
Egal, ob im Praktikum oder während der ersten Arbeitswoche: Im neuen Büro gibt es einige Dinge zu beachten. Wer möchte schon gleich am Anfang in sämtliche Fettnäpfchen treten und sich bei den neuen Kollegen lächerlich oder vielleicht sogar unbeliebt machen? Für alle, die sich in der deutschen Büro-Landschaft noch nicht ganz sicher fühlen, haben wir hier ein paar Tipps zusammengetragen: Fettnäpfchen, um die man besser einer großen Bogen macht.
Nr. 1: Unpünktlichkeit
Wer zu einem Termin, Vorstellungsgespräch oder Geschäftsessen zu spät kommt, hat hierzulande besonders schlechte Karten. Schließlich sind die Deutschen doch so stolz auf ihre sprichwörtliche Pünktlichkeit. Aus Respekt vor den Wartenden sollte man deshalb lieber einen kleinen Zeitpuffer für den Weg zum Termin einplanen. Besonders bei wichtigen Terminen gilt eben immer noch: Lieber zu früh, als zu spät kommen, denn der erste Eindruck zählt.
Nr. 2: Anfasser
In deutschen Büros ist es nicht üblich, seine Kollegen im Gespräch zu berühren. Solche „Anfasser“, die einem zu nah auf die Pelle rücken, sind meist nicht besonders beliebt. Während es im Freundeskreis kein Problem ist, während einer Unterhaltung zum Beispiel eine Hand auf den Arm des Gegenübers zu legen, sollte man zu seinen Kollegen im Büro einen höflichen Abstand einhalten. Der Privatbereich liegt bei etwa 30 Zentimetern, diese Distanz sollte man besser nicht unterschreiten.
Nr. 3: Privatgespräche
Am besten, man stellt das private Handy während der Arbeit auf lautlos. Denn wenn dieses ständig piepst und klingelt, stört das nicht nur die Kollegen. Jemand, der andauernd Privatgespräche führt, macht nach Außen auch keinen besonders produktiven Eindruck. Deshalb: Privatgespräche lieber nur in der Mittagspause führen und dann besser irgendwo, wo nicht die gesamte Büro-Belegschaft mithören kann.
Nr. 4: Duzen
In den meisten Büros in Deutschland ist die normale Anrede noch immer das förmliche „Sie“. Geduzt wird hingegen in vielen Berufen der Kreativwirtschaft. Aber auch dort gilt: Erst einmal abwarten, bis einem das „Du“ angeboten wird. Das übrigens sollte nur der Vorgesetzte oder der Ältere von zwei Kollegen tun.
Nr. 5: Bürotratsch
Lästereien über Kollegen sind nirgendwo besonders angesehen. Wer über andere tratscht, verbreitet schlechte Stimmung und muss gleichzeitig damit rechnen, dass auch hinter seinem Rücken gelästert wird. Wer versucht, andere schlecht zu reden, macht sich auch selbst schnell unbeliebt. Unsachliche Auseinandersetzungen haben deshalb im Büro nichts zu suchen, damit das Klima dort für alle angenehm bleibt.
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