Mit der vierten Klasse(das entspricht der deutschen 12. Gymnasialklasse) habe ich eine Kultursendung simuliert, die das Hoerspiel aus Calvinos Maerchen einleiten soll.
Die Klasse hat in Gruppen gearbeitet; jede Gruppe hat entweder ein Interview geschrieben und aufgenommen oder einen Text ueber die literarische Bedeutung des Maerchens geschrieben und natuerlich auch aufgenommen.
Die Arbeit hat 2 Unterrichtsstunden und 8 Extrastunden am Nachmittag in Anspruch genommen.
RADIOSENDUNG ZUM THEMA KULTUR
Meine Damen und Herren, Guten Morgen und Willkommen zu unserem ersten kulturellen Rundfunkprogramm.
Heute Morgen werden wir das Thema ‘Das Märchen, das zu leben lehrt’ behandeln.
In der ursprünglichen Gesellschaft war das Märchen eine Stellungnahme zum Alltag, und es wurde auf eine fantastische Weise ausgedrückt .
Das Märchen wurde am Anfang mündlich in einer einfachen Sprache mit gelegentlichen Änderungen des Erzählers übertragen.
Später erhielt es eine schriftliche Form, damit es eine universelle Verbreitung haben konnte, und hatte eine didaktische Funktion.
Dann wurde es zur Stimme für die unerreichbaren Träume und die Wünsche des armen Teils der Gesellschaft.
Der Inhalt der Märchen handelte von dem Reichthum, den herrlichen Höfen und den Hochzeiten mit einem Prinzen.
Das Märchen entwickelt sich an unbestimmten Orten und zu unbestimmten Zeiten.
Es beginnt und endet mit festen Formeln und am Ende triumphiert das Gute über das Böse.
Seine Charaktere sind einfach und sie kommen in Kontakt mit einer zauberhaften Welt, die mit Feen, Hexen, Zwergen und Riesen bevölkert ist
Man benutzt eine einfache und alltägliche Sprache, die die Zuhörer erfreut, und man vermittelt Erfahrungen und eine Moral.
Man denkt, dass das Märchen nur für Kinder ist, aber es umfasst Lehren, die den Erwachsenen bestimmt sind.
In einem Märchen schreibt der Autor auch seine eigenen Gefühle. Die Erzählung übermittelt ein kulturelles Vermögen, damit das Kind versteht, wie es sich verhalten muss.
Die Eltern haben nicht mehr die Aufgabe, eine zauberhafte Welt zu verteidigen, weil das Märchen sich darum kümmert.
Unsere Reporter haben Eltern interviewt. Wir wollen hören, was sie zu diesem Thema gesagt haben.
Reporter: Mochten Sie Märchen, als Sie klein waren?
Mutter 1: Ja, Märchen gefielen mir, und sie gefallen mir noch sehr. Als ich klein war, habe ich immer mit offenen Augen geträumt, während meine Eltern sie mir vorgelesen haben, und ich bin in eine fantastische Welt eingetreten.
Reporter: Haben Sie ihren Kindern Märchen vorgelesen?
Mutter 2: Ja, aber leider habe ich sie ihnen nicht so oft erzählt, wie ich es mir gewünscht hätte. Ich denke, dass es eine gute Methode ist, den Kindern etwas beizubringen. Ausserdem führen sie die Kinder in die literarische Welt ein, und in die traditionelle Kultur.
Reporter: Erzählen Sie Märchen von berühmten Autoren erfinden Sie sie?
Mutter 3: Manchmal erzähle ich Geschichten von Schriftstellern, manchmal geniesse ich es, neue Geschichten mit meinen Kindern zu erfinden: es ist eine Gelegenheit, zusammen zu bleiben und gleichzeitig ihre Kreativität zu entwickeln.
Und jetzt, liebe Zuhörer, werden Sie ein Interview an einigen Kindern hören. Wir sind gespannt zu erfahren, was sie uns über das Thema Märchen erzählen...
Reporterin: Hallo, wie heißt du, schönes Kind?
Kind: Hallo... ich heiße Linda
Sabrina: Und ich heiße Sabrina
Reporterin: Wie alt seid ihr?
Linda + Sabrina: Wir sind sechs Jahre alt!
Reporterin: Ihr seid schon groß! Mögt ihr Märchen?
Sabrina: Ja! Unsere Mutter erzählt sie uns immer!
Reporterin: Sabrina, welches ist dein Lieblingsmärchen?
Sabrina: Mein Lieblingsmärchen ist “König Drosselbart”!
Reporterin: Was magst du in “König Drosselbart”?
Sabrina: Ich mag die Prinzessin, weil sie dumm ist...
Reporterin: Und du, Linda, was ist dein Lieblingsmärchen?
Linda: Ich mag “Rapunzel” sehr, weil ich blonde Haare liebe.
Reporterin: Das ist auch das Lieblingsmärchen von meinen Kindern!
Alle Kinder möchten einen Prinzen treffen, … und ihr?
Sabrina: Ich will keinen Prinzen, weil ich schon einen Verlobten habe, und in Zukunft werden wir heiraten!
Reporterin: Ach so! Super! Wie heißt er? Wie alt ist er? Ist er schön oder nicht?
Sabrina: Er heißt Peter, er ist sieben Jahre alt, und ich mag ihn sehr...
Reporterin: Und du, Linda, was meinst du über den Prinzen?
Linda: Ich suche gerade einen Prinzen, weil ich auf meine Schwester neidisch bin....
Reporterin. Gut! Jetzt sind wir fertig mit dem Interview. Möchtet ihr ein Bonbon?
Sabrina + Linda: Ja, gerne, danke, danke. Tschüs!
Reporterin: Tschüs!
Liebe Zuhörer, Sie werden jetzt ein Interview an einer weltberühmten Literaturkritikerin hören, die uns über die Bedeutung des Märchens in der heutigen Kultur spricht.
Reporter: Guten Tag! Heute interviewen wir die berühmte Literaturkritikerin Laura Faravelli. Als erste Frage möchten wir von Ihnen wissen, was das Märchen bedeutet.
Faravelli: Das Märchen ist die Verbindung zwischen der Welt der Erwachsen und der Kinderwelt, und das stellt vielleicht den einzigen Treffpunkt zwischen diesen so unterschiedlichen Welten dar.
Diese Welt steht zwischen Realität und Traum: Die Erwachsenen fliehen von ihrem Alltag, indem sie träumen, und damit finden sie genug Energien, um die Schwierigkeiten zu bewältigen. Die Kinder stellen sich eine Scheinwelt vor, die sie nie finden werden, aber das wissen sie noch nicht.
Reporter: Und was ist Ihre Meinung über die Funktion des Märchens?…
Faravelli: Das Märchen hat nicht nur eine Hauptfunktion, sondern es hat auch Nebenfunktionen z.B aus der schriftlichen Erzählung entstehen Gefühle. Es wird benutzt zu lehren. Von jedem Märchen lernen die Kinder etwas. Wenn einem Kind ein Bonbon angeboten wird, muss es immer an den vergifteten Apfel von Schneewittchen denken…
Reporter: Welche ist die psychotherapeutische Funktion eines Märchens?
Faravelli: Jeder Autor schreibt im Märchen seine Gefühle, Träume und seine Wünsche…
Reporter: Zum Schluß, was denken Sie über den moralischen und kulturellen Wert des Märchens…
Faravelli: Ja, das Märchen selbst ist Kultur. Jedem Volk gehören Märchen. Es verbindet die Menschen und lässt uns träumen. Wenn man ein Märchen liest oder hört, tritt man in eine fantastische Welt ein.
So, meine Damen und Herren, jetzt können wir Ihnen etwas vom Märchen verraten, das Sie nächstes Mal in unserer Sendung hören werden.
Es war einmal ein Bauer, der nicht genug Birnen für den König hatte. So versteckte er seine Tochter in einem Korb, damit es schien, dass es mehr Birnen gab. Die Diener des Königs fanden das Mädchen, und sie begann als Magd zu arbeiten. Da sie besser als die anderen Köche und Dienstleute arbeiten konnte, erregte sie den Neid von den anderen Mägden, die sie von dem Königreich jagen wollten. Das Mädchen wird die Protagonistin von vielen Abenteuern werden...
Und... das Ende von diesem Märchen werden Sie in der nächsten Sendung entdecken....
Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Abend und verabschieden uns bis zum nächsten Mittwoch um 19.00 Uhr. Auf Wiederhören von der ganzen Redaktion der Kultursendung.
Montag, 30. April 2012
Kultursendung zum Thema Kultur: das Maerchen ist die erste Form von Kultur in der Familie
Geschrieben von Caterina Garrè
in Castel San Giovanni/Italien
um
13:56
| Kommentare (0)
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Kultursendung zum Thema Kultur: das Maerchen ist die erste Form von Kultur in der Familie
Mit der vierten Klasse(das entspricht der deutschen 12. Gymnasialklasse) habe ich eine Kultursendung simuliert, die das Hoerspiel aus Calvinos Maerchen einleiten soll.
Die Klasse hat in Gruppen gearbeitet; jede Gruppe hat entweder ein Interview geschrieben und aufgenommen oder einen Text ueber die literarische Bedeutung des Maerchens geschrieben und natuerlich auch aufgenommen.
Die Arbeit hat 2 Unterrichtsstunden und 8 Extrastunden am Nachmittag in Anspruch genommen.
RADIOSENDUNG ZUM THEMA KULTUR
Meine Damen und Herren, Guten Morgen und Willkommen zu unserem ersten kulturellen Rundfunkprogramm.
Heute Morgen werden wir das Thema ‘Das Märchen, das zu leben lehrt’ behandeln.
In der ursprünglichen Gesellschaft war das Märchen eine Stellungnahme zum Alltag, und es wurde auf eine fantastische Weise ausgedrückt .
Das Märchen wurde am Anfang mündlich in einer einfachen Sprache mit gelegentlichen Änderungen des Erzählers übertragen.
Später erhielt es eine schriftliche Form, damit es eine universelle Verbreitung haben konnte, und hatte eine didaktische Funktion.
Dann wurde es zur Stimme für die unerreichbaren Träume und die Wünsche des armen Teils der Gesellschaft.
Der Inhalt der Märchen handelte von dem Reichthum, den herrlichen Höfen und den Hochzeiten mit einem Prinzen.
Das Märchen entwickelt sich an unbestimmten Orten und zu unbestimmten Zeiten.
Es beginnt und endet mit festen Formeln und am Ende triumphiert das Gute über das Böse.
Seine Charaktere sind einfach und sie kommen in Kontakt mit einer zauberhaften Welt, die mit Feen, Hexen, Zwergen und Riesen bevölkert ist
Man benutzt eine einfache und alltägliche Sprache, die die Zuhörer erfreut, und man vermittelt Erfahrungen und eine Moral.
Man denkt, dass das Märchen nur für Kinder ist, aber es umfasst Lehren, die den Erwachsenen bestimmt sind.
In einem Märchen schreibt der Autor auch seine eigenen Gefühle. Die Erzählung übermittelt ein kulturelles Vermögen, damit das Kind versteht, wie es sich verhalten muss.
Die Eltern haben nicht mehr die Aufgabe, eine zauberhafte Welt zu verteidigen, weil das Märchen sich darum kümmert.
Unsere Reporter haben Eltern interviewt. Wir wollen hören, was sie zu diesem Thema gesagt haben.
Reporter: Mochten Sie Märchen, als Sie klein waren?
Mutter 1: Ja, Märchen gefielen mir, und sie gefallen mir noch sehr. Als ich klein war, habe ich immer mit offenen Augen geträumt, während meine Eltern sie mir vorgelesen haben, und ich bin in eine fantastische Welt eingetreten.
Reporter: Haben Sie ihren Kindern Märchen vorgelesen?
Mutter 2: Ja, aber leider habe ich sie ihnen nicht so oft erzählt, wie ich es mir gewünscht hätte. Ich denke, dass es eine gute Methode ist, den Kindern etwas beizubringen. Ausserdem führen sie die Kinder in die literarische Welt ein, und in die traditionelle Kultur.
Reporter: Erzählen Sie Märchen von berühmten Autoren erfinden Sie sie?
Mutter 3: Manchmal erzähle ich Geschichten von Schriftstellern, manchmal geniesse ich es, neue Geschichten mit meinen Kindern zu erfinden: es ist eine Gelegenheit, zusammen zu bleiben und gleichzeitig ihre Kreativität zu entwickeln.
Und jetzt, liebe Zuhörer, werden Sie ein Interview an einigen Kindern hören. Wir sind gespannt zu erfahren, was sie uns über das Thema Märchen erzählen...
Reporterin: Hallo, wie heißt du, schönes Kind?
Kind: Hallo... ich heiße Linda
Sabrina: Und ich heiße Sabrina
Reporterin: Wie alt seid ihr?
Linda + Sabrina: Wir sind sechs Jahre alt!
Reporterin: Ihr seid schon groß! Mögt ihr Märchen?
Sabrina: Ja! Unsere Mutter erzählt sie uns immer!
Reporterin: Sabrina, welches ist dein Lieblingsmärchen?
Sabrina: Mein Lieblingsmärchen ist “König Drosselbart”!
Reporterin: Was magst du in “König Drosselbart”?
Sabrina: Ich mag die Prinzessin, weil sie dumm ist...
Reporterin: Und du, Linda, was ist dein Lieblingsmärchen?
Linda: Ich mag “Rapunzel” sehr, weil ich blonde Haare liebe.
Reporterin: Das ist auch das Lieblingsmärchen von meinen Kindern!
Alle Kinder möchten einen Prinzen treffen, … und ihr?
Sabrina: Ich will keinen Prinzen, weil ich schon einen Verlobten habe, und in Zukunft werden wir heiraten!
Reporterin: Ach so! Super! Wie heißt er? Wie alt ist er? Ist er schön oder nicht?
Sabrina: Er heißt Peter, er ist sieben Jahre alt, und ich mag ihn sehr...
Reporterin: Und du, Linda, was meinst du über den Prinzen?
Linda: Ich suche gerade einen Prinzen, weil ich auf meine Schwester neidisch bin....
Reporterin. Gut! Jetzt sind wir fertig mit dem Interview. Möchtet ihr ein Bonbon?
Sabrina + Linda: Ja, gerne, danke, danke. Tschüs!
Reporterin: Tschüs!
Liebe Zuhörer, Sie werden jetzt ein Interview an einer weltberühmten Literaturkritikerin hören, die uns über die Bedeutung des Märchens in der heutigen Kultur spricht.
Reporter: Guten Tag! Heute interviewen wir die berühmte Literaturkritikerin Laura Faravelli. Als erste Frage möchten wir von Ihnen wissen, was das Märchen bedeutet.
Faravelli: Das Märchen ist die Verbindung zwischen der Welt der Erwachsen und der Kinderwelt, und das stellt vielleicht den einzigen Treffpunkt zwischen diesen so unterschiedlichen Welten dar.
Diese Welt steht zwischen Realität und Traum: Die Erwachsenen fliehen von ihrem Alltag, indem sie träumen, und damit finden sie genug Energien, um die Schwierigkeiten zu bewältigen. Die Kinder stellen sich eine Scheinwelt vor, die sie nie finden werden, aber das wissen sie noch nicht.
Reporter: Und was ist Ihre Meinung über die Funktion des Märchens?…
Faravelli: Das Märchen hat nicht nur eine Hauptfunktion, sondern es hat auch Nebenfunktionen z.B aus der schriftlichen Erzählung entstehen Gefühle. Es wird benutzt zu lehren. Von jedem Märchen lernen die Kinder etwas. Wenn einem Kind ein Bonbon angeboten wird, muss es immer an den vergifteten Apfel von Schneewittchen denken…
Reporter: Welche ist die psychotherapeutische Funktion eines Märchens?
Faravelli: Jeder Autor schreibt im Märchen seine Gefühle, Träume und seine Wünsche…
Reporter: Zum Schluß, was denken Sie über den moralischen und kulturellen Wert des Märchens…
Faravelli: Ja, das Märchen selbst ist Kultur. Jedem Volk gehören Märchen. Es verbindet die Menschen und lässt uns träumen. Wenn man ein Märchen liest oder hört, tritt man in eine fantastische Welt ein.
So, meine Damen und Herren, jetzt können wir Ihnen etwas vom Märchen verraten, das Sie nächstes Mal in unserer Sendung hören werden.
Es war einmal ein Bauer, der nicht genug Birnen für den König hatte. So versteckte er seine Tochter in einem Korb, damit es schien, dass es mehr Birnen gab. Die Diener des Königs fanden das Mädchen, und sie begann als Magd zu arbeiten. Da sie besser als die anderen Köche und Dienstleute arbeiten konnte, erregte sie den Neid von den anderen Mägden, die sie von dem Königreich jagen wollten. Das Mädchen wird die Protagonistin von vielen Abenteuern werden...
Und... das Ende von diesem Märchen werden Sie in der nächsten Sendung entdecken....
Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Abend und verabschieden uns bis zum nächsten Mittwoch um 19.00 Uhr. Auf Wiederhören von der ganzen Redaktion der Kultursendung.
Die Klasse hat in Gruppen gearbeitet; jede Gruppe hat entweder ein Interview geschrieben und aufgenommen oder einen Text ueber die literarische Bedeutung des Maerchens geschrieben und natuerlich auch aufgenommen.
Die Arbeit hat 2 Unterrichtsstunden und 8 Extrastunden am Nachmittag in Anspruch genommen.
RADIOSENDUNG ZUM THEMA KULTUR
Meine Damen und Herren, Guten Morgen und Willkommen zu unserem ersten kulturellen Rundfunkprogramm.
Heute Morgen werden wir das Thema ‘Das Märchen, das zu leben lehrt’ behandeln.
In der ursprünglichen Gesellschaft war das Märchen eine Stellungnahme zum Alltag, und es wurde auf eine fantastische Weise ausgedrückt .
Das Märchen wurde am Anfang mündlich in einer einfachen Sprache mit gelegentlichen Änderungen des Erzählers übertragen.
Später erhielt es eine schriftliche Form, damit es eine universelle Verbreitung haben konnte, und hatte eine didaktische Funktion.
Dann wurde es zur Stimme für die unerreichbaren Träume und die Wünsche des armen Teils der Gesellschaft.
Der Inhalt der Märchen handelte von dem Reichthum, den herrlichen Höfen und den Hochzeiten mit einem Prinzen.
Das Märchen entwickelt sich an unbestimmten Orten und zu unbestimmten Zeiten.
Es beginnt und endet mit festen Formeln und am Ende triumphiert das Gute über das Böse.
Seine Charaktere sind einfach und sie kommen in Kontakt mit einer zauberhaften Welt, die mit Feen, Hexen, Zwergen und Riesen bevölkert ist
Man benutzt eine einfache und alltägliche Sprache, die die Zuhörer erfreut, und man vermittelt Erfahrungen und eine Moral.
Man denkt, dass das Märchen nur für Kinder ist, aber es umfasst Lehren, die den Erwachsenen bestimmt sind.
In einem Märchen schreibt der Autor auch seine eigenen Gefühle. Die Erzählung übermittelt ein kulturelles Vermögen, damit das Kind versteht, wie es sich verhalten muss.
Die Eltern haben nicht mehr die Aufgabe, eine zauberhafte Welt zu verteidigen, weil das Märchen sich darum kümmert.
Unsere Reporter haben Eltern interviewt. Wir wollen hören, was sie zu diesem Thema gesagt haben.
Reporter: Mochten Sie Märchen, als Sie klein waren?
Mutter 1: Ja, Märchen gefielen mir, und sie gefallen mir noch sehr. Als ich klein war, habe ich immer mit offenen Augen geträumt, während meine Eltern sie mir vorgelesen haben, und ich bin in eine fantastische Welt eingetreten.
Reporter: Haben Sie ihren Kindern Märchen vorgelesen?
Mutter 2: Ja, aber leider habe ich sie ihnen nicht so oft erzählt, wie ich es mir gewünscht hätte. Ich denke, dass es eine gute Methode ist, den Kindern etwas beizubringen. Ausserdem führen sie die Kinder in die literarische Welt ein, und in die traditionelle Kultur.
Reporter: Erzählen Sie Märchen von berühmten Autoren erfinden Sie sie?
Mutter 3: Manchmal erzähle ich Geschichten von Schriftstellern, manchmal geniesse ich es, neue Geschichten mit meinen Kindern zu erfinden: es ist eine Gelegenheit, zusammen zu bleiben und gleichzeitig ihre Kreativität zu entwickeln.
Und jetzt, liebe Zuhörer, werden Sie ein Interview an einigen Kindern hören. Wir sind gespannt zu erfahren, was sie uns über das Thema Märchen erzählen...
Reporterin: Hallo, wie heißt du, schönes Kind?
Kind: Hallo... ich heiße Linda
Sabrina: Und ich heiße Sabrina
Reporterin: Wie alt seid ihr?
Linda + Sabrina: Wir sind sechs Jahre alt!
Reporterin: Ihr seid schon groß! Mögt ihr Märchen?
Sabrina: Ja! Unsere Mutter erzählt sie uns immer!
Reporterin: Sabrina, welches ist dein Lieblingsmärchen?
Sabrina: Mein Lieblingsmärchen ist “König Drosselbart”!
Reporterin: Was magst du in “König Drosselbart”?
Sabrina: Ich mag die Prinzessin, weil sie dumm ist...
Reporterin: Und du, Linda, was ist dein Lieblingsmärchen?
Linda: Ich mag “Rapunzel” sehr, weil ich blonde Haare liebe.
Reporterin: Das ist auch das Lieblingsmärchen von meinen Kindern!
Alle Kinder möchten einen Prinzen treffen, … und ihr?
Sabrina: Ich will keinen Prinzen, weil ich schon einen Verlobten habe, und in Zukunft werden wir heiraten!
Reporterin: Ach so! Super! Wie heißt er? Wie alt ist er? Ist er schön oder nicht?
Sabrina: Er heißt Peter, er ist sieben Jahre alt, und ich mag ihn sehr...
Reporterin: Und du, Linda, was meinst du über den Prinzen?
Linda: Ich suche gerade einen Prinzen, weil ich auf meine Schwester neidisch bin....
Reporterin. Gut! Jetzt sind wir fertig mit dem Interview. Möchtet ihr ein Bonbon?
Sabrina + Linda: Ja, gerne, danke, danke. Tschüs!
Reporterin: Tschüs!
Liebe Zuhörer, Sie werden jetzt ein Interview an einer weltberühmten Literaturkritikerin hören, die uns über die Bedeutung des Märchens in der heutigen Kultur spricht.
Reporter: Guten Tag! Heute interviewen wir die berühmte Literaturkritikerin Laura Faravelli. Als erste Frage möchten wir von Ihnen wissen, was das Märchen bedeutet.
Faravelli: Das Märchen ist die Verbindung zwischen der Welt der Erwachsen und der Kinderwelt, und das stellt vielleicht den einzigen Treffpunkt zwischen diesen so unterschiedlichen Welten dar.
Diese Welt steht zwischen Realität und Traum: Die Erwachsenen fliehen von ihrem Alltag, indem sie träumen, und damit finden sie genug Energien, um die Schwierigkeiten zu bewältigen. Die Kinder stellen sich eine Scheinwelt vor, die sie nie finden werden, aber das wissen sie noch nicht.
Reporter: Und was ist Ihre Meinung über die Funktion des Märchens?…
Faravelli: Das Märchen hat nicht nur eine Hauptfunktion, sondern es hat auch Nebenfunktionen z.B aus der schriftlichen Erzählung entstehen Gefühle. Es wird benutzt zu lehren. Von jedem Märchen lernen die Kinder etwas. Wenn einem Kind ein Bonbon angeboten wird, muss es immer an den vergifteten Apfel von Schneewittchen denken…
Reporter: Welche ist die psychotherapeutische Funktion eines Märchens?
Faravelli: Jeder Autor schreibt im Märchen seine Gefühle, Träume und seine Wünsche…
Reporter: Zum Schluß, was denken Sie über den moralischen und kulturellen Wert des Märchens…
Faravelli: Ja, das Märchen selbst ist Kultur. Jedem Volk gehören Märchen. Es verbindet die Menschen und lässt uns träumen. Wenn man ein Märchen liest oder hört, tritt man in eine fantastische Welt ein.
So, meine Damen und Herren, jetzt können wir Ihnen etwas vom Märchen verraten, das Sie nächstes Mal in unserer Sendung hören werden.
Es war einmal ein Bauer, der nicht genug Birnen für den König hatte. So versteckte er seine Tochter in einem Korb, damit es schien, dass es mehr Birnen gab. Die Diener des Königs fanden das Mädchen, und sie begann als Magd zu arbeiten. Da sie besser als die anderen Köche und Dienstleute arbeiten konnte, erregte sie den Neid von den anderen Mägden, die sie von dem Königreich jagen wollten. Das Mädchen wird die Protagonistin von vielen Abenteuern werden...
Und... das Ende von diesem Märchen werden Sie in der nächsten Sendung entdecken....
Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Abend und verabschieden uns bis zum nächsten Mittwoch um 19.00 Uhr. Auf Wiederhören von der ganzen Redaktion der Kultursendung.
Geschrieben von Caterina Garrè
in Castel San Giovanni/Italien
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Sonntag, 29. April 2012
Haensel und Gretel in der Gossstadt
HÄNSEL UND GRETEL IN DER GROßSTADT
Es lebte einmal in einem winzig kleinen Haus auf dem Land ein armer Vater, der zwei Kinder hatte. Seine erste Frau war gestorben, und er hatte eine andere Frau geheiratet. Also, die zwei Kinder, Gretel und Hänsel, hatten eine Stiefmutter.
Es begann eine große Wirtschaftskrise, und sie wussten nicht mehr, wie sie ihr Essen kaufen konnten. Sie waren so verzweifelt, dass sie endlich entschieden, ihre Kinder in die Stadt zu bringen, und sie dort zu verlassen; bzw. die Stiefmutter überredete den Mann, sich von seinen Kindern zu trennen.
Die Kinder fuhren mit dem Vater in die Stadt. Sie fuhren dahin mit dem Zug. Die Stadt war fantastisch. Aber sie war furchtbar fuer die Kinder, die sonst immer zu Haus blieben.
Sie hatten nie die Welt gesehen und sie hatten Angst. Ueberall waren da viele Leute. So dachte der Vater: „Niemand kann mich sehen“ und er verliess die Kinder in der U-Bahn-Station.
Die Kinder waren verzweifelt, weil sie – wie alle Kinder – Angst vor der Dunkelheit hatten, und es wurde dunkel. Sie hatten Hunger, weil sie nichts gegessen hatten. Sie waren wie die kleinen Voegel, die nur etwas zu essen wollten. Die Voegel zwitschern und die Kinder schreien, aber niemand wird kommen… Sie waren muede, und sie begannen zu weinen.
Sie trafen einen Mann: „Liebe Kinder…“, sagte er, „ich bin ein Zauberer“. Die Kinder sagten: „Wir glauben dir nicht“. Aber der Zauberer gab ihnen einen Apfel, viele Bonbons und Schokolade: „Schlaft, suesse Kinder, schlaft…“, und ploetzlich erschien auch ein Bett.
Haensel war sehr gluecklich, aber Gretel nicht. Sie dachte: „Was will dieser Zauberer?“. Sie waren sehr sehr muede und sie schliefen ein. Gretel sagte zu ihrem Bruder: „Gehen wir weg, los, los, los!“. Sie hatte den Zauberer in die Augen gesehen, und sie hatte alles verstanden. Er wollte die Kinder toeten. Aber es war nicht so. Der Zauberer war sehr ungluecklich: „Leider sind die Kinder weg gegangen, ich wollte sie in mein Zirkus bringen“.
Sie suchten viel nach ihrem Haus, aber nichts!!
Sie waren nicht gluecklich. Die Eltern waren gestorben. Die Kinder wussten das nicht, so traeumten sie vom Vater oder von der grausamen Stiefmustter. Am Ende gingen sie in die U-Bahn-Station zurueck. Da gab es einen Mann „Weh! Der Zauberer!“ schrie Grettel. Haensel war nicht besorgt. Der Zauberer sagt: „Wenn ihr wollt, gibt es zwei freie Plaetze in meinem Zirkus!“.
Haensel starrte Gretel an, und Gretel starrte Haensel an. „Ja, wir koennen zusammen arbeiten“, sagte Gretel.
Sie hatten viel Erfolg, und sie wurden sehr, sehr reich und beliebt.
Laura Faravelli, Klasse 4C
Es lebte einmal in einem winzig kleinen Haus auf dem Land ein armer Vater, der zwei Kinder hatte. Seine erste Frau war gestorben, und er hatte eine andere Frau geheiratet. Also, die zwei Kinder, Gretel und Hänsel, hatten eine Stiefmutter.
Es begann eine große Wirtschaftskrise, und sie wussten nicht mehr, wie sie ihr Essen kaufen konnten. Sie waren so verzweifelt, dass sie endlich entschieden, ihre Kinder in die Stadt zu bringen, und sie dort zu verlassen; bzw. die Stiefmutter überredete den Mann, sich von seinen Kindern zu trennen.
Die Kinder fuhren mit dem Vater in die Stadt. Sie fuhren dahin mit dem Zug. Die Stadt war fantastisch. Aber sie war furchtbar fuer die Kinder, die sonst immer zu Haus blieben.
Sie hatten nie die Welt gesehen und sie hatten Angst. Ueberall waren da viele Leute. So dachte der Vater: „Niemand kann mich sehen“ und er verliess die Kinder in der U-Bahn-Station.
Die Kinder waren verzweifelt, weil sie – wie alle Kinder – Angst vor der Dunkelheit hatten, und es wurde dunkel. Sie hatten Hunger, weil sie nichts gegessen hatten. Sie waren wie die kleinen Voegel, die nur etwas zu essen wollten. Die Voegel zwitschern und die Kinder schreien, aber niemand wird kommen… Sie waren muede, und sie begannen zu weinen.
Sie trafen einen Mann: „Liebe Kinder…“, sagte er, „ich bin ein Zauberer“. Die Kinder sagten: „Wir glauben dir nicht“. Aber der Zauberer gab ihnen einen Apfel, viele Bonbons und Schokolade: „Schlaft, suesse Kinder, schlaft…“, und ploetzlich erschien auch ein Bett.
Haensel war sehr gluecklich, aber Gretel nicht. Sie dachte: „Was will dieser Zauberer?“. Sie waren sehr sehr muede und sie schliefen ein. Gretel sagte zu ihrem Bruder: „Gehen wir weg, los, los, los!“. Sie hatte den Zauberer in die Augen gesehen, und sie hatte alles verstanden. Er wollte die Kinder toeten. Aber es war nicht so. Der Zauberer war sehr ungluecklich: „Leider sind die Kinder weg gegangen, ich wollte sie in mein Zirkus bringen“.
Sie suchten viel nach ihrem Haus, aber nichts!!
Sie waren nicht gluecklich. Die Eltern waren gestorben. Die Kinder wussten das nicht, so traeumten sie vom Vater oder von der grausamen Stiefmustter. Am Ende gingen sie in die U-Bahn-Station zurueck. Da gab es einen Mann „Weh! Der Zauberer!“ schrie Grettel. Haensel war nicht besorgt. Der Zauberer sagt: „Wenn ihr wollt, gibt es zwei freie Plaetze in meinem Zirkus!“.
Haensel starrte Gretel an, und Gretel starrte Haensel an. „Ja, wir koennen zusammen arbeiten“, sagte Gretel.
Sie hatten viel Erfolg, und sie wurden sehr, sehr reich und beliebt.
Laura Faravelli, Klasse 4C
Geschrieben von Caterina Garrè
in Castel San Giovanni/Italien
um
15:52
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Mittwoch, 15. Februar 2012
Die maerchenhafte 3 C
Geschrieben von Caterina Garrè
in Castel San Giovanni/Italien
um
17:06
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Montag, 30. Januar 2012
Unsere Maerchenarbeit
Unsere Maerchenarbeit hat eigentlich vor Jims (so hat der Frosch bei uns geheissen) Ankunft angefangen, denn wir haben ein italienisches Maerchen ausgesucht, und aus diesem Maerchen haben wir ein Drehbuch geschrieben, das als Grundlage fuer unser Hoerspiel diente. Wir haben 4 Stunden gebraucht, nur um das ganze aufzunehmen, weil wir grossen Wert auf die Dramatisierung gelegt haben.
Als Jim bei uns war, haben wir mit Grimms Maerchen gearbeitet. Wir haben das Lied von den Bremer Stadtmusikanten gehoert, gesungen, dann haben wir das Maerchen mit Hilfe von Stichwoertern nacherzaehlt. Spaeter haben wir eine Neufassung der Bremer Stadtmusikanten geschrieben. Die Arbeitsblaetter und das Ergebnis sind im Blog.
Wir haben auch das Lied von Haensel und Gretel gehoert und gesungen, dann haben wir das Maerchen erzaehlt, und zum Schluss haben wir eine Neufassung von Haensel und Gretel erfunden, so eine Art expressionistisches Maerchen, in dem die Kinder sich in der fremden Grossstadt verlaufen... Ein Ergebnis ist auch im Blog.
Als Jim bei uns war, haben wir mit Grimms Maerchen gearbeitet. Wir haben das Lied von den Bremer Stadtmusikanten gehoert, gesungen, dann haben wir das Maerchen mit Hilfe von Stichwoertern nacherzaehlt. Spaeter haben wir eine Neufassung der Bremer Stadtmusikanten geschrieben. Die Arbeitsblaetter und das Ergebnis sind im Blog.
Wir haben auch das Lied von Haensel und Gretel gehoert und gesungen, dann haben wir das Maerchen erzaehlt, und zum Schluss haben wir eine Neufassung von Haensel und Gretel erfunden, so eine Art expressionistisches Maerchen, in dem die Kinder sich in der fremden Grossstadt verlaufen... Ein Ergebnis ist auch im Blog.
Geschrieben von Caterina Garrè
in Castel San Giovanni/Italien
um
17:56
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Jim in Castel San Giovanni
Geschrieben von Caterina Garrè
in Castel San Giovanni/Italien
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17:46
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Samstag, 28. Januar 2012
Hörspiel
Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Schritte, wie man ein Hörspiel herstellen kann:
HÖRSPIEL
Ein Hoerspiel kann man grundsaetzlich mit jedem Maerchen aber auch mit vielen anderen Erzaehlungen und Kurzgeschichten machen.
Man liest natuerlich das Maerchen bzw. die Erzaehlung, oder Kurzgeschichte.
Zuerst braucht man ein Drehbuch, also man muss ein Drehbuch schreiben, und es geschieht auf der Basis der obengenannten literarischen Grundlage.
Hierzu kann man auf verschiedenen Art und Weisen vorgehen:
a) Der Lehrer schreibt das Drehbuch
b) Der Lehrer schreibt die Rahmengeschichte, die Schueler schreiben die dazu passenden Dialoge (hierbei kann man stichwortartige Ideen geben, indem man passenden Wortschatz zu einer bestimmten Situation gibt), oder man laesst die Schueler vollkommen frei.
c) Die Schueler schreiben alles: Rahmengeschichte und Dialoge.
Die Schueler erhalten das Drehbuch, das gelesen und verstanden wird.
Die Rollen werden verteilt.
Man muss jetzt anfangen, die Lektuere des Textes zu ueben.
Es wird auf eine besonders ausdruckvolle Lektuere geachtet.
Es wird aufgenommen, wenn die Lektuere einigermassen richtig und ausdrucksvoll ist.
Die Sprache wird benutzt, um etwas mitzuteilen, die Schueler verstehen damit, wie man in der Fremdsprache sich aergern, sich freuen, traurig sein, usw. kann. Es ist ein weiterer Schritt, Spontaneitaet in der Fremdsprache zu erreichen.
Wenn man dann auch die Dialoge (vielleicht in den hoeheren Stufen, mit den besten Schuelern, bzw. in Klassen wo auch sehr gute Schueler oder sehr kreative Schueler sind) schreiben laesst, dann wird das kreative Schreiben auch geuebt.
HÖRSPIEL
Ein Hoerspiel kann man grundsaetzlich mit jedem Maerchen aber auch mit vielen anderen Erzaehlungen und Kurzgeschichten machen.
Man liest natuerlich das Maerchen bzw. die Erzaehlung, oder Kurzgeschichte.
Zuerst braucht man ein Drehbuch, also man muss ein Drehbuch schreiben, und es geschieht auf der Basis der obengenannten literarischen Grundlage.
Hierzu kann man auf verschiedenen Art und Weisen vorgehen:
a) Der Lehrer schreibt das Drehbuch
b) Der Lehrer schreibt die Rahmengeschichte, die Schueler schreiben die dazu passenden Dialoge (hierbei kann man stichwortartige Ideen geben, indem man passenden Wortschatz zu einer bestimmten Situation gibt), oder man laesst die Schueler vollkommen frei.
c) Die Schueler schreiben alles: Rahmengeschichte und Dialoge.
Die Schueler erhalten das Drehbuch, das gelesen und verstanden wird.
Die Rollen werden verteilt.
Man muss jetzt anfangen, die Lektuere des Textes zu ueben.
Es wird auf eine besonders ausdruckvolle Lektuere geachtet.
Es wird aufgenommen, wenn die Lektuere einigermassen richtig und ausdrucksvoll ist.
Die Sprache wird benutzt, um etwas mitzuteilen, die Schueler verstehen damit, wie man in der Fremdsprache sich aergern, sich freuen, traurig sein, usw. kann. Es ist ein weiterer Schritt, Spontaneitaet in der Fremdsprache zu erreichen.
Wenn man dann auch die Dialoge (vielleicht in den hoeheren Stufen, mit den besten Schuelern, bzw. in Klassen wo auch sehr gute Schueler oder sehr kreative Schueler sind) schreiben laesst, dann wird das kreative Schreiben auch geuebt.
Geschrieben von Caterina Garrè
in Castel San Giovanni/Italien
um
16:11
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Dienstag, 24. Januar 2012
Die neuen Bremer Stadtmusikanten
Die Schueler haben in Gruppenarbeit die drei neuen Bremer Stadtmusikanten beschrieben, sie haben dann im Plenum berichtet. Die Lehrerin hat die Beschreibungen abgetippt, vervielfaeltigt und verteilt. In der naechsten Stunden haben die einelnen Schueler ihr Ende geschrieben. Ein paar Beispiele finden Sie hier unten:
Punky war ein Junge, der in einer Kleinstadt wohnte. Die meisten Leute hielten ihn für verrückt, weil er laut sang, wenn er einen Spaziergang durch die Stadt machte. Zu Hause hörte er immer Musik, er hatte grüne Haare und er zog sich alternativ an.
Er konnte sehr gut Schlagzeug spielen. Aber alle fanden seine Musik grässlich, weil sie zu laut war, und sie war nicht harmonisch.
So fühlte er sich einsam, weil er keine Freunde hatte, sein Hund starb, sein Vater über ihn schlecht sprach, und seine Landsleute über ihn lachten, bis sie eines Tages ihn ganz ausschlossen.
Und da er sich einsam fühlte, entschied er eines Tages, seine Stadt zu verlassen. Er nahm sein Instrument mit, und machte sich auf den Weg nach Bremen, um ganz dahin zu ziehen. Diese Stadt war tatsächlich wegen der Musik bekannt. Dort lebten die berühmtesten Musiker der Welt, und dort wollte Punky sein Glück suchen.
Rocky war ein Junge, dessen Vater bei der Bank arbeitete und immer sehr gut angezogen war. Seine Mutter war Managerin in der Mode-Branche und war natürlich auch immer sehr schick. Aber er war zu den Leuten frech, er zog sich nicht elegant sondern alternativ an, er hatte lange Haare und er sang laut.
So meckerten immer seine Eltern, weil sie gerne gehabt hätten, dass er sich gut anzieht, dass er freundlich zu den Leuten ist, und dass er gut in der Schule ist.
Außerdem konnte er sehr gut Gitarre spielen. Und er spielte oft auch in der Nacht.
So jagten ihn seine Eltern eines Tages aus dem Haus, und er musste für seine Zukunft sorgen.
Er dachte, Bremen könnte ihm eine Möglichkeit geben, und beschloss, dahin zu ziehen.
Gerade in dem Moment traf er Punky, der ihm seine Absicht mitteilte, und sie gingen also zusammen Richtung Bremen.
Fauly war ein Mädchen, das sehr gut singen konnte. Aber sie war schrecklich faul; tatsächlich half sie zu Hause nicht, sie lernte nicht, sie ging ohne Bücher in die Schule, sie konnte schlecht lesen und schreiben und wusste nur wenig.
Die Mutter war verzweifelt, weil sie Hilfe wünschte und tüchtig war.
Eines Tages schickte ihre Mutter Fauly aus dem Haus, weil sie die Tochter nicht mehr ertragen konnte.
So war Fauly allein auf der Straße und wurde ganz traurig, bis sie Rocky und Punky traf, die auf dem Weg nach Bremen waren, und sie schlugen ihr vor, mitzugehen.
Sie wollten also alle drei nach Bremen ziehen, wo sie ein neues Leben anfangen konnten. Sie liehen sich einen alten Wagen aus, und fuhren Richtung Bremen.
ENDE NR. 1
Aber unterwegs..... ging ihr Auto kaputt, so riefen sie einen Mechaniker an, der mit einem Abschleppwagen ankam und das Auto wegbrachte. So waren sie einsam, bis sie einen Bauer trafen, der sie fragte, warum sie ohne Auto waren. Sie antworteten, dass ihr Auto kaputt war, und sagten, dass sie Bremen erreichen wollten. Der Bauer sagte: „Steigt auf meinen Trecker! Bremen ist nur zehn Kilometer weit!“. Sie stiegen ein, sangen laut, und sie hatten keinen Hunger, weil sie viel zu essen mitgebracht hatten. Sie fanden gleich danach eine Autoschlange, die seit acht Stunden dort stand. Nach sechs Stunden erreichten sie Bremen, stiegen aus dem Trecker am Hauptbahnhof aus, und sie gingen zu einem Hochhaus, in dem eine Musikschule war. Die Schule nahm sie nicht an, weil sie komisch waren, aber die drei Freunde fanden die Tokyo Hotel, die sie aufnahmen, so wurden Punky, Rocky und Fauly weltberuehmt, und sie kauften ein grosses Landhaus, in dem sie frei singen und spielen konnten.
(Bergonzi Gianmarco –Klasse 3 C –)
ENDE NR. 2
Aber unterwegs.....hatten sie einen Unfall. Zum Glueck fanden sie ein Haus mitten in einem Wald. Dort wohnte ein alter Mann, der Fraudy hiess. Fauly und Punky waren sehr naiv und entschieden, Vertrauen in ihn zu haben. Aber Rocky war misstrauischer als seine Freunde und entschied, ohne sie zu Fuss wegzulaufen.
Fraudy war sehr nett zu Fauly und Punky: er kochte fuer sie, er diente ihnen und hoerte ihre Musik. Aber er war ein boeser Zauberer.
Eine Woche danach schloss er die Jungen ein und machte einen Zauber in dem Haus. Das Haus wurde zu einem Schloss.
Zur gleichen Zeit war Rocky nicht sehr weit: er musste zurueck kommen, weil er seine Gitarre in dem Wald vergessen hatte. Er sah das Schloss und entschied einzutreten. Er verstand, was passierte, und dachte sich einen Plan aus.
Er wartete auf den Zauberer und stahl seinen Zauberstock. Dann befreite er seine Freunde.
Endlich erreichten die drei Jungen Bremen und dort wurden sie beruehmt. Aber sie wohnten nicht zusammen: Punky und Fauly heirateten andere Musikanten.
(Laura Molteni – Klasse 3 C)
ENDE NR. 3
Aber unterwegs.....hatten sie viele Probleme. Sie hatten kein Geld und sie hatten Hunger und Durst, so mussten sie Geld verdienen.
Statt eine Bank auszurauben, fingen sie an, auf der Strasse zu singen. Den Leuten gefiel ihre Musik, so bekamen sie viel Geld, aber sie brauchten auch ein Haus zum Schlafen.
Sie trafen eine alte Frau, und sie schenkte ihnen ein grosses Haus, aber das Haus war nicht unbewohnt… Ein Gespenst hat Rocky erschrocken, als er in das Haus hinein ging!
Sie fingen an zu weinen, aber als Rocky mit seinem Instrument zu spielen anfing, verschwand das Gespenst. So hatten sie ein Haus gefunden, und es lag auch in der Naehe von Bremen! Sie hatten auch genug Geld fuers Essen und um hier zu leben! Sie wurden Musikanten in Bremen, weil sie sehr gut waren! Niemand konnte besser singen und spielen! Seitdem lebten sie hier alle zusammen. Sie waren gluecklich und sie lebten zufrieden fuer den Rest ihrer Tage.
(Angela Thano - Klasse 3 C)
Punky war ein Junge, der in einer Kleinstadt wohnte. Die meisten Leute hielten ihn für verrückt, weil er laut sang, wenn er einen Spaziergang durch die Stadt machte. Zu Hause hörte er immer Musik, er hatte grüne Haare und er zog sich alternativ an.
Er konnte sehr gut Schlagzeug spielen. Aber alle fanden seine Musik grässlich, weil sie zu laut war, und sie war nicht harmonisch.
So fühlte er sich einsam, weil er keine Freunde hatte, sein Hund starb, sein Vater über ihn schlecht sprach, und seine Landsleute über ihn lachten, bis sie eines Tages ihn ganz ausschlossen.
Und da er sich einsam fühlte, entschied er eines Tages, seine Stadt zu verlassen. Er nahm sein Instrument mit, und machte sich auf den Weg nach Bremen, um ganz dahin zu ziehen. Diese Stadt war tatsächlich wegen der Musik bekannt. Dort lebten die berühmtesten Musiker der Welt, und dort wollte Punky sein Glück suchen.
Rocky war ein Junge, dessen Vater bei der Bank arbeitete und immer sehr gut angezogen war. Seine Mutter war Managerin in der Mode-Branche und war natürlich auch immer sehr schick. Aber er war zu den Leuten frech, er zog sich nicht elegant sondern alternativ an, er hatte lange Haare und er sang laut.
So meckerten immer seine Eltern, weil sie gerne gehabt hätten, dass er sich gut anzieht, dass er freundlich zu den Leuten ist, und dass er gut in der Schule ist.
Außerdem konnte er sehr gut Gitarre spielen. Und er spielte oft auch in der Nacht.
So jagten ihn seine Eltern eines Tages aus dem Haus, und er musste für seine Zukunft sorgen.
Er dachte, Bremen könnte ihm eine Möglichkeit geben, und beschloss, dahin zu ziehen.
Gerade in dem Moment traf er Punky, der ihm seine Absicht mitteilte, und sie gingen also zusammen Richtung Bremen.
Fauly war ein Mädchen, das sehr gut singen konnte. Aber sie war schrecklich faul; tatsächlich half sie zu Hause nicht, sie lernte nicht, sie ging ohne Bücher in die Schule, sie konnte schlecht lesen und schreiben und wusste nur wenig.
Die Mutter war verzweifelt, weil sie Hilfe wünschte und tüchtig war.
Eines Tages schickte ihre Mutter Fauly aus dem Haus, weil sie die Tochter nicht mehr ertragen konnte.
So war Fauly allein auf der Straße und wurde ganz traurig, bis sie Rocky und Punky traf, die auf dem Weg nach Bremen waren, und sie schlugen ihr vor, mitzugehen.
Sie wollten also alle drei nach Bremen ziehen, wo sie ein neues Leben anfangen konnten. Sie liehen sich einen alten Wagen aus, und fuhren Richtung Bremen.
ENDE NR. 1
Aber unterwegs..... ging ihr Auto kaputt, so riefen sie einen Mechaniker an, der mit einem Abschleppwagen ankam und das Auto wegbrachte. So waren sie einsam, bis sie einen Bauer trafen, der sie fragte, warum sie ohne Auto waren. Sie antworteten, dass ihr Auto kaputt war, und sagten, dass sie Bremen erreichen wollten. Der Bauer sagte: „Steigt auf meinen Trecker! Bremen ist nur zehn Kilometer weit!“. Sie stiegen ein, sangen laut, und sie hatten keinen Hunger, weil sie viel zu essen mitgebracht hatten. Sie fanden gleich danach eine Autoschlange, die seit acht Stunden dort stand. Nach sechs Stunden erreichten sie Bremen, stiegen aus dem Trecker am Hauptbahnhof aus, und sie gingen zu einem Hochhaus, in dem eine Musikschule war. Die Schule nahm sie nicht an, weil sie komisch waren, aber die drei Freunde fanden die Tokyo Hotel, die sie aufnahmen, so wurden Punky, Rocky und Fauly weltberuehmt, und sie kauften ein grosses Landhaus, in dem sie frei singen und spielen konnten.
(Bergonzi Gianmarco –Klasse 3 C –)
ENDE NR. 2
Aber unterwegs.....hatten sie einen Unfall. Zum Glueck fanden sie ein Haus mitten in einem Wald. Dort wohnte ein alter Mann, der Fraudy hiess. Fauly und Punky waren sehr naiv und entschieden, Vertrauen in ihn zu haben. Aber Rocky war misstrauischer als seine Freunde und entschied, ohne sie zu Fuss wegzulaufen.
Fraudy war sehr nett zu Fauly und Punky: er kochte fuer sie, er diente ihnen und hoerte ihre Musik. Aber er war ein boeser Zauberer.
Eine Woche danach schloss er die Jungen ein und machte einen Zauber in dem Haus. Das Haus wurde zu einem Schloss.
Zur gleichen Zeit war Rocky nicht sehr weit: er musste zurueck kommen, weil er seine Gitarre in dem Wald vergessen hatte. Er sah das Schloss und entschied einzutreten. Er verstand, was passierte, und dachte sich einen Plan aus.
Er wartete auf den Zauberer und stahl seinen Zauberstock. Dann befreite er seine Freunde.
Endlich erreichten die drei Jungen Bremen und dort wurden sie beruehmt. Aber sie wohnten nicht zusammen: Punky und Fauly heirateten andere Musikanten.
(Laura Molteni – Klasse 3 C)
ENDE NR. 3
Aber unterwegs.....hatten sie viele Probleme. Sie hatten kein Geld und sie hatten Hunger und Durst, so mussten sie Geld verdienen.
Statt eine Bank auszurauben, fingen sie an, auf der Strasse zu singen. Den Leuten gefiel ihre Musik, so bekamen sie viel Geld, aber sie brauchten auch ein Haus zum Schlafen.
Sie trafen eine alte Frau, und sie schenkte ihnen ein grosses Haus, aber das Haus war nicht unbewohnt… Ein Gespenst hat Rocky erschrocken, als er in das Haus hinein ging!
Sie fingen an zu weinen, aber als Rocky mit seinem Instrument zu spielen anfing, verschwand das Gespenst. So hatten sie ein Haus gefunden, und es lag auch in der Naehe von Bremen! Sie hatten auch genug Geld fuers Essen und um hier zu leben! Sie wurden Musikanten in Bremen, weil sie sehr gut waren! Niemand konnte besser singen und spielen! Seitdem lebten sie hier alle zusammen. Sie waren gluecklich und sie lebten zufrieden fuer den Rest ihrer Tage.
(Angela Thano - Klasse 3 C)
Geschrieben von Caterina Garrè
in Castel San Giovanni/Italien
um
20:59
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