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    <title>Rumbo Alemania (Entries tagged as Portraits / Perfiles)</title>
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    <pubDate>Fri, 10 May 2013 08:34:04 GMT</pubDate>

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    <title>Hochzeitstag unter Kirschblüten in der neuen Heimat</title>
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            <category>Portraits / Perfiles</category>
    
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    <author>nospam@example.com (María Gracia Centeno Grunauer )</author>
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    &lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;420&quot; height=&quot;289&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/rumboalemania/uploads/941040_10152753500015696_541562453_n.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Foto: Maria Gracia Centeno&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn es etwas gibt, woran ich mich gerne erinnere, dann ist es die Heerstraße in der Altstadt von Bonn, wenn die Kirschbäume sie wie ein Dach bedecken. Wie schön das ist, meine Güte!“, erzählt Arantxa begeistert. Sitzt man dieser Madrilenin, die heute in Düsseldorf lebt, gegenüber, merkt man schnell, wie optimistisch und positiv sie die Welt sieht. Vielleicht hat es mich deshalb nicht überrascht, von ihr zu hören, dass sie nach vier Monaten in Bonn total verliebt war in diese Stadt und den Entschluss gefasst hat, dorthin zurückzukehren, um für immer dort zu leben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Leben ist voller Überraschungen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren begleitete sie Miguel, ihren damaligen Freund und heutigen Ehemann, nach Bonn, weil der dort einige Praktika machte. Hier verliebten sich die beiden in die Stadt, die Kultur, in die deutsche Sprache und in ein Land, das ihnen bald wieder seine Türen öffnen sollte. Was sie damals noch nicht wussten: Sie sollten zurückkehren, um hier zu bleiben. „Als wir zurück nach Spanien gingen, lernte Miguel weiterhin Deutsch und suchte über das Internet einen Job in Deutschland“, erinnert sich Arantxa. &lt;br /&gt;
Nach einigen Bewerbungsgesprächen und Reisen zwischen Deutschland und Spanien fand Miguel schließlich eine Arbeitsstelle in Nürnberg. Arantxa arbeitete derweil in Madrid weiter: „Für mich war es zu diesem Zeitpunkt nicht leicht, Spanien zu verlassen. Ich hatte einen Job, der mir Spaß machte, ich mochte die Atmosphäre dort im Büro, ich mochte meine Wohnung und ich liebte es, nah bei meiner Familie zu wohnen. Aber schließlich kam der Punkt, an dem ich in Spanien mit dem Deutschlernen nicht mehr weiterkam, weil ich keinen Platz in den Sprachkursen meines Niveaus fand. Und natürlich wollte ich auch bei Miguel sein – denn Fernbeziehungen sind ziemlich schwierig.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:2384 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;300&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/rumboalemania/uploads/DSCF0081.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Foto @ Arantxa Alba Carmona&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl uns die Geschichte von Arantxa ein wenig an &lt;a href=&quot;http://blog.goethe.de/rumboalemania/archives/224-Ins-Ausland-der-Liebe-wegen.html&quot; title=&quot;andere Liebesgeschichten&quot; target=blank&gt;andere Liebesgeschichten&lt;/a&gt;erinnert, von denen wir hier im Blog schon gehört haben, kommt in ihrer Geschichte noch etwas anderes zum Vorschein: Sie kämpfte auch für einen Traum, der sich in Madrid nicht erfüllt hätte: „Seitdem ich in Bonn war, blieb dieser Wunsch in mir, zurückzukehren. Zurück nach Deutschland zu gehen, wieder im Ausland zu leben, dort ein neues Leben anzufangen. Mein Leben in Madrid war vollkommen vorhersehbar, das Einzige, was mir noch fehlte, waren Kinder und ein Auto. Aber das wollte ich nicht. Ich war noch nicht bereit, diesen Traum aufzugeben, den wir beide gemeinsam hatten. Wir wollten neu anfangen und diese Erfahrung im Ausland machen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitdem Arantxa nach Deutschland zurückgekehrt ist, lernt sie weiterhin Deutsch. Angefangen hat sie damit bereits in der Schule. Für sie war die Sprache ausschlaggebend, dass sie sich in Deutschland so schnell heimisch fühlte. Denn so konnte sie gleich mit ihren Nachbarn oder mit den Leuten auf der Straße kommunizieren. Monate nach ihrer Ankunft fand sie nur Jobs in anderen Städten, die nicht wirklich ihrem Fachgebiet entsprachen. Heute, nach einem Jahr voll von Bewerbungsgesprächen und Nervosität jedes Mal, wenn das Telefon klingelte, arbeitet Arantxa in einem deutschen Unternehmen. „Ich bin hier sehr zufrieden, meine Kollegen sind sehr nett und ich merke, dass hier die Arbeitszeiten mehr respektiert werden als in Spanien. Hier habe ich außerdem die Freiheit, mir selbstständig neue Aufgaben zu suchen, während mir in Spanien mein Chef sagte, was ich zu tun hatte“, sagt Arantxa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl sie findet, dass die Unterschiede zwischen Deutschland und Spanien eigentlich gar nicht so groß sind, gibt Arantxa zu, dass sie ihre Familie und Freunde ganz besonders an Sonntagen vermisst. An diesen Tagen ist es schlimmer als an den anderen Tagen der Woche. Aber Arantxa vergisst deshalb das Lächeln nicht. Und ich weiß sogar, dass sie am vergangenen Samstag ganz besonders glücklich war. Denn da habe ich sie getroffen, als in Bonn das Festival &lt;a href=&quot;http://blog.goethe.de/rumboalemania/archives/247-El-sabado-Bonn-esta-de-fiesta!.html&quot; title=&quot;&quot;Rhein in Flammen&quot;&quot; target=blank&gt;“Rhein in Flammen”&lt;/a&gt; stattfand. Und wisst ihr was? An diesem Tag empfing die Altstadt von Bonn Arantxa mit jeder Menge blühender Kirschbäume. So feierten Arantxa und Miguel ihren ersten Hochzeitstag in dem Land, das zu ihrer neuen Heimat wurde.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:2386 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;422&quot; height=&quot;308&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/rumboalemania/uploads/cerezo.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;!-- s9ymdb:2365 --&gt;&lt;br /&gt;
Foto: Chheng Niem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 10 May 2013 10:00:00 +0200</pubDate>
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    <category>españoles en alemania</category>
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    <title>Mögt ihr alternative Musik?</title>
    <link>http://blog.goethe.de/rumboalemania/archives/199-Moegt-ihr-alternative-Musik.html</link>
            <category>Leben / Vivir</category>
            <category>Orte / Lugares</category>
            <category>Portraits / Perfiles</category>
    
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    <author>nospam@example.com (María Gracia Centeno Grunauer )</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:1797 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;340&quot; height=&quot;320&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/rumboalemania/uploads/musica.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Foto @ colourbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Berlin gibt es unzählige Bars, in denen alternative Musik läuft. In einer Reportage für &lt;a href=&quot;http://www.goethe.de/ins/es/lp/prj/toa/mus/sze/de10619149.htm&quot; title=&quot;Rumbo @lemania&quot; target=blank&gt;Rumbo @lemania&lt;/a&gt; schickt die deutsche Sängerin Felice viele Grüße an die Leser dieses Blogs und an alle, denen diese Art von Musik gefällt: „Wenn ihr gerne Musik hört und gleichzeitig selbst Musik machen wollt, besucht das Schlot. Dieser Keller besitzt eine großartige Akustik. Hier gibt es eine &#039;Open Stage&#039; – das heißt jeder, der mag, kann dort auftreten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der ecuadorianische Toningenieur Ronald Schneider, der in Berlin lebt, berichtet, dass er viele Spanier in der Stadt kenne, und dass diesen vor allem das musikalische Angebot in der Hauptstadt gefalle. „Hier gibt es eine ganze Menge Auswahl für jeden Geschmack – von alternativ bis schick.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ihr mehr über diese beiden Künstler erfahren wollt, verpasst nicht den kompletten Artikel über sie auf &lt;a href=&quot;http://www.goethe.de/ins/es/lp/prj/toa/mus/sze/de10619149.htm&quot; title= &quot;Rumbo @lemania&quot; target=blank&gt;Rumbo @lemania&lt;/a&gt;!&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Wed, 27 Feb 2013 14:00:00 +0100</pubDate>
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    <category>berlin</category>
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<category>ronald schneider</category>

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<item>
    <title>&quot;Als ob ich nie weg gewesen wäre&quot;</title>
    <link>http://blog.goethe.de/rumboalemania/archives/177-Als-ob-ich-nie-weg-gewesen-waere.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Elias Rodriguez )</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:1582 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;360&quot; height=&quot;479&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/rumboalemania/uploads/Gafasretocado5.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute stellen wir euch Francisco Gatica vor. Der Designer chilenischer Herkunft konnte uns erstaunlich viel zu unserem derzeitigen Schwerpunkt &quot;Heimat&quot; preisgeben. Während des Blitzinterviews mit dem Wahl-Madrilenen sind schöne parallelen zu den&lt;a href=&quot;http://blog.goethe.de/rumboalemania/archives/178-Wie-bleibt-ihr-in-Kontakt.html&quot;&gt; interessanten Artikeln von Maria Gracia&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://blog.goethe.de/rumboalemania/archives/172-Heimat.html&quot;&gt;Karin entstanden, die &quot;Heimat&quot; bereits kreativ umschreiben konnten...&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Francisco, du kannst aus verschiedenen Kulturkreisen berichten, sprichst mehrere Sprachen und bist zuletzt von Deutschland nach Spanien gezogen - was ist &quot;Heimat&quot; für dich? Bedeutet Heimat automatisch Familie?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde schon sagen, dass Familie oder Freunde in einer Stadt zu haben sehr beeinflusst; aber ich denke nicht, dass es am wichtigsten ist. Heimat ist für mich Geschichte – eine persönliche Geschichte, die du mit einer Stadt oder einem gewissen Ort verbindest. In Konstanz, wo ich von 15 bis 21 Jahren meine gesamte Jugend verbracht habe, wohnt beispielsweise kein Familienmitglied mehr und auch viele meiner Freunde sind schon lange weggezogen… jedoch fühle ich mich bei jedem meiner Besuche wie zu Hause. Jede Ecke, jedes Gebäude, oder sogar jeder Geruch erinnert mich an eine andere Anekdote – in Madrid geht mir es ähnlich. Meine Eltern sind ja aus Chile und der Großteil meiner Familie wohnt weiterhin dort, was nicht bedeutet, dass ich mich bei meinen Besuchen wie ein Fremder fühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Du scheinst eine große Anpassungsfähigkeit zu besitzen… &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt da aber auch die ein oder andere Stadt, in der ich ebenfalls eine bestimmte Zeit verbracht habe und an die ich mich nicht wirklich gut erinnern kann – oder zumindest nicht auf angenehme Weise – wie etwa an Bremen oder Almería. Diese Städte werden in mir niemals das Gefühl wecken zu Hause zu sein. Heimatgefühl bedeutet für mich nach einer langen Reise die Tür hinter sich zu schließen, die Schuhe auszuziehen, sich auf das Sofa zu setzen… um dann nach einem langen Seufzer zu sagen: „Home, sweet Home“. Aber z.B. auch wenn du an einem Ort bist, an dem alles leicht und natürlich abläuft, weil du bereits die Verhaltensweisen und Regeln kennst gewisse Dinge richtig anzupacken. Also eigentlich völlig im Gegensatz zu meinem immer wieder neu geführtem Kampf mit den Fahrkarten-Automaten der Züricher Straßenbahn… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;War es schwer, dich von deinen sozialen Kontakten und Freundeskreisen zu trennen bzw. hast du jemals deine Schritte bereut…? &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich war das nicht schwer. Mit meinen guten Freunden aus Spanien und Deutschland lief das schon immer so. Auch wenn wir uns Monate oder gar Jahre nicht sehen, ist es bei jedem Treffen so, als ob ich nie weg gewesen wäre. Vielleicht hatte ich auch einfach Glück, aber ich kenne es einfach nicht anders. Und nun mit den sozialen Netzwerken wissen wir genau, was jeder einzelne so treibt, auch wenn wir wahnsinnig viele Kilometer auseinander sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Kannst du viel Positives aus all diesen jahrelangen Erfahrungen mitnehmen?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, dass alle meine Erfahrungen positiv waren. Selbst negatives hat mir geholfen das was ich besitze zu schätzen, es zu genießen und letztlich einzuschätzen was ich genau will. Aber um etwas hervorzuheben, denke ich dass mich vor allem Sprache und Kultur tagtäglich verändert und meinen Horizont erweitert haben. Auf jeden Fall wäre ich nicht der Mensch, der ich bin, wenn ich nicht etliche Male die Stadt gewechselt hätte – und würde heute das Leben in Madrid bestimmt nicht derart genießen, wie ich es momentan tue. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Du arbeitest als Grafikdesigner und kennst die Szene. Wie schätzt du persönlich die Chancen für spanische Migranten in diesem Sektor in Deutschland ein?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ich denke, dass es in Deutschland einige Möglichkeiten für Grafikdesigner gibt. Auch wenn ich keinen kenne, der wirklich versucht hat einen Job zu finden, fällt mir auf, dass in Deutschland wie in Spanien viel Wert auf ein gutes Design gelegt wird, insbesondere im Hinblick auf Corporate Identity. Deshalb wird viel in diesen Bereich investiert. Der spanische Kunde interessiert sich generell eher für den Preis als für die Qualität der Arbeit, auch wenn ich sagen muss, dass es sich, trotz der Krise, in den letzten Jahren gebessert hat.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Empfehle unseren Lesern von rumbo @lemania doch abschließend bitte noch deinen Lieblingskünstler aus Deutschland und Spanien…&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich zwischen zwei Designern wählen müsste, die mich wesentlich beeinflusst haben und dazu beigetragen haben, dass ich mich leidenschaftlich für Editorial Design interessiere, wären das sicher &lt;a href=&quot;http://www.stankowski06.de/&quot;&gt;Anton Stankowski aus Deutschland&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.oscarmarine.com/&quot;&gt;der Spanier Oscar Mariné. &lt;br /&gt;
&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ihr wollt einen tieferen Einblick in Franciscos Arbeit, die sich u.a. viel um die Rechte der Frauen dreht? Hier könnt ihr euch ein paar interessante Portfolios und Auszüge seiner Werke ansehen:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.behance.net/mrkdsignz&quot;&gt;http://www.behance.net/mrkdsignz&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;es.linkedin.com/in/mrkdsignz&quot;&gt;es.linkedin.com/in/mrkdsignz&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.feminicidio.net/&quot;&gt;http://www.feminicidio.net/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Mon, 28 Jan 2013 09:59:00 +0100</pubDate>
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    <category>leben / vivir</category>
<category>portraits / perfiles</category>

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    <title>Yamir unterwegs mit Europäern</title>
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            <category>Portraits / Perfiles</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Karin Janker)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:1076 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;430&quot; height=&quot;287&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/rumboalemania/uploads/Yamir1.JPG&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Foto @ Karin Janker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Yamir Calmet in der peruanischen Hauptstadt Lima wohnt, hat er beinahe täglich mit Deutschen zu tun. „Sie kommen vor allem hierher, um Spanisch zu lernen oder um Lima und Peru kennenzulernen“, erzählt der 21-Jährige. Yamir arbeitet in seiner Heimatstadt Lima bei der Touristen-Information im Stadtteil Miraflores. Hier versorgt er fremde Besucher mit hilfreichen Informationen und organisiert Exkursionen für Gruppen von Studenten und Schülern aus Europa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Früher kamen vor allem Franzosen hierher, heute sind es mehr und mehr Deutsche“, berichtet er von seiner Arbeit. Dabei beobachtet er deutliche Unterschiede zwischen den Touristen: „Die Franzosen machen meistens mehr Party und sind temperamentvoller, während viele Deutsche eher zurückhaltend und distanziert wirken – allerdings gibt es auch hier Ausnahmen.“ Er lacht und zeigt auf die Gruppe hinter sich, zu der Deutsche, Portugiesen und Franzosen gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade besucht Yamir mit dieser Gruppe europäischer Studenten Huanchaco, einen kleinen Küstenort im Norden Perus. Die jungen Leute sind in Peru, um hier Spanisch zu lernen. Da sie alle in Yamirs Alter sind, macht es ihm Spaß, die Gruppe zu begleiten und ihr sein Land zu zeigen. Ein paar Tage am Strand sind für die meisten von ihnen eine willkommene Abwechslung zu den Unterrichtsstunden im Spanischkurs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Sein Traum: Eine Reise durch Europa&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Lima seien viele deutsche Touristen anfangs ein wenig schockiert: Der viele Verkehr – man fühle sich manchmal wirklich wie im Großstadt-Dschungel. „Die Deutschen wollen gerne im Land herumreisen, es gefällt ihnen, Ausflüge in die Umgebung zu unternehmen und ein bisschen Sonne zu genießen“, sagt Yamir. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Freizeit lernt er jetzt jeden Tag ein bisschen Deutsch. Die Sprache gefällt ihm – nicht nur, weil er sie bei seiner Arbeit braucht. Yamir träumt von einer Reise durch Europa: „Ich würde gerne Deutschland, Frankreich und Rumänien besuchen.“ Aus Deutschland und Frankreich hat er schon viele Menschen kennengelernt, Rumänien dagegen interessiert ihn wegen der alten Mythen, die sich um dieses Land ranken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis sich dieser Traum erfüllt, lernt Yamir weiterhin Deutsch – auf eigene Faust. Einen Kurs hat er bisher noch nicht besucht, stattdessen lernt er selbstständig mit Hilfe einer Internetseite – und mit der Musik und den Songtexten von deutschen Bands wie Seeed, Rammstein oder Peter Fox. Sollte das mit der Europa-Reise nicht klappen, will Yamir sich in Zukunft zumindest beruflich mehr mit Sprachen beschäftigen: Er plant, demnächst ein Fremdsprachen-Studium zu beginnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Wed, 07 Nov 2012 10:39:00 +0100</pubDate>
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    <title>„Jede Stadt ist anders“</title>
    <link>http://blog.goethe.de/rumboalemania/archives/92-Jede-Stadt-ist-anders.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Karin Janker)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:619 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;420&quot; height=&quot;406&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/rumboalemania/uploads/MariaIzquierdo_neu.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziemlich genau drei Jahre ist es jetzt her, dass María Izquierdo Burgues zum ersten Mal nach Deutschland kam. Sie machte damals für einen Monat einen Deutschkurs in München, lebte mit einer deutschen Mitbewohnerin und machte ihre ersten Erfahrungen auf deutschem Boden. „Mit der Sprache war es besonders schwierig, ich konnte noch kaum Deutsch, konnte den Ticketautomaten an der U-Bahn nicht bedienen und auch im Supermarkt hatte ich Probleme“, erinnert sich die 23-Jährige. Trotzdem habe sie damals in München viele nette Leute kennen gelernt und die ersten Erfahrungen in dieser Stadt haben sie motiviert, weiter Deutsch zu lernen.&lt;br /&gt;
Im vergangenen Oktober kam sie dann zurück, dieses Mal nach Freiburg. Am dortigen Goethe-Institut nahm sie an einem Deutschkurs teil. Nach zwei Monaten Kurs bestand sie die Prüfung für das Niveau B1. In Freiburg begann María auch, Deutsch mit zwei Tandem-Partnern zu lernen. Bei ihren regelmäßigen Treffen übten sie, auf Deutsch und Spanisch zu sprechen, verbesserten sich gegenseitig und halfen sich, wenn es irgendwo Probleme gab. „Die beiden waren sehr nett und bei unserem Tandem habe ich sehr viel gelernt“, erzählt María. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;„Anfangs hatte ich Angst“&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich kommt sie aus einem Dorf in Katalonien, etwa 150 Kilometer von Barcelona entfernt. Nach ihrem Deutschkurs in Freiburg kehrte sie erst einmal dorthin zurück. Allerdings nur für ein paar Monate. Denn schon im Februar dieses Jahres flog María wieder nach Deutschland. Ihr Ziel dieses Mal: Schwäbisch-Hall. Hier nahm sie am Programm „Deutsch plus Berufspraktikum“ des Goethe-Instituts teil. Neben einem Sprachkurs beinhaltet dieses Programm auch ein vierwöchiges Praktikum, das María in der Stadtverwaltung absolvierte.&lt;br /&gt;
„Dort hatte ich sehr viel Kontakt mit Deutschen. Anfangs hatte ich wirklich Angst, den ganzen Tag Deutsch reden zu müssen, aber am Ende habe ich dabei sehr viel gelernt“, sagt sie. Während ihrer Zeit in Schwäbisch-Hall lebte María in einem Wohnheim. Für sie sei es immer wichtig, zusammen mit anderen Studenten zu wohnen. „Wir können zusammen kochen, essen und die Hausaufgaben machen. Und es ist lustiger“, erklärt sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ziel: In Deutschland leben&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr eigenes Studium in Soziologie hat María im vergangenen Jahr abgeschlossen. Nun überlegt sie, ob sie noch einen Master in Spanien studieren und dann nach Deutschland zurückkehren soll. „Viele von den Autoren, die ich während meines Studiums gelesen habe, waren Deutsche. Deshalb ist Deutsch für mich eine sehr wichtige Sprache“, erklärt María. &lt;br /&gt;
Ihr Plan ist es, nach dem Master für vier oder fünf Jahre in Deutschland zu leben und zu arbeiten. „Mir gefällt es gut in Deutschland, ich mag die Leute, die Landschaft – vor allem im Frühling und im Herbst – und auch die Kneipen, Parks und Biergärten. Jede Stadt, in der ich bisher war, ist anders, aber ich habe in allen Städten positive Erfahrungen gemacht.“ 
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    <pubDate>Mon, 25 Jun 2012 09:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>„Wer hier kein Erasmus-Semester macht, wirkt, als wäre er bescheuert ...“ </title>
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    <author>nospam@example.com (María Gracia Centeno Grunauer )</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:586 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;380&quot; height=&quot;310&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/rumboalemania/uploads/migu2.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Foto @ Maria Gracia Centeno&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon seit er sehr klein ist, ist Miguel Gómez Donoso mit der deutschen Sprache in Kontakt. Denn er besuchte drei Jahre lang eine deutsche Schule in Madrid. „Es war eine Zeit, in der ich sehr wenig Deutsch gelernt habe, weil ich mehr Zeit damit verbrachte, mit den anderen Kindern im Hof zu spielen oder während des Unterrichts zu malen und zu schlafen“, erzählt Miguel lachend. Jahre später kam sein Interesse für Deutsch zurück und er besuchte einen Nachmittagskurs während seiner Zeit am Gymnasium. Erst hier merkte er, dass das wenige, das er während der Grundschule gelernt hatte, ihm viel nützte, weil ihm viele Wörter dieser fremden Sprache irgendwie bekannt vorkamen. &lt;br /&gt;
Dann ergab sich eine ausgezeichnete Gelegenheit: Er konnte an einem Schüleraustausch nach Berlin teilnehmen, einer Stadt, die ihn schon damals sehr beeindruckte. „Wenn man dann an der Uni ist, fragt man sich: Soll ich am Erasmus-Programm teilnehmen oder nicht? Aber wer hier kein Erasmus-Semester macht, wirkt, als wäre er bescheuert ... Und nachdem es mir in Deutschland sehr gefallen hatte, nahm ich mir ein Jahr Zeit, um Deutsch zu lernen. Danach ging ich für einen Sommer nach Freiburg, um dort am Goethe-Institut einen Intensivkurs zu machen und schließlich bewarb ich mich für einen Erasmus-Platz in München, weil ich Berlin schon kannte und außerdem herausgefunden hatte, dass die TU München die beste deutsche Uni für Bau-Ingenieure ist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Miguel studiert Bauingenieurwesen an der Universidad Politécnica in Madrid und ist sehr glücklich, in München zu leben. Als er hier ankam, wusste er, dass noch jemand von seiner spanischen Uni in diese Stadt gekommen war. Heute sind die beiden gute Freunde. Miguel meint dazu: „Jemanden zu haben, der eine unterstützt und mit dem man gemeinsam Dinge unternehmen kann, ist wirklich eine große Hilfe.“ Schon am Beginn seines Austauschjahres war der Empfang an der deutschen Hochschule großartig: „Sie haben Willkommenstreffen, Partys und besondere Programme speziell für uns Erasmus-Studenten organisiert.“ Allerdings sagt er – wie viele andere Erasmus-Studenten, die aus Spanien nach Deutschland kommen, – auch, dass das monatliche Erasmus-Stipendium kaum ausreicht. Außerdem gibt er zu, dass diejenigen, die wie er Ingenieurswesen studieren, 100 Euro mehr bekommen, als die, die Geisteswissenschaften studieren, was er sehr ungerecht findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurse anrechnen lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:585 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;260&quot; height=&quot;180&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/rumboalemania/uploads/migu.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;Das Anrechnenlassen von Kursen ist etwas, was jeder Erasmus-Student nach seiner Rückkehr in sein Heimatland machen muss. Doch die Vorbereitung und die Suche nach Kursen und Lehrveranstaltungen beginnt schon lange vor der Reise nach Deutschland. Wie Miguel uns erzählt, ist das Studienprogramm, das die Studenten bekommen, allerdings nicht immer aktuell. Oft stammen die Kursbeschreibungen noch aus dem vorherigen Semester. „Die deutschen Unis aktualisieren die Vorlesungsverzeichnisse nicht für den kommende Semester. Deshalb weißt du am Beginn deiner Suche nicht, ob die Kurse, die du dir aussuchst überhaupt in deinem Erasmus-Semester angeboten werden“, sagt Miguel. Die Überraschung erwartet die Studenten erst, wenn sie in Deutschland ankommen. Denn oft sind die ausgewählten Kurse dann nicht die, die in diesem Semester angeboten werden. Die Studenten müssen deshalb nach ihrer Ankunft so schnell wie möglich überprüfen, welche anderen Kurse ihnen von ihrer spanischen Uni anerkannt werden. „Allerdings gibt es da auch ziemlich viel Verständnis und Flexibilität“, sagt Miguel zum Schluss. Und was denkt ihr über den Ablauf des Erasmus-Stipendiums? Teilt eure Erfahrungen mit uns hier auf Rumbo Alemania oder auf &lt;a href=&quot;http://www.facebook.com/es.todoaleman&quot; title=&quot;http://www.facebook.com/es.todoaleman&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;todo alemán @ facebook&lt;/a&gt;!   &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 19 Jun 2012 08:53:00 +0200</pubDate>
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    <category>españoles en alemania</category>
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    <title>Spanien – Finnland – Deutschland</title>
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    <author>nospam@example.com (María Gracia Centeno Grunauer )</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:528 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;430&quot; height=&quot;280&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/rumboalemania/uploads/uas.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Foto @ Maria Gracia Centeno&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fingernägel dunkelgrün. Die Tasche hellgrün. Die Jacke limettengrün. „Willst du etwas trinken?”, fragte ich. „Ja, gerne. Einen grünen Tee, bitte.“ Es ist nicht schwierig zu erraten, was die Lieblingsfarbe dieser 23-Jährigen ist. Beim Interview mit Rumbo Alemania zeigte sich Laura Borges del Rey ganz klar als Abenteurerin und voller Freude daran, fremde Kulturen kennenzulernen. Derzeit studiert sie im zweiten Semester eines Master-Studienganges in Versorgung und Ressourcen und sagt, sie ist sehr zufrieden hier in Deutschland. Ihr Weg in dieses Land beinhaltete einen Zwischenstopp in Finnland, wo sie ein Jahr lang lebte und unvergessliche Erfahrungen machte, die sie schließlich auch davon überzeugten, ihren Master im Ausland zu machen. Laura kam nach Bonn ohne ein Wort Deutsch zu können. Sie hatte vor, einen Master auf Englisch zu studieren und obwohl sie also die deutsche Sprache für den Unterricht nicht brauchte, besuchte Laura täglich einen Deutschkurs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Lächeln im Gesicht erzählt sie, dass sie es liebt, in Deutschland Fahrrad zu fahren. Für sie, die aus der Großstadt Madrid kommt, hat es viele Vorteile in einer kleinen Stadt zu leben: „Ich schätze besonders die Freiheit, die man hier hat, und dass man am Fluss entlang spazieren kann. In Madrid fuhr ich fast nie mit dem Fahrrad. Es sei denn, man fährt aufs Land, aber in der Stadt ist es unmöglich“, erklärt sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:529 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;230&quot; height=&quot;148&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/rumboalemania/uploads/bicis.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;In ihrem Studiengang ist etwa die Hälfte der Studenten aus Deutschland, die andere Hälfte kommt aus dem Ausland. „Ich verstehe mich am besten mit den Ausländern, mit den Deutschen nicht so sehr“, gibt Laura zu und sagt, dass sie die deutsche Sprache für ein Hindernis hält, wenn man Freundschaft mit Deutschen schließen möchte. Trotzdem hat sie einige deutsche Freunde, mit denen sie versucht, soweit wie möglich auch auf Deutsch zu sprechen. Ihre Freizeit verbringt sie allerdings eher mit, mit Freunden aus anderen Teilen der Welt auszugehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende gesteht uns Laura noch, dass sie sich ihre nächsten Zukunft weder in Spanien noch in Deutschland vorstellt, weil sie vorher noch mehr von der Welt sehen und auch außerhalb Europas reisen möchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich liebe Berlin. Alles dort, einfach alles. Die Geschichte... es stellen sich einem die Haare auf, wenn man das hört und sieht. Den Teil der Mauer sehen zu können.“ So beginnt Laura davon zu erzählen, was sie an Deutschland mag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Dinge, die sie besonders mag:&lt;br /&gt;
-	die Möglichkeit, in Städten mit den Fahrrad zu fahren&lt;br /&gt;
-	die netten Leute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Dinge, die sie an Deutschland weniger mag:&lt;br /&gt;
-	das Wetter&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 12 Jun 2012 08:54:00 +0200</pubDate>
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    <title>„Ich will zurück nach Deutschland“</title>
    <link>http://blog.goethe.de/rumboalemania/archives/77-Ich-will-zurueck-nach-Deutschland.html</link>
            <category>Portraits / Perfiles</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Karin Janker)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:496 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;430&quot; height=&quot;277&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/rumboalemania/uploads/DanielMarn2.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich denke schon lange Zeit über das Leben im Ausland nach, jetzt bin ich fest entschlossen“, sagt Daniel Marín. Der 39-Jährige lebt zur Zeit wieder in seiner spanischen Heimatstadt Sevilla, aber es zieht ihn zurück nach Deutschland. Von Februar bis April dieses Jahres war er bereits für drei Monate hier, um beim Goethe-Institut Schwäbisch Hall am Programm „Deutsch plus Berufspraktikum“ teilzunehmen. Vorher hatte er einmal für zwei Wochen Urlaub in Deutschland gemacht, weil er das Leben hier ein wenig kennenlernen wollte. Diese Aufenthalte haben ihn schnell überzeugt: Hier möchte er leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutsche Sprache lernt Daniel schon eine ganze Weile: erst alleine mit Hilfe von Büchern und Internetseiten, dann in einem Intensivkurs des Goethe-Instituts. Inzwischen hat er vor, langfristig nach Deutschland zu gehen, um hier zu leben und zu arbeiten. Vielleicht sogar für immer. Daniel hat Elektronik-Ingenieur studiert und arbeitet derzeit als Servicetechniker. Allerdings könne er sich auch vorstellen, etwas Neues auszuprobieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:488 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;290&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/rumboalemania/uploads/DanielMarn1.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt; Am Leben in Deutschland gefällt ihm besonders gut, dass es in Cafés, auf Straßen und Plätzen ruhiger ist als in Spanien. Anstrengend war für ihn dagegen die lange und umständliche Anreise: „Erst Flugzeug, dann Bus, dann Zug, manche Verbindungen waren zeitlich sehr knapp.“ Aber schon in den ersten Tagen des Sprachkurses lernte er nette Menschen kennen und freundete sich mit den anderen Studenten an. Durch seine deutschen Freunde fühlte er sich schnell richtig wohl in Deutschland. Seitdem plant er nun, nach Deutschland zurückzukehren, sobald sich eine Gelegenheit bietet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daniel weiß, dass man für das Leben im Ausland auch offen sein muss. Man müsse bereit sein, sich auf Neues einzulassen, und die fremde Kultur nicht nur akzeptieren, sondern auch mögen. An alle, die den gleichen Plan wie er verfolgen, hat Daniel eine Botschaft: „Seid realistisch! Durch die Medien könnte man den Eindruck bekommen, dass Deutschland ein Wunderland ist.“ Solche Erwartungen würden dann natürlich schnell enttäuscht. Wichtig ist seiner Meinung nach, mit guten Deutschkenntnissen herzukommen. Obwohl Deutsch nicht ganz einfach zu lernen sei, solle man sich davon nicht entmutigen lassen. Jedem, der wie er Deutsch lernen möchte, rät Daniel: „Fang noch heute an!“ 
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    <pubDate>Wed, 06 Jun 2012 09:03:00 +0200</pubDate>
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    <category>Portraits / Perfiles</category>

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    <title>Ein Stück Málaga in Bonn</title>
    <link>http://blog.goethe.de/rumboalemania/archives/69-Ein-Stueck-Malaga-in-Bonn.html</link>
            <category>Job</category>
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    <author>nospam@example.com (María Gracia Centeno Grunauer )</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:369 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;420&quot; height=&quot;280&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/rumboalemania/uploads/PA1.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Fotos @ Maria Gracia Centeno&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Alberto Fernández in Bonn ankam, war es kalt, sehr kalt sogar. Ein Koffer und der Willen, eine neue berufliche Perspektive zu finden, war alles, was er mitgebracht hatte. Bei seiner Ankunft erwarteten ihn bereits einige Freunde mit dem Auto, um ihn in ihre Wohnung zu bringen, die außerhalb der Stadt lag. Sehr spät an diesem Abend ruhte sich Alberto zum ersten Mal in dem Land aus, das ihm seine Tore für ein langes und unbekanntes Abenteuer geöffnet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;„Ich habe alles selbst organisiert.“&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:370 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;250&quot; height= &quot;200&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/rumboalemania/uploads/PA2.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;Alberto kommt aus Málaga, der zweitgrößten Stadt Andalusiens und einem der beliebtesten Ziele für europäische Touristen. Dort studierte Alberto Industrie-Ingenieurwesen. Zusammen mit seiner Freundin Cristina, die ebenfalls aus Málaga stammt, entschied er sich, dass sie zusammen ihr Glück in einer deutschen Stadt versuchen wollten. „Ich habe die Deutschlandkarte ausgiebig studiert und wusste, in welchen Städten die wenigsten Ingenieure arbeitslos sind. Außerdem habe ich gelesen, dass die deutsche Kultur der spanischen sehr ähnlich ist. Vielleicht gibt es hier in Deutschland weniger Kontakt zu den Leuten, denen man auf der Straße begegnet, und die Temperaturen sind unterschiedlich, aber bei der Arbeit sehe ich keine Unterschiede“, bemerkt Alberto. Am Anfang hatte er zwei Städte im Blick, in denen Miete und Lebenshaltungskosten günstiger als anderswo sind. Und so entschied er sich zwischen Berlin und Bonn für letztere. Bereits am Tag nach seiner Ankunft in Deutschland, hat Alberto seine Suche nach einer Wohnung begonnen. Er lief die ganze Stadt ab, bis er schließlich ein perfektes Angebot gefunden hatte, das ihnen beiden zusagte. „Ich habe alles selbst gesucht und organisiert, denn Makler verlangen eine Menge Geld“, sagt Alberto und gibt zu, dass es ungefähr ein Monat gedauert hat, bis die Wohnung renoviert war, die man ihm übergeben hatte. Im Februar 2011 kam schließlich auch Cristina in Deutschland an und Alberto begann zusammen mit ihr intensiv Deutsch zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;„Als wir angekommen sind, konnten wir überhaupt kein Deutsch, also besuchten wir einen Intensivkurs für Einwanderer.“&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Die tägliche Routine der beiden Spanier ist inzwischen beinahe genauso organisiert wie die der Deutschen. Von Montag bis Freitag besuchen sie von 9 Uhr bis 14 Uhr den Deutschkurs. Am Nachmittag arbeiten sie dann in unterschiedlichen Lokalen als Bedienungen. Alberto arbeitet an der städtischen Oper, Cristina in einer lateinamerikanischen Bar.  Sie arbeiten, wenn sie gebraucht werden. Und wenn nicht, dann nehmen sie ihre Fahrräder und fahren damit zur Bibliothek, um dort weiter Deutsch zu lernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;„Als ich anfing, Arbeit zu suchen, fand ich innerhalb nur einer Woche eine Stelle.“&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:371 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;420&quot; height=&quot;280&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/rumboalemania/uploads/PA3.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Alberto ist es sehr leicht, in Deutschland einen Mini-Job zu finden. Obwohl er die deutsche Sprache noch nicht beherrscht, dauerte es nicht lange bis die Bonner Oper ihm zusagte, dass er dort arbeiten könne. Das ist zwar keine Arbeitsstelle, die seinem Ingenieursstudium entspricht, aber Alberto sagt stolz, dass er nichts Schlechtes daran findet, dort zu arbeiten, bis er seinen Traumjob findet. „Ich habe schon immer mein Studium dadurch finanziert, dass ich irgendwo gejobbt habe. Nur so konnte ich das Ingenieur-Studium absolvieren, was in Spanien nicht einfach ist. Hier in Deutschland ist das Studium günstiger als in Spanien. Es dauert dort fünf Jahre, aber niemand wird wirklich in diesem Zeitraum fertig. Bei mir dauerte es achteinhalb Jahre und es hat mich viele Opfer gekostet.“   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen hat Alberto schon mehr als 15 Bewerbungsgespräche in deutschen Unternehmen hinter sich gebracht, bei denen er vor allem Englisch gesprochen hat. Bei einigen hieß es, sie würden mit der Entscheidung bis Juni warten, um zu sehen, wie sehr sich sein Sprachniveau in Deutsch bis dahin verbessert hat. Währenddessen lernt Alberto weiter die Sprache und übt sie täglich während seiner Arbeit. „Ich bin sehr motiviert! Man braucht vielleicht ein paar Jahre, um die Sprache richtig zu beherrschen, aber hier gibt es viel Arbeit und es werden viele Ingenieure gebraucht. Deutschland nimmt sie aus Spanien, denn dort gibt es mehr als genug. Genau deshalb sind wir jetzt hier“, sagt Alberto mit einem Lächeln. Bevor er sich verabschiedet, um wieder arbeiten zu gehen, will er noch eine Empfehlung an die Leser von Rumbo Alemania loswerden: „Mein Rat ist, nicht nach Berlin zu gehen, denn dort gibt es massenweise Spanier, Portugiesen und Griechen. Dort findet man keine Hilfe, um die Sprache zu lernen, und es ist schwieriger, dort Arbeit zu finden. Außerdem empfehle ich euch, mindestens mit einem Sprachniveau von B1 hierher zu kommen.“ &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 29 May 2012 08:10:00 +0200</pubDate>
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<category>rumbo @lemania</category>
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    <title>Aus der Metropole in die Kleinstadt</title>
    <link>http://blog.goethe.de/rumboalemania/archives/62-Aus-der-Metropole-in-die-Kleinstadt.html</link>
            <category>Portraits / Perfiles</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Karin Janker)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:313 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;420&quot; height=&quot;300&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/rumboalemania/uploads/Madrid.JPG&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hamburg, Schwäbisch Hall, Künzelsau – das sind Cristinas Fernández-Aparicio Ruiz’ bisherige Stationen in Deutschland gewesen. Nach ihrer Ankunft hier im Februar des vergangenen Jahres absolvierte die Wirtschaftsingenieurin zunächst einen Sprachkurs am Goethe-Institut Hamburg. Fünf Monate Deutschlernen, das war ziemlich anstrengend. „Aber es hat sich gelohnt“, sagt Cristina heute. Nach dem Sprachkurs folgte eine weitere Etappe zusammen mit dem Goethe-Institut: In Schwäbisch-Hall nahm die 36-Jährige am Programm „Deutsch plus Berufspraktikum“ teil. Inzwischen arbeitet sie als Ingenieurin in einem Unternehmen in Künzelsau, das unter anderem Motoren für Rolltreppen und Fahrstühle herstellt und diese in die ganze Welt exportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:305 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;158&quot; height=&quot;203&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/rumboalemania/uploads/Cristina_2.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt; Ursprünglich stammt Cristina aus Madrid, das ungefähr 220 Mal so groß ist wie Künzelsau, das in der Nähe von Stuttgart liegt. Während in Madrid rund 3,3 Millionen Menschen leben, hat Künzelsau gerade einmal um die 15.000 Einwohner. Trotzdem fühlt sich Cristina an ihrem neuen Wohnort wohl. „Es ist sehr schön hier und in der Arbeit hilft man mir sehr, auch die Atmosphäre unter den Kollegen ist sehr angenehm“, erzählt sie. Dabei erinnert sie sich noch gut daran, wie holprig ihr Start in Deutschland war. „Das größte Problem war die Sprache“, erinnert sie sich. Denn am Anfang konnte sie noch kein Deutsch, sie musste praktisch von Null anfangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutsche Sprache mag Cristina inzwischen sehr: „Ich finde sie strukturiert, schön und interessant.“ Auch das Leben in Deutschland gefällt ihr gut. Zwar hat sie erst wenige Freunde hier gefunden, dafür sind aber die Freundschaften, die sie pflegt, besonders intensiv. Auch das ist „typisch deutsch“ für sie. Außerdem hält sie für landestypisch: Qualitäts- und Leistungsansprüche, Sicherheit und Pünktlichkeit und natürlich das Bier und den häufigen Regen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alle Landsleute, die ebenfalls nach Deutschland kommen wollen, um hier zu arbeiten, hat sie folgenden Rat: „Versucht es, denn Deutschland ist eine sehr gute Wahl! Natürlich muss man erst die Sprache lernen, aber das ist überall auf der Welt so. Besonders dem Goethe-Institut verdanke ich hier viel. Dank der Kurse, die ich dort gemacht habe, ist mein Traum in Erfüllung gegangen: Ich lebe und arbeite in Deutschland!“ 
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    <pubDate>Mon, 21 May 2012 08:18:25 +0200</pubDate>
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    <category>Portraits / Perfiles</category>

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<item>
    <title>Kein Meer in Heidelberg</title>
    <link>http://blog.goethe.de/rumboalemania/archives/57-Kein-Meer-in-Heidelberg.html</link>
            <category>Job</category>
            <category>Portraits / Perfiles</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Karin Janker)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:271 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;420&quot; height=&quot;300&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/rumboalemania/uploads/Eduard.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war eine spontane Entscheidung, als Eduard vor gut einem Jahr beschloss, sein Glück in Deutschland zu versuchen. So spontan der Entschluss, seine Heimat zu verlassen und in ein fremdes Land zu ziehen eben sein kann. Natürlich hatte er vorher einige Monate Deutsch gelernt. Doch eine genaue Vorstellung von Deutschland hatte Eduard damals noch nicht.&lt;br /&gt;
Als er im März 2011 nach München kam, war das sein erster Besuch in Deutschland. Im Sommer 2010 hatte er angefangen, Deutsch zu lernen. Erst an der Uni, dann bei einer privaten Lehrerin in Spanien. In München angekommen folgte ein Monat Intensivkurs, denn er merkte schnell, dass die Deutschen schneller sprachen als er verstehen konnte. Eduards Ziel war es, möglichst schnell Sprechen zu lernen, um hier Arbeit zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn seinen Job in Spanien hatte er verloren. Eduard ist Industrie-Ingenieur und arbeitet im Bereich der regenerativen Energien. „Ich hatte gehört, dass in Deutschland die Wirtschaft immer gut sei und Ingenieure besser bezahlt werden als bei uns in Spanien. Also bin ich hierhergekommen“, erzählt er von seinem Entschluss.&lt;br /&gt;
Um seine Chancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu erhöhen, absolvierte Eduard das Programm „Deutsch plus Berufspraktikum“ des Goethe-Instituts Schwäbisch-Hall. „Dabei habe ich aber nicht nur etwas über das Arbeitsleben hier gelernt, sondern auch viele nette und interessante Freunde gefunden“, erinnert er sich. Nach dem Praktikum bewarb er sich bei verschiedenen deutschen Unternehmen und fand schließlich eine Stelle als Ingenieur in Heidelberg, wo er bis heute lebt und arbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 29-Jährige fühlt sich in der Stadt wohl, er wohnt in einer WG zusammen mit deutschen Mitbewohnern. „Ich finde es sehr gut, in einer WG zu wohnen, so lerne ich ständige neue Leute kennen, obwohl ich weniger Zeit für Freunde habe, seit ich arbeite“, sagt er. Das Leben in Deutschland findet er generell weniger stressig als zu Hause in Spanien: „Ich glaube, das liegt daran, dass hier alles besser organisiert und geplant ist, dadurch hat man weniger Stress.“ &lt;br /&gt;
Obwohl er sich vorstellen kann, noch einige Jahre in Deutschland zu leben, plant er nicht, für immer hier zu bleiben. „Das kann sich natürlich ändern, wenn ich hier eine Frau kennenlernen und heiraten würde.“ Zurzeit fehlt ihm aber seine sonnige Heimat noch manchmal. Und so nutzt Eduard Brückentage und verlängerte Wochenenden, um zumindest alle zwei bis drei Monate einmal nach Spanien zu fliegen. Am meisten vermisst er das Meer: „Ich komme aus Girona. Dort fährt man oft einfach übers Wochenende ans Meer. Das geht hier in Heidelberg natürlich nicht.“ &lt;br /&gt;
Für alle, die wie er nach Deutschland zum Arbeiten kommen möchten, hat Eduard noch einen Tipp: „Wichtig für die Jobsuche ist vor allem ein gutes Sprachniveau. Außerdem würde ich jedem raten, zu versuchen, hier in Deutschland ein Praktikum zu machen. Danach hat man bessere Chancen, wenn man sich um eine Arbeitsstelle bewirbt.“ 
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    <pubDate>Mon, 14 May 2012 08:09:00 +0200</pubDate>
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    <category>Job</category>
<category>Portraits / Perfiles</category>

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    <title>Als Erasmus in Deutschland</title>
    <link>http://blog.goethe.de/rumboalemania/archives/52-Als-Erasmus-in-Deutschland.html</link>
            <category>Portraits / Perfiles</category>
            <category>Studieren / Erasmus</category>
    
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    <author>nospam@example.com (María Gracia Centeno Grunauer )</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:230 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;420&quot; height=&quot;280&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/rumboalemania/uploads/silvi.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Fotos @ Maria Gracia Centeno&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silvia de Horna ist 20 Jahre alt und kommt aus Madrid. Zurzeit verbringt sie ihr Erasmus-Semester an der Uni Bonn. Normalerweise studiert sie Psychologie am Colegio Carrera Cisneros, das mit der Universidad Complutense in Madrid verbunden ist. Silvia ist ein wenig überrascht über das hohe Niveau ihrer Kurse hier in Deutschland. „In Psychologie ist das Niveau in Deutschland viel höher als in Spanien. Ich habe das schnell gemerkt, weil ich bei mehreren Prüfungen durchgefallen bin“, sagt sie lachend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heidelberg, Berlin oder Bonn, es gab drei Optionen für sie. Aber nur ein einziges Ziel: Deutschland. „Ich wollte auf jeden Fall nach Deutschland”, erzählt Silvia. Denn dieses Land könnte man als ihr zweites Zuhause bezeichnen. Hier lebt ein großer Teil ihrer Verwandten. “Die Familie meines Vaters ist in den 60ern ausgewandert und ein Teil meiner Tanten, Onkel und Großonkel ist hier geblieben. Ich habe wirklich eine große Familie hier“, erklärt sie lächelnd. Von ihren Verwandten hat sie viel gelernt. Eines der wichtigsten Dinge: Eine fremde Sprache zu beherrschen eröffnet viele Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt. „Ich weiß das, denn mein Vater und meine Tanten haben dank ihrer Sprachkenntnisse immer Arbeit gefunden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silvia studiert Deutsch seit der Schule, aber sie gibt zu, dass zum Sprachenlernen in Spanien die Schule nicht immer die beste Option sei. Deshalb hat sie beschlossen, einen Deutsch-Intensivkurs in Freiburg zu besuchen. Während ihres Erasmus-Semesters nimmt sie nun an einem Sprachkurs teil, den ihre Gastuniversität anbietet, und lernt dort weiter Deutsch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zum ersten Mal in der Fremde leben&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:231 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;268&quot; height=&quot;220&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/rumboalemania/uploads/silviatotale.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt; Silvia lebt in einem Studentenwohnheim, wo sie über ihr Erasmus-Stipendium einen Platz bekommen hat. Aber sie wirkt nicht sehr überzeugt von dieser Unterkunft. „Es ist zwar sehr günstig und liegt im Zentrum, aber einige Mitbewohner sind richtige Dreckspatzen.“ Bad und Küche mit sechs Personen zu teilen, könne zum Desaster werden, erzählt sie, obwohl sie ruhig bleibe und versuche, eine positive Einstellung zu behalten. „Es ist schließlich nur für ein Jahr und man muss sich eben ein wenig anpassen“, sagt sie. Außerdem sei es für sie sehr spannend, zum ersten Mal allein zu leben. Es wird ihr deshalb nicht leicht fallen, sich nach ihrer Rückkehr wieder an das Leben bei ihren Eltern zu gewöhnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsch zu sprechen, hilft Silvia sehr dabei, deutsche Freunde zu finden. Weil sie Deutsch bereits gut kann, kann sie sich mit ihnen unterhalten. „Wenn ich nur Englisch sprechen würde, würde ich bestimmt nicht so viele Leute kennenlernen“, sagt Silvia. Sie kann sich gut vorstellen, in der Zukunft in Deutschland zu leben. Auch wenn sie vorher nach Spanien zurückkehren muss, um ihr letztes Studienjahr zu beenden. Danach will sie versuchen, wieder nach Deutschland zu kommen, entweder um zu arbeiten oder um hier weiter zu studieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Deutschen und ihre Kultur:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die deutsche Kultur hat mich nicht überrascht. Freundinnen, die mich besucht haben, haben zu mir sagt: ‚Hast du gesehen, was der gemacht hat? Hast du gesehen, was jener gemacht hat?‘ Und ich sagte: ‚Ja, aber bei mir zu Hause machen sie das genauso.‘ Für mich ist das nicht komisch. Es ist mir nicht schwer gefallen, mich hier einzuleben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Die Deutschen wirken kälter als wir, das ist mir schon aufgefallen. Aber wenn man sie dann besser kennenlernt und Freunde wird, sind sie genau wie wir. Ich glaube, es dauert einfach ein wenig, bis sie sich öffnen.“  
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    <pubDate>Tue, 08 May 2012 08:00:00 +0200</pubDate>
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    <category>portraits / perfiles</category>
<category>studieren / erasmus</category>

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    <title>Neustart in Berlin</title>
    <link>http://blog.goethe.de/rumboalemania/archives/44-Neustart-in-Berlin.html</link>
            <category>Portraits / Perfiles</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Karin Janker)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:142 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;420&quot; height=&quot;300&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/rumboalemania/uploads/Berlin_Ana.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ana ist eines der Opfer der Wirtschaftskrise. Zwölf Jahre lang hat sie bei einem großen spanischen Unternehmen gearbeitet, bis dieses dicht gemacht wurde und sie ihre Arbeit verloren hat. Das war vor ein paar Monaten. Seitdem ist die 34-Jährige auf der Suche nach einem neuen Job und einem neuen Leben. Zunächst aber vor allem nach einem Zimmer in Berlin. Vor zwei Monaten ist sie in der Hauptstadt angekommen, seitdem hat sie schon bei mehreren Freunden, in einem WG-Zimmer zur Zwischenmiete und in einem Hostel gewohnt. &lt;br /&gt;
Mit dieser Odyssee soll jetzt Schluss sein: „Wenn ich in der nächsten Woche keine Wohnung finde, kann ich wohl nicht hier bleiben“, erzählt sie. Denn ohne eine feste Bleibe ist das Leben in Berlin anstrengend und kostspielig. „Immer, wenn ich Wohnungsangebote im Internet lesen möchte, muss ich in einem Café etwas trinken, damit ich dort das kostenlose W-Lan mit meinem Handy nutzen kann.“ Außerdem findet Ana kaum Zeit, ihre Deutsch-Lektionen zu lernen, weil sie ihre gesamte Energie in die Zimmersuche investieren muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist sie vor allem in Deutschland, um die Sprache zu lernen. Ana stammt aus Mallorca, einer Insel, die vor allem vom Tourismus lebt. „Dort gibt es viele Deutsche, deshalb möchte ich Deutsch lernen, um einen Job in der Tourismusbranche zu bekommen“, erklärt Ana. Doch wenn das mit der Zimmersuche nicht bald klappt, wird sie wohl früher als geplant dorthin zurückkehren. Denn auf Mallorca hat die Touristensaison bereits begonnen.&lt;br /&gt;
In Berlin gefällt es der jungen Spanierin allerdings sehr gut, vor allem die Freiheit, die die Stadt den Menschen bietet, empfinde sie als sehr angenehm. Deutschland hat sie vorher schon einmal besucht: Vor acht Jahren war sie für fünf Monate zum Deutschlernen in Bremen. Sie hatte das Gefühl, alles, was sie damals gelernt hat, in den vergangenen Jahren wieder vergessen zu haben. „Aber langsam merke ich, es kommt zurück“, sagt sie lachend.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Den Schritt nach Deutschland wagte sie ganz allein. „Jetzt fühle ich mich manchmal ziemlich einsam, denn ich kenne noch kaum jemanden hier in Berlin und habe normalerweise gerne gute Freunde um mich.“ Doch für Ana war es auch die Hoffnung auf bessere Jobchancen, die sie bestärkt hat, nach Deutschland zu kommen. Ob sie hier auch langfristig bleiben möchte, weiß sie noch nicht: „Zuerst einmal bin ich hier, um die Sprache besser zu lernen, wenn sich ein Job ergibt, freue ich mich natürlich.“ &lt;br /&gt;
Obwohl die Zimmersuche so schwierig ist, möchte sie jetzt nicht aufgeben. „Ich habe das Gefühl, dass jetzt meine Zeit hier ist; in ein paar Monaten ist der Zug vielleicht schon abgefahren.“ Deshalb hofft sie auf die beiden noch ausstehenden Wohnungsangebote, vielleicht klappt es ja dieses Mal. Was danach kommt, darüber möchte Ana noch nicht sprechen: „Über die Zukunft will ich jetzt noch nicht so viel nachdenken, ich lebe und entscheide mich lieber in der Gegenwart.“  
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    <pubDate>Mon, 30 Apr 2012 08:05:00 +0200</pubDate>
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    <category>Portraits / Perfiles</category>

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    <title>„Die größte Hürde war die Sprache“</title>
    <link>http://blog.goethe.de/rumboalemania/archives/38-Die-groesste-Huerde-war-die-Sprache.html</link>
            <category>Portraits / Perfiles</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Karin Janker)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:108 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;239&quot; height=&quot;217&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/rumboalemania/uploads/IMG_4582_neu.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Weg nach Deutschland begann wie bei vielen anderen mit einem Auslandssemester. Roberto Molina studierte zunächst an der Technischen Universität Dresden Telekommunikation. Es gefiel ihm während des Auslandssemesters dort, er lernte die Sprache viel besser und schneller als in seinen Unterrichtsstunden in seiner Heimat Guatemala. Und die tägliche Praxis sorgte dafür, dass sich der Umgang mit der deutschen Sprache langsam normal anfühlte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestärkt durch seine Erfahrungen während des Auslandssemesters beschloss Roberto, nach seinem Studium einen Job in Deutschland zu suchen. Das war vor 14 Jahren. Inzwischen lebt der 37-Jährige in der Nähe von München und arbeitet bei einem großen Telekommunikations-Unternehmen in der bayerischen Hauptstadt. Natürlich hatte auch er Startschwierigkeiten: „Die größte Hürde für mich war die Sprache“, erinnert er sich, als wir uns in München treffen. Zwar hatte er bereits in Guatemala angefangen, Deutsch zu lernen, doch er merkte schnell, dass seine Kenntnisse für das Leben in Deutschland noch nicht ausreichten. Deshalb besuchte er noch einmal einen Sprachkurs an einem Institut in Berlin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er ein technisches Studium absolviert hatte, musste er auch noch ein Deutsch-Examen ablegen. „Studenten eines geisteswissenschaftlichen Fachs, die ein Semester in Deutschland verbracht haben, haben es da leichter“, erklärt er. Doch am Ende waren seine Deutschkenntnisse mehr als ausreichend, um die Prüfung zu bestehen und er fühlte sich beim Sprechen immer sicherer. Das half ihm auch im täglichen Leben: „Manche Leute denken gleich, ich könne kein Deutsch, wenn sie mich sehen. Das liegt vielleicht an meinem südländischen Aussehen. Die sind dann überrascht, wenn ich ganz normal Deutsch mit ihnen spreche.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An seiner Arbeitsstelle habe er allerdings keine solchen Probleme gehabt. „Die Leute dort sind sehr nett und offen, da gibt es viele, die aus dem Ausland kommen“, erzählt Roberto. Was ihm am besten an Deutschland gefällt, ist die Art zu arbeiten: „Die deutsche Arbeitsweise ist strukturiert, effizient und seriös, das finde ich sehr angenehm.“ Weniger gut gefällt ihm hingegen das Klima in Deutschland, die Kälte im Winter und der viele Regen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürokratische und egoistische Menschen gäbe es hier natürlich auch. „Manchen Deutschen fehlt das Einfühlungsvermögen, Gefühle zu zeigen ist für einige ein Zeichen von Schwäche“, erklärt er. Vor allem in größeren Städten habe er allerdings auch viele freundliche und offene Menschen kennengelernt, die ihm gegenüber sehr interessiert gewesen seien. Außerdem schätzt Roberto das bayerische Bier. „Das hier mag ich am liebsten“, sagt er lächelnd und nimmt einen Schluck aus seinem Weißbierglas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zeitlang arbeitete Roberto auch für den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD). Damals veranstaltete er Einführungswochen für lateinamerikanische Studenten, die gerade erst in Deutschland angekommen waren. Er ging mit ihnen zur Ausländerbehörde, füllte die Formulare mit ihnen aus und zeigte ihnen anschließend die Uni-Mensa und die Kneipen der Stadt. Ihnen gab er damals einen Rat, den er seitdem jedem geben würde, der vorhat, nach Deutschland zu gehen: „Man muss es wirklich wollen und auch den Willen mitbringen, sich hier zu integrieren, denn sonst ist es verschwendete Zeit.“      
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    <pubDate>Tue, 24 Apr 2012 01:45:00 +0200</pubDate>
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    <category>Portraits / Perfiles</category>

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    <title>Das Leben einer Erasmus-Studentin in Deutschland</title>
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            <category>Portraits / Perfiles</category>
    
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    <author>nospam@example.com (María Gracia Centeno Grunauer )</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:69 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;420&quot; height=&quot;302&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/rumboalemania/uploads/pao2.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Foto @ Maria Gracia Centeno&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paola Cucurullo Moreira kommt aus Madrid und ist 22 Jahre alt. Sie studiert Technische Informatik an der Universidad Politécnica, der Technischen Universität in Madrid. Jetzt gerade allerdings befindet sie sich als Erasmus-Studentin an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universtität in Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich hatte eigentlich nicht vor, ins Ausland zu gehen, bis ein Freund mir erzählt hat, dass er ein Erasmus-Semester machen will. Da sagte ich: Gut, wenn du nach Deutschland gehst, komme ich mit. Also kamen wir hierher.” So beschloss Paola Cucurullo, nach Deutschland zu gehen. Zusammen mit einem Freund hat sie sich in Madrid für das Erasmus-Stipendium beworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Die Mutter und zwei Schwestern meines Vaters leben in Frankfurt”, erzählt Paola. Dass sie Familie hier hat, war ein weiterer Grund für sie, herzukommen. Im Notfall hat sie hier Verwandte, an die sie sich wenden könnte. Aber ihre Deutschkenntnisse hat sie nicht von ihrer Familie geerbt. Sie hat Deutsch im Sprachenzentrum an ihrer Uni gelernt. Und obwohl sie zunächst nicht weitergelernt hat, weil sie die Sprache ein wenig zu schwer fand, ahnte sie, dass der Moment gekommen war, ihr deutsches Wörterbuch zu entstauben. Inzwischen befindet sie sich im zweiten Auslandssemester und besucht an ihrer deutschen Uni den Deutschkurs für Erasmus-Studenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hier ihre Erfahrungen während des Auslandssemesters:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wo liegen deine Schwierigkeiten mit dem Deutschen?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Das größte Problem für mich war anfangs, mit den Menschen zu sprechen. Ich fragte immer zuerst, ob sie Englisch sprechen. So lange bis ich beschloss: Du bist in Deutschland, also sprich Deutsch, damit du etwas lernst!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Was gefällt dir an der deutschen Sprache?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Es ist eine Sprache, die zumindest in Spanien nicht viele Menschen sprechen. Und das gefällt mir sehr gut. Außerdem ist es gerade im Ingenieur-Bereich grundlegend wichtig, denn fast alle großen Unternehmen haben mindestens einen Sitz in Deutschland. Letztendlich, wenn du als Ingenieur arbeitest, wirst du irgendwann bestimmt einmal mit Menschen in Deutschland zu tun haben. Also ist es nicht schlecht, die Sprache zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:109 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;420&quot; height=&quot;298&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/rumboalemania/uploads/COLOURBOX.bonn.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Bonn   © colourbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wie ist es, in einer Stadt wie Bonn zu leben?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Ich habe noch nie in einer Universitätsstadt wie Bonn gewohnt. Hier findet man alle paar Schritte ein Uni-Gebäude und mir gefällt die Atmosphäre hier wirklich. Hier gibt es immer etwas zu tun: ausgehen, Kaffee trinken gehen, immer hat jemand Zeit, etwas zu unternehmen, denn die Stadt ist voll von Studenten. Ich glaube, dass man diesen Faktor bedenken sollte, wenn man seine Erasmus-Stadt auswählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Paola versichert, dass sie nicht all ihre Zeit mit Erasmus-Studenten verbringen möchte – denn einer ihrer Vorsätze fürs Ausland war auch, nur mit Deutschen auszugehen – , bedauert sie, dass sie nicht  am Sprachtandem mit deutschen Studenten teilgenommen hat, das die Universität anbietet. Vielleicht hätte sie so mehr deutsche Studenten aus ihrem Fachgebiet oder mit ähnlichen Interessen kennengelernt. Trotzdem unterhält sie sich aber zumindest nach den Kursen mit ihren deutschen Kommilitonen, die immer sehr nett seien und gerne mehr über ihre Herkunft wissen möchten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Paolas Gründe für das Erasmussemester in Deutschland&lt;/strong&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Sprachen zu lernen ist fundamental wichtig für den Arbeitsmarkt&lt;br /&gt;
-	In Spanien kommst es gut an, Deutsch zu sprechen, weil es nur wenige können&lt;br /&gt;
-	Es ist immer gut, von zu Hause weg zu gehen und neue Leute und Kulturen kennenzulernen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hier in Deutschland hat sie gelernt&lt;/strong&gt;...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	das Haus niemals ohne Regenschirm zu verlassen&lt;br /&gt;
-	jeden Tag den Wetterbericht zu lesen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Auslandssemester muss Paola erst einmal nach Spanien zurückkehren, um dort ihr Studium zu beenden. Aber wenn sich einmal die Gelegenheit bietet, zum Arbeiten nach Deutschland zurückzukehren, werde sie diese bestimmt nicht ausschlagen. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 23 Apr 2012 08:00:00 +0200</pubDate>
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    <category>españoles en alemania</category>
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<category>vivir en alemania</category>

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