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    <title>Nahaufnahme - Journalistenaustausch (Artikel mit Tag times of india)</title>
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    <pubDate>Tue, 26 Apr 2011 05:34:13 GMT</pubDate>

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    <title>Aus und vorbei</title>
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    <author>nospam@example.com (Anja Wasserbäch, Mumbai )</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:29 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;266&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/nahaufnahme/uploads/DSC03949.JPG&quot; title=&quot;Zeitungskiosk.&quot; alt=&quot;Zeitungskiosk.&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Zeitungskiosk.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, der „Kulturschock“ war groß, wie es mir einer der &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/KulturSchock-Mumbai-Bombay-Rainer-Krack/dp/3831716986&quot; title=&quot;Reiseführer&quot;&gt;Reiseführer&lt;/a&gt; auf dem Hinflug schon im Titel nahelegte. Jetzt nach vier Wochen gestehe ich mir ein: Der Kulturschock hätte womöglich nirgends größer sein können als in Mumbai. Es ist eine der gegensätzlichsten Städte der Welt. Die Armut, der Reichtum – von allem gibt es sehr viel und das alles sehr eng aufeinander. Ich war beispielsweise mit Shailesh, einem 21-jährigen Chemiestudenten zuhause in Dharavi, dem größten Slum in Asien. Shailesh wohnt mit seinen Eltern und zwei Geschwistern in einem zweistöckigen Häuschen, das gerade mal zwei auf drei Meter misst. An einem der darauf folgenden Tage war ich zu einem Interviewtermin im Taj Mahal-Hotel, einem großen Luxushotel. Die Präsidentensuite war gerade frei, und ich konnte einen Blick auf die zig Zimmer und Riesensofas erhaschen, in denen schon Carla Bruni und ihr Nic sowie Michelle und Barack Obama rumfläzten. Das alles ist Mumbai – und noch viel mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:28 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;266&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/nahaufnahme/uploads/DSC03446.JPG&quot; title=&quot;Typisches Thali.&quot; alt=&quot;Typisches Thali.&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Typisches Thali.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe sehr viel gelernt in diesen vier Wochen. Ich kann nur mit der rechten Hand essen, ohne die linke zu verwenden. Ich habe bemerkt, wie angenehm eine Kurta (eine Art Tunika) zu tragen ist, ohne dass man sich dabei verkleidet vorkommt. Weil sie vor der Hitze und den Blicken schützt. Ich weiß nun, dass das Kopfwackeln – der „Indian Head Nod“ – so ziemlich alles zwischen „ja“, „nein“, „vielleicht“ heißen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe – auch wenn es sich pathetisch anhört – viele tolle, spannende, nette Menschen kennen gelernt. Und die machen nunmal eine Stadt aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Literaturliste für alle Mumbai- oder Indien-Reisende sollte übrigens neben „Der weiße Tiger“ von Aravind Adiga, auch Suketa Mehtas bombastisches Stadtporträt „Bombay – Maximum City“ stehen. Sehr amüsant zu lesen, war „Shiva Moon“ von Helge Timmerberg. Und Stefan Loose Travelhandbuch „Indien“ habe ich den Tipp mit dem All Stir Fry im Gordon House Hotel zu verdanken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht mehr lange, da kommt Sukhada Tatke nach Stuttgart. Wetten, dass für sie der Kulturschock mindestens genauso groß sein wird?&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Tue, 26 Apr 2011 07:25:00 +0200</pubDate>
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    <category>&quot;der weiße tiger&quot;</category>
<category>&quot;indian head nod&quot;</category>
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<category>mumbai</category>
<category>times of india</category>
<category>zeitung</category>

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    <title>Verrückt nach Cricket</title>
    <link>http://blog.goethe.de/nahaufnahme/archives/44-Verrueckt-nach-Cricket.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Anja Wasserbäch, Mumbai )</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:18 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;266&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/nahaufnahme/uploads/ImNewsroomderTimesofIndia.JPG&quot; title=&quot;Im Newsroom der Times of India.&quot; alt=&quot;Im Newsroom der Times of India.&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Im Newsroom der Times of India.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Donnerstag war das Viertelfinale der Weltmeisterschaft. Im Cricket. Australien gegen Indien. Die Stimmung war in ungefähr so, wie man sich das bei uns bei einer Fussball-Welmeisterschaft vorstellen kann. Nur ohne dämliche Gesichtsbemalungen. Cricket ist der Lieblingssport der Inder. Austragungsort sind dieses Jahr die südasiatschen Länder. Viele gingen am Tag des Viertelfinales anscheinend gar nicht zur Arbeit, wie die Kollegen bei der Times of India am nächsten Tag berichten wollen. So genau weiss man das nicht, was morgen in der Zeitung steht. Konferenzen gibt es keine. Für die neue Redakteurin, die sich fühlt wie eine Praktikantin, ist das alles noch etwas undurchschaubar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz praktisch war, dass das Internet stundenlang nicht funktionierte. Die Inder sind die Ruhe selbst. Da kann man schon ungestört Cricket gucken. Von den Regeln habe ich zu Beginn nicht viel verstanden, außer dass es so ein bisschen wie Baseball ist. Ich hatte aber jede Menge Zeit, mich diesem Spiel anzunähern. Beginn war am Nachmittag um 14.30 Uhr. Ende? „Vielleicht so um 10 Uhr“, sagt ein Kollege. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indien hat gewonnen. Nach acht Stunden. Am Schluss wurde es ein bisschen spannend, auch wenn ich das Spiel immer noch nicht ganz verstehe. Jetzt spielt Indien gegen Pakistan im Halbfinale, was das Traumduell sei, sagte man mir.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Sportredakteure hasst Cricket, weil sich so niemand für die anderen Sportarten in Indien interessiert. Er liebt aber Fussball. Er mag Klinsmann, Podolski, Özil. Hier gäbe es auch so etwas wie eine Bundesliga, in der mehrere Clubs aus Mumbai spielen. Ein Ticket zu einem Spiel koste 20 Rupees (ca. 30 Cent).  
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    <pubDate>Fri, 25 Mar 2011 07:37:31 +0100</pubDate>
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    <category>cricket</category>
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