihre Präsentation über ihr Heimatland halten. Wir haben heute also etwas über China und die vereinigten Staaten erfahren. Danach haben wir einen Test geschrieben, der uns eine Idee geben soll wie die Prüfungen der jeweiligen Niveaus sind, falls jemand nächste Woche eine Prüfung ablegen will.
Beim Mittagessen haben Jill und Laura dann Die T-Shirts des Kurses ausgeteilt. Auf den T-Shirts ist die Frankfurter Skyline mit den Namen aller Teilnehmer abgebildet. Alle haben sofort ihre T-Shirts anprobiert um zu sehen ob es ihnen passt. Einige, die mit den Größen ihrer T-Shirts nicht zufrieden waren, haben getauscht.

Frankfurt schreibt
Nach dem Mittagessen haben wir dann der Stiftung polytechnische Gesellschaft einen Besuch abgestattet. Dort haben wir etwas über die Stiftung und ihre Programme erfahren. Wir machten dann aus Spaß ein Diktat an dessen Ende wir unsere Fehler zählen sollten um einen Gewinner bestimmen zu können. Bloß mit 3 Fehlen kann ich voller Stolz sagen, dass ich gewonnen habe und deshalb ein Wörterbuch und eine große Tafel leckere Ritterschokolade erhalten habe. Danach durften wir uns an dem kleinen Büffet bedienen. Die eine Orangensaftflasche klemmte dermaßen, sodass es niemand geschafft hat die Flasche auf zu bekommen. Fand ich echt lustig wie alle frustriert versucht haben die Flasche zu öffnen.
Ich hatte auch die Gelegenheit eine ehemalige Stipendiaten dieses Sommerkurses aus Kairo, die jetzt in Frankfurt studiert,kennen zu lernen. Mit ihr habe ich mich eine Weile lang unterhalten über alles mögliche, bevor ich ein Mini-Interview mit einer anderen Ehemaligen des Sommerkurses aus Kanada gemacht habe. Ich musste 3 Fragen zum Thema "Glück" beantworten. Wie ich persönlich Glück definiere und was als Glück zu empfinden ist. Gut, dass wir uns vor ein paar Tagen im Unterricht mit dem Thema Glück beschäftigt haben. Dieses Interview kommt dann bei hr2 in Ihre Radiosendung im September.

So gegen 17 Uhr war unser Programm beendet und wir durften den Rest des Tages so gestalten wie wir es wollen. Daraufhin haben wir uns auf den Weg in die Stadt gemacht, wo wir uns dann am Mainufer hingesetzt haben. Ein paar Stunden später kehren wir alle völlig erschöpft zurück nach Hause. Ich komme jeden Tag völlig geschafft und erschöpft nach Hause, freue mich aber immer auf den nächsten Tag. Ich freue mich also auf die verbleibende Woche.

Heinrich-von-Gagern-Gymnasium

An diesem Donnerstag hatten unsere Stipendiaten keinen gewöhnlichen Unterricht, denn sie waren eingeladen im Heinrich-von-Gagern-Gymnasium! Nach eine Begrüßung des Schulleiters, Herrn Mausbach, sind beide Klassen in den Unterricht gegangen. Am Nachmittag haben sie im Projektunterricht wieder den Abschlussabend und ihre Projekte vorbereitet. Dann ist die ganze Gruppe in den Palmengarten und hat in der Grünen Schule einen Kakaoworkshop absolviert, bei dem man selbst Kakaocreme herstellt. Pierre-Louis (17) aus Lyon übernimmt heute den Blogeintrag:



Heute war der Unterricht ein bisschen unterschiedlicher als die anderen Tage. Wir haben uns um 8:30 Uhr am Südbahnhof getroffen. Wir haben die Straßenbahn genommen um ein deutsches Gymnasium zu entdecken. Wir waren in mehrere Gruppen getrennt und sind bei verschiedenem Unterricht dabei gewesen. Wir haben über Berufsfelder gesprochen oder eine Lektion Englisch gehabt. Vormittags haben wir die Gebäude besichtigt und wir haben unsere Gastgeschwister gesehen. Nach dem Essen gab es Projektunterricht. Wir haben einen Wortschatz über Fußball gelernt und dann haben wir unsere Projekte fortsetzt.

Im Palmengarten
Wir sind dann in den Palmengarten gegangen, wo wir exotische Pflanzen bewundern und Kakaocreme selbst machen konnten. Dazu haben wir die Bohne gemahlen und Zucker und Öl hinzugefügt. Es gab auch noch eine Führung. Dabei haben wir eine echte Kakaopflanze gesehen. Wir haben Kakaosamen und Schokolade probiert und zum Beispiel mussten wir die Prozentzahl von der Schokolade erraten. Die Gewächshäuser waren sehr heiß!
Wie macht man Nutella?
Am Abend haben wir das Spiel zwischen Deutschland und Frankreich geschaut. Wir waren mehrere Tausend Menschen im Stadion und wir haben uns mit einem Teil der Gruppe dort getroffen. Das Spiel war sehr stressig für die Deutschen und die Franzosen. Die Zuschauer sind sehr enttäuscht gewesen, weil die deutsche Nationalmannschaft verloren hat. Aber ich nicht…

Dialog im Dunkeln

Halbzeit! Sarah (18) aus England berichtet uns vom Projektunterricht am Morgen und unserem Ausflug, denn am Nachmittag haben die Stipendiaten etwas Neues ausprobiert: das Dialogmuseum in Frankfurt! Hier kann man mit einem Guide eine Stunde wie im Leben eines blinden Menschens erleben.



Michal, Monika und Göktug
Morgens haben wir Deutschunterricht gehabt wo wir viele neue Vokabeln, Grammatik und Konzepte gelernt haben. Wir haben auch Präsentationen über unsere Heimat gemacht. Deshalb habe ich so viel über andere Ländern gelernt, also habe ich jetzt ein besseres Verständnis der Welt.
Nachmittag war mein Lieblingsteil des Tages denn wir sind in ein Restaurant gegangen und ich liebe das deutsche Essen!!!!!!Danach waren wir in dem Dialogmuseum, wo wir erlebten, wie es ist, blind zu sein. Das hat mir die Augen für ihren Kampf geöffnet. Das hat auch dazu geführt, dass ich erkannt habe wie glücklich ich mich schätzen kann sehen zu können.
Geblendet vom Licht

Abends sind wir in die Stadt gegangen also lernen wir nicht nur die Sprache, sondern auch die Kultur von Deutschland. Während wir die Verschiedenheiten der Stadt zusammen erleben, haben wir auch unsere Freundschaften gestärkt. Insgesamt war es eine unvergessliche Erfahrung.

Affen, Zebras und Co.

Die Stipendiaten haben nur 3 Wochen in Frankfurt und möchten in dieser Zeit so viel wie möglich von Frankfurt sehen. Aus diesem Grund waren wir heute nicht nur im Frankfurter Zoo, sondern haben auch eine Führung durch die Commerzbank Arena bekommen. Über die Tiere und den Blick hinter die Kulissen des Stadions schreibt Michal (17) aus Tel-Aviv:



So der 9. Tag ist hier und heute hatten wir einen bisschen anderen Tag. Der heutige Unterricht fand nicht in Gruppen statt wie gewöhnlich, sondern wir haben den zusammen gemacht. Das Thema war Sommerferien. Wir hatten so viele Wörter über Sommer schreiben, wie wir können und haben ein sehr lustiges Lied über Sommer gehört. Dann haben wir in kleinen Gruppen ein Lied selbst geschrieben und ein Video gemacht. Ich war in der Gruppe mit Anna, Miller und Sarah und unser Lied war super toll. Wie gestern, wir hatten 2 Präsentationen über die Heimatländer von anderen aus unserer Gruppe. Heute haben Valentine und Pierre-Louis über Lyon und Erik über Tschechien gesprochen. Es war sehr interessant andere Länder kennenzulernen.
Dann haben wir Mittagessen im Lokalbahnhof gegessen. Ich liebe Mittagessen, weil wir immer über verschiedene interessante Themen sprechen und lachen. Dann habe ich mit Miller, Hanna und Khadiga Dinge mit der deutschen Flagge gekauft, weil wir am Donnerstag zum Public Viewing (Halbfinale - Deutschland gegen Frankreich!!) gehen. Ich habe schwarz, rot und gelben Schminkstift für mein Gesicht gekauft.

Besuch der Commerzbank Arena
Weiter sind wir mit der Straßenbahn zum Zoo gefahren. Der Zoo hat so viel Spaß gemacht. Wir haben viele tolle Tiere gesehen, Tiger, Seehunde, Eulen, Giraffen und Affen, alle war so schön. Ich liebe die Erdmännchen am meisten, weil sie so süß und lustig sind. Dann sind wir zur Commerzbank Arena gefahren und haben ein Blick hinter die Kulissen bekommen. Wir waren in dem Stadion, auf den VIP Plätzen und sogar in den Umkleidekabinen und Duschen der Fußballspieler von Eintracht Frankfurt.

An diesen zwei Orten haben wir auch sehr wichtige Fotos für unser Projekt "Foto Geschichte" gemacht (und viele andere lustige Fotos).
Ich lerne Deutsch nur für ein Jahr und 8 Monate und sprechen ist ein bisschen schwer, aber dieser Kurs macht mir viel Spaß und ich lerne viele verschiedene Worte und neue Grammatik. Ich bin sehr glücklich, weil die Leute in unser Kurs absolut erstaunlich sind.

Begrüßung im Kaisersaal

Die zweite Woche hat nun auch begonnen und die Stipendiaten wurden offiziell bei einem Empfang im Kaisersaal von der Stadt Frankfurt begrüßt. Dabei durften auch 2 Teilnehmer eine Rede halten und haben diese Gelegenheit genutzt, um sich bei allen Beteiligten zu bedanken.
Anna (18) berichtet davon, wie das für sie war:




Heute war ein besonderer Tag! Fast alle haben schicke Kleidung angezogen und ein bisschen schöner ausgesehen. Warum? Darüber werde ich dann erzählen.
Heute hat unsere zweite Woche in Frankfurt begonnen! Nach dem Wochenende, haben wir wieder mit unserem Deutschunterricht angefangen. Unsere Lektionen sind so interaktiv und dynamisch! Meine Gruppe hat heute den Wortschatz von der letzten Woche wiederholt – das finde ich fantastisch, damit wir diese Wörter nicht nur für ein paar Tage kennen, sondern auch in der Zukunft nutzen. Unsere Lehrerin schreibt immer unbekannte Wörter auf ein buntes Blatt und erklärt es durch ein Synonym oder Beispielsatz. Immer zum nächsten Unterricht gibt sie uns diese Blätter und wir machen ein Quiz – jemand hat ein Blatt und muss das Wort so erklären damit andere Stipendiaten das erraten können. Das ist auch spannend, denn wir fühlen uns nicht wie in der Schule, trotzdem lernen wir sehr viel! Wir haben auch Hörverstehen geübt. Wir haben nämlich Nachrichten gehört und sie besprochen. Wir haben auch Grammatik gelernt und ein "Elfchen" – Gedicht über Sommerferien geschrieben. Dann haben wir mit Präsentationen angefangen – heute hat Khadiga über Ägypten, Almontaser über Libyen und Michal über Israel erzählt. Das war sehr interessant um ein bisschen mehr ihre Länder zu lernen!

Empfang im Kaisersaal
Wir haben auch zu Mittag gegessen und Projektunterricht gehabt. Unsere zwei Projekte entwickeln sich sehr gut. Dann sind wir zum Römer gegangen und haben dort einen schönen Empfang im Kaisersaal erlebt. In diesem Saal mit über 50 Kaiserporträts habe ich zusammen mit Áron eine Rede vor vielen wichtigen Menschen gehalten. Ich war ein bisschen nervös, aber alles hat sehr gut geklappt, finde ich.
Áron und Anna halten eine Rede
Die Atmosphäre war wirklich nett und höflich! Wir haben dort leckere Muffins gegessen und auch ein Foto gemacht haben, weil, erstens wir waren an einem so besonderen Ort, zweitens – wir wollen diesen Moment nicht vergessen und drittens – wir haben uns sehr elegant angezogen.

Dann hatten wir den restlichen Abend frei und mit der Mehrheit unserer Gruppe sind wir in die Stadt gegangen um Tickets für das Fußballspiel Deutschland gegen Frankreich zu kaufen und einfach zusammen Zeit zu verbringen. Das war ein spannendes Tag! Mir hat alles gefallen!
Zum Schluss möchte ich auch noch eine Merkwürdigkeit schreiben. In Polen nennen mich die Leute Ania – das ist die polnische Variante für den Name Anna. Ich habe mich heute erkundigt, dass, wenn es nur um die Aussprache geht, bedeutet mein Name - Ania ,,Mutti“ auf Ungarisch, ,,ich“ auf Arabisch und ,,elegant“ auf Chinesisch. Das finde ich total lustig!
Ich warte auf nächste fantastische Tag! Der Zeit läuft sehr schnell…

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