Für das 'Librarian in Residence'-Programm 2013 wurde Frau Prof. Cornelia Vonhof ausgewählt.
Frau Vonhof ist seit 2004 Professorin für Public Management an der Hochschule der Medien in Stuttgart, schwerpunktmäßig in den Bachelor- und Master-Studiengängen Bibliotheks- und Informationsmanagement. Nachdem sie 14 Jahre lang diverse öffentliche Bibliotheken geleitet hat, war sie anschließend als Beraterin für betriebswirtschaftliche Steuerungsinstrumente in öffentlichen Verwaltungen tätig. In ihrer Bewerbung weist sie vor allem darauf hin, dass sie sich „Hinweise und Anregungen (erhofft), welche (Erfolgs)faktoren bei der Arbeit mit strategischem Management und Managementinstrumenten aus der us-amerikanischen Erfahrung zu beachten sind, um daraus Schlussfolgerungen für die deutsche Praxis ziehen zu können. Die Rezeption der Entwicklungen in den US-amerikanischen Bibliotheken über die Literatur ist zwar breit möglich, die direkte Information und Austausch hat jedoch eine andere Qualität.“
Freitag, 12. April 2013
Librarian in Residence 2013
Mittwoch, 10. April 2013
The End(s) of the Library: The Serving Library
Am 2. April startete der letzte Teil unseres Projekts “The End(s) of the Library”. Die Künstlergruppe “The Serving Library” eröffnete ihre Ausstellung in den Räumlichkeiten unserer Bibliothek. Angie Keefer, Stuart Bailey und David Reinfurt arbeiten seit 2011 unter diesem Namen zusammen und bringen zweimal im Jahr ein „Bulletin“ heraus, die sich im weitesten Sinn mit Dingen beschäftigt, die sich mit Ideen beschäftigen, die sich um Verlagwesen und verwandte Themen dreht. Mit traditionellem Verlagegebaren haben die drei ihre Probleme. Sie sehen ihre Aktivitäten als direkte Antwort auf die Inflexibilität existierender Publikationsmöglichkeiten. Die Beiträge, die sie für ihre Bulletins sammeln veröffentlichen sie zunächst auf ihrer Webseite und bringen sie zum Abschluss als gedruckte Ausgabe heraus. Eine Umkehrung also von dem was manche Zeitschriften inzwischen machen, dass sie ihre gedruckten Inhalte drei Monate nach Veröffentlichung auch im Netz zur Verfügung stellen.
Bei den Abbildung für die Bulletins gehen die Künstler noch einen Schritt weiter: neben der digitalen und der gedruckten Version, sammeln sie in ihrem Archiv auch – soweit möglich – die Originale der Abbildungen. Wenn die „Serving Library“ von einer Institution, wie jetzt vom Goethe-Institut – eingeladen wird eine neue Ausgabe des Bulletins zu machen, wird dieser Prozess von einer Ausstellung begleitet in der einige der Originale aus den bisherigen Ausgaben des Bulletins gezeigt wird. Original, Reproduktion und digitales Abbild – alle drei Erscheinungsformen werden gleichwertig gesehen.
Bisher sind vier Bulletins erschienen. Vier Ausstellungsrahmen in der Bibliothek des Goethe-Instituts zeigen einige der Originale und die gedruckten Bulletins (in spezieller Bibliotheksbindung) liegen daneben. Der fünfte Rahmen ist noch leer. Er steht für die Ausgabe fünf des Bulletins, das z.Zt. im Entstehen ist und am 21. Juni in der Bibliothek vorgestellt wird. Sein Thema: Deutschland.
Geschrieben von Brigitte Doellgast
in The End(s) of the Library - Die Zukunft der Bibliothek
um
19:16
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Freitag, 8. März 2013
The End(s) of the Library: "Elective Affinities"
Am 26.2. fand die Eröffnung der nächsten Ausstellung statt: Christian Philipp Müller brachte eine Auswahl von Dokumenten und Fotos, die sich auf die Documenta der Jahre 1972 und 1977 bezogen. Er hatte diese Ausstellungen ausgewählt, weil gerade vor kurzem das Archiv des Documenta Direktors 1972, Harald Szeemann nach Los Angeles, ins Getty Institute verkauft worden war. Die Ausstellung in New York bringt Originaldokumente aus Kassel zusammen mit den inzwischen digitalisierten Objekten aus Los Angeles.
Ein weiterer Höhepunkt der Ausstellung sind zwei Spazierstöcke (aus Messing und Eisen), die Joseph Beuys dem ersten documenta-Direktor Arnold Bode geschenkt hatte. Auch das Bundesverdienstkreuz, das Bode von Bundespräsident Theodor Heuss erhalten hat, ist in der Ausstellung zu sehen.
Die Bestände des New Yorker Goethe-Instituts werden auch in diesen Dialog zwischen drei Institutionen eingebunden, indem alle Materialien, die 1972 und 1977 in unseren Bestand kamen, gezeigt werden. Eine etwas eklektische Mischung, die von den Documenta Katalogen (natürlich!) bis zu einer englischen Ausgabe von Goethes Wahlverwandschaften reicht. Aber auch ein Buch mit dem Titel "Deutschland Deine Preussen" und "New York - die wunderbare Katastrophe" ist in diesen Jahren gekauft worden.
Mehr Infos gibt es auf der Webseite des Goethe-Instituts
Geschrieben von Brigitte Doellgast
in The End(s) of the Library - Die Zukunft der Bibliothek
um
18:20
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Über das Projekt


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