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Der Begriff „Generation Praktikum“ betrifft uns alle, die wir zwischen 20 und 30 Jahre alt sind. Jedes Jahr scheint es, als würde die Zahl der angebotenen Praktika sowohl in Spanien als auch in Deutschland immer weiter steigen, während die Anzahl der Arbeitsstellen immer weiter zurückzugehen scheint. Inzwischen ist bei der Bewerbung um einen Job oft wichtiger, ob der Bewerber ausreichend viele Praktika absolviert hat. Die Frage, ob er sein Studium in der Regelstudienzeit abgeschlossen hat, wirkt dagegen eher zweitrangig. Wie meine Kollegin Karin gestern (LINK) geschrieben hat, ist es besonders wichtig, einen detaillierten Lebenslauf einzureichen, bevor man überhaupt zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird. Allerdings wird der Abschnitt „Praktika oder erste Berufserfahrungen“ im Laufe der Zeit bei vielen immer länger, bis er irgendwann eine halbe Seite oder noch mehr umfasst.
Meine Frage lautet deshalb: Wie wichtig ist es für euch, verschiedene Praktika in euren Heimatländern zu absolvieren? Haben sie euch die Türen zu einem Job hier in Deutschland geöffnet? Während einige immer mehr Praktika aneinanderreihen, frage ich mich auch, wie lange muss ein Praktikum dauern, damit es wirklich anerkannt ist?
Die Spanier, die hier in Deutschland leben sind überzeugt, dass es wichtig ist, Praktika zu machen und bestätigen: „Ein Praktikum kann die Tür zu einem unbefristeten Arbeitsvertrag öffnen.“ Manche machen Praktika, die nur einen Monat dauern, andere können während ihres Studiums sogar ein Praktikum von bis zu sechs Monaten absolvieren.
Teilt eure Erfahrungen als Praktikanten mit uns und erzählt uns hier auf Rumbo Alemania von euren Praktika in Deutschland und Spanien! Denn ich bin sicher, dass dieses Thema uns alle interessiert – sind wir doch alle ein Teil der „Generation Praktikum“.

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