Es ist genau eine Woche vergangen! Es ist eine Woche vergangen, seitdem Vincenzo und ich unsere Koffer gepackt und uns auf die Reise in das unbekannte Deutschland begeben haben!
Es ist nur eine Woche vergangen und ich kann es nicht glauben! Darauf war ich nicht vorbereitet, mit kommt es beinah wie ein Traum vor, wie etwas Irreales, jetzt wo ich mich wieder in meinem Alltag befinde. Was habe ich, um zu zeigen, dass es wirklich passiert ist? Wo sind die Beweise? Ich habe nur 394 Fotos auf meiner Digitalkamera und viele, viele Erinnerungen, die ich auf keinen Fall vergessen möchte! Als ich heute Morgen die Kleider ausgepackt habe, sind mir bei jedem Kleidungsstück ein Witz, eine Situation, wunderschöne Momente eingefallen, die wir gemeinsam erlebt haben: Lukas, der sagt: „Sono molto felice di essere stronzo“ (dt.: Ich freue mich, ein Arschloch zu sein) und mich so anschaut, als wäre ich zu blöd! Timm, der zwischendurch immer wieder „culo, culo“ (dt.: Hintern, Hintern) sagt und endlich versteht, was er da sagt, als Vincenzo ihm auf denselbigen klopft. Tommaso, der den neapolitanischen Dialekt nachahmen möchte, der das Trikot von Cavani möchte, der sagt, dass die vietnamesische Küche eine Beleidigung für unsere Küche ist. Luke, der singt und „molto molto“ sagt, wie nur er es sagen kann, der mir die Dinge auf Italienisch erklärt und mit mir „Ich sehe was, was du nichts siehst“ spielt. Tobias, der trinkt und trinkt und trinkt, der „suona bene“ (dt. klingt gut) und „perché non?“ (dt. warum nein?) sagt und mich veräppelt, der mit seiner tiefen Stimme singt, der immer noch trinkt und mich in den Arm nimmt, als wäre ich eine Feder. Valentina, die mich aus dem Zimmer aussperrt, die die gesamte Reise eine Sache unterstellt, die sich schließlich bewahrheitet, die immer einen Schritt voraus ist und mindestens genau so unordentlich ist wie ich! Und schließlich Gerdis, die alle unsere Probleme löst, die Lehrer, die sich an Vincenzo wenden, wenn sie Probleme mit dem Computer haben; Soledad, die dolmetscht und uns führt und mir den Rücken stärkt, wenn ich Vincenzo veräppeln muss. Und zu guter Letzt Vincenzo, mit dem ich diese Reise begonnen und beendet habe, der mich immer beschützt hat (außer, wenn er mich aufs Korn nehmen musste) und den ich als eine wunderbare Person in vielerlei Hinsicht kennengelernt habe und den ich sicherlich weiterhin sehen werde. Ob ich die anderen wiedersehen werde, weiß ich nicht, und das macht mich wahnsinnig traurig: Ich habe einen Kloß im Hals und ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll, da es eine unvergessliche Erfahrung war, eine einzigartige Erfahrung! Sie sagen, dass es normal ist, was ich empfinde, aber vielleicht ist es für diejenigen normal, die es gewohnt sind, für mich ist es das nicht: Ich war nicht darauf vorbereitet!
Ich hoffe nur, mit allen in Kontakt zu bleiben, sie wiederzusehen und früher oder später noch einmal Zeit miteinander zu verbringen! Ich fühle mich so blöd, da sie mir so sehr fehlen, obwohl ich nur eine Woche mit ihnen verbracht habe. Aber wie sagt man doch so schön? „Es ist nicht die Quantität, die zählt, sondern die Qualität“, und die Qualität dieser Woche hat meine Erwartungen bei Weitem überstiegen! Daher danke ich von Herzen allen, die diese Reise organisiert haben, aber insbesondere allen, die mit mir zusammen waren. Danke! Herzlichen Dank!
Sunday, 30. October 2011
Home sweet Home... "Ja!"... Aber total traurig!
Der letzte gemeinsame Tag: unterschiedliche Kulturen im Vergleich
Erinnerung. Wenn ich nur einen Begriff für alles verwenden dürfte, was ich in den Kommunen von Melissa und Carfizzi (Provinz von Crotone) gesehen habe, wäre es dieser: Erinnerung. Die kalabresische Landschaft unterscheidet sich natürlich stark davon, wie Rom sich präsentiert hat. Hier bleibt die Erinnerung an die Dinge und die Tradition haften, eine Tradition, die sich in Rom vielleicht aufgrund des herrschenden Chaos oder wegen der Ausdehnung der Stadt, die eine Touristenstadt ist, nur schwer spüren lässt. Kalabrien hingegen ist Tradition und hält diese vor allem auch aufrecht! Die Kommune von Melissa hat circa 3550 Einwohner und teilt sich in den Ortsteil an der Küste und die Hauptstadt in den Bergen. Zwischen den 1960er und 1980er Jahren emigrierten zahlreiche Einwohner von Melissa nach Deutschland, in der Hoffnung, dort Arbeit zu finden. Und obwohl sich einige fest dort ansiedelten, kehrten viele in ihr Geburtsland zurück und brachten in ihrem Herzen ein Stück Deutschland mit, sodass die heutige Bevölkerung von Melissa eine starke Bindung zu Deutschland und der deutschen Sprache hat, die hier aber der 5. Klasse unterrichtet wird. Carfizzi hingegen ist eine Kommune, die seit dem 15. Jh. Einwanderungsgebiet der Arbëresh, den Albanern, ist. Die kalabrische Kultur und die Kultur der Arbëresh sind miteinander verschmolzen und haben die heutige Kommune von Carfizzi gebildet, die ihre ganz eigene Geschichte hat. Die Kinder hier sprechen häufig besser Arbëresh als Italienisch und trotz der ständigen Kürzungen im Bildungswesen wird hier alles dafür getan, dass die Kinder nicht ihre eigenen Wurzeln vergessen. In der Grundschule von Carfizzi sind nur 24 Kindern und meisten sind Kinder von Einwanderern. Die Lehrer haben es sich zur Aufgabe gemacht, dass die Kinder mithilfe von eigenen Liedern, Reimen und Bildern ein Verständnis sowohl für Italienisch als auch für das Arbëresh entwickeln. Wir kommen in den Genuss, zwei dieser Lieder zu hören und einen Kreistanz zu improvisieren, ein wirklich bewegender Moment! Nachdem wir die Bibliothek von Carfizzi besucht, die Geschichte der Gegend gehört und zahlreiche Werkzeuge, Stoffe und für die Gegend typische Gebräuche kennengelernt haben, waren wir zu Gast im „Circolo degli Arbëreshë“. Dort haben wir von allem und noch mehr gegessen: typisch kalabresische Küche (mit viel Chili) und köstlichem Wein aus der Region! Unsere lieben Freunde aus Crema und unsere deutschen Freunde sind eine derart würzige Küche nicht gewohnt, sodass sie auf dem Rückweg ins Hotel in Morpheus' Arme gesunken sind, der sie für mindestens eine Stunde hat schlummern lassen! Die halbe Stunde Freizeit haben wir am Meer verbracht und die salzige Luft genossen. Danach sind wir zur Gesamtschule „Anna Frank“ gegangen, wo ein Wettbewerb im Aufsagen deutscher Zungenbrecher stattfand, an dem die Kinder der Grund- und Mittelschule abhängig vom Schwierigkeitsgrad teilgenommen haben. Auch Lukas und Luke haben sich mit hervorragenden Resultaten an italienischen Zungenbrechern versucht!
So endet unserer Reise ... und zwischen einem Lied, einem Witz und etwas zu trinken haben wir alle gemeinsam unseren letzten Abend am Strand verbracht, unter einem Sternenhimmel, der sich im vom Meer begrenzten Horizont verliert ...!
So endet unserer Reise ... und zwischen einem Lied, einem Witz und etwas zu trinken haben wir alle gemeinsam unseren letzten Abend am Strand verbracht, unter einem Sternenhimmel, der sich im vom Meer begrenzten Horizont verliert ...!
Friday, 28. October 2011
Italien = Kultur, gutes Essen und...unzuverlässige Verkehrsmittel!
Und schon bin ich wieder im Flugzeug: mein vierter Flug! Wie es aussieht, bin ich jetzt wohl schon ein alter Hase im Fliegen, vier Flüge in weniger als einer Woche, ja! Ciao, ciao, Rom! Es war total komisch, gestern Abend wieder in Italien zu sein und nicht mehr Englisch sprechen oder auf Deutsch grüßen zu müssen, um mich verständlich zu machen. Als könnte ich nicht genug bekommen, wollte ich spontan „Hallo“ oder „Tschüss“ statt „buonasera“ oder „arrivederci“ sagen. Vom Flughafen Fiumicino sind wir in unser Hotel im Zentrum von Rom gefahren. Um ehrlich zu sein war es nicht die zentrale Lage des Hotels, was mir am meisten zugesagt hat, sondern mein Zimmer: groß, schön und mit einer Badewanne, in der ich circa eine Stunde ein herrliches Schaumbad genossen habe!
Die Offenbarung des Abends? Timm und Lukas, die italienisch lernen ... angefangen bei den Schimpfwörtern! Aber lassen wir das. Unsere lieben deutschen Freunde kamen in den Genuss der italienischen Pizza, die, so gut sie auch sein mag, meiner Meinung nach nichts im Vergleich zur neapolitanischen Pizza ist (ich wünschte, sie würden sie mal probieren!), des italienischen Bieres und des italienischen Weines. Insbesondere Tobias, der fast einen halben Liter Wein alleine getrunken und danach auch noch den Limoncello gekostet hat: Dieser Junge überrascht mich immer wieder; so langsam erschrecke ich mich, wenn er Wasser trinkt! Auf jeden Fall hat den Deutschen unser Bier nicht besonders zugesagt, aber wie sagt man so schön? „Jedem das seine“: Sie haben das Bier, wir die mediterrane Küche, die sie heute, unter anderem, beim Mittagessen genießen konnten!
Heute Vormittag sind wir in das Goethe-Institut gegangen, wo wir herzlichst von der Direktorin Susanne Hohn empfangen wurden, die bereitwillig auf all unsere Fragen eingegangen ist. Es war ein sehr interessantes Treffen. Wir konnten über die Entstehung des Goethe-Instituts reden, über die Ziele, die Bedeutung dieses Austauschs für den Abbau von Klischees und Vorurteilen, die wir häufig in Bezug auf Deutschland und die Deutschen haben, und im Gegensatz dazu ihre Ansichten über Italien und die Italiener. Aber es war auch eine Gelegenheit, um herauszufinden, wie man Teil der großen Familie des Goethe-Instituts wird, oder um einfach neugierige Fragen zu stellen, wie diejenige, weshalb Frau Hohn so viele Fotos von Schafen in ihrem Büro hat, oder um zahlreiche Werbegeschenke zu erhalten. Danach hatten wir ein Gespräch mit Ulrike Tietze, der Leiterin der didaktischen Abteilung des Goethe-Instituts. Sie hat uns Bücher zum Thema „der Mauerfall“ gegeben, und zwar nicht nur der von Berlin, sondern der mentalen Mauern, die wir selbst errichten. Anschließend haben wir noch die Köchin Gioconda De Simone kennengelernt, die uns nach langen Erläuterungen über das Essen und die italienische Küche endlich hat essen lassen! Hmmm, lecker! Nach Gnocchetti, Lasagne, Pasta mit Pilzen und Gorgonzola, Mozzarella, Tomaten, Paprika, Auberginen, Zucchini, Käse und Bresaola, Obstsalat und Tiramisu wäre ich beinah geplatzt!
Nach dem Essen hat Soledad uns durch Rom geführt und zwischen Denkmälern, Kirchen, Basiliken und Plätzen war auch noch Raum für Momente der Panik: Der Bus war eine traumatische Erfahrung, man konnte sich nicht mehr bewegen, war wie in einem Vakuum! Ich hoffe, unseren Freunden hat die Hauptstadt gefallen, die natürlich komplett anders ist als Berlin. Sie ist viel älter, aber auch viel lauter, voller und chaotischer. Sie hingegen sind die Stille, Ruhe und den Frieden gewohnt ... Wer weiß, welchen Eindruck sie erhalten haben?!
Ich besuche Rom immer gerne, aber jetzt ist der Moment gekommen, unsere liebe Gerdis zu verabschieden und diese Stadt zu lassen. Und nach einem Rennen gegen die Zeit (zunächst im Taxi, dann im Flughafen wegen des Verkehrs) haben wir es gerade noch geschafft, dieses Flugzeug zu besteigen. Richtung Crotone!
In der Zwischenzeit sind wir angekommen und, was für eine Überraschung, die Abenteuer nehmen kein Ende: Der Bus, der uns abholen sollte, kommt nicht! Wir können also nur noch auf die Hilfe der „deutschen Freunde“ hoffen, sonst müssen wir im Flughafen schlafen ... „Gute Nacht!“
23:50 Uhr: „Oh, du trautes Hotel!" Diese Reise scheint kein Ende zu nehmen! Jetzt aber wirklich: „Buonanotte!!“, „Gute Nacht!!“
Die Offenbarung des Abends? Timm und Lukas, die italienisch lernen ... angefangen bei den Schimpfwörtern! Aber lassen wir das. Unsere lieben deutschen Freunde kamen in den Genuss der italienischen Pizza, die, so gut sie auch sein mag, meiner Meinung nach nichts im Vergleich zur neapolitanischen Pizza ist (ich wünschte, sie würden sie mal probieren!), des italienischen Bieres und des italienischen Weines. Insbesondere Tobias, der fast einen halben Liter Wein alleine getrunken und danach auch noch den Limoncello gekostet hat: Dieser Junge überrascht mich immer wieder; so langsam erschrecke ich mich, wenn er Wasser trinkt! Auf jeden Fall hat den Deutschen unser Bier nicht besonders zugesagt, aber wie sagt man so schön? „Jedem das seine“: Sie haben das Bier, wir die mediterrane Küche, die sie heute, unter anderem, beim Mittagessen genießen konnten!
Heute Vormittag sind wir in das Goethe-Institut gegangen, wo wir herzlichst von der Direktorin Susanne Hohn empfangen wurden, die bereitwillig auf all unsere Fragen eingegangen ist. Es war ein sehr interessantes Treffen. Wir konnten über die Entstehung des Goethe-Instituts reden, über die Ziele, die Bedeutung dieses Austauschs für den Abbau von Klischees und Vorurteilen, die wir häufig in Bezug auf Deutschland und die Deutschen haben, und im Gegensatz dazu ihre Ansichten über Italien und die Italiener. Aber es war auch eine Gelegenheit, um herauszufinden, wie man Teil der großen Familie des Goethe-Instituts wird, oder um einfach neugierige Fragen zu stellen, wie diejenige, weshalb Frau Hohn so viele Fotos von Schafen in ihrem Büro hat, oder um zahlreiche Werbegeschenke zu erhalten. Danach hatten wir ein Gespräch mit Ulrike Tietze, der Leiterin der didaktischen Abteilung des Goethe-Instituts. Sie hat uns Bücher zum Thema „der Mauerfall“ gegeben, und zwar nicht nur der von Berlin, sondern der mentalen Mauern, die wir selbst errichten. Anschließend haben wir noch die Köchin Gioconda De Simone kennengelernt, die uns nach langen Erläuterungen über das Essen und die italienische Küche endlich hat essen lassen! Hmmm, lecker! Nach Gnocchetti, Lasagne, Pasta mit Pilzen und Gorgonzola, Mozzarella, Tomaten, Paprika, Auberginen, Zucchini, Käse und Bresaola, Obstsalat und Tiramisu wäre ich beinah geplatzt!
Nach dem Essen hat Soledad uns durch Rom geführt und zwischen Denkmälern, Kirchen, Basiliken und Plätzen war auch noch Raum für Momente der Panik: Der Bus war eine traumatische Erfahrung, man konnte sich nicht mehr bewegen, war wie in einem Vakuum! Ich hoffe, unseren Freunden hat die Hauptstadt gefallen, die natürlich komplett anders ist als Berlin. Sie ist viel älter, aber auch viel lauter, voller und chaotischer. Sie hingegen sind die Stille, Ruhe und den Frieden gewohnt ... Wer weiß, welchen Eindruck sie erhalten haben?!
Ich besuche Rom immer gerne, aber jetzt ist der Moment gekommen, unsere liebe Gerdis zu verabschieden und diese Stadt zu lassen. Und nach einem Rennen gegen die Zeit (zunächst im Taxi, dann im Flughafen wegen des Verkehrs) haben wir es gerade noch geschafft, dieses Flugzeug zu besteigen. Richtung Crotone!
In der Zwischenzeit sind wir angekommen und, was für eine Überraschung, die Abenteuer nehmen kein Ende: Der Bus, der uns abholen sollte, kommt nicht! Wir können also nur noch auf die Hilfe der „deutschen Freunde“ hoffen, sonst müssen wir im Flughafen schlafen ... „Gute Nacht!“
23:50 Uhr: „Oh, du trautes Hotel!" Diese Reise scheint kein Ende zu nehmen! Jetzt aber wirklich: „Buonanotte!!“, „Gute Nacht!!“
Thursday, 27. October 2011
Berlino und... viele Stufen!
Auf Wiedersehen, Berlin! Jetzt sitze ich im Flugzeug nach Italien. Die letzten beiden Tage waren voller Eindrücke, aber fangen wir doch von vorn an: Der Wecker klingelt um 5.40 Uhr oder, wie Valentina und Tommaso sagen, um „20 vor 6“, genaues Ziel Berlin! Unser Zug geht um 8.06 Uhr. Eine Grabesstille zeichnet die deutschen öffentlichen Verkehrsmittel aus. Aber ich konnte einfach nicht still sitzen, habe Musik von meinem iPod gehört und musste spontan vor mich hin singen, sodass ich mir sogar einen Rüffel von Frau Finocchiaro eingehandelt habe! Und genau deswegen fällt es mir auf, dass wir uns auf dem Rückweg nach Italien befinden: Schon allein um das Handgepäck zu verstauen, machen die Leute einen Aufstand! Aber zurück zu gestern. Nachdem wir die vielen Treppen im Bahnhof geschafft haben (und ihr könnt mir glauben, mit meinem schweren Koffer ist es beinah so, als würde man einen Berg besteigen!), sind wir im Hotel angekommen und konnten uns erst einmal ein wenig ausruhen, bevor es weiterging. Das nächste Ziel war der Campus Rütli, aber erst haben wir uns noch im Berliner Kultlokal „Ständige Vertretung“ zu Mittag gegessen.
Auf dem Campus Rütli wurden wir von der Direktorin Cordula Heckmann in Empfang genommen. Normalerweise gibt sie keine Interviews, aber da sie wusste, dass wir vom Goethe-Institut kamen, zeigte sie sich äußerst hilfsbereit. Wo sich heute der Campus befindet, war vor 2006 eine ziemlich heruntergekommene Schule, die hauptsächlich von Schülern mit familiären Problemen besucht wurde, bei denen Gewalt auf der Tagesordnung stand. Im Jahr 2006 haben die Lehrer einen Brief an den Senat geschrieben, in dem sie erklärten, unter diesen Umständen nicht mehr an der Schule arbeiten zu wollen, woraufhin die Schule geschlossen wurde. Es wurden Fonds aufgetan und die drei Schulen aus dem Viertel haben sich zu einer Gemeinschaftsschule zusammengeschlossen und den Campus gebildet. Hier steht die Bildung des Kindes im Vordergrund unter Einbeziehung der Eltern. Man sich vom Frontalunterricht abgewendet, um eine Unterrichtsmethode zu erlauben, die sich an den jeweiligen Hintergrund des Kindes selbst anpasst. Was mich noch mehr beeindruckt hat, ist die Tatsache, dass es ähnliche Situationen wie diese in Deutschland gibt. Über diese eine besondere Situation wurde viel in den Medien gesprochen, sodass die Verbesserung sozusagen eintreten musste, was bei vielen anderen nicht der Fall ist. Für die anderen Schulen, die von den Medien nicht groß beachtet werden, ist eine Verbesserung eher unwahrscheinlich.
Nach dem Besuch des Campus sind wir in das Hotel zurückgekehrt und hatten gerade noch genug Zeit zu duschen und festzustellen, dass es Probleme mit der Internetverbindung gab (ich frage mich, wann ich meine Artikel auf dem Blog veröffentlichen kann!), bevor es zum Abendessen ging. Diesmal ein vietnamesisches Restaurant, wo uns die Küche nicht gerade zugesagt hat ... Als Gerdis, Soledad, Simona und Benedicta schlafen gegangen sind, haben wir die Zeit genutzt, noch ein wenig durch Berlin zu ziehen, mit dem Ziel „Hard Rock Café“! Zurück im „Basislager“ haben wir noch etwas getrunken und ich werde wohl nie Tobias Worte vergessen: „Whiskey trinken ist nicht wie Bier trinken! Das Bier trinkt man gegen den Durst und schnell, den Whiskey trinkt man aus Vergnügen und man muss ihn genießen!“ Ein Kompliment an unseren Philosophen des Alkohols!
Heute Morgen haben wir dank unserer Reiseführerin Angela eine tolle Besichtigungstour durch Berlin gemacht. Berlin hat mir sehr gefallen, auch wenn ich Hamburg immer noch vorziehe, eine meiner Meinung nach eher traditionelle Stadt. Berlin hingegen ist moderner, aber was ich so ungewöhnlich finde, ist, dass sich genau diese Modernität perfekt mit den ganzen Symbolen und den architektonischen Strukturen (die beinah alle aus der Zeit von Friedrich des Großen zu stammen scheinen) verbindet. Ich war sehr von den zahlreichen Kultstätten für die unterschiedlichen Religionen beeindruckt – eine wahrhaft einzigartige Öffnung dem Anderen gegenüber! Wir haben die Museumsinsel besucht, Weltkulturerbe der UNESCO, mit über 180 Museen; den Fernsehturm, das höchst Gebäude in Berlin; den Sitz der Berliner Konzerthauses am Gendarmenmarkt, mit einer Statue von Friedrich Schiller, dem großen Dichter und Lyriker des 18. Jahrhunderts (und wie es scheint, auch äußerst attraktiv!); wir haben uns Kirchen und Synagogen angesehen, Opernhäuser, Bibliotheken, Statuen und Denkmäler und sogar die Wohnung von Angela Merkel! Beendet haben wir unsere Tour am Brandenburger Tor, das zu Zeiten der Mauer Symbol für die Teilung von Deutschland war, aber heute genau das Gegenteil: ein Symbol der Einheit!
Nach unserem letzten deutschen Essen (Würstchen und Pommes) sind wir in das Hotel zurück, haben unser Gepäck geholt und nach erneuter Fahrt mit der Metro (ich Arme und mein Koffer erst!), sind wir am Flughafen angekommen.
Jetzt sind wir schon fast in Rom!
Auf dem Campus Rütli wurden wir von der Direktorin Cordula Heckmann in Empfang genommen. Normalerweise gibt sie keine Interviews, aber da sie wusste, dass wir vom Goethe-Institut kamen, zeigte sie sich äußerst hilfsbereit. Wo sich heute der Campus befindet, war vor 2006 eine ziemlich heruntergekommene Schule, die hauptsächlich von Schülern mit familiären Problemen besucht wurde, bei denen Gewalt auf der Tagesordnung stand. Im Jahr 2006 haben die Lehrer einen Brief an den Senat geschrieben, in dem sie erklärten, unter diesen Umständen nicht mehr an der Schule arbeiten zu wollen, woraufhin die Schule geschlossen wurde. Es wurden Fonds aufgetan und die drei Schulen aus dem Viertel haben sich zu einer Gemeinschaftsschule zusammengeschlossen und den Campus gebildet. Hier steht die Bildung des Kindes im Vordergrund unter Einbeziehung der Eltern. Man sich vom Frontalunterricht abgewendet, um eine Unterrichtsmethode zu erlauben, die sich an den jeweiligen Hintergrund des Kindes selbst anpasst. Was mich noch mehr beeindruckt hat, ist die Tatsache, dass es ähnliche Situationen wie diese in Deutschland gibt. Über diese eine besondere Situation wurde viel in den Medien gesprochen, sodass die Verbesserung sozusagen eintreten musste, was bei vielen anderen nicht der Fall ist. Für die anderen Schulen, die von den Medien nicht groß beachtet werden, ist eine Verbesserung eher unwahrscheinlich.
Nach dem Besuch des Campus sind wir in das Hotel zurückgekehrt und hatten gerade noch genug Zeit zu duschen und festzustellen, dass es Probleme mit der Internetverbindung gab (ich frage mich, wann ich meine Artikel auf dem Blog veröffentlichen kann!), bevor es zum Abendessen ging. Diesmal ein vietnamesisches Restaurant, wo uns die Küche nicht gerade zugesagt hat ... Als Gerdis, Soledad, Simona und Benedicta schlafen gegangen sind, haben wir die Zeit genutzt, noch ein wenig durch Berlin zu ziehen, mit dem Ziel „Hard Rock Café“! Zurück im „Basislager“ haben wir noch etwas getrunken und ich werde wohl nie Tobias Worte vergessen: „Whiskey trinken ist nicht wie Bier trinken! Das Bier trinkt man gegen den Durst und schnell, den Whiskey trinkt man aus Vergnügen und man muss ihn genießen!“ Ein Kompliment an unseren Philosophen des Alkohols!
Heute Morgen haben wir dank unserer Reiseführerin Angela eine tolle Besichtigungstour durch Berlin gemacht. Berlin hat mir sehr gefallen, auch wenn ich Hamburg immer noch vorziehe, eine meiner Meinung nach eher traditionelle Stadt. Berlin hingegen ist moderner, aber was ich so ungewöhnlich finde, ist, dass sich genau diese Modernität perfekt mit den ganzen Symbolen und den architektonischen Strukturen (die beinah alle aus der Zeit von Friedrich des Großen zu stammen scheinen) verbindet. Ich war sehr von den zahlreichen Kultstätten für die unterschiedlichen Religionen beeindruckt – eine wahrhaft einzigartige Öffnung dem Anderen gegenüber! Wir haben die Museumsinsel besucht, Weltkulturerbe der UNESCO, mit über 180 Museen; den Fernsehturm, das höchst Gebäude in Berlin; den Sitz der Berliner Konzerthauses am Gendarmenmarkt, mit einer Statue von Friedrich Schiller, dem großen Dichter und Lyriker des 18. Jahrhunderts (und wie es scheint, auch äußerst attraktiv!); wir haben uns Kirchen und Synagogen angesehen, Opernhäuser, Bibliotheken, Statuen und Denkmäler und sogar die Wohnung von Angela Merkel! Beendet haben wir unsere Tour am Brandenburger Tor, das zu Zeiten der Mauer Symbol für die Teilung von Deutschland war, aber heute genau das Gegenteil: ein Symbol der Einheit!
Nach unserem letzten deutschen Essen (Würstchen und Pommes) sind wir in das Hotel zurück, haben unser Gepäck geholt und nach erneuter Fahrt mit der Metro (ich Arme und mein Koffer erst!), sind wir am Flughafen angekommen.
Jetzt sind wir schon fast in Rom!
Tuesday, 25. October 2011
Hamburg!
Hamburg ist eine Stadt mit zwei Gesichtern: Ein bisschen wie Hell und Dunkel mit einem traditionellen Teil und einem angesagten Teil. Mir persönlich hat der traditionelle Teil mit den Denkmälern und der eher schroffen Architektur und den weiten Räumen eher zugesagt. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass dem einen oder anderen männlichen Reisebegleiter der Teil der Stadt zugesagt hat, in dem sich über Kilometer ein Bordell, Club und Sexshop an den nächsten reiht. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass es in ein und derselben Stadt so unterschiedliche Welten geben kann, aber wahrscheinlich ist es gerade das, was diese Stadt ausmacht! An den beiden Abenden, an denen wir alle gemeinsam ausgegangen sind, konnte ich erleben, wie viel die Deutschen trinken – sehr viel! Insbesondere Tobias, der bei jeder Runde auch für mich und Valentina mitbestellt hat! Wir Armen! Neben dem Alkohol haben wir auch noch Erfahrungen mit der deutschen Küche gemacht und ich muss sagen, dass sie mir zusagt, insbesondere das Frühstück! Was die Gruppe betrifft, so haben wir uns gut eingespielt. Die ersten sprachlichen Schwierigkeiten haben wir (auch mit Gesten) überwunden und wir haben viel Spaß miteinander: Timm und Lukas sprechen kein Italienisch, also versuchen wir es mit Englisch, und ich bin überrascht, wie gut man sich mit ihnen unterhalten kann, wenn es denn dann mal klappt. Mit Luke und Tobias ist es etwas einfacher, da sie auch Italienisch sprechen, und ich habe zum Beispiel herausgefunden, dass Luke Musik macht (wie ich!) und viele Songs kennt, die er manchmal gemeinsam mit Tobias singt! Tommaso teilt das Zimmer mit Vincenzo und meines Erachtens, ist er ein „Terrone“ (ein Süditaliener) (wie Vincenzo und ich), der aus Versehen im Norden gelandet ist: Es macht ihm großen Spaß, den neapolitanischen Dialekt zu lernen! Valentina ist sehr sympathisch, aber das wusste ich schon, als wir gegenseitig die Telefonnummern ausgetauscht haben! Vincenzo ist wie immer: Er kennt sich mit allem aus und ist auf jedes Thema vorbereitet, sodass die anderen schon ganz beeindruckt waren. Zudem hat er ein Faible für Technik, was schon seine Handy-Uhr beweist! Die Lehrer sind sehr nett, Soledad ist total hilfsbereit und Gerdis einfach einmalig: Manchmal kommt sie mir eher wie eine Italienerin und nicht wie eine Deutsche vor. Wir haben die drei Redaktionen der wichtigsten Zeitungen mit Sitz in Hamburg besucht: Hamburger Abendblatt, Der Spiegel und Die Zeit. Ich möchte jetzt nicht alle drei Besuche bis ins Detail beschreiben, denn ich glaube, das haben die anderen bereits getan. Ich möchte jedoch meine ganz persönlichen Eindrücke loszuwerden. Zunächst einmal unterscheidet sich die Zeitung in Deutschland sehr von der in Italien. Ein Unterschied ist beispielsweise, dass die Zeitung hier in unterschiedliche Teile gegliedert ist, während unsere zusammenhängend ist. Aber hier wird die Zeitung bis ins kleinste Detail gepflegt, vom Artikel bis zu den Fotos, von der Papierfassung bis zur Internetversion und sogar bis hin zur iPad-Version! Bevor wir beim Abendblatt in Empfang genommen wurden, mussten wir den Metalldetektor passieren und durften zunächst keine Fotos machen (anscheinend höchste Sicherheitsvorkehrungen!). Dann wurden uns die Funktionen und der Aufbau der Zeitung erklärt sowie deren zahlreiche Initiativen, von denen mich die des Quartiersjournalisten am meisten beeindruckt hat. Eine Rubrik, die sich mit Nachrichten befasst, die das Quartier und die kleinen Leute betrifft. Beim Spiegel hingegen sind Timm, Tommaso, Gerdis und ich mit Verspätung aufgelaufen, da der Taxifahrer, so blöd es auch klingt, den Sitz der Redaktion nicht gefunden hat – dieser ist riesig, strahlend und komplett neu! (Während der Fahrt konnte ich mir wenigstens die Hafengegend aus dem Auto ansehen: Ich habe noch nie so einen großen und beeindruckenden, aber gleichzeitig auch majestätischen Hafen gesehen!) Am meisten hat mich jedoch die stellvertretende Chefredakteurin der Auslandsabteilung beeindruckt und ihre Art zu reden. Ich hatte den Eindruck, dass Der Spiegel nicht nur eine Zeitschrift ist, sondern eine Lebensart, was nicht unbedingt damit zusammenhängt, dass für jedes Alter eine Version herausgegeben wird (für Kinder, Studierende usw.). Ich glaube hingegen, dass es eine Art ist, die Aufmerksamkeit auf etwas viel Wichtigeres zu richten und das in möglichst kurzer Zeit! Schließlich haben wir die Redaktion von der Zeit besucht und ich muss sagen, dass ich mich dort am wohlsten gefühlt habe. Die Atmosphäre war beinah familiär und was ich am Ende unseres Besuchs mit nach Hause genommen habe, war nicht, dass es sich hier um eine wahre Zeitung handelt, die Aktuelles behandelt und vertieft, manchmal sogar unterschiedliche Artikel aus unterschiedlichen Blickwinkeln behandelt – nein, ich habe gedacht: „Was ist es schön, Journalist zu sein!“
Monday, 24. October 2011
Willkommen in Deutschland!
Endlich sind wir in Hamburg angekommen: Ich bin zum ersten Mal in Deutschland, das ist mein erster Flug, ich bin zum ersten Mal so weit von Zuhause entfernt! Ich war so aufgeregt, dass ich schon um 9.30 Uhr am Flughafen war, obwohl der Flug erst um 12.15 Uhr ging. In der Zwischenzeit habe ich auf Vincenzo gewartet, der nach mehr als einer halben Stunde ganz alleine gekommen ist, während ich mich in Begleitung meiner ganzen Familie befand. Vincenzo ist das Reisen gewohnt und wäre er heute nicht hier gewesen, hätte ich es viel schwieriger gehabt! Nachdem ich mich ohne eine Träne von meinen Eltern verabschiedet habe, nach dem Check-in und dem Boarding sind wir zum Flugzeug gegangen und plötzlich habe ich den Sänger der Gruppe „La Crus“ erkannt und mir ein Autogramm geholt. Was für ein Glück! Im Flugzeug war ich sehr aufgeregt, und während wir an Höhe zunahmen und ich aus dem Fenster schaute, musste ich einfach die städtische Agglomeration von meinem Neapel bewunden. Denn auch wenn es sehr chaotisch ist, gibt es doch noch in vielen Zonen die alten Straßenstrukturen mit den Hauptachsen von Decumanus und Kardo, da ist der Golf von Neapel und im Hintergrund der Vesuv. Ich kam nicht umhin mich zu fragen, wie sich wohl das neue Panorama gegenüber dem alten ausnehmen würde, ein Panorama, das sich für mich als äußerst reizend erwies mit den vielen Häuschen mit abfallendem Dach und der reichhaltigen Natur! Der erste Flug meines Lebens! Als wir über den Wolken waren, die mir zwischendrin wie Zuckerwatte und Watte erschienen, kam mir der Gedanke, wie sich wohl der erste Pilot gefühlt haben muss, der so hoch gekommen ist. Für unsere Generation sind Flugzeuge ganz normal: Man muss nur die Augen gen Himmel richten, um sie in Hülle und Fülle zu sehen! So vergessen wir jedoch, wie besonders es ist, fliegen zu können, und insbesondere die Riesenschritte, die der Mensch im Laufe seine Geschichte gemacht hat! Ich muss nicht erwähnen, dass ich immer noch aufgeregt war. In Stuttgart geht der nächste Flug um 16.40 Uhr, wir haben also viel Zeit, uns den schönen und riesigen Flughafen anzusehen! Wir sind in den Bereich gegangen, von wo aus man die Flugzeuge landen sehen kann, und wir haben auch zahlreiche Modelle und ausgestellte alte Flugzeuge angesehen, von denen einige von 1947 waren. Natürlich haben wir viele Fotos gemacht! Was mich und Vincenzo wirklich überrascht hat, war die extreme Höflichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen im Flughafen und vor allem ihre Englischkenntnisse. Denn man darf nicht vergessen, dass wir nur einen 15-stündigen Deutschkurs abgelegt haben und uns in dieser Sprache einfach nicht ausdrücken konnten! Auf dem zweiten Flug saßen wir nicht nebeneinander. Vincenzo saß neben einer Familie mit einem total süßen und lieben Baby und ich neben einem Herrn, der gerade an einer Art spirituellen Tagung vom Typ „schaffe dir deine Wirklichkeit" kam - was für eine Unterhaltung! Wir haben zunächst ein paar Höflichkeiten nach dem Motto „Warum fahren Sie nach Hamburg?“ ausgetauscht. Dann aber haben wir über Gott geredet, über sein Vorhandensein in jedem von uns, über die Möglichkeiten, die wir haben, etwas auszudrücken und zu übermitteln und dass diese Welt eine bessere wäre, wenn jeder dasselbe dächte, nämlich lieben! Ich war der Ansicht, dass dies eine etwas utopische Vision sein und mit ist auch das Moralgesetz von Kant eingefallen, das wir in der Schule durchnehmen. Aber dieser Herr hat mit geantwortet, dass es wichtig ist, den Geist zu öffnen, dass es kein unrealistischer Traum ist und dass wir wirklich die Welt verändern könne, wenn wir uns alle vereinen. Was für eine Unterhaltung!! Auf jeden Fall hat es mir Spaß gemacht, denn solche Unterhaltungen führt man nicht jeden Tag! Nach unserer Ankunft haben wir die Metro genommen, und wenn wir bis hierhin keine Schwierigkeiten hatten und uns super alleine durchgeschlagen hatten, so fanden wir beim Verlassen der Metro nicht unseren Ausgang! Wir haben schließlich einfach einen anderen Ausgang genommen und sind in einer Seitenstraße von der Hauptstraße gelandet. Jetzt war es unserer Aufgabe, das Hotel zu finden! Wir haben mehrere Passanten gefragt, aber niemand wusste, wo es lag, bis uns schließlich ein Mädchen den richtigen Weg erklären konnte, und den Hausnummern folgend sind wir schließlich angekommen! Aber das Abenteuer war noch nicht vorbei! An der Rezeption verstanden sie unsere Namen nicht, obwohl wir sie buchstabierten, und konnten unsere Zimmer nicht finden. Zum Glück kam Gerdis, die alles erklären konnte, aber trotzdem haben sie mir das falsche Zimmer gegeben ...! Endlich sind wir zum Essen gegangen, wo uns die anderen schon erwarteten. Wir haben typisch deutsche Gerichte und soviel Bier, wie wir wollten, getrunken! Danach sind die Lehrer schlafen gegangen. Wir sind aber noch durch Hamburg gezogen! Die Jungs sind alle sehr sympathisch und ein paar sprechen sogar ganz gut Italienisch; ansonsten sprechen wir Englisch! Dies sieht schon ganz nach einem einzigartigen Erlebnis aus!
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