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    <title>Librarian in Residence – Goethe-Institut New York - Bibliotheksverbände / Library Associations</title>
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    <description>Neuigkeiten über deutsche und amerikanische Bibliotheken – News about German and American Libraries</description>
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    <pubDate>Sat, 23 Jan 2010 20:09:34 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Librarian in Residence – Goethe-Institut New York - Bibliotheksverbände / Library Associations - Neuigkeiten über deutsche und amerikanische Bibliotheken – News about German and American Libraries</title>
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    <title>ALA in Boston: Nachlese</title>
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            <category>Bibliotheksverbände / Library Associations</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
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    Die vier Stunden im Zug zurück nach New York bieten eine gute Gelegenheit die ALA Konferenz noch mal zu resümieren.	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Treffen der &lt;strong&gt;Germanist Discussion Group&lt;/strong&gt; war ich eingeladen, die Arbeit des Goethe-Instituts zu präsentieren. Eine gute Gelegenheit die Ausstellung &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.lbi.org/PublishingInExile/Introduction.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.lbi.org/PublishingInExile/Introduction.html&quot; title=&quot;Publishing in Exile&quot;&gt;&lt;u&gt;„Publishing in Exile&lt;/u&gt;“&lt;/a&gt;, die gerade in eine Wanderausstellung umgearbeitet wird, noch mal den Universitätsbibliotheken ans Herz zu legen. Auch ein neues Projekt konnte ich kurz ansprechen: Das Goethe-Institut New York wird 2010 ein Projekt unter dem Titel „Invisible Heritage“ auflegen.  Die Tatsache, dass bei der Volkszählung im Jahr 2000 15% aller Amerikaner angaben, dass sie deutsche Wurzeln haben, ist im öffentlichen Bewusstsein kaum präsent. Italienische, irische, afro-amerikanische, mexikanische Wurzeln – all das ist der amerikanischen Gesellschaft geläufig. Dass die deutschen Wurzeln mit  15% aber an der Spitze stehen überraschte auch die Zuhörer der Germanist Discussion Group. Und  vielleicht lässt sich das ja in Interesse für den Deutschunterricht ummünzen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Goethe-Institute einen Schwerpunkt auf die bibliothekarische Verbindungsarbeit legen, ist die Zusammenarbeit mit den bibliothekarischen Fachverbänden ein wichtiger Teil unserer Arbeit. Und es schlicht und ergreifend auch interessant zu sehen, wie eine Mammutorganisation wie die ALA sich organisiert. Da ich ja seit Ende letzten Jahres Vorsitzende des Europe Subcommittees geworden bin, habe ich auch die Vorstandssitzungen des International Relations Committee besucht (wobei gesagt werden muss, dass nahezu alle Sitzungen bei der ALA  öffentlich zugänglich sind). Interessanterweise gibt es zwei Vorstandssitzungen. Eine war am Freitag, also bevor sich die Sub-Komittes (am Samstag) treffen. Und die zweite am Montag, wo dann die Komittes über ihre Sitzungen berichten. So ganz hat sich mir der Sinn der beiden Sitzungen nicht erschlossen. Aber vielleicht ist es ja sinnvoll, denn so konnten die Gruppen an dem dazwischenliegenden Tag Resolutionen (z.B. diejenige zu Haiti) noch mal überarbeiten. Auch das äußerst kontrovers diskutierte Papier zu „&lt;strong&gt;Traditional Cultural Expressions“&lt;/strong&gt; und wie Bibliothekare damit umgehen sollten, war über`s Wochenende noch mal zur Überarbeitung zurückgegeben worden. Dennoch konnte sich das Komitee nicht dazu entschließen, es zu verabschieden. Ein weiteres Papier, das diskutiert wurde war die Fortschreibung der strategischen Planung der ALA bis 2015. Das Papier hat tendenziell eine internationalere Ausprägung als das Vorgängerpapier. Worüber das International Relations Committee natürlich erfreut war. Das IRC wird nach Verabschiedung des allgemeinen ALA Strategiepapiers auch sein nächste 5 Jahresstrategie vorlegen. Die Evaluation des &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.ala.org/ala/aboutala/offices/iro/iroactivities/plandoc0711.cfm&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.ala.org/ala/aboutala/offices/iro/iroactivities/plandoc0711.cfm&quot;&gt;&lt;u&gt;Strategiepapiers der letzten fünf Jahre&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; liegt bereits vor. Und verständlicherweise war ich sehr erfreut zu lesen, dass das Goethe-Institut als einziger internationaler Partner in dem Papier namentlich genannt wird. &lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Sat, 23 Jan 2010 20:52:41 +0100</pubDate>
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    <title>ALA Konferenz in Boston</title>
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            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
            <category>Bibliotheksverbände / Library Associations</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
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    Nachdem die ALISE vorbei ist, war ich weiterhin gut beschäftigt auf der &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.ala.org/ala/conferencesevents/upcoming/midwinter/2010/index.cfm&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.ala.org/ala/conferencesevents/upcoming/midwinter/2010/index.cfm&quot;&gt;&lt;u&gt;ALA Midwinter Konferenz&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;. Bei dieser ALA-Konferenz gibt es keine Programme, sondern nur die Treffen all der Komitees, Arbeitsgruppen, runden Tische etc. Da davon auszugehen ist, dass nur Bibliothekare, die in solchen Gruppen präsent sind nach Boston gekommen sind, ist die weitere Schlussfolgerung, dass ca. 6.000 Personen innerhalb der ALA aktiv in der Komiteearbeit ist. Eine beeindruckende Zahl auch wenn es – bei fast 63.000 Mitgliedern in ALA – dann doch nur ca. 10% sind.  Aber immerhin. Ob es bei den 6500 Mitgliedern des „&lt;strong&gt;Berufsverbands Information Bibliothek&lt;/strong&gt;“ auch so viele Mitglieder gibt, die sich aktiv in Arbeitsgruppen etc. engagieren? Wobei die Frage natürlich auch ist, ob es beim BIB so viele Möglichkeiten für Komitee -Arbeit gibt, dass 10% der Mitglieder dort aktiv werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer so großen Organisation wie der ALA ist es nicht erstaunlich, dass die Zahl der Komitees, Arbeitsgruppen etc. enorm ist – und die Struktur extrem komplex. Die Komitees berichten den Vorständen (boards) und diese vermutlich wieder eine Stufe höher dem Vorstand der ALA selbst. Manchmal kommt man da auch durcheinander: die Sub-Committees des &quot;International Relations Round Table (IRRT)&quot; und des &quot;International Relations Committee (IRC)&quot; tagen zwar gleichzeitig und im selben Raum. Aber sie berichten über die Ergebnisse ihrer Sitzungen natürlich unterschiedlichen Vorständen (IRRT und IRC). Wobei die Vorsitzenden dieser beiden Gruppen offensichtlich gegenseitig einander berichten. Die Gruppen innerhalb des &quot;International Relations Round Table&quot; ist nach Inhalten aufgeteilt (Partnerschaften, Publikationen etc.) während die Gruppen des IRC nach Regionen unterteilt sind (Europa, Afrika, die Amerikas etc.). Der Leiter des IRC ist eine feste Stelle innerhalb der ALA, während der Präsident des IRRT eine gewählte Position ist, die jährlich wechselt. Interessanterweise gibt es unter den Sub-Committees keinen institutionalisierten Austausch. Vermutlich deshalb, weil die Aufgaben so verschieden sind. Die Sub-Committees des IRC sind hauptsächlich dazu da um im Falle einer internationalen Angelegenheit, welche die entsprechende Region betrifft, Stellungnahmen vorzubereiten. Das Amerika Sub-Committee hatte z.B. gerade die traurige Aufgabe eine Stellungnahme der ALA zum Erdbeben in Haiti vorzubereiten. All das zeigt deutlich, dass die ALA sich bewusst ist, dass – als größter Bibliotheksverband der Welt - ihr Einfluss und ihre Bedeutung über die USA hinausreicht. Im &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.ala.org/ala/aboutala/governance/2015%20ALAhead%20documents/strat_plan2015_dec_v.pdf&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.ala.org/ala/aboutala/governance/2015%20ALAhead%20documents/strat_plan2015_dec_v.pdf&quot; title=&quot;ALA Strategic Plan&quot;&gt;&lt;u&gt;Grundsatzpapier der ALA&lt;/u&gt;, &lt;/a&gt;das gerade neu überarbeitet wird, heisst es auch dementsprechend, dass die ALA als eine ihrer Kernaufgaben definiert, die „Serviceleistungen von Bibliotheken in Amerika und dem Rest der Welt auszubauen“.  
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    <pubDate>Fri, 22 Jan 2010 15:48:55 +0100</pubDate>
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    <title>ALISE in Boston: Randbemerkungen, Teil 1</title>
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            <category>Bibliotheksverbände / Library Associations</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
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    Der Hauptgrund meiner Anwesenheit während der &lt;strong&gt;ALISE Konferenz &lt;/strong&gt;war natürlich die Präsentation unserer Studienreise und ihrer Ergebnisse, aber wo ich nun schon mal die Konferenzgebühr bezahlt habe, habe ich mir noch ein paar Präsentationen angehört:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Eigenheit der amerikanischen Lebens- und Arbeitswelt sind die Vielzahl von finanziellen Zuwendungen (grants), für die man sich hier für alles und jedes bewerben kann - aber oft auch bewerben muss, da es sonst keine Finanzierungsmöglichkeit für Aktivitäten und Projekte gibt. Auch im Bibliothekswesens natürlich. In einer der Präsentationen stellte &lt;strong&gt;Chuck Thomas &lt;/strong&gt;einige der Programme und Fördermöglichkeiten des &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.imls.gov&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.imls.gov&quot;&gt;&lt;u&gt;Institute of Museum and Library Services (IMLS) &lt;/u&gt;&lt;/a&gt; vor für die sich die 123.000 Bibliotheken und 17.500 Museen in den USA bewerben können. Ausführlich ging er auf den &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.imls.gov/applicants/grants/nationalLeadership.shtm&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.imls.gov/applicants/grants/nationalLeadership.shtm&quot;&gt;&lt;u&gt;National Leadership Grant &lt;/u&gt;&lt;/a&gt; ein. Das Ziel dieses Programms ist es Museen und Bibliotheken voranzubringen. IMLS möchte die Qualifikation von Museen und Bibliotheken ausbauen, um Kultur, kulturelles Erbe und Wissen zu bewahren und deren Bildungspotential auszubauen. Das IMLS sucht daher nach Projekten, die dazu beitragen können Gesellschaft, Bürger und Arbeitskräfte für das 21. Jahrhundert zu entwickeln. Aspekte die dabei berücksichtigt werden sollten sind strategische Auswirkung, Innovation und Zusammenarbeit.  Strategische  Aspekte einer Studie können z.B. berücksichtigen, wie digitale Sammlungen das Informationsverhalten beeinflussen oder auch die Wechselwirkung von Öffentlichen Bibliotheken und Internet im Kontext des Informationsverhalten. Zusammenarbeit zwischen Bibliotheken und Museen bei den Projekten ist zwar nicht zwingend erforderlich, wird aber gerne gesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Programm, dass Chuck Thomas vorstellte war das &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.imls.gov/applicants/grants/21centuryLibrarian.shtm&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.imls.gov/applicants/grants/21centuryLibrarian.shtm&quot;&gt;&lt;u&gt;Laura Bush 21st Century Library Program  &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;, das darauf abzielt, mehr Interessenten für die Informations- und Bibliothekswissenschaften zu rekrutieren. Die Anträge mussten bis zum 15. Dezember 2009 eingereicht werden und die LIS Gemeinde ist nicht nur gespannt, welche Anträge unterstützt werden, sondern auch ob dieses Programm, das unter der unverfänglichen Abkürzung &lt;strong&gt;LB21&lt;/strong&gt; bekannt ist, in Zukunft seinen Namen behalten wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die an die Präsentation anschließenden Nachfragen und Diskussionen zeigten deutlich, dass auch in den USA, wo die Kollegen an solche Antragsstellungen viel mehr gewohnt sind, es viele Unsicherheiten und Nachfragen bei den doch meist sehr komplexen und komplizierten Anfordernissen  gibt. Aber so hoch wie in Deutschland ist die Hemmschwelle vermutlich nicht. Ich werde das einfach mal ausprobieren und den Kollegen vorschlagen, sich um ein deutsch-amerikanisches Projekt unter dem &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/eacea.ec.europa.eu/extcoop/usa/2010/call_us_eu_2010.htm&#039;);&quot;  href=&quot;http://eacea.ec.europa.eu/extcoop/usa/2010/call_us_eu_2010.htm&quot; title=&quot;Atlantis&quot;&gt;&lt;u&gt;EU Atlantis-Projekt  &lt;/u&gt;&lt;/a&gt; zu bewerben. Vielleicht kommt wenigstens eine interessante Studie über die Unterschiede zwischen amerikanischen und europäischen Antragsverfahren heraus.&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 20:55:57 +0100</pubDate>
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