Frank Simon-Ritz returned to Weimar last week. Following his two-and-a-half weeks of eventful reporting from New York’s library scene, the normal course of library work resumes.
For those who cannot visit the New York Public Library in person: a wonderful video on the Library – and a wonderful ad for the Library:
Though it’s not quite up-to-the-minute, as Paul LeClerc, president of the New York Public Library, announced on November 18, that he will step down in summer of 2011.
Monday, 30. November 2009
Back to the daily library routine
Posted by Brigitte Doellgast
in Bibliotheken in den USA / US Libraries , New York
at
14:25
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Tuesday, 24. November 2009
Zwei goldene Regeln
Über die großartigen Bestände und die beeindruckende finanzielle Ausstattung der Watson Library als Bibliothek des Metropolitan Museum of Art hat Jan-Pieter Barbian vor sechs Wochen bereits berichtet.
Für mich gibt es während meines Aufenthalts in New York zwei Gelegenheiten zu Begegnungen mit Ken Soehner, dem Chief Librarian. In meiner ersten Woche kann ich an einer speziellen Führung teilnehmen, die in einer der Ausstellungen des Museums für die „Friends of the Watson Library“ organisiert wurde. Solche Veranstaltungen sind integraler Bestandteil der Fundraising-Anstrengungen auch von Bibliotheken in den USA. Wichtig scheinen mir zwei Aspekte zu sein. Zum einen bekommen die Sponsoren auf diese Weise etwas zurück und haben auf diese Weise sozusagen einen Nutzen von ihrem Engagement. Und zum anderen war es wichtig, dass beim anschließenden kleinen Empfang mit Wein und Knabbersachen NICHT von Geld die Rede war. Man stand wirklich ganz ungezwungen beisammen und unterhielt sich.
In der zweiten Begegnung haben Ken und ich Zeit für ein intensives Gespräch. Am Ende kommen wir noch einmal auf das Thema „Fundraising“ zu sprechen. Für Ken gibt es zwei ganz einfache „goldene Regeln“, die er mir ans Herz legt. Die erste lautet: "Du musst fragen.“ Und die zweite heißt. "Es ist persönlich.“ Darüber kann man eine Weile nachdenken … (Ich tue das auf der Zugfahrt von New York nach Washington.)
Für mich gibt es während meines Aufenthalts in New York zwei Gelegenheiten zu Begegnungen mit Ken Soehner, dem Chief Librarian. In meiner ersten Woche kann ich an einer speziellen Führung teilnehmen, die in einer der Ausstellungen des Museums für die „Friends of the Watson Library“ organisiert wurde. Solche Veranstaltungen sind integraler Bestandteil der Fundraising-Anstrengungen auch von Bibliotheken in den USA. Wichtig scheinen mir zwei Aspekte zu sein. Zum einen bekommen die Sponsoren auf diese Weise etwas zurück und haben auf diese Weise sozusagen einen Nutzen von ihrem Engagement. Und zum anderen war es wichtig, dass beim anschließenden kleinen Empfang mit Wein und Knabbersachen NICHT von Geld die Rede war. Man stand wirklich ganz ungezwungen beisammen und unterhielt sich.
In der zweiten Begegnung haben Ken und ich Zeit für ein intensives Gespräch. Am Ende kommen wir noch einmal auf das Thema „Fundraising“ zu sprechen. Für Ken gibt es zwei ganz einfache „goldene Regeln“, die er mir ans Herz legt. Die erste lautet: "Du musst fragen.“ Und die zweite heißt. "Es ist persönlich.“ Darüber kann man eine Weile nachdenken … (Ich tue das auf der Zugfahrt von New York nach Washington.)
Spieglein, Spieglein an der Wand
Im Märchen „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ fragt die böse Königin ihren Spiegel, wer die Schönste im ganzen Land sei. Zu ihrer Enttäuschung ist nicht sie es, sondern - „hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen“ - Schneewittchen. Man weiß, was sich daraus entwickelt …
In einer nicht ganz unähnlichen Konkurrenzsituation befinden sich die drei öffentlichen Bibliothekssysteme in New York, die alle drei zu den Top Ten der urbanen Bibliothekssysteme der Welt gehören.
Gemessen an den Einwohnerzahlen liegt die NYPL, die für etwa 3,3 Mio. Einwohner da ist, klar vorne. In Brooklyn leben ca. 2,5 Mio. Menschen und in Queens ca. 2,2 Mio. (Stand: 2006)
Ähnlich sieht es aus, wenn man auf die Bestände blickt. Auch hier hat die NYPL mit fast 7,8 Mio. „Medieneinheiten“ die Nase vorn, gefolgt von Queens (fast 7 Mio.) und Brooklyn (5,1 Mio.).
Ein anderes Bild bietet sich bei den Benutzungsindikatoren. So zählte Queens im Jahr 2006 14,1 Mio. Besucher und Brooklyn und die NYPL jeweils etwa 12,4 Mio. Und das spiegelt sich auch in den Ausleihzahlen (circulations) wider, denen in den USA eine nahezu magische Bedeutung zuzukommen scheint. Queens realisierte 2006 fast 21 Mio. Ausleihen, Brooklyn 16,5 Mio. und die NYPL fast 16 Mio.
In einer nicht ganz unähnlichen Konkurrenzsituation befinden sich die drei öffentlichen Bibliothekssysteme in New York, die alle drei zu den Top Ten der urbanen Bibliothekssysteme der Welt gehören.
Gemessen an den Einwohnerzahlen liegt die NYPL, die für etwa 3,3 Mio. Einwohner da ist, klar vorne. In Brooklyn leben ca. 2,5 Mio. Menschen und in Queens ca. 2,2 Mio. (Stand: 2006)
Ähnlich sieht es aus, wenn man auf die Bestände blickt. Auch hier hat die NYPL mit fast 7,8 Mio. „Medieneinheiten“ die Nase vorn, gefolgt von Queens (fast 7 Mio.) und Brooklyn (5,1 Mio.).
Ein anderes Bild bietet sich bei den Benutzungsindikatoren. So zählte Queens im Jahr 2006 14,1 Mio. Besucher und Brooklyn und die NYPL jeweils etwa 12,4 Mio. Und das spiegelt sich auch in den Ausleihzahlen (circulations) wider, denen in den USA eine nahezu magische Bedeutung zuzukommen scheint. Queens realisierte 2006 fast 21 Mio. Ausleihen, Brooklyn 16,5 Mio. und die NYPL fast 16 Mio.
Posted by Frank Simon-Ritz
in Bibliotheken in den USA / US Libraries , Librarian in Residence, New York
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15:38
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