Rebellische Pianistin von Moritz von Bredow vorgestellt durch Jessika Krohne
Buchclub
08.01.2013, 19:00 Uhr
Goethe-Institut Chile, Bibliothek
Deutsch
+56 2 29528050
Frau Jessika Krohne hat den Kinderarzt und Buchautor Moritz von Bredow des Buches die "Rebellische Pianistin" in Hamburg besucht. Wie nun das Buch nach Chile kommt und was es mit der rebellischen Pianistin auf sich hat, dass wird uns Frau Krohne am 08.01.2013, ab 19:00 Uhr am GI Santiago erzählen. Soviel sei erzählt, es handelt sich um eine deutsch-jüdische Geschichte. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Mittwoch, 14. November 2012
Momme Brodersen: Klassenbild mit Walter Benjamin
Aus dem Klappentext
Eine Momentaufnahme, die das Drama des 20. Jahrhunderts erzählt Für das Abitur 1912 an der Charlottenburger Kaiser-Friedrich-Schule meldeten sich 22 junge Männer an, unter ihnen Walter Benjamin. Der bedeutende deutsch-jüdische Schriftsteller war aber nicht der einzige, der sich in seinem weiteren Leben einen Namen machen konnte. Eine faszinierende Spurensuche durch die Wirren des 20. Jahrhunderts beginnt. Einige von Benjamins Klassenkameraden wurden später bekannte Rechtsanwälte, Notare, Ärzte, Publizisten und Wissenschaftler. Fünf seiner Mitschüler kamen bereits im Ersten Weltkrieg um; sie hatten sich als Freiwillige zu den Waffen gemeldet. Manche drifteten an den rechten Rand der Gesellschaft, ein Mitschüler wurde im "Dritten Reich" einer der Hauptlieferanten für Zyklon B. Andere wurden später von den Nazis deportiert und in Konzentrationslagern ermordet. Walter Benjamin selbst nahm sich auf der Flucht vor seinen Verfolgern 1940 in Portbou an der spanisch-französischen Grenze das Leben.
Eine Momentaufnahme, die das Drama des 20. Jahrhunderts erzählt Für das Abitur 1912 an der Charlottenburger Kaiser-Friedrich-Schule meldeten sich 22 junge Männer an, unter ihnen Walter Benjamin. Der bedeutende deutsch-jüdische Schriftsteller war aber nicht der einzige, der sich in seinem weiteren Leben einen Namen machen konnte. Eine faszinierende Spurensuche durch die Wirren des 20. Jahrhunderts beginnt. Einige von Benjamins Klassenkameraden wurden später bekannte Rechtsanwälte, Notare, Ärzte, Publizisten und Wissenschaftler. Fünf seiner Mitschüler kamen bereits im Ersten Weltkrieg um; sie hatten sich als Freiwillige zu den Waffen gemeldet. Manche drifteten an den rechten Rand der Gesellschaft, ein Mitschüler wurde im "Dritten Reich" einer der Hauptlieferanten für Zyklon B. Andere wurden später von den Nazis deportiert und in Konzentrationslagern ermordet. Walter Benjamin selbst nahm sich auf der Flucht vor seinen Verfolgern 1940 in Portbou an der spanisch-französischen Grenze das Leben.
Dienstag, 30. Oktober 2012
Die zweiteilige ARD-Verfilmung des Romans "Der Turm" nach der Vorlage von Uwe Tellkamp hievt den Titel erneut in die Taschenbuch-Bestsellerliste: Platz elf.
...Da hatte selbst König Fußball keine Chance. Als der Deutsche Meister Borussia Dortmund beim englischen Titelträger Manchester City antrat, fesselte der zeitgleich ausgestrahlte, erste Teil der Literaturverfilmung "Der Turm" (ARD) mehr Zuschauer als die Partie in der Champions League. Tellkamp spielt halt selbst in der Königsklasse - von "Der Turm" wurden 750.000 Exemplare verkauft, die Lizenz ging in 15 Länder. Und dank der Verfilmung ist der Titel nun erneut in die Taschenbuch-Bestsellerliste eingestiegen, auf Platz elf. Vor allem in ostdeutschen Städten findet das Buch reißenden Absatz und ist fast vergriffen.
Vor vier Jahren erhielt der Schriftsteller den Deutschen Buchpreis für "Der Turm". In dem 1000-Seiten-Epos beschreibt er am Beispiel des bildungsbürgerlichen Milieus seiner Heimatstadt Dresden die letzten Jahre der DDR. Tellkamp wurde 1968 als Sohn eines Arztes geboren und hatte ebenfalls eine Medizinerkarriere im Blick. Nach dem Abitur verpflichtete er sich in der NVA, um studieren zu können. Doch der Studienplatz wurde ihm wegen "politischer Unzuverlässigkeit" verweigert. Als er auch noch einen Marschbefehl verweigerte, landete Tellkamp in Haft. Die Wende ermöglichte es ihm schließlich, zu studieren und anschließend als Arzt zu arbeiten. Sein Bestseller ist autobiografisch geprägt. Der "Zeit" verriet der Autor, dass er beim Ansehen der Verfilmung zu Tränen gerührt gewesen sei: "Man schaut einer Geschichte zu und weiß: Da steckt viel von deinem eigenen Leben drin. Und die Figuren handeln, weil du sie zu Papier gebracht hast." ...
Christina Reinke, buchreport
aus Spiegel-Online, 30.10.2012: http://www.spiegel.de/kultur/literatur/taschenbuch-bestseller-der-turm-von-uwe-tellkamp-auf-platz-elf-a-861422.html
Das Buch kann bei uns in der Bibliothek ausgeliehen werden.
Vor vier Jahren erhielt der Schriftsteller den Deutschen Buchpreis für "Der Turm". In dem 1000-Seiten-Epos beschreibt er am Beispiel des bildungsbürgerlichen Milieus seiner Heimatstadt Dresden die letzten Jahre der DDR. Tellkamp wurde 1968 als Sohn eines Arztes geboren und hatte ebenfalls eine Medizinerkarriere im Blick. Nach dem Abitur verpflichtete er sich in der NVA, um studieren zu können. Doch der Studienplatz wurde ihm wegen "politischer Unzuverlässigkeit" verweigert. Als er auch noch einen Marschbefehl verweigerte, landete Tellkamp in Haft. Die Wende ermöglichte es ihm schließlich, zu studieren und anschließend als Arzt zu arbeiten. Sein Bestseller ist autobiografisch geprägt. Der "Zeit" verriet der Autor, dass er beim Ansehen der Verfilmung zu Tränen gerührt gewesen sei: "Man schaut einer Geschichte zu und weiß: Da steckt viel von deinem eigenen Leben drin. Und die Figuren handeln, weil du sie zu Papier gebracht hast." ...
Christina Reinke, buchreport
aus Spiegel-Online, 30.10.2012: http://www.spiegel.de/kultur/literatur/taschenbuch-bestseller-der-turm-von-uwe-tellkamp-auf-platz-elf-a-861422.html
Das Buch kann bei uns in der Bibliothek ausgeliehen werden.
Donnerstag, 1. Dezember 2011
Buchbesprechung "Genzgang" von Matthäus Kubli
Verheißungsvoller Titel - wer fühlt sich nicht in seinem Leben auf einem Grenzgang zwischen Alltag und glücklichen Momenten oder, wie Goethe sagt, zwischen sauren Wochen und frohen Festen?
Der Grenzgang ist ein traditionelles Fest in Bergenstadt: Alle sieben Jahre versammelt sich das ganze Volk, um während drei Tagen die Gebietsgrenze abzuschreiten.
Die Hauptakteure heißen Kerstin Werner, eine geschiedene Mitvierzigerin, die ihre demenzkranke Mutter versorgt und sich mit mehr oder weniger Erfolg um ihren pubertierenden Sohn Daniel kümmert und Thomas Weidmann, der nach nicht geglückter Universitätskarriere als Gymnasiallehrer in Bergenstadt sein Brot verdient. Die erste Hälfte des Buches geht im Schneckentempo vorwärts. Doch dann begegnen sich die Beiden an einem sehr komischen Ort und ob Sie sich finden das wird nicht verraten.
Buchbesprechung von Matthäus Kubli am 18.11.2011
Das Buch kann bei uns in der GI Bibliothek ausgeliehen werden
Der Grenzgang ist ein traditionelles Fest in Bergenstadt: Alle sieben Jahre versammelt sich das ganze Volk, um während drei Tagen die Gebietsgrenze abzuschreiten.
Die Hauptakteure heißen Kerstin Werner, eine geschiedene Mitvierzigerin, die ihre demenzkranke Mutter versorgt und sich mit mehr oder weniger Erfolg um ihren pubertierenden Sohn Daniel kümmert und Thomas Weidmann, der nach nicht geglückter Universitätskarriere als Gymnasiallehrer in Bergenstadt sein Brot verdient. Die erste Hälfte des Buches geht im Schneckentempo vorwärts. Doch dann begegnen sich die Beiden an einem sehr komischen Ort und ob Sie sich finden das wird nicht verraten.
Buchbesprechung von Matthäus Kubli am 18.11.2011
Das Buch kann bei uns in der GI Bibliothek ausgeliehen werden
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Raúl Escalante leitet die Abteilung Information & Bibliothek am Goethe-Institut Venezuela. Er ist Wirtschafts-
Alexander Schultheis leitet die Abteilung Information & Bibliothek am Goethe-Institut Chile. Er ist ausgebildeter Bibliothekar und Historiker und liest gerne Geschichtsromane.
Nicole Thomas

