
Wer neu in fremdes Land kommt, hat erst einmal jede Menge Dinge zu organisieren. Einer der wichtigsten Schritte am Anfang: Die Wohnungssuche. Schließlich brauchen wir zuerst einmal ein Dach über dem Kopf. Egal, ob ihr ein Erasmus-Semester machen wollt oder auf Job-Suche in Deutschland seid, von den Hochs und Tiefs bei der Wohnungssuche kann bestimmt jeder von euch ein Lied singen. Doch auch, wenn es anfangs manchmal aussichtslos erscheint und gerade in beliebten Städten wie München oder Hamburg der Wohnungsmarkt auf den ersten Blick nicht gerade einladend wirkt – lasst euch davon nicht entmutigen! Denn die Suche lohnt sich: Hat man erst ein nettes Zimmer gefunden, fühlt man sich auch in der Fremde gleich viel mehr zu Hause.
Wir haben hier ein paar Tipps für euch, um euch die Suche nach einer neuen Bleibe zu erleichtern:
Erste Anlaufstation: Hostel
Für die ersten Tage nach der Ankunft ist es manchmal praktisch, zunächst ein Bett in einem Hostel zu buchen. Dort könnt ihr euer Gepäck lassen, um euch dann in der Stadt selbst auf Wohnungssuche zu begeben. Oft findet man vor Ort leichter ein schönes Zimmer – und läuft vor allem nicht Gefahr, auf geschönte Fotos im Internet hereinzufallen. So könnt ihr euch das Zimmer selbst anschauen und gleich auch die neuen Mitbewohner in der WG kennenlernen.
Zimmerbörsen im Internet
Selbstverständlich kann man aber auch schon vorher im Internet nach einem Zimmer oder einer Wohnung suchen. Für alle, die sich nach einer längerfristigen Wohnung umsehen wollen, bieten Seiten wie http://www.immobilienscout24.de oder http://www.immowelt.de/ eine große Auswahl.
Wer lieber ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft für eine befristete Zeit (zwischen wenigen Wochen und mehreren Monaten) übernehmen möchte, kann sich durch die Gebote auf http://www.studenten-wg.de oder http://www.wg-gesucht.de/ klicken. Hier bieten vor allem Studenten, die oft selbst einige Monate ins Ausland gehen, ihre Zimmer zur Zwischenmiete an.
Zimmersuche analog
Einmal in Deutschland angekommen, habt ihr zudem die Möglichkeit, in den Anzeigenteilen der regionalen Tageszeitungen nach Zimmern zu suchen. Oft bieten hier Privatleute ein Zimmer in ihrem Haus an, das leer steht und das sie gerne untervermieten möchten. Eine weitere Variante der analogen Zimmersuche sind die vielen Zettel, die oft kreuz und quer an den schwarzen Brettern der Universitäten aushängen. Dort suchen Studenten Nachmieter oder Mitbewohner. Jede Uni besitzt mindestens eine solche Wohnungsbörse-Pinnwand, viele Hochschulen haben inzwischen auch zusätzlich noch Foren im Internet eingerichtet. Fragt einfach an eurer Gast-Uni nach.
Soziale Kontakte
Falls das alles erfolglos war, scheut euch nicht, eure Kontakte in Facebook und anderen sozialen Netzwerken zu fragen. Einfach euer Wohnungsgesuch samt Preisvorstellung in der Statuszeile veröffentlichen. Nicht selten meldet sich dann jemand, der jemanden kennt, der wiederum jemanden kennt... Auf diese Weise können die Kontakte, die wir alle inzwischen weltweit haben, doch noch einmal wirklich nützlich werden.
Wir wünschen euch viel Erfolg bei der Wohnungssuche!
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