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Habt ihr schon einmal ins Innere eines Menschen geschaut? In Dresden könnt ihr das. Die gläserne Frau ist eine der beliebtesten Attraktionen der Stadt. Sie steht im Deutschen Hygiene-Museum, einem trotz seines etwas abschreckenden Namens sehr sehenswerten Museum über Wissenschaft, Medizin und kulturelle Praxis. Drückt man auf einen der beschrifteten Knöpfe, so leuchtet im Oberkörper der gläsernen Frau beispielsweise die Milz, die Bauchspeicheldrüse oder die Gallenblase. Den menschlichen Körper so anschaulich von innen zu sehen, ist nicht nur für Kinder spannend. Museumsbesucher in aller Welt finden das offenbar so interessant, dass die Werkstätten des Hygiene-Museums ähnliche Körpermodelle auch bereits ins Ausland verkauft haben.
Bei einem Besuch in Dresden, der Hauptstadt Sachsens, solltet ihr deshalb dem Hygiene-Museum unbedingt einen Besuch abstatten – vorausgesetzt, ihr habt genügend Zeit. Denn die Liste der Dresdner Sehenswürdigkeiten ist lang: Semperoper, Zwinger, Frauenkirche, Residenzschloss, Kathedrale, Fürstenzug, Albertinum, Brühlsche Terrasse, Barockviertel, Schloss Pillnitz – man könnte ewig so weiter machen. Und auch die Gegend um Dresden mit ihren Elbschlössern und der berühmten Meißner Porzellan-Manufaktur lockt die Touristen zu ein paar erholsamen Stunden im Grünen. Dresden wird nicht umsonst „Elbflorenz“ genannt – es hat für Kunst- und Architekturliebhaber einiges zu bieten. Aber auch Studenten und junge Leute scheinen sich hier wohlzufühlen. Vor allem in der Dresdner Neustadt, einem Stadtteil nördlich der Elbe, gibt es originelle Cafés, Kneipen und Läden, in denen kreative Köpfe ihre Geschäftsideen umsetzen. Die Äußere Neustadt oder auch Antonstadt ist das Szeneviertel Dresdens und damit ein Magnet für Studenten aus Deutschland und allen Teilen der Welt.
Internationale Studierende kommen nach Dresden vor allem, um an der Technischen Universität (TU) zu studieren. Die TU Dresden ist mit rund 36.000 Studierenden die größte Hochschule im Freistaat Sachsen. Für internationale Studenten bietet die Hochschule ein vielfältiges Programm, organisiert wird es von Dresdner Studierenden, die sich in der Erasmus-Initiative und dem LinkPartner-Programm engagieren. Seit diesem Jahr wird die TU Dresden außerdem von der Exzellenzinitiative gefördert und gehört damit zu den elf deutschen Spitzenuniversitäten.
Nach dem Studium kann Dresden ein guter Ausgangspunkt für die Jobsuche sein, da hier zahlreiche Unternehmen sitzen, die vor allem im Bereich der Mikroelektronik spezialisiert sind. Im Städteranking des Wirtschaftsmagazins „Capital“, in dem die wirtschaftsstärksten Städte Deutschlands aufgelistet werden, belegt Dresden inzwischen Rang 6, da hier bis zum Jahr 2017 ungefähr 6,6 Prozent mehr Arbeitsplätze erwartet werden.

Also egal, ob ihr gerade überlegt, in welcher deutschen Stadt ihr euer Auslandssemester verbringen wollt, oder ob ihr zur Zeit auf Jobsuche seid: Ein Blick auf die offizielle Webseite der Stadt Dresden lohnt sich bestimmt. Und wenn ihr schon einmal in Dresden wart: Erzählt uns von euren Erlebnissen dort auf rumbo @ facebook!
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