Die deutsche Wochenzeitung ‚Die Zeit‘ versucht das Leben und die Interessen der Deutschen durch originelle statistische Übersichten und Auswertungen darzustellen. Wo wird am meisten gegoogelt? An welchen Orten in Deutschland werden welche Literaturpreise verliehen? Welche Tiere befinden sich in den Stadtwappen der Republik? Und – ganz wichtig – wie heißen die Friseurläden in Deutschland?
Ende Februar wurde auf der Deutschlandkarte der ‚Zeit‘ aufgezeigt, wo die lesehungrigsten Deutschen leben, bzw. wo am meisten und am wenigsten an öffentlichen Stadtbibliotheken ausgeliehen wird. Untersucht wurden die Bibliotheken in Orten mit mehr als 40.000 Einwohnern und die Tendenz ist ganz interessant: im Süden der Republik werden Bibliotheken sehr viel mehr genutzt als in der Mitte. Und keine der am wenigsten genutzten Bibliotheken lag im Osten Deutschlands. Die Frage bleibt, ob dort, wo die Bibliotheken mehr genutzt werden die Buchhandlungen einen größeren Umsatz haben? Oder wird dort wirklich weniger gelesen?
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