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    <title>Librarian in Residence – Goethe-Institut New York - Librarian in Residence</title>
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    <description>Neuigkeiten über deutsche und amerikanische Bibliotheken – News about German and American Libraries</description>
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    <pubDate>Fri, 09 Mar 2012 17:36:37 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Librarian in Residence – Goethe-Institut New York - Librarian in Residence - Neuigkeiten über deutsche und amerikanische Bibliotheken – News about German and American Libraries</title>
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    <title>Librarian in Residence 2012 </title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/451-Librarian-in-Residence-2012.html</link>
            <category>Librarian in Residence</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
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    Für das &#039;Librarian in Residence&#039;-Programm 20132 wurden &lt;strong&gt;Nicole Krüger &lt;/strong&gt;und &lt;strong&gt;Maren Krähling&lt;/strong&gt; ausgewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nicole Krüger&lt;/strong&gt;, ist Leiterin des wirtschaftswissenschaftlichen Auskunftsdienstes EconDesk (&lt;a href=&quot;http://www.zbw.eu/service/econdesk.htm&quot;&gt;&lt;u&gt;www.econdesk.de&lt;/u&gt;)&lt;/a&gt; und tätig im Aufgabenbereich Informationsvermittlung und Informationskompetenz an der &lt;a href=&quot;http://www.zbw.eu/index.html&quot;&gt;&lt;u&gt;Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften&lt;/u&gt; in Kiel. &lt;/a&gt;Sie interessiert sich vor allem dafür, mehr zu erfahren über „Schulungen, in denen sich Studierende Lerninhalte selbst erarbeiten oder über Treffpunkte, an denen sich Studierende zu bestimmten Zeiten einfinden, um Probleme gemeinsam zu lösen. Bibliothekarinnen/Bibliothekare stehen als Mentorinnen/ Mentoren begleitend zur Seite, anstatt Inhalte &quot;frontal&quot; zu vermitteln - es wäre spannend, mitzuerleben, wie derartige Schulungen erarbeitet und durchgeführt werden.“&lt;br /&gt;
Ihre Bewerbung hat besonders beeindruckt aufgrund des umfangreichen und spezifischen Interesses an Inhalten und Aufgaben der teaching library und aufgrund der über ihre Arbeitsstelle hinausgehende Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Maren Krähling&lt;/strong&gt; ist  Bibliotheksrätin zur Anstellung, Fachreferentin für Soziologie, Politikwissenschaften, Wirtschaft  und Leiterin der „Teaching Library“ an der &lt;a href=&quot;http://www.blb-karlsruhe.de/&quot;&gt;&lt;u&gt;Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;. In ihrer Bewerbung schreibt sie: „Das heterogene Publikum einer Landesbibliothek sowie ihre Unabhängigkeit von weiteren wissenschaftlichen Institutionen fordern eigene innovative Konzepte beim Aufbau einer Teaching Library. Ich erwarte mir von einem Aufenthalt in den USA in dieser Hinsicht Anregungen sowie innovative, quer zu üblichen Sichtweisen liegende Perspektiven.“ &lt;br /&gt;
Die Bewerbung überzeugte aufgrund der herausgehobenen Tätigkeit von Frau Krähling mit dem spezifischem Schwerpunkt teaching library und wichtigen, definierten Fragestellungen an den Fachaufenthalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch an beide und ich hoffe, sie werden einen interessanten und spannenden Fachaufenthalt in den USA haben!   
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 09 Mar 2012 18:20:10 +0100</pubDate>
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    <title>Zukunftsfähigkeit von Zweigstellen – Fazit, Teil 2</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/433-Zukunftsfaehigkeit-von-Zweigstellen-Fazit,-Teil-2.html</link>
            <category>Librarian in Residence</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Britta Schmedemann)</author>
    <content:encoded>
    Sollten die in Teil 1 beschriebenen Veränderungen tatsächlich eintreten, wird sich gleichzeitig auch das &lt;strong&gt;Berufsbild des Bibliotheksmitarbeiter&lt;/strong&gt; verändern. Bei der praktischen Ausbildung hat man auf solche Veränderungen bereits reagiert und den Lehrberuf „Bibliotheksassistent“ zum „Fachangestellten für Bibliotheks- und Informationsdienste“ erweitert. Während diese Aufwertung des bibliothekarischen Ausbildungsberufes für die FAMIs attraktive Betätigungsfelder und Aufstiegschancen ermöglicht, gilt es nun auch für den Bibliothekar neue Perspektiven zu entwickeln. Auch, weil immer öfter klassische Bibliothekarsstellen durch FAMIs besetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in den vergangenen Jahren wurden im &lt;strong&gt;Studiengang &lt;/strong&gt;Bibliotheks- und Informationsmanagement einzelne Fächer wie Literaturwissenschaften oder praktische Übungen mit Klassifikationen durch Themen wie Internet- und Datenbankrecherche oder Programmierkenntnisse ersetzt. Nun gilt es, Bibliothekare weiter für künftige Herausforderungen zu qualifizieren, wie zum Beispiel Stadtteil- und Zielgruppenarbeit (im Sinne von Kontaktarbeit), Interkulturelle Kompetenz, Sozialwissenschaften, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mich in New York beeindruckt hat, waren die vielfältigen Programme und Konzepte, die fast immer von Bibliothekaren durchgeführt werden. Möglich ist dies auch, weil Bibliothekswissenschaft in Amerika ein Aufbaustudium ist. Das heißt, jeder Bibliothekar hat mindestens noch ein anderes Fach studiert und im besten Fall auch einige Jahre in diesem bibliotheks-fremden Beruf gearbeitet. Dadurch bringen amerikanische Bibliothekare eine Menge Zusatzkenntnisse mit. Dieser Qualifikations-Mix erhöht nicht nur das Ideenreichtum und damit die Angebotsvielfalt in den Bibliotheken, sondern böte den angehenden Bibliothekaren in Deutschland auch eine spannende berufliche Perspektive in der modernen, sich verändernden Bibliothekslandschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig ist es unbedingt erforderlich, auch die aktuellen Bibliotheksmitarbeiter für diese künftigen Veränderungen zu qualifizieren und sie an der Profilierung ihrer Zweigstelle zu beteiligen. Dafür eignen sich am besten &lt;strong&gt;Fortbildungen und Workshops&lt;/strong&gt;. Bei den Teammitgliedern sollte auf einen veränderten Kundenkontakt vorbereitet werden: weniger klassische Bestandsauskünfte, mehr Recherche-Einführungen und Hilfestellungen für den Alltag. Gleichzeitig müssen sie für die künftigen Herausforderungen qualifiziert werden, wenn wegen Finanzknappheit und Einstellungsstopps mit mehr Technik und weniger Personal gearbeitet werden wird. Das bedeutet für die Führungskräfte gleichzeitig verstärkte Kompetenzen im Veränderungsmanagement.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser zweite Teil meines Fazits übersteigt zu einem Großteil die Möglichkeiten von Zweigstellenleitungen. Deshalb gilt es auch hier wieder, sich zu vernetzen: im eigenen Bibliothekssystem und dieses System wiederum mit den Berufsverbänden und Fachgruppen – für starke und zukunftsfähige Öffentliche Bibliotheken.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 11 Oct 2011 16:30:03 +0200</pubDate>
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    <title>Zukunftsfähigkeit von Zweigstellen – Fazit, Teil 1</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/432-Zukunftsfaehigkeit-von-Zweigstellen-Fazit,-Teil-1.html</link>
            <category>Librarian in Residence</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Britta Schmedemann)</author>
    <content:encoded>
    In meinem einführenden Blogeintrag habe ich die These aufgestellt, dass es den Bibliotheken „in erster Linie gelingen muss, starke Kooperationspartner ins Boot zu holen. Diese Partner können Bibliotheken gleich zweifach unterstützen: zum einen als Fürsprecher bei Politik und Verwaltung, zum anderen als Multiplikatoren zur Gewinnung neuer Zielgruppen. Konzepte, die diese These bestätigen, hoffe ich in den New Yorker Bibliotheken zu finden und als best-practice dann in Deutschland umzusetzen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer meinen Blog verfolgt hat, weiß dass ich solche Konzepte vielfach in den drei New Yorker Öffentlichen Bibliothekssystemen gefunden habe. Neben den beiden genannten Vorteilen von &lt;strong&gt;Vernetzung&lt;/strong&gt;, möchte ich noch einen dritten hinzufügen: durch die enge Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Gruppen, Vereinen und Institutionen erfährt die Bibliothek auch viel früher, welche Bedürfnisse ihre Kunden und Nicht-Kunden haben. Sofern diese von der Bibliothek erfüllt werden können, erhöhen solche Angebote wiederum die Kundenbindung und -zufriedenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ist das keine neue Erkenntnis und auch keine typisch amerikanische, aber die vielfältigen Konzepte und die dazu gehörenden Partner aus allen möglichen Bereichen haben mir gezeigt, dass in dieser Richtung in Deutschland noch einiges möglich ist – ein Potenzial, dass es auch für meine eigene Zweigstelle noch verstärkt zu nutzen gilt. Ein spezielles Konzept aus New York nehme ich für dieses Ziel nicht mit. Viele der in meinem Blog beschriebenen New Yorker Bibliotheksangebote werden in Deutschland traditionell von anderen Einrichtungen wahrgenommen. Sprachkurse und Erwachsenenbildung decken zum Beispiel Volkshochschulen ab. Praktische Hilfe bei der Jobsuche, bei Bewerbungen und Firmengründungen findet man bei der Bundesarbeitsagentur. Begegnungs- und Stadtteilzentren heißen in Bremen „Bürgerhaus“ und Freizeitangebote für Teenager werden von so genannten Freizis (Jugendfreizeitheimen) angeboten. Nichtsdestotrotz lohnt sich unbedingt ein Treffen mit diesen und weiteren Einrichtungen, um zu ermitteln, inwieweit die Stadtbibliothek diese Angebote noch unterstützen kann (z.B. durch Veranstaltungen, Recherche-Einführungen, Literatur- und Datenbankangeboten etc.). Machen Bibliotheken doch schon? Aber nicht so intensiv, wie sie es könnten. Wenn ich vergleiche, wie in meiner Zweigstelle mit Schulen zusammengearbeitet wird, gibt es bei anderen Institutionen noch sehr viel Potenzial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dieser institutionellen Vernetzung im Stadtteil halte ich es unbedingt für erforderlich, noch stärker zu ermitteln, welche Bevölkerungsgruppen in den jeweiligen Einzugsgebieten leben und welche Anforderungen diese an „ihre“ Bibliothek haben. In der Stadtbibliothek Bremen wird in dieser Richtung zum Beispiel verstärkt mit Milieustudien gearbeitet. Nicht nur angesichts schrumpfender Finanzmittel kommt es darauf an, &lt;strong&gt;Schwerpunkte in der Ausrichtung einer Bibliothek &lt;/strong&gt;zu setzen, sondern auch zur Kundengewinnung bedarf es eines deutlichen Profils. Weiß man, welche Ansprüche bei Kunden und Nicht-Kunden bestehen und kann die Bibliothek diesen sogar gerecht werden, kommt es als nächstes darauf an, über diese (neuen) Angebote zu informieren. Dies gelingt (vor allem auch bei Nicht-Kunden) am besten über Mund-zu-Mund-Propaganda, also hier ebenfalls wieder über Vernetzung und Multiplikatoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was den Weg des Öffentlichen Bibliothekswesens insgesamt betrifft, denke ich, dass mittelfristig die Nachfrage nach physischen Beständen zurückgehen wird. Stattdessen wird die Stadtbibliothek immer mehr zum &lt;strong&gt;Treff- und Kommunikationszentrum &lt;/strong&gt;werden. Die Ansprüche an Aufenthaltsqualität werden also weiter steigen, in den Bibliotheken werden mehr Lounge-Möbel benötigt, Laptop- und Arbeitsplätze, kleine transparente Räume für Gruppenarbeiten und Besprechungen sowie ein attraktives Kaffeeangebot. Die klassischen Informations- und Verbuchungstheken werden schrumpfen, stattdessen wird mehr Mobilität der Mitarbeiter im Raum gefragt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Auswirkungen diese möglichen Veränderungen auf die heutigen und künftigen Mitarbeiter der Bibliotheken hätten, beschreibe ich im 2. Teil meines Fazits.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 06 Oct 2011 23:08:03 +0200</pubDate>
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