Besuch des Guarani Dorfes Guapoy („Strangler Fig”). Etwa fünfundzwanzig Familien. Vor zirka dreißig Jahren von der Regierung umgesiedelt. Sie bekommen etwa 100 Hektar Land. Und seit Frau Kirchner angeblich auch Geld. Ein bisschen. Das Land ist zu klein für die Jagd. (Die Guarani sind die Einzigen, die noch jagen dürfen.) Sie stellen Fallen aus Holz und Lianen. Kein Metall, kein Plastik. Ein junger Guarani demonstriert wie gut sie funktionieren.
Viele Indianer haben Alkoholprobleme, erzählt E. Die Argentinier wollen mit ihnen nichts zu tun haben. Lachen über sie. Den Guarani fehlt es an allem. Immer mehr Junge verlassen das Dorf.
Die Guarani zählen einfach nicht. Weder hier noch dort.
Gehe jetzt anders um mit den Mücken. Nicht mehr diese panische Körperabdeckung mit dem Repellent. Und: kein Stich.



