Friday, 5. February 2010
Lese Sie schneller!
Heute gab es zu den geplanten Kürzungen in der New York Public Library auch einen Artikel in der New York Times, der die sarkastische Empfehlung abgibt: Lesen Sie schneller!
Bibliotheken unter Druck
Nach so viel Freude und Begeisterung über unsere eigene Bibliothekseröffnung, kehren wir zum Alltag der Bibliotheksarbeit zurück – und der Blog wendet sich der rauen Lebenswirklichkeit in New York zu:
Nachdem die Bibliotheken in New York letztes Jahr schon einmal unter dem Druck enormer Sparmaßnahmen standen (und diese dann doch noch einigermaßen abwenden konnten), scheint sich dieses Drama zu wiederholen. Um das Defizit der Stadt New York auszugleichen, verordnete Bürgermeister Michael Bloomberg nach einem Bericht in 'American Libraries' - die Streichung von 834 Stellen. 229 dieser Stellen sollen in den drei Bibliothekssystemen der Stadt eingespart werden. Und – wie die New York Times so schön schreibt – vielleicht sind das noch die guten Neuigkeiten. Es gibt da auch noch die Budgetkürzungen des Bundesstaates New York, die Gouverneur David A. Paterson vorgeschlagen hat. Und wenn diese in vollem Umfang umgesetzt werden würden, müsste die Stadt z.B. zusätzlich 8500 Lehrerstellen und über 3000 Stellen bei der Polizei streichen. Was das für die Bibliotheken bedeuten könnte, malt sich zur Zeit lieber noch niemand aus.
Die New York Public Library hat bereits eine Verlautbarung auf ihre Webseite gestellt, dass - um die unvermeidbaren Kürzungen aufzufangen - die Öffnungszeiten der einzelnen Bibliotheken von durchschnittlich 51 auf 45 Stunden pro Woche reduziert werden. Noch sind alle Zweigstellen sechs Tage die Woche geöffnet, doch die Sonntagsöffnungen werden ebenfalls an einigen Standorten gestrichen.
Einziger Trost ist, dass die Ende Januar vorgestellten Szenarien den Auftakt der Verhandlungen darstellen. Hoffen wir, dass die Bibliotheken ihre exzellente Lobbyarbeit von 2009 auch 2010 fortsetzen können.
Nachdem die Bibliotheken in New York letztes Jahr schon einmal unter dem Druck enormer Sparmaßnahmen standen (und diese dann doch noch einigermaßen abwenden konnten), scheint sich dieses Drama zu wiederholen. Um das Defizit der Stadt New York auszugleichen, verordnete Bürgermeister Michael Bloomberg nach einem Bericht in 'American Libraries' - die Streichung von 834 Stellen. 229 dieser Stellen sollen in den drei Bibliothekssystemen der Stadt eingespart werden. Und – wie die New York Times so schön schreibt – vielleicht sind das noch die guten Neuigkeiten. Es gibt da auch noch die Budgetkürzungen des Bundesstaates New York, die Gouverneur David A. Paterson vorgeschlagen hat. Und wenn diese in vollem Umfang umgesetzt werden würden, müsste die Stadt z.B. zusätzlich 8500 Lehrerstellen und über 3000 Stellen bei der Polizei streichen. Was das für die Bibliotheken bedeuten könnte, malt sich zur Zeit lieber noch niemand aus.
Die New York Public Library hat bereits eine Verlautbarung auf ihre Webseite gestellt, dass - um die unvermeidbaren Kürzungen aufzufangen - die Öffnungszeiten der einzelnen Bibliotheken von durchschnittlich 51 auf 45 Stunden pro Woche reduziert werden. Noch sind alle Zweigstellen sechs Tage die Woche geöffnet, doch die Sonntagsöffnungen werden ebenfalls an einigen Standorten gestrichen.
Einziger Trost ist, dass die Ende Januar vorgestellten Szenarien den Auftakt der Verhandlungen darstellen. Hoffen wir, dass die Bibliotheken ihre exzellente Lobbyarbeit von 2009 auch 2010 fortsetzen können.
Wednesday, 3. February 2010
Willkommen in Ihrer neuen Goethe-Bibliothek!
Mit Blumen und Schokolade haben wir unsere ersten Kunden begrüßt, die gestern pünktlich um 14 Uhr in unseren neuen Räumlichkeiten eintrafen. Selbst das neue Ausleihprogramm hat (fast) ohne Probleme funktioniert. Nächste Woche kommen noch die Innenarchitekten um mit weiteren Designelementen zu verschönern. Bis dahin ist für uns aber bestimmt schon der Bibliotheksbetrieb wieder Alltag geworden.
Wir waren übrigens nicht die einzige Bibliothek, die nach längerer Schließungszeit am 1. Februar wieder aufgemacht hat. Die St. Agnes Branch der New York Public Library war über zwei Jahre wegen Renovierung geschlossen. Seit vorgestern sind auch dort die Tore wieder offen. Die offizielle Eröffnungsfeier der St. Agnes Branch findet am 11. Februar statt – und vielleicht können wir uns ja was für unsere eigene Eröffnungsparty, die vermutlich im März stattfinden wird, abschauen.
Wir waren übrigens nicht die einzige Bibliothek, die nach längerer Schließungszeit am 1. Februar wieder aufgemacht hat. Die St. Agnes Branch der New York Public Library war über zwei Jahre wegen Renovierung geschlossen. Seit vorgestern sind auch dort die Tore wieder offen. Die offizielle Eröffnungsfeier der St. Agnes Branch findet am 11. Februar statt – und vielleicht können wir uns ja was für unsere eigene Eröffnungsparty, die vermutlich im März stattfinden wird, abschauen.
Posted by Brigitte Doellgast
in Bibliotheken in den USA / US Libraries , Goethe-Institut
at
20:10
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