HÄNSEL UND GRETEL IN DER GROßSTADT
Es lebte einmal in einem winzig kleinen Haus auf dem Land ein armer Vater, der zwei Kinder hatte. Seine erste Frau war gestorben, und er hatte eine andere Frau geheiratet. Also, die zwei Kinder, Gretel und Hänsel, hatten eine Stiefmutter.
Es begann eine große Wirtschaftskrise, und sie wussten nicht mehr, wie sie ihr Essen kaufen konnten. Sie waren so verzweifelt, dass sie endlich entschieden, ihre Kinder in die Stadt zu bringen, und sie dort zu verlassen; bzw. die Stiefmutter überredete den Mann, sich von seinen Kindern zu trennen.
Die Kinder fuhren mit dem Vater in die Stadt. Sie fuhren dahin mit dem Zug. Die Stadt war fantastisch. Aber sie war furchtbar fuer die Kinder, die sonst immer zu Haus blieben.
Sie hatten nie die Welt gesehen und sie hatten Angst. Ueberall waren da viele Leute. So dachte der Vater: „Niemand kann mich sehen“ und er verliess die Kinder in der U-Bahn-Station.
Die Kinder waren verzweifelt, weil sie – wie alle Kinder – Angst vor der Dunkelheit hatten, und es wurde dunkel. Sie hatten Hunger, weil sie nichts gegessen hatten. Sie waren wie die kleinen Voegel, die nur etwas zu essen wollten. Die Voegel zwitschern und die Kinder schreien, aber niemand wird kommen… Sie waren muede, und sie begannen zu weinen.
Sie trafen einen Mann: „Liebe Kinder…“, sagte er, „ich bin ein Zauberer“. Die Kinder sagten: „Wir glauben dir nicht“. Aber der Zauberer gab ihnen einen Apfel, viele Bonbons und Schokolade: „Schlaft, suesse Kinder, schlaft…“, und ploetzlich erschien auch ein Bett.
Haensel war sehr gluecklich, aber Gretel nicht. Sie dachte: „Was will dieser Zauberer?“. Sie waren sehr sehr muede und sie schliefen ein. Gretel sagte zu ihrem Bruder: „Gehen wir weg, los, los, los!“. Sie hatte den Zauberer in die Augen gesehen, und sie hatte alles verstanden. Er wollte die Kinder toeten. Aber es war nicht so. Der Zauberer war sehr ungluecklich: „Leider sind die Kinder weg gegangen, ich wollte sie in mein Zirkus bringen“.
Sie suchten viel nach ihrem Haus, aber nichts!!
Sie waren nicht gluecklich. Die Eltern waren gestorben. Die Kinder wussten das nicht, so traeumten sie vom Vater oder von der grausamen Stiefmustter. Am Ende gingen sie in die U-Bahn-Station zurueck. Da gab es einen Mann „Weh! Der Zauberer!“ schrie Grettel. Haensel war nicht besorgt. Der Zauberer sagt: „Wenn ihr wollt, gibt es zwei freie Plaetze in meinem Zirkus!“.
Haensel starrte Gretel an, und Gretel starrte Haensel an. „Ja, wir koennen zusammen arbeiten“, sagte Gretel.
Sie hatten viel Erfolg, und sie wurden sehr, sehr reich und beliebt.
Laura Faravelli, Klasse 4C
Sonntag, 29. April 2012
Haensel und Gretel in der Gossstadt
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