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    <title>Librarian in Residence – Goethe-Institut New York - Bibliotheken in den USA / US Libraries </title>
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    <description>Neuigkeiten über deutsche und amerikanische Bibliotheken – News about German and American Libraries</description>
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    <pubDate>Wed, 14 Dec 2011 22:17:57 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Librarian in Residence – Goethe-Institut New York - Bibliotheken in den USA / US Libraries  - Neuigkeiten über deutsche und amerikanische Bibliotheken – News about German and American Libraries</title>
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    <title>The Artist Space presents: The Serving Library</title>
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            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    Es kommt nicht oft vor, dass in der Greene Street in SoHo an jedem Laternenmast Werbung für eine Bibliothek hängt. Das ist im Augenblick so. Es ist allerdings keine klassische Bibliothek sonder das Projekt &lt;a href=&quot;http://artistsspace.org/exhibitions/the-serving-library-2/ &quot;&gt;&lt;u&gt;„The Serving Library“ von „The Artist Space“ &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der (leider sehr benutzerunfreundlichen) Webseite, wird das Projekt kurz vorgestellt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„The Serving Library is a long-term project conceived by Dexter Sinister with writer Angie Keefer. Founded on a consideration of how the role of the library has changed over time – from fixed archive through circulating collection to a point of distribution – the format has become an umbrella project for all of Dexter Sinister’s activities. It consists of: 1) an ambitious public website; 2) a small physical library space; and 3) a publishing program which runs through #1 and #2.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich weiter durchgeklickt hat – am besten nicht mit Internet Explorer, den die Entwickler der Webseite offensichtlich nicht als Browser berücksichtigen!! – findet viele interessante Artikel von Künstlern zum Thema Bibliothek im weitesten Sinn. Zum Beispiel &lt;a href=&quot;http://www.servinglibrary.org/read.html?id=9&quot;&gt;&lt;u&gt;Rob Giampietro, David Reinfurt: FROM 0 TO 1&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade zu diesem Zeitpunkt, zu dem Bibliothekare untereinander die Zukunft der Bibliothek diskutieren und die Frage, ob Bibliotheken sich in einer Krise befinden (und in welcher?) und ob die Zukunft des Berufsstands der  Bibliothekare düster oder rosig ist in allen Foren diskutiert werden, ist der Blick von außen interessant und vielleicht ja auch inspirierend. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 14 Dec 2011 23:12:45 +0100</pubDate>
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    <title>Facebook, Twitter &amp; Co.</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/229-Facebook,-Twitter-Co..html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
            <category>Librarian in Residence</category>
            <category>Lobbyarbeit / Lobbying</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Frank Simon-Ritz)</author>
    <content:encoded>
    Auch über die American Library Association und ihr Washingtoner Büro hat Jan-Pieter Barbian schon viel &lt;a href=&quot;http://blog.goethe.de/librarian/index.php?/authors/5-Jan-Pieter-Barbian &quot; title=&quot;Barbian blog&quot;&gt;&lt;u&gt;Wissenswertes berichtet&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gespräch, das ich mit &lt;strong&gt;Kristin Murphy &lt;/strong&gt;und &lt;strong&gt;Jeff Kratz &lt;/strong&gt;führen kann, geht es schwerpunktmäßig darum, wie es der ALA gelingt, Kolleginnen und Kollegen vor Ort dazu zu motivieren, sich auch politisch für Bibliotheken zu engagieren. Das geschieht natürlich auf verschiedenen Wegen. Zu einem wichtigen Kommunikationskanal haben sich in letzter Zeit die „social media“, also die neuen, kollaborativen Anwendungen im Web (Stichwort: Web 2.0), entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ist die ALA schon länger in &lt;a href=&quot;http://www.facebook.com/alalibrary&quot; title=&quot;ALA Facebook&quot;&gt;&lt;u&gt;Facebook &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;präsent. Und natürlich ist auch das eine Plattform, um Inhalte zu publizieren. Fast noch wichtiger ist jedoch, dass über die Funktion „fans“ mittlerweile (Stand: 24.11.2009) 1.986 Personen registriert sind, die von Seiten der ALA sozusagen durch einen Mausklick erreicht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich verhält es sich mit &lt;a href=&quot;http://twitter.com/alalibraryval/alaontwitter&quot; title=&quot;ALA Twitter&quot;&gt;&lt;u&gt;Twitter&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;. Auch hier ist die ALA präsent. Kristin kann dazu eine schöne Geschichte erzählen. Unmittelbar nach einem Gespräch mit einem Kongressabgeordneten wurde ein „Tweet“ verschickt, der Bibliothekaren aus dem Wahlkreis des Abgeordneten nahe legte, in dessen Büro anzurufen, um ihre Unterstützung in wichtigen Punkten des Gesprächs zu signalisieren. Der Erfolge dieser Aktion, wie Mitarbeiter des Abgeordneten versicherten, beeindruckend …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es noch das faszinierende System &lt;a href=&quot;http://capwiz.com/ala/home/&quot; title=&quot;ALA Capwiz&quot;&gt;&lt;u&gt;Capwiz &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;, das extra für „Lobbyisten“ im Zusammenhang mit dem Kongress aufgesetzt wurde. Auch hier ist die ALA präsent. Und auch hier geht es im Wesentlichen darum, die eigenen Mitglieder bzw. „Sympathisanten“ zu mobilisieren. Wenn man so will: Lobbyismus 2.0.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 25 Nov 2009 15:45:07 +0100</pubDate>
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    <title>Bibliothekstourismus</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/230-Bibliothekstourismus.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
            <category>Librarian in Residence</category>
            <category>Lobbyarbeit / Lobbying</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Frank Simon-Ritz)</author>
    <content:encoded>
    Man kann die &lt;a href=&quot;http://www.loc.gov&quot; title=&quot;LoC&quot;&gt;&lt;u&gt;Library of Congress &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;(LoC), die größte Bibliothek der Welt, unter verschiedenen Gesichtspunkten beschreiben. Ein möglicher Gesichtspunkt ist der touristische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vorbereitung meiner Reise habe ich mir für Washington einen amerikanischen Reiseführer gekauft („The Unofficial Guide to Washington, D.C.“, Frommer, 10th ed. 2009). Hier bekommt die LoC vier Sterne (von höchstens fünf). Der Kommentar lautet: „Beeindruckend und informativ“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich an diesem Montag Mittag zwei Stunden mit &lt;strong&gt;John Van Oudenaren &lt;/strong&gt;und &lt;strong&gt;David Morris &lt;/strong&gt;über digitale Projekte (&lt;a href=&quot;http://www.wdl.org/&quot; title=&quot;World Digital Library&quot;&gt;&lt;u&gt;World Digital Library&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;) und die &lt;a href=&quot;http://www.loc.gov/rr/european/aboutdiv.html &quot; title=&quot;LoC European Division&quot;&gt;&lt;u&gt;European Division&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; gesprochen haben, führt mich David in die auch für Besucher geöffnete Eingangshalle des Jefferson-Building. Und tatsächlich: Hier ist richtig was los! Touristen aller Altersgruppen drängeln sich in der Halle und in den formidabel gestalteten Ausstellungen, die die Bibliothek präsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich großartig sind die beiden aktuellen Ausstellungen „Creating the United States“ und „Exploring the Early Americas“. In letztere wird u.a. die berühmte &lt;a href=&quot;http://myloc.gov/Exhibitions/EarlyAmericas/AftermathoftheEncounter/DocumentingNewKnowledge/CartographicTreasures/ExhibitObjects/1507WorldMap.aspx&quot; title=&quot;Waldseemueller Karte&quot;&gt;&lt;u&gt;Waldseemüller-Karte&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; aus dem Jahr 1507 gezeigt, die erste (Welt-)Karte, in der die Bezeichnung „Amerika“ vorkommt. (Die LoC konnte diese Karte 2001 für angeblich 10 Mio. $ ankaufen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist offensichtlich, dass die Bibliothek hier am Prozess des „nation building“ in einem eher kulturellen Sinn mitwirkt. Die Bibliothek beweist sich damit als nationale Institution. Auch das ist Lobby-Arbeit. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 25 Nov 2009 18:00:00 +0100</pubDate>
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    <title>Konferenzen, Unkonferenzen und die Zukunft von Bibliotheken</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/399-Konferenzen,-Unkonferenzen-und-die-Zukunft-von-Bibliotheken.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    Der letzte Blogeintrag ist lange her, aber zum Glück gibt es ja &lt;a href=&quot;https://twitter.com/#!/GoetheLibrarian&quot;&gt;&lt;u&gt;Twitter&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; . Inziwschen ist der Bibliothekartag in Deutschland vorbei und die &lt;a href=&quot;http://www.alaannual.org/&quot;&gt;&lt;u&gt;Konferenz der ALA in New Orleans &lt;/u&gt;&lt;/a&gt; hat angefangen. Die Atmosphäre von „Big Easy“ hilft vielleicht wieder in die Routine des Bloggens zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zeitlang hatte man – bei der Lektüre von Blogs und dem Besuch von Konferenzen - den Eindruck, dass Bibliotheken (und Bibliothekare) langsam den Verunsicherungsprozess, der mit dem Einzug von Internet, eBooks und den „social media“ eingesetzt hat, überwunden haben. Bibliotheken haben als Ort von Lerngemeinschaften, als öffentlicher Internetzugang, als Ort für Informationskompetenz etc. einen neuen Aufgabenbereich gefunden. Nichtsdestotrotz ist die Frage nach der Zukunft von Bibliotheken nach wie vor das brennendste Thema, mit dem sich Bibliothekare beschäftigen. Bei der „Unkonferenz“, die am ersten Tag der ALA angeboten wurde, kristallisierte sich bei der Abfrage nach relevanten Themen schnell der Bedarf heraus, genau darüber  zu reden.  Wie kann man Studenten in die Bibliothek bringen? Wie kann man mit sinkenden Etats die ständig wachsende Zahl an Veröffentlichungen anbieten? Wie kann man unter diesen Bedingungen mit dem oft nicht gerade bibliotheksfreundlichen Servicespektrum von eBooks umgehen? Wie kann man relevant bleiben? Mit ziemlicher Selbstverständlichkeit (und leisem Bedauern) wurde dabei klar, dass die Zeit, als sich jede Bibliothek (auch) als Wissensspeicher gesehen hat, vorbei ist. E-Medien, Datenbanken und Internetquellen die einen zunehmenden Teil des Informationsbestands von Bibliotheken ausmachen, sind bekanntlich nicht mehr im dauerhaften Besitz der Bibliotheken sondern werden nur noch „geleast“. Sie stehen den Benutzern zur Verfügung – der Anspruch auf Archivierung und Bewahrung dieser Materialien ist selbst bei den akademischen Bibliotheken nicht mehr gegeben. Ich fand es erstaunlich, dass das von den amerikanischen Kollegen offensichtlich noch nicht mal als Problem gesehen wurde.  Vielleicht ein eher europäischer Gedanke, dass die Beschäftigung mit einem Thema auch den Blick auf den historischen Werdegang  mit einschließt. Wer sich in 100 Jahren mit der Geschichte des Bibliothekswesens beschäftigt, würde bestimmt einen ganz anderen Blick auf die Entwicklung dieser Disziplin gewinnen, wenn ihm in regelmäßigen Abständen publizierte Lexikonartikel dazu vorliegen, als wenn er sich nur noch auf die historische Darstellung in der aktuellen Seite von Wikipedia berufen kann. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 27 Jun 2011 20:23:17 +0200</pubDate>
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    <title>Deutsch-Amerikanischer Erfahrungsaustausch</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/397-Deutsch-Amerikanischer-Erfahrungsaustausch.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
            <category>Bibliotheken in Deutschland / German Libraries</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    Jeder, der die Chance hatte in einem anderen Land einen beruflichen Aufenthalt, einen Austausch oder ein Praktikum zu absolvieren, weiss, wie bereichernd so eine Erfahrung persönlich und beruflich ist. Aber er bzw. sie wird auch wissen, wieviel Arbeit die Vorbereitung eines solchen Aufenthaltes macht und so mancher ist vielleicht mit dem Gefühl zurückgekommen, dass er einiges anders gemacht hätte, wenn er vorher das eine oder andere gewusst hätten. Damit der Erfahrungsschatz der Kolleginnen und Kollegen, die eine solche deutsch-amerikanische Auslandserfahrung gemacht haben, einem möglichst breiten Kreis zugänglich ist, hat &lt;strong&gt;Ulrike Hartung&lt;/strong&gt;, eine Studentin im Bereich Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der Hochschule der Medien, Stuttgart, im Winter 2010 eine breit angelegte Umfrage unter Bibliothekaren und Bibliotheksstudenten gemacht und sie nach ihren Erfahrungen befragt. Die Kollegen der Western European Studies Section (WESS) haben uns netterweise einen Platz in ihrem Wiki gebeben und dort finden sich jetzt die &lt;a href=&quot;http://wess.lib.byu.edu/index.php/GNARP_Librarian_Exchange_Working_Group&quot;&gt;&lt;u&gt;Ergebnisse der Umfrage&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;. Nochmals herzlichen Dank an &lt;strong&gt;Ulrike Hartung &lt;/strong&gt;für die inhaltliche Arbeit und &lt;strong&gt;Richard Hacken &lt;/strong&gt;für die technische Unterstützung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer die Umfrage verpasst hat und seine Erfahrungen der Liste hinzufügen möchte, kann jederzeit eine e-mail an library @ newyork.goethe.org schreiben. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 29 Apr 2011 21:34:18 +0200</pubDate>
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    <title>Nie wieder Unordnung im Regal</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/394-Nie-wieder-Unordnung-im-Regal.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
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    &lt;a href=&quot;http://www.newscientist.com/blogs/onepercent/2011/04/augmented-reality-app-keeps-li.html&quot;&gt;&lt;u&gt;The New Scientist&lt;/u&gt; &lt;/a&gt; stellt einen interessanten Gebrauch von ‚Augmented Reality‘ vor – die speziellen Etiketten der Bücher lassen via Smartphone erkennen, ob die Bücher richtig eingestellt sind. Für kleine Bestände interessant – aber die kann man vielleicht auch mit dem bloßen Auge &#039;scannen&#039;. Für große Bestände scheint es noch etwas mühsam, da man mit dem Gerät vermutlich kaum mehr als ein Dutzend Bücher auf einmal erfassen kann. Aber nichtsdestotrotz interessant, wozu man das Konzept der Augemented Reality alles benutzen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object style=&quot;height: 324px; width: 400px&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/NgZVI630SsI?version=3&quot;&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;param name=&quot;allowScriptAccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/NgZVI630SsI?version=3&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; allowScriptAccess=&quot;always&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;324&quot;&gt;&lt;/object&gt; 
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    <pubDate>Tue, 26 Apr 2011 16:46:14 +0200</pubDate>
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    <title>GNARP Scholarship</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/393-GNARP-Scholarship.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
            <category>Bibliotheken in Deutschland / German Libraries</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    Zum ersten Mal hat das Goethe-Institut gemeinsam mit &lt;a href=&quot;http://www.bi-international.de/&quot;&gt;‚&lt;u&gt;Bibliothek &amp;amp; Information International (BII)&lt;/u&gt;‘ &lt;/a&gt;und dem &lt;a href=&quot;http://www.crl.edu/grn/gnarp&quot;&gt;&lt;u&gt;‚German-North American Resources Partnership (GNARP)‘ &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;ein  Stipendium ausgeschrieben, das sich vor allem an Kolleginne und Kollegen richtet, die im Kontext eines Konferenzbesuchs einen kurzen Fachaufenthalt an einer Bibliothek in den USA, Kanada bzw. Deutschland absolvieren möchten. Wir haben uns sehr gefreut, das vor allem auch aus den USA eine ganze Reihe von Bewerbungen auf dieses Stipendium gekommen sind. Im Endeffekt waren es so viele interessante Bewerbungen, dass einer der Sponsoren des Programms (BII) beschlossen hat, einer eigentlich abgewiesenen Bewerberin sogar ein gesondertes Stipendium anzubieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger der GNARP Scholarship 2011 aus Deutschland ist &lt;strong&gt;Reinhard Feldmann&lt;/strong&gt;, Leiter des Dezernats Historische Bestände und Fachreferent für Geschichte und Buchwissenschaft an der  Universitäts- und Landesbibliothek Münster. Im Kontext seiner Teilnahme an der Konferenz ““Reestablishing the German Athens of North America Online: German-American Social and Cultural Life in Milwaukee” möchte er sich zusätzlich mit Kollegen zum Thema Massenentsäuerung, Tintenfraß und Katastrophenvorsorge austauschen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Aus den USA nach Deutschland wird &lt;strong&gt;Markus Wust&lt;/strong&gt;, reisen. In seinem Bewerbungsschreiben hob er hervor, dass in einer Welt, in der durch das World Wide Web Information anscheinend für jeden überall und immer frei zugänglich geworden ist, Bibliotheken ihren Fokus dahingehend ändern müssen, dass sie nicht mehr einfach den Zugang bereit stellen, sondern dass sie sicher stellen, dass der Zugang zu Inhalte und Informationen auch auf Dauer erhalten bleibt. Bibliotheken müssen – im Gegensatz zu kommerziellen Informationsanbietern – sich darauf konzentrieren den Zugang zu kulturelle, und wissenschaftlichem Erbe offen und für alle zugänglich zu halten.  Besonders die deutschen Beiträge zur Europeana und zu dem Nestor-Projekt findet Markus Wust in diesem Kontext relevant und das Stipendium soll ihm ermöglichen darüber in einen intensiveren Dialog mit den Kollegen in Deutschland zu treten.  Er wird seinen Fachaufenthalt mit einem Besuch der „International Conference on Theory and Practice of Digital Libraries 2011“ in Berlin kombinieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Goethe-Institut, Bibliothek &amp;amp; Information International und GNARP freuen sich, dass wir für die erste Runde der “GNARP Scholarship” so engagierte Kollegen auszeichnen konnten und freuen uns, darauf dass sie in diesem Blog über ihre Erfahrungen berichten werden. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 20 Apr 2011 17:56:15 +0200</pubDate>
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    <title>Lobbyarbeit für Bibliotheken im Staat New York!</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/383-Lobbyarbeit-fuer-Bibliotheken-im-Staat-New-York!.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
            <category>Lobbyarbeit / Lobbying</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    Während der &lt;a href=&quot;http://www.ala.org/ala/issuesadvocacy/advocacy/nlld/index.cfm&quot;&gt;&lt;u&gt;‚Library Legislative Day‘&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; der ALA erst im Mai ist, veranstalten die Bibliotheksverbände der einzelnen Bundesstaaten ihre Kundgebungen gegen Budgetkürzungen und für mehr staatliche Unterstützung von Bibliotheken bereits in den Monaten vorher ab. Am 1. März ist dieses Jahr der &lt;a href=&quot;http://www.nyla.org/index.php?page_id=148&quot;&gt;&lt;u&gt;„Library Advocacy Day“ im Staat New York &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;und ein ganzer Tag mit Aktivitäten ist in diesem Zusammenhang für Albany geplant. Die Kollegen haben außerdem einen ganzen &lt;a href=&quot;http://www.nyla.org/index.php?page_id=514 &quot;&gt;&lt;u&gt;Werkzeugkasten &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;an Maßnahmen und Programmen zusammengestellt. Vom ‚Fundraising Dinner‘ am Vorabend, bis zu dem Entwurf eines Unterstützungsschreibens, das man an seinen Abgeordneten schicken kann und natürlich eine Vielzahl von Daten und Fakten über den Wert von Bibliotheken. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 28 Feb 2011 22:10:49 +0100</pubDate>
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    <title>Bibliotheken in der öffentlichen Wahrnehmung – der OCLC Bericht 2010</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/381-Bibliotheken-in-der-oeffentlichen-Wahrnehmung-der-OCLC-Bericht-2010.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    Ende Januar wurde der OCLC Bericht über &lt;a href=&quot;http://www.oclc.org/reports/2010perceptions/2010perceptions_all.pdf &quot;&gt;&lt;u&gt;&lt;strong&gt;‚Perceptions of Libraries 2010: Context and Community&lt;/strong&gt;&lt;/u&gt;‘ &lt;/a&gt;veröffentlicht. Zum fünften Mal hat OCL eine Studie zur Situation des Bibliothekswesens erstellt. Die für 2005 erstellte Studie stand ebenfalls unter der Überschrift ‚Perceptions of Libraries‘ und dient als der hauptsächliche Referenzpunkt der neuen Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
69% der Amerikaner hatten 2005 Internet Zugang, 2010 sind es schon 77%. 2005 gab es noch keine iPhone, Kindle oder Twitter und Facebook war noch auf Studenten mit einer .edu Adresse beschränkt (kann man sich kaum mehr dran erinnern...). Zwei Drittel der Amerikaner besaßen 2005 ein Mobilphone, heute sind es 93% und 23% haben sogar ein Smartphone (erstaunlich wenig, eigentlich). Ein weiteres überproportionales Wachstum war bei den e-readern zu verzeichnen und 55% der öffentlichen Bibliotheken bieten inzwischen e-books zur Ausleihe an. 82% der Bibliotheken haben WiFi und schon 2009 hatte jede öffentliche Bibliothek durchschnittlich 14 Computer für die Nutzer. Fast erstaunlich in diesem Kontext, dass nur 11% der größeren Öffentlichen Bibliotheken in den USA eine Facebookseite haben. Diese Zahl ist allerdings von 2009 und dürfte inzwischen gestiegen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel hat sich geändert in den USA zwischen 2005 und 2010, allem voran die Lage der Wirtschaft. Während 2005 die Wirtschaft brummt, sieht sich das Land 2010 einer Arbeitslosenquote von ca. 10% gegenüber und weitere 20% der Amerikaner geben an, dass ihre Arbeitssituation durch die Rezession negativ beeinflusst wurde. Als Konsequenz wird mehr Wert auf eine hochwertige Ausbildung gelegt: 70% der Highschool Absolventen 2009 sind sofort aufs College gegangen – die höchste Zahl seit dem Anfang der Statistik im Jahr 1959. Auch die Zahl der Besuche in öffentlichen Bibliotheken ist gestiegen. 68% der Amerikaner haben einen Bibliotheksausweis und bei den von der Wirtschaftskrise direkt betroffenen Personen sind es sogar 81%. Dennoch haben 56% der Bibliothek ein gleiches oder geringeres Budget als in der Vorjahren und 15% der Bibliotheken mussten deswegen ihre Öffnungszeiten einschränken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bibliotheksnutzung ist gestiegen – sowohl bei denen, die nun von der Rezession direkt betroffen waren, als auch bei allen anderen. Bibliotheksnutzung ist sogar die Freizeitaktivität mit der höchsten Steigerungsrate. 37% der Amerikaner sagen, dass sie die Bibliothek mehr nutzen als früher. Vor allem diejenigen, die direkt durch die Rezession betroffen sind, spielt die Bibliothek eine enorme Rolle: 50% besuchen die Bibliothek für Aktivitäten im Kontext der Arbeitssuche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessanterweise spielen die elektronischen Informationsangebote der Bibliothek selbst keine so große Rolle. Während 2005 noch 1% ihr Informationssuche auf der Webseite der Bibliothek begonnen haben, ist diese Zahl inzwischen auf 0% gesunken. Kein Wunder – 39% sagen, sei wussten gar nicht dass die Bibliothek eine Webseite hat. Und während „ask-an-expert“ Seiten einen überproportionalen Zuwachs erfahren haben, ist die Nachfrage bei „ask-a-librarian“-Service gleich geblieben. Auch Referenzwerke werden nicht mehr so stark genutzt, ebenso wie der Auskunftsdienst in der Bibliothek nicht mehr so gefragt ist. Andererseits: Während die Nutzer mit den Dienstleistungen der Bibliothekare (Librarian satisfaction) 2010 zufriedener waren als 2005, ist die Zufriedenheit mit den Ergebnissen von Suchmaschinen gesunken:  richtig zufrieden waren 2005 62%, im Jahr 2010 sind es nur noch 34%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beliebteste Aktivität im Kontext des Bibliotheksbesuchs ist immer noch die ursprüngliche – man geht in die Bibliothek um Bücher ausleihen oder zu lesen. Das Buch als Leitmedium der Bibliothek ist sogar noch stärker geworden. Während 2005 69% der Amerikaner sagten, dass ihnen ‚Bücher‘ als erstes in den Sinn kommen, wenn sie an Bibliotheken denken, sind es 2010 75%. Ob sich das verändert, wenn Bibliotheken ihre Angebote an e-Materialien ausbauen, bleibt abzuwarten. Über 50% der Nutzern ist noch gar nicht bewusst, dass Bibliotheken auch e-Materialien anbieten. Als Hauptaufgabe der Bibliothek wird nach wie vor die Informationsvermittlung angesehen.&lt;br /&gt;
31% der Amerikaner glauben, dass die Bibliothek für die Bevölkerung wichtiger geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie gibt noch eine Vielzahl interessanter und überraschender Daten. Beispielsweise dass 65% der College Studenten glauben, dass Wikipedia weniger verlässlich ist als Information aus der Bibliothek, dass Teens durchschnittlich 100 Textmessages pro Tag verschicken oder dass 74% der Generation X (25-45 Jahre alt) sich als ‚Leser‘ bezeichnen. Die Generation der Baby Boomer, die heute 46-64 Jahre alt ist, hat in den letzten Jahren technologisch aufgeholt und 95% benutzen e-mail und 52% sind in sozialen Netzwerken vertreten. Auch die Senioren haben inzwischen soziale Netzwerke für sich entdeckt: 34 % nutzen sie, während es 2007 gerade mal 9% waren. Genau wie die Mitglieder der Generation X haben die Boomer ihre Bibliotheksnutzung gesteigert. Die Gruppe, von denen die meisten Bibliotheksmitglieder sind, sind jedoch die Teens - 75% haben einen Bibliotheksausweis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie ist eine wahre Fundgrube von Argumenten für den Erhalt und die Unterstützung von Bibliotheken. Mit den Kürzungen, die Bibliotheken überall drohen, ist die Zusammenstellung von Daten und Fakten, die den Wert der Bibliotheken unterstreichen, besonders wichtig.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 23 Feb 2011 00:03:41 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Die (neue) Bibliothek des Österreichischen Kulturforums New York</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/382-Die-neue-Bibliothek-des-OEsterreichischen-Kulturforums-New-York.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    Seit Februar 2011 ist die Bibliothek des &lt;a href=&quot;http://www.acfny.org/library/&quot;&gt;&lt;u&gt;Österreichischen Kulturforums New York &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;von einer Präsenz- in eine Ausleihbibliothek umgewandelt. Die Kollegen machen nun eifrig Werbung und haben dazu eine Postkarte verschickt, die für mich auf alle Fälle ein ‚best practice‘ Beispiel für eine witzige und gelungene Werbung ist, die bestimmt Aufmerksamkeit erzielt. Wer möchte nicht mit diesem illustren Trio ‚friendship and maybe more‘ entwicklen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 110px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a  class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Austrian Cultural Forum&quot;  rel=&#039;lightbox&#039; href=&#039;http://blog.goethe.de/librarian/uploads/acfnylib1.JPG&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:176 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;69&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/librarian/uploads/acfnylib1.serendipityThumb.JPG&quot; title=&quot;Austrian Cultural Forum&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Your place or ours...?&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 24 Feb 2011 22:27:22 +0100</pubDate>
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    <title>Weniger Geld für Bibliotheken? </title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/380-Weniger-Geld-fuer-Bibliotheken.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    In einem Artikel des &lt;a href=&quot;http://www.schoollibraryjournal.com/slj/home/889255-312/president_obama_delivers_another_slap.html.csp&quot;&gt;&lt;u&gt;‚&lt;strong&gt;School Library Journals&lt;/strong&gt;‘ &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;wird ein düsteres Bild der künftigen finanziellen Ausstattung von Bibliotheken und Schulbibliotheken in den USA entworfen. Die staatliche Unterstützung der 123.000 Öffentlichen Bibliotheken in den USA soll um 10% gesenkt werden. Das &lt;a href=&quot;http://www.imls.gov/applicants/grants/21centurylibrarian.shtm&quot;&gt;‚&lt;u&gt;Laura Bush 21st Century Librarian Program&lt;/u&gt;‘&lt;/a&gt;, das eine neue Generation von Bibliothekaren rekrutieren und ausbilden hilft, soll um ein Drittel gekürzt werden. Das &lt;a href=&quot;http://www2.ed.gov/programs/lsl/index.html&quot;&gt;„&lt;u&gt;Improving Literacy Through School Libraries&lt;/u&gt;“ &lt;/a&gt;soll komplett gestrichen werden und mit anderen ‚Literacy‘-Programmen verschmolzen werden unter denen sich dann auch Schulbibliothekare um Geld bewerben können. Den Vorschlägen muss durch den Kongress zugestimmt werden. Bis Ende September werden die Kollegen in den USA sich einiges einfallen lassen (müssen) um die Abgeordneten davon zu überzeugen, dass diese drastischen Maßnahmen ein Schritt in die falsche Richtung wären. &lt;br /&gt;
Ein gerade veröffentlichter Bericht über den wirtschaftlichen Nutzen der &lt;a href=&quot;http://www.freelibrary.org/about/Fels_Report.pdf&quot;&gt;&lt;u&gt;Philadelphia Free Public Library &lt;/a&gt;&lt;/u&gt;, zeigt z.B. dass die Investitionen in die Bibliothek sich wirtschaftlich auszahlen. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 18 Feb 2011 22:04:19 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Bibliothek - nur noch als Ort?</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/375-Bibliothek-nur-noch-als-Ort.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
            <category>Bibliotheken in Deutschland / German Libraries</category>
    
    <comments>http://blog.goethe.de/librarian/archives/375-Bibliothek-nur-noch-als-Ort.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    Im Jahr 2010 ging die Meldung durch&lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Duisburger-spenden-Literatur-fuer-ihre-Buecherei-id3511911.html&quot;&gt; &lt;u&gt;Presse &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;und &lt;a href=&quot;http://bibliothekarisch.de/blog/2010/09/05/buchpatenschaft-als-hilfe-fuer-die-bibliothek/&quot;&gt;&lt;u&gt;Bibliotheks-Blogs&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; in Deutschland, dass die &lt;strong&gt;Stadtbibliothek Duisburg&lt;/strong&gt; keinen Etat für Medien mehr hatte und einzig auf Buchspenden angewiesen war. In Dusiburg kamen im Jahr 2010 &lt;a href=&quot;http://ich-bin-buchpate.posterous.com/dank-fur-die-grosse-spendenbereitschaft &quot;&gt;&lt;u&gt;20.000 Euro&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; zusammen, d.h. ca. 5% des ausgefallenen Buchetats von 500.000 Euro, wurde durch die Bürger selbst aufgefangen. Auch wenn das Engagement der Bürger natürlich phantastisch war, zeigen die Zahlen doch auch die Grenzen einer solchen Initiative (zumindest in Deutschland).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in den USA gibt es seit Jahren Budgetkürzungen bei Bibliotheken und nun erschien ein &lt;a href=&quot;http://www.wnyc.org/articles/wnyc-news/2011/jan/20/new-books-we-dont-got-em-queens-library-halts-book-purchases/&quot;&gt;&lt;u&gt;Bericht&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;, dass die&lt;strong&gt; Queens Librar&lt;/strong&gt;y beschlossen hat, für den Rest des Haushaltsjahres (das am 30. Juni endet) keine neuen Bücher mehr zu kaufen. &lt;strong&gt;Tom Galante&lt;/strong&gt;, der Leiter der Queens Library, gab bekannt, dass er vor der  Alternative stand, Mitarbeiter zu entlassen und Öffnungszeiten zu reduzieren, oder eben auf Neuanschaffungen zu verzichten, bzw. für diese auf eine „Buy a Book“ Kampagne zu setzen. Interessant ist die Begründung für diese Entscheidung: Galante sagte dass die Aufgabe der Bibliothek sich allmählich von einem Ort der Medienausleihe zu einem Ort entwickelt habe, an dem Englischunterricht gegeben wird, Arbeitssuchende bei ihren Bewerbungen unterstützt werden und Internetzugang für die Allgemeinheit bereit gestellt wird. „Am Ende des Tages geht es darum, dass Bibliotheken Orte der Bürger sind - ein Ort für Senioren am Morgen und Schulkinder am Nachmittag“, sagte Galante.&lt;br /&gt;
Die beiden anderen Bibliothekssystem in New York City, Brooklyn Public Library und New York Public Library, gehen (noch) nicht diesen drastischen Schritt: Brooklyn kauft weniger Bücher, reduziert aber auch Öffnungseiten. Bei der NYPL spart bei den Mitarbeiterkapazitäten indem es die Nachbesetzung vakanter Stellen aussetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde diese Entwicklung natürlich beunruhigend, aber auch extrem interessant, weil sich in der Entscheidung von Tom Galante und seinen Kollegen die Frage nach der Kernaufgaben von Bibliotheken manifestiert. Gerade in letzter Zeit nimmt die „Bibliothek als Ort“ einen großen Raum in der Diskussion ein: Selbst wenn viele Inhalte virtuell zur Verfügung stehen, gewinnt die Bibliothek als Ort einer gemeinsamen Lernerfahrung zunehmend an Bedeutung. Mit ihrem „Medien- und Informationszugang für alle“ manifestiert sich die Bibliothek als zutiefst demokratischer Ort, der die Kernaufgabe erfüllt,  &lt;br /&gt;
´information gap` und `digital divide` zu überwinden. „Bibliotheken als Dienstleistungszentren“ sind angewiesen auf ausgebildete und sachkundige Mitarbeiter, die ein breites Spektrum an Informations- und Dienstleistungsangeboten entwickeln und vermitteln. Wo läßt sich der Rotstift also am ehesten ansetzen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vermutlich keine richtige oder falsche Antwort auf diese Frage und es wird interessant sein zu beobachten, wie die Nutzung der Bibliotheken durch die jeweiligen  Entscheidungen beeinflusst werden wird und welche der drei Bibliothekssysteme in New York City mit ihrer Politik am ehesten dem Bedarf der Bürger entspricht. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 25 Jan 2011 00:40:00 +0100</pubDate>
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<item>
    <title>Florida State Library und State Archive</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/347-Florida-State-Library-und-State-Archive.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
    
    <comments>http://blog.goethe.de/librarian/archives/347-Florida-State-Library-und-State-Archive.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    Außer Schulbibliotheken gab es auch Einblick in die &lt;a href=&quot;http://dlis.dos.state.fl.us/&quot;&gt;&lt;u&gt;Florida State Library and Archive&lt;/u&gt;. &lt;/a&gt;Da Helga Hofmann und Julia Rittel sich ja auf die Schulbibliotheken spezialisiert haben, wollte ich kurz ein paar Impressionen von diesem Besuch vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der State Library fand ich das Adressbuch von Tallahassee aus dem Jahr 1950 besonders interessant, das uns &lt;strong&gt;Cathy Moloney&lt;/strong&gt;, Library Manager in der &lt;strong&gt;Florida State Library&lt;/strong&gt; zeigte. Ein schmächtiges Bändchen, das auch dadurch auffiel, dass auf dem Buchdeckel das Bestattungsinstitut seine Dienste anpries. Und ein Hardware Store. Bei genauem Hinschauen zeigte sich, dass beide Geschäfte von derselben Person geführt wurden. Mit derselben Telefonnummer: 7. Ja, damals war Florida noch kein sehr begehrter Aufenthaltsort und wir waren uns alle einig, dass erst die Erfindung von Klimaanlagen den Aufenthalt für eine breitere Gruppe in der Bevölkerung attraktiv machte. Uns allen ging wohl der Gedanke durch den Kopf, dass wir uns weise Großeltern gewünscht hätten, die das damals spottbillige Land um Orlando oder Miami gekauft hätten... &lt;br /&gt;
Natürlich erhielten wir auch aktuelle Informationen, u.a. dass die Staatsbibliothek ermittelt hat, dass die &lt;a href=&quot;http://dlis.dos.state.fl.us/bld/roi/&quot;&gt;&lt;u&gt;Rentabilität der Bibliotheken &lt;/u&gt; &lt;/a&gt;in Florida bei $ 8,32 pro investiertem Dollar liegen. Tendenz steigend. Die deutschen Kolleginnen haben sich sofort überlegt, dass so eine Erfassung vielleicht auch den einen oder anderen Politiker in Deutschland überzeugen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 83px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:138 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;83&quot; height=&quot;110&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/librarian/uploads/koreshan.serendipityThumb.JPG&quot; title=&quot;koreshan.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Archive of the Koreshan Unity &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Bei der anschließenden Runde durch das &lt;strong&gt;State Archive&lt;/strong&gt;, bei dem uns der State Archivist &lt;strong&gt;Gerald Clark&lt;/strong&gt; begleitete, fand ich besonders das Archiv der &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Koreshan_Unity&quot;&gt;&lt;u&gt;Koreshaner &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;faszinierend, das dem Archiv vor kurzem übergeben wurde und das nun auf seine Erschließung wartet. Die Koreshaner waren eine utopischen Sekte, die Ende des 19 Jahrhunderts nach Florida gekommen waren und die Meinung vertraten, dass die Erde sich in einer konkaven Sphäre befand. Heute erinnert nur noch ein &lt;a href=&quot;http://www.floridastateparks.org/koreshan/default.cfm&quot;&gt;&lt;u&gt;State Park,&lt;/u&gt; &lt;/a&gt;der das ehemalige Siedlungsgebiet der Koreshaner umfasst, an diese Gruppe. Die Forscher werden bestimmt der Aufarbeitung des Archivs der Koreshaner mit Interesse und Spannung entgegen schauen. Fasziniert waren wir auch vom &lt;a href=&quot;http://www.floridamemory.com/Collections/&quot;&gt;&lt;u&gt;Florida Memory Projekt&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; das Dokumente zu verschiedene Kapitel der Geschichte des Bundesstaates Florida zugänglich macht. Wunderbares Unterrichtsmaterial, befanden unsere beiden Schulbibliothekarinnen sofort.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 29 Oct 2010 22:14:45 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>&quot;The place where everything is possible...&quot;</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/336-The-place-where-everything-is-possible....html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    Falls Sie es noch nicht gesehen haben - hier ist eine wirklich coole Bibliothekseinführung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;400&quot; height=&quot;345&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/lAViPFzr8sM?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/lAViPFzr8sM?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;345&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefunden bei &lt;a href=&quot;http://bibliothekarisch.de/blog/2010/10/14/library-revolutions-eine-parodie-auf-den-fim-matrix-in-form-einer-einfuehrung-in-die-universitaetsbibliothek-von-kansas/&quot;&gt;&lt;u&gt;bibliothekarisch.de&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 18 Oct 2010 01:36:47 +0200</pubDate>
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    <title>Bibliotheken in Vermont</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/331-Bibliotheken-in-Vermont.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 110px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:132 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;83&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/librarian/uploads/DSCI0090copy2.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;DSCI0090copy2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Library in Hancock, VT&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Letzte Woche habe ich Urlaub in Vermont gemacht. Während die meisten Besucher (und ich auch) kamen um die wunderschöne Herbstfärbung der Blätter zu bewundern, habe ich natürlich auch nach Bibliotheken Ausschau gehalten. Und sie sind fast überall zu finden. Zum Beispiel in Hancock, VT. 382 Einwohner und eine – kleine – Bibliothek.&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 110px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:131 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;83&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/librarian/uploads/DSCI0088copy.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;DSCI0088copy.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Library in Hancock, VT&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in den größeren Orten, wie z.B. Woodstock, VT (3232 Einwohner und nicht DAS Woodstock) gibt es schon richtig  repräsentative Bibliotheken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 110px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:127 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;83&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/librarian/uploads/DSCI0048copy2.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;DSCI0048copy2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Library in Woodstock, VT&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 13 Oct 2010 23:05:41 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Planung, sonstiges und natürlich wieder e-books</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/327-Planung,-sonstiges-und-natuerlich-wieder-e-books.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
            <category>e-books</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    September und Oktober sind die Monate in denen das Goethe-Institut seine Planung für das folgende Jahr macht. Und obwohl natürlich durch entsprechende Planungsinstrumente alles einfacher geworden ist (zumindest war das die Absicht), gibt es doch erheblichen Abstimmungsbedarf und so haben wir alle die letzten Tage so viel über Zahlen gebrütet, dass kaum Zeit blieb auf dem Laufenden zu bleiben, was sich in der Bibliothekswelt so alles tut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was unsere eigene Planung betrifft: das ‚&lt;strong&gt;Librarian in Residence&lt;/strong&gt;‘ Programm wird fortgesetzt und wird sich 2011 an junge Führungskräfte im Bibliotheksbereich richten. Die Ausschreibung wird bald bekannt gegeben. Außerdem planen wir ein spannendes Projekt zusammen mit dem &lt;strong&gt;Pratt Institut&lt;/strong&gt;. Aber da wird noch nicht mehr verraten. Und natürlich werden unsere Aktivitäten im Literaturbereich fortgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich mitbekommen habe, obwohl wir bis über beide Ohren in der Planung waren, war die Pressemeldung dass die Bibliothek des Applied Engineering and Technology Departments der University of Texas at San Antonio eine &lt;a href=&quot;http://www.insidehighered.com/news/2010/09/17/libraries&quot;&gt;&lt;u&gt;Bibliothek völlig ohne gedruckte Bücher &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;sein wird mit einer ausschließlichen Versorgung über e-books. Interessant dabei ist, dass die Bibliothek als Ort bestehen bleibt und es auch weiterhin Bibliothekare geben wird. Nur die Medien stehen nicht mehr im Regal sondern sind in eine virtuelle Sphäre verschwunden. Unsichtbare Bücher – ein radikaler Schritt? Eigentlich gar nicht. Ich erinnere mich an meine Zeiten als Nutzerin der Universitätsbibliothek Erlangen (vor vielen Jahren). Auch dort waren die meisten Bücher unsichtbar, da sie im Magazin waren. Der Unterschied ist, dass man damals einen Tag auf die aus dem Magazin bestellten Bücher warten musste, während in San Antonio vermutlich der Klick auf den Link reichen wird. &lt;br /&gt;
Es wird interessant zu sehen, wie die Studenten – und die Professoren – in San Antonio mit ihrer papierlosen Bibliothek umgehen werden. Ob es nicht doch irgendwann einen Präsenzbestand geben wird? Oder ob sich nicht der eine oder andere Professor eine kleine Papierbibliothek in seinem Arbeitszimmer zusammenstellt? Und ob sich die Lernerfolge der Studenten unterscheiden von denen, die eine ‚echte‘ Bibliothek zur Verfügung haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant wird auch zu sehen, welche Abteilungen als nächstes folgen. Dass eine Germanistik-Abteilung einer Universität diesen Schritt in baldiger Zukunft macht, kann ich mir nicht vorstellen: viel zu wenig der aktuellen deutschen Literatur ist überhaupt als e-book erhältlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen riesigen Vorteil haben die e-books gegenüber den Papierbüchern: es können sich keine (Bett)Wanzen dort einnisten! Offensichtlich war das ein &lt;a href=&quot;http://lisnews.org/bedbugs_your_library&quot;&gt;&lt;u&gt;Problem in der Bibliothek in Urbana&lt;/u&gt;, &lt;/a&gt;Frederick County MC. Die Zukunft wird natürlich zeigen, ob nicht auch elektronische Bücher Gefahren ausgesetzt sein werden: Virus, Hacker, Spam – irgendwas wird sich bestimmt finden um auch die virtuelle Welt durcheinander zu bringen.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 24 Sep 2010 22:30:31 +0200</pubDate>
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    <title>Bibliotheksausbildung auf dem Prüfstand</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/325-Bibliotheksausbildung-auf-dem-Pruefstand.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    Ich habe in der Vergangenheit schon auf den „&lt;strong&gt;Agnostic, Maybe&lt;/strong&gt;“-Blog hingewiesen und die Tatsache, dass dieser Blog viel kommentiert wird, zeigt, dass ich nicht die einzige bin. Wenn ein Blogbeitrag jedoch 100 Kommentare erhält, liegt die Vermutung nahe, dass hier in ein Wespennest gestochen wurde. So geschehen als der Blog die kritische Frage stellte, ob man für die &lt;a href=&quot; http://agnosticmaybe.wordpress.com/2010/09/02/the-masters-degree-misperception/&quot;&gt;&lt;u&gt;Arbeit in der Bibliothek überhaupt ein Masterdiplom&lt;/u&gt; &lt;/a&gt;braucht. Für die deutschen Leser des Blogs: in den USA gibt es keinen Bachelor Abschluss für Bibliothekare, sondern nur die Möglichkeit einen Master in Bibliothekswissenschaft auf einen Bachelor in einem anderen Fach aufzusetzen. Aber allzu oft, so der Autor von ‚Agnostic, Maybe‘ finden sich die MA Bibliothekaren neben den Bibliotheksassistenten und verrichten dieselbe Arbeit. Was können wir tun, damit sich die Arbeit von Bibliothekaren und Bibliotheksassistenten besser voneinander abhebt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flut von Kommentare zu diesem Blogeintrag zeigt, dass hier (mal wieder) große Verunsicherung unter Bibliothekaren selbst herrscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber vielleicht sollte man mal die umgekehrte Frage stellen: Wo wären wir, wenn Bibliotheken nicht von Personen mit einer soliden akademischen Ausbildung geleitet würden? Vermutlich nicht da, wo Bibliotheken jetzt stehen. Wer einen Master-Abschluß macht, lernt ja (hoffentlich) nicht nur, was im Augenblick gerade die wichtigsten Datenbanken und Recherchewerkzeuge sind, sondern vor allem die Kompetenz auch künftig solche zu erkennen und zu nutzen. Ein Masterstudiengang vermittelt natürlich auch konkretes Wissen, aber in erster Linie Kompetenzen und die Fähigkeit zum kritischen Denken. Im Unterschiede zu vielen anderen Studiengängen der Geisteswissenschaften führt das Studium der Bibliothekswissenschaft zu einem konkreten Beruf. Wer Germanistik, Geschichte oder Philosophie studiert muss sich nach Studienabschluss einen Beruf suchen, wo er diese Kenntnisse einbringen kann. Wer Bibliothekswissenschaft studiert, arbeitet hinterher meistens in einer Bibliothek. ‚Technische‘ Kenntnisse spielen beim Bibliotheksstudium naturgemäß eine stärkere Rolle als beim Philosophiestudium, wo es eine solche Praxisorientierung gar nicht geben kann. Natürlich gibt es auch Bibliotheksassistenten, die z.B. durch jahrelange Erfahrung einen ähnlichen Kenntnis- und Kompetenzstand erreicht haben wie Bibliothekare mit einem Hochschulabschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Bereich gibt es Personen, die trotz unzureichender beruflicher Qualifikation die Mehrheit ihrer Kollegen fachlich übertrumpfen. In den Kommentaren wurde z.B. darauf hingewiesen, dass Bill Gates noch nicht einmal einen Bachelor Abschluss hat. Daraus die Schlussfolgerung ziehen zu wollen, dass man jeden jungen und dynamischen Bibliotheksassistenten auf eine Leitungsfunktion setzen kann in der Hoffnung, dass er sich zum Bill Gates des Bibliothekswesens entwickelt, birgt naheliegenderweise gewisse Risiken. Arbeitgeber suchen zu Recht nach schnell erkennbaren Kriterien, dass eine Person die erforderlichen Qualifikationen für eine Stelle mit sich bringt. Und eine solide Ausbildung ist da immer noch der beste Garant, dass ein Kandidat eine Stelle adäquat ausfüllt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beantwortet natürlich nicht die Frage, ob Bibliothekare einen Masterabschluß brauchen, oder es nicht – wie z.B. in Deutschland –schon ein Bachelor reichen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite – wo ist das Problem? Das Bibliothekswesen in den USA ist bei der Bevölkerung hoch angesehen, spielt eine wichtige Rolle in der persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung vieler Menschen, reagiert in vielen Bereichen schnell und positiv auf Herausforderungen, zeigt sich flexibel und lernfähig. Vielleicht zahlt sich der hohe Ausbildungsgrad der amerikanischen Bibliothekare ja doch aus? Woraus speist sich eine Vermutung, dass das Bibliothekswesen dadurch besser wird, dass man die Ausbildung tiefer ansetzt? Und nur darum kann es doch gehen: um die Überlegung welche Ausbildung die optimalen Voraussetzungen dafür bietet, dass Bibliotheken auch in der Zukunft eine wichtige und dynamische Funktion innerhalb der Gesellschaft übernehmen. Eine kontinuierliche Verbesserung der Ausbildung scheint mir da ein erheblicher erfolgsversprechender Weg als eine zunehmende Reduktion auf technisches Personal in Bibliotheken. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 10 Sep 2010 20:38:02 +0200</pubDate>
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    <title>Bibliothekssymbole</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/320-Bibliothekssymbole.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:119 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;110&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/librarian/uploads/LibSymbolOrig.serendipityThumb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;Der Blog &lt;a href=&quot;http://themwordblog.blogspot.com/2010/08/updated-tech-related-us-library-symbol.html&quot;&gt;„&lt;u&gt;The M Word – Marketing Libraries&quot; &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;hat darauf hingewiesen, dass es ein neues Bibliothekssymbol der &lt;a href=&quot;http://www.ala.org/ala/professionalresources/libfactsheets/alalibraryfactsheet30.cfm&quot;&gt;&lt;u&gt;ALA&lt;/u&gt; &lt;/a&gt;gibt. Neben dem altbewährten Symbol, das 1985 in das Verzeichnis der offiziellen amerikanischen Verkehrsschilder aufgenommen wurde („Achtung – Bibliothek voraus“), gibt es inzwischen auch eine Laptop-statt-Buch-Variante. Das neue Symbol ersetzt nicht das alte, sondern ist als Ergänzung gedacht. Immer noch schwer vorstellbar, dass jemand bei dem neuen Symbol spontan einfällt, dass hier auf einen Bibliothek hingewiesen wird…&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:120 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;110&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/librarian/uploads/LibrarySymbolLaptop-WifiBlMed.serendipityThumb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 25 Aug 2010 18:34:35 +0200</pubDate>
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    <title>Cupcakes und Bibliotheken</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/315-Cupcakes-und-Bibliotheken.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    Cupcakes, diese kleinen Kuchen, die mit viel rosa oder hellblauer Sahnecreme dekoriert werden, sind eine echte Modeerscheinung  geworden und Leute stehen gerne geduldig in der Schlange um ihre Lieblings-Cupcakes zu bekommen. Was haben Cupcakes mit Bibliotheken zu tun? &lt;strong&gt;National Public Radio (NPR)&lt;/strong&gt; hat in einem Artikel die Prognose aufgestellt, dass Bibliotheken – nach Cupcakes – der nächste Trend sein könnten: &lt;a href=&quot;http://www.npr.org/blogs/monkeysee/2010/07/20/128651136/why-the-next-big-pop-culture-wave-after-cupcakes-might-be-libraries&quot;&gt;„&lt;u&gt;Why the next Big Pop-Culture Wave After Cupcakes Might Be Libraries&lt;/u&gt;“ &lt;/a&gt; Über Bibliotheken wird zur Zeit (wieder) viel diskutiert. Brauchen wir Bibliotheken im Zeitalter des Internets und knapper finanzieller Ressourcen noch? Und Bibliotheken kommen aus ihrer stillen Ecke, stellen sich den Fragen, machen Werbung für ihre Angebote - und nehmen den Kampf um Budgets auf. Pluspunkt für die Bibliothek: Leute lieben Kämpfernaturen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bibliothekare geben Information und helfen Leuten weiter. Das haben sie schon immer getan, aber plötzlich ist das nicht mehr ein Zeichen, dass in Bibliotheken lauter Sonderlinge und Langeweiler arbeiten. Leute die was wissen sind – fast – schon - - - cool?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Trend in den USA ist ein stetig wachsendes ökologisches Bewusstsein. ‚Green is the new black‘. Wenn man aus Deutschland kommt, findet man die Autos hier zwar immer noch viel zu groß für den Stadtverkehr, staunt darüber, dass die Klimaanlage auch laufen muss, wenn niemand in der Wohnung ist und man bekommt natürlich immer noch in jedem Geschäft Plastiktüten ohne Ende. Aber es tut sich definitiv was. Und ‚grün‘ ist nicht nur das Obst vom Biomarkt, sondern auch die Unterstützung der lokalen ‚community‘. Und was ist ‚grüner‘ und lokalbezogener als Bibliotheken? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bibliotheken haben außerdem den Charme einer Alternative zum stetigen Konsumzwang. Alle Dienstleistungen der Öffentlichen Bibliotheken sind in den USA kostenlos. In Deutschland erheben die Bibliotheken bekanntlich eine Gebühr. Aber auch dort kann sich das Preis-Leistungsverhältnis sehen lassen.&lt;br /&gt;
Bibliotheken haben eine bemerkenswerte ‚Kapitalrendite‘, sie haben zunehmend Erfolg, sind modern und passen sich den veränderten Kundenbedürfnissen an. Und da man als Kunde der Bibliothek Geld spart und bei einem Spaziergang zur Bibliothek Kalorien abbaut, kann man sich dann in aller Ruhe einen Cupcake gönnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Trend so weitergeht, werden die Bibliotheken ja vielleicht auch mal im Fernsehen ankommen. ‚In the Stacks‘ schlägt der NPR Artikel vor. ‚Zwischen den Regalen‘ könnte ein deutsches Äquivalent sein. Ich selbst fände etwas wie ‚The Real Libraries of New Jersey‘ interessant. ‘Real people, real drama’ – ich bin sicher, den Produzenten würde nicht so schnell der Stoff ausgehen…&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 21 Jul 2010 18:10:30 +0200</pubDate>
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    <title>Comeback der Bibliotheken</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/314-Comeback-der-Bibliotheken.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    Tausende von New Yorkern, die sich gestern morgen auf dem Weg zur Arbeit ein Exemplar der kostenlosen Zeitung &lt;a href=&quot;http://longisland.newsday.com/gallery/galleries/amny/pdf/20100719.pdf&quot;&gt;„&lt;u&gt;AM New York&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;“  nahmen – die immerhin in einer Auflag von über 340.000 erscheint – bekamen als Titelgeschichte die Meldung zu lesen: „&lt;strong&gt;Libraries Big Comeback is… Long Overdue&lt;/strong&gt;“. In dem Artikel wurde dann unter der Überschrift „Library is a best-seller“ von dem Erfolg der New York Public Library (NYPL) berichtet, die 2009 3 Millionen aktive Mitglieder, 18 Millionen Bibliotheksbesuche und 22 Millionen Ausleihen aufweisen konnte. Vor fünf Jahren waren es ‚nur‘ 2,2 Millionen Nutzer, 13 Millionen Besuche und 15,5 Millionen Ausleihen. Die Wirtschaftskrise wird allgemein als Ursache für den Boom der NYPL gesehen. Aber man muss auch berücksichtigen, dass die Bibliothek ständig ihre Dienstleistungen ausbaut. Heute findet man im Netz der NYPL, das Manhattan, die Bronx und Staten Island versorgt, 3.627 Computer - im Jahr 2006 waren es nur 2.328. Auch im Bereich der e-books legte man kräftig zu: 33.661 elektronische Bücher sind heute im Bestand – ein gewaltiger Zuwachs von den 13.135, die man im Jahr 2006 im Bestand hatte. Trotz dieses Erfolgs wird es für die New Yorker Bibliotheken nicht einfacher: die drei Bibliothekssysteme der New York Public Library, Brooklyn Public Library und Queens Library, müssen gemeinsam eine Budgetkürzung von 16 Millionen Dollar verkraften. Der Popularität der Bibliotheken in New York wird das keinen Abbruch tun. „Bibliotheken geben den Leuten die Möglichkeiten zu sehen, was im Rest der Welt los ist“ wird ein Benutzer der Bibliothek in der Zeitung zitiert. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 20 Jul 2010 16:30:47 +0200</pubDate>
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    <title>Rasierwasser und Bibliotheken</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/313-Rasierwasser-und-Bibliotheken.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    Ein Thema, das im Augenblick durch die Blogs schwirrt ist die neue Werbekampagne von &lt;strong&gt;Old Spice &lt;/strong&gt;(ja wirklich, das Rasierwasser, das auch mein Vater schon benutzt hat). Die &lt;strong&gt;Harold B. Lee library &lt;/strong&gt;der Brigham Young University hat eine Parodie produziert unter der Titel ‘&lt;strong&gt;New Spice: Study like a scholar, scholar’&lt;/strong&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;400&quot; height=&quot;325&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/2ArIj236UHs&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/2ArIj236UHs&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;325&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig ist die Kampagne interessant, da in Echtzeit permanent neue kundenorientierte Werbevideos `auf Anfrage` produziert werden. So haben Bibliotheks- (und Old Spice?)-Fans über Twitter dafür geworben, dass Old Spice eine spezielle Werbung für Bibliotheken macht – und kurz darauf kam die Reaktion:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;400&quot; height=&quot;325&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/Bu-KBxOtJxs&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/Bu-KBxOtJxs&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;325&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hintergrundsgeschichte findet sich bei &lt;a href=&quot;http://agnosticmaybe.wordpress.com/2010/07/15/lets-eat-peanut-butter/&quot;&gt;&lt;u&gt;AgnosticMaybe&lt;/u&gt;. &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Die Fans (von Bibliotheken und Old Spice?) waren jedenfalls begeistert! Wie die Werbekampagne von Old Spice aufgesetzt ist wird in diesem &lt;a href=&quot;http://www.readwriteweb.com/archives/how_old_spice_won_the_internet.php&quot;&gt;&lt;u&gt;Blogbeitrag&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;  beschrieben. An einem Tag wurden 87 Videos von dem Werbeteam gedreht. Offensichtlich wurden parallel zur Produktion der Videos die Reaktionen im Web konstant im Auge behalten, so dass man schnell reagieren konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 16 Jul 2010 16:13:05 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Kunst in der Bibliothek</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/312-Kunst-in-der-Bibliothek.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
    
    <comments>http://blog.goethe.de/librarian/archives/312-Kunst-in-der-Bibliothek.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://blog.goethe.de/librarian/wfwcomment.php?cid=312</wfw:comment>

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    <wfw:commentRss>http://blog.goethe.de/librarian/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=312</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    Bei &lt;a href=&quot;http://lisnews.org/&quot;&gt;&lt;u&gt;LISNews&lt;/u&gt; &lt;/a&gt; bin ich auf ein super Kunstprojekt in der &lt;a href=&quot;http://www.wclibrary.org/ &quot;&gt;&lt;u&gt;Walnut Creek Library&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; aufmerksam geworden. Die Bibliothek wird am 17. Juli eröffnet. Wir gratulieren den Kollegen in Walnut Creek und hoffen, dass die Bibliothek und das Kunstprojekt viele Besucher anziehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;400&quot; height=&quot;325&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/IJKPw5osx9o&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/IJKPw5osx9o&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;325&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S.: Auf diese Weise kann ich mich sogar mit dem Klischee der ‘shushing librarian’ versöhnen ;-)&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 16 Jul 2010 15:50:30 +0200</pubDate>
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    <title>‘Digital Natives’ </title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/311-Digital-Natives.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    Hier der dritte und letzte Beitrag unseres Gastbloggers, &lt;strong&gt;Johannes Mikuteit&lt;/strong&gt;, Fachreferent für Geschichte und Kulturgeschichte an der Universitätsbibliothek Kiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Auf einer eintägigen Fortbildungsveranstaltung der Association of College and Research Libraries (ACRL)/New England Library Instruction Group (NELIG) unter dem Titel „Meeting Digital Natives Where They Are: New Standards for the New Student“ am 4. Juni 2010 auf dem Yale University West Campus wurden noch zahlreiche weitere Ideen und Anregungen während meines „professional visit“ in der Yale University Library vermittelt, auf welchen Wegen und mit welchen neuen Angeboten Angehörige der jüngeren und jüngsten Studentengeneration heute auf dem Gebiet der Informationskompetenz praxisnah von Bibliothekaren geschult werden können. Gastredner war Prof. &lt;strong&gt;John Palfrey &lt;/strong&gt;von der Harvard Law School, der zusammen mit &lt;strong&gt;Urs Gasser &lt;/strong&gt;Autor des Buchs „Born Digital“ ist, dessen Inhalt auch weit gehend den Gegenstand des gleichnamigen Eröffnungsvortrags bestimmte. Es wurde eindrücklich deutlich, in welch hohem Maß digitale Veränderungen der letzten Jahrzehnte bereits heute Wirtschaft, Politik, Kultur und, nicht zuletzt, das Privatleben vieler Menschen bestimmen und wie stark auch das Bibliothekswesen von diesen dynamischen Veränderungsprozessen betroffen war und ist. Dies gilt besonders aufgrund einer wachsenden Zahl von jungen Benutzern ohne persönliche Kenntnis der Zeit vor der breitflächigen Einführung von Computern und eines quasi jederzeitigen Internetzugangs. Prof. Palfrey versuchte, die Zuhörer für die dadurch gewandelten Bedingungen der bibliothekarischen Arbeit zu sensibilisieren und auf die daraus erwachsenden neuen Möglichkeiten eines kreativen und intelligenten Umgangs mit dieser Situation hinzuweisen. Nach diesem anregenden Vortrag wurden in sog. „Breakout sessions“ noch bis in den Nachmittag hinein zahlreiche Best-practice-Beispiele, neue Ansätze, Projekte und technische Entwicklungen vorgestellt und diskutiert. So hörte ich Vorträge und Präsentationen über Möglichkeiten der Beobachtung von Gewohnheiten studentischer Informationssuche mit Hilfe von Standardtests, über die Integration neuerer technischer Mittel in die Schulungsarbeit wie z. B. Software zum Hörbarmachen von Internettexten oder die Produktion von Filmen und Podcasts mit Studenten, über den Einsatz von Mind-Mapping-Programmen oder anonyme Befragungen künftiger Schulungsteilnehmer vor Veranstaltungsbeginn, um bereits im Vorfeld Interessen und Erwartungen identifizieren und entsprechend berücksichtigen zu können. Insgesamt war es ein interessanter, lehrreicher Veranstaltungstag, der gezeigt hat, dass auch die amerikanischen Kollegen unverändert intensiv mit dem Thema der „information literacy instruction“ beschäftigt und stetig auf der Suche nach neuen Angeboten auf diesem Gebiet sind. Und für mich persönlich ein Beweis mehr dafür, wie lohnend es immer wieder sein kann, einen Blick über die Grenzen des eigenen Bezirks hinaus zu wagen und dabei auch die transatlantische Perspektive einzunehmen.&quot;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 13 Jul 2010 16:18:36 +0200</pubDate>
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    <title>ALA Konferenz in Washington</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/305-ALA-Konferenz-in-Washington.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    Die Konferenz der &lt;a href=&quot;http://www.ala.org/&quot;&gt;&lt;u&gt;American Library Association (ALA)&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; in Washington beginnt am Donnerstag, den 24. Juni und am Freitag werde ich mich (um 5:30 morgens…) auf den Weg nach Washington machen. Als erstes habe ich die Preconference &lt;strong&gt;„Web 2.0. and Mobile Technology – Building Global Connections“ &lt;/strong&gt;eingeplant, die bis nachmittags dauert und bereits um 9 Uhr anfängt (daher der frühe Zug). Am Nachmittag ist die Sitzung des &lt;a href=&quot;http://www.crl.edu/grn/gnarp&quot;&gt;&lt;u&gt;German North American Resources Partnership &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;(und vielleicht klärt sich dann, warum die Webseite immer noch nicht komplett zweisprachig ist).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samstag geht es weiter mit dem Treffen des &lt;a href=&quot;http://www.ala.org/ala/aboutala/offices/iro/europesubcommittee.cfm&quot;&gt;&lt;u&gt;Europe Subcommittee &lt;/u&gt;&lt;/a&gt; der International Relation Office der ALA. Einige der fast 100 europäischen Teilnehmer der ALA wollen vorbeikommen. Es kommen diesmal wirklich viele Gäste aus Europa. Vielleicht ein Zeichen, wie wichtig für die ALA eine engere Zusammenarbeit mit europäischen Kollegen ist? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonderes Highlight der ALA Konferenz wird die von der Western European Studies Section organisierte Podiumsdiskussion zum Thema &lt;a href=&quot;http://wess.lib.byu.edu/index.php/Upcoming_WESS_Conferences&quot;&gt;‚&lt;u&gt;Contemporary European Fiction in Translation&lt;/u&gt;‘  &lt;/a&gt;. Die WESS Gruppe hat beschlossen, dass es auch für Bibliothekare wichtig ist zu wissen, dass das, was auf dem amerikanischen Buchmarkt an Übersetzungen vorhanden ist, nur einen kleinen Bruchteil der europäischen Literatur repräsentiert. Die Sprecher auf dem Podium sind &lt;strong&gt;Chad Post&lt;/strong&gt;, dessen Blog &lt;a href=&quot;http://www.rochester.edu/College/translation/threepercent/&quot;&gt;‚&lt;u&gt;Three Percent&lt;/u&gt;‘ &lt;/a&gt;nach der traurigen Tatsache benannt ist, dass nur ‚Drei Prozent‘ der Titel, die jährlich in den USA erscheinen, Übersetzungen sind. Ebenfalls auf dem Podium ist &lt;strong&gt;Alane Slierno Mason&lt;/strong&gt;, Präsidentin von &lt;a href=&quot;http://wordswithoutborders.org &quot;&gt;‚&lt;u&gt;Words Without Borders‘, &lt;/u&gt;&lt;/a&gt; einem online Magazin für internationale Literatur in englischer Sprache. Dritter Sprecher ist &lt;strong&gt;Edwin Getzler&lt;/strong&gt;, Präsident des Translation Centers der University of Massachusetts (Amherst). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich persönlich interessiert auch das Programm der ‚WESS Special Interest Group‘ ( ) bei der es um &lt;a href=&quot;http://wess.lib.byu.edu/index.php/Special_Topics_Discussion_Group&quot;&gt;&lt;u&gt;E-books in europäischen Sprachen&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; in amerikanischen Bibliotheken geht. Schließlich ist das genau das Thema, mit dem wir uns auch gerade beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem bei dieser ALA ist (wie immer ), dass es einfach zu viel interessante Angebote gibt. Damit der Konferenzstress nicht zu gross wird haben die Kollegen aber auch ein paar ‚social events‘ organisiert: traditionell macht die WESS Gruppe immer eine ‚Kreuzfahrt‘. Am Sonntag wird also auf dem Potomac ein ganzes Schiff voll mit amerikanischen Bibliothekaren schippern, die sich alle mit Europa beschäftigen. Die perfekte Möglichkeit zum Entspannen und zum Vernetzen!&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 23 Jun 2010 19:04:03 +0200</pubDate>
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    <title>Bibliothekare parodieren Lady Gaga</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/299-Bibliothekare-parodieren-Lady-Gaga.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    Heute morgen war meine e-mail box voll mit Hinweisen von Kollegen auf eine Parodie eines Liedes von Lady Gaga, die Bibliotheksstudenten der Information School der University of Washington auf YouTube ins Netz gestellt haben.“Can use my ca-ca-ca-catalog!!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/a_uzUh1VT98&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/a_uzUh1VT98&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 01 Jun 2010 21:47:20 +0200</pubDate>
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    <title>Wie gut sind Bibliothekare?</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/297-Wie-gut-sind-Bibliothekare.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a href=&quot;http://otherlibrarian.wordpress.com/2010/04/30/ten-reasons-why-professional-librarian-is-an-oxymoron/&quot;&gt;&lt;u&gt;&quot;The Other Librarian&quot;&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;  hat einen Blogbeitrag geschrieben, der viel Diskussion in der Bibliotheksgemeinde ausgelöst hat: Er listet 10 Gründe warum ‚professionelle Bibliothekare‘ ein Widerspruch in sich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. „Bibliothekare haben kein Monopol auf das was sie tun. Jeder kann doch Information vermitteln.“&lt;br /&gt;
Klar, es kann auch jemand Informationen geben, der kein Bibliothekar ist. Während niemand gerne zu einem Arzt gehen würde, der keine professionelle Ausbildung nachweisen kann. Bibliothekare machen allerdings mehr als Information geben. Es sind auch schon Häuser entstanden ohne Architekten, Artikel wurden geschrieben von Leuten  ohne journalistische Ausbildung und Photos wurden berühmt auch ohne dass der Photograph eine Lehre durchgemacht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. “Es gibt keine Konsequenzen, wenn Bibliothekare ethischen Standards der Profession verletzen.„ Bibliothekare haben keine Standesorganisation, wie andere Berufsgruppen auch. Es gibt keine Standesethik, dass Bibliothekare sich eine Selbstverpflichtung auferlegen zur Verteidigung von Informationsfreiheit. Umso erfreulicher, dass es immer wieder genügend Beispiele gibt, dass Bibliothekare sich z.B. &lt;a href=&quot;http://www.ala.org/ala/issuesadvocacy/banned/frequentlychallenged/index.cfm &quot;&gt;&lt;u&gt;Zensur gegen missliebige Bücher &lt;/u&gt; &lt;/a&gt;widersetzen. Gerade weil  es keine ethischen Standards gibt ist es umso erfreulicher, dass Bibliothekare selbst solche für sich definieren und verteidigen. Wie die &lt;a href=&quot;http://www.nytimes.com/2006/05/31/nyregion/31library.html&quot;&gt;&lt;u&gt;vier Bibliothekare aus Connecticut&lt;/u&gt;,&lt;/a&gt; die sich keinen Maulkorb verpassen ließen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
3. “Bibliothekswissenschaft ist zu allgemein um wirkliche Expertise auf einem Feld beanspruchen zu können.“ &lt;br /&gt;
In der Tat. Das ist ja genau der Sinn, wie schon Robert Musil in seinem &lt;a href=&quot;http://www.xs4all.nl/~jikje/Texts/stumm.html&quot;&gt;‚&lt;u&gt;Mann ohne Eigenschaften‘ &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;ausführte. Der Bibliothekar kennt sich in seinem Reich aus, weil er nie eines der Bücher liest, aber von allen weiss, wo sie stehen. Auch General Stumm, der sich in die Wiener Staatsbibliothek begibt, ist verblüfft als der  Bibliothekar ihm erklärt: „‘Es ist das Geheimnis aller guten Bibliothekare, daß sie von der ihnen anvertrauten Literatur niemals mehr als die Büchertitel und das Inhaltsverzeichnis lesen. &#039;Wer sich auf den Inhalt einläßt, ist als Bibliothekar verloren!&#039; hat er mich belehrt &#039;Er wird niemals einen Überblick gewinnen!&#039; (Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften. Kapitel 100)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. &quot;Bibliothekar‘ bezieht sich auf den Arbeitsplatz (Bibliothek) und ist somit keine Beschreibung der Arbeit.“ &lt;br /&gt;
Vielleicht ist das der Grund, warum Bibliothekare seit Jahren versuchen eine andere Berufsbezeichnung für sich zu etablieren. Wissensmanager, Informationsspezialist etc. Ansonsten ist das eher ein schwaches Argument. Im deutschen würde das ja auch auf Richter und Gericht zutreffen. Und was ist mit Schule und Schüler?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
5. &quot;Das Prinzip der durch Fachexperten geprüfte Artikel  (peer reviewed) funktioniert im Bibliotheksbereich nicht, da die Konkurrenz nicht groß genug ist.“ &lt;br /&gt;
Dazu kann ich nichts sagen. Bei Konferenzbeiträgen ist die Konkurrenz in letzter Zeit allerdings ganz schön heftig geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. „Werte sind nicht genug“ Bloss weil Bibliotheken sich die Freiheit der Information auf die Fahnen schreiben, verdienen sie noch kein Lob.&lt;br /&gt;
Siehe oben: wenn Bibliothekare sich die Verteidigung von Informationsfreiheit auf die Fahnen schreiben, haben sie eine wirklich wichtige Rolle. Schon in den USA kann man damit in Schwierigkeiten kommen (siehe: Zensur von missliebigen Büchern), aber es gibt ja auch Bibliothekare in Ländern, wo man es mit Informations- und Meinungsfreiheit noch viel weniger ernst nimmt. Und in Deutschland sind viele Bibliothekare nicht gerade stolz auf ihre Kollegen während des Dritten Reiches, die eifrig die Bestände ‚arisiert‘ haben. Werte wären schon genug. Wenn man bereit sie, sie auch wirklich ernst zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. „Bibliothekare bestehen darauf eine Berufsgruppe zu sein um ihre Jobs zu erhalten“. &lt;br /&gt;
Das ist auf der einen Seite durchaus legitim. Richtig erfolgreich sind sie damit aber gar nicht immer. Viele Stellen werden von Bibliotheksassistenten besetzt. Und viele Leitungsstellen haben Personen ohne Bibliotheksausbildung inne. In Dänemark wurde im Bibliotheksgesetzt festgeschrieben, dass die Leiter eine ‚relevante fachliche Qualifikation‘ verfügen müssen, aber es wird nicht (mehr) explizit gefordert, dass die eine bibliothekarische Ausbildung sein muss. Man will die besten Leute – unabhängig vom der Ausbildung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. &quot;Bibliotheksschulen bilden nicht adäquat aus.“ &lt;br /&gt;
Bei Bibliothekaren ist es vermutlich so, wie bei vielen anderen Berufen, dass man das eigentlich wichtige erst in der Praxis lernt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. &quot;Ingenieure und Informatiker entwickeln neue Methoden, Information zugänglich zu machen. Bibliothekare folgen dem Trend, statt ihn zu initiieren.&quot;&lt;br /&gt;
In der Tat. Das halte ich für eine der bedenklichsten Entwicklungen in der Bibliothekswelt. Bibliothekare haben es leider nicht geschafft, eine Ordnung in die Internetwelt zu bringen. Warum wurde Google und Yahoo nicht von Bibliothekaren erfunden? Oder wenigstens weiterentwickelt und verbessert?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. &quot;Niemand kann aus dem Stehgreif einen berühmten Bibliothekar benennen.&quot;&lt;br /&gt;
In der langen Liste der Kommentare, die der Artikel von Ryan Deschamp ausgelöst hat, kamen hier natürlich schon ein paar zustande: in den USA ist &lt;a href=&quot;http://www.nancypearl.com/&quot;&gt;&lt;u&gt;Nancy Pearl &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;zumindest in Bibliothekskreisen allgemein bekannt. &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Melvil_Dewey&quot;&gt;&lt;u&gt;Melvil Dewey &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;ist bestimmt als berühmt zu bezeichnen. Auch Casanova war Bibliothekar (auch wenn er nicht deswegen berühmt wurde). In Deutschland würde den Leuten vielleicht &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Lessing&quot;&gt;&lt;u&gt;Gotthold Ephraim Lessing &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;einfallen. Und  seit die TimesOnline darüber berichtet hat, dass &lt;a href=&quot;http://entertainment.timesonline.co.uk/tol/arts_and_entertainment/music/article7086815.ece&quot;&gt;&lt;u&gt;Keith Richards &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;mal erwogen hat Bibliothekar zu werden, können wir zumindest einen berühmten Beinahe-Bibliothekar benennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls ein interessanter Beitrag, der eine genauso interessante Diskussion ausgelöst hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 28 May 2010 21:59:02 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Lesen Sie schneller!</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/258-Lesen-Sie-schneller!.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    Heute gab es zu den geplanten Kürzungen in der New York Public Library auch einen &lt;a href=&quot;http://cityroom.blogs.nytimes.com/2010/02/04/libraries-cutting-back-hours/&quot;&gt;&lt;u&gt;Artikel in der New York Times&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;, der die sarkastische Empfehlung abgibt: Lesen Sie schneller! 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 05 Feb 2010 21:55:52 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Treffpunkt Bibliothek - wo sonst?</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/293-Treffpunkt-Bibliothek-wo-sonst.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    Ein ebenso interessanter wie optimistisch stimmender &lt;a href=&quot;http://www.prism-magazine.org/mar10/tt_01.cfm&quot;&gt;&lt;u&gt;Artikel &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;über den geplanten Neubau der Universitätsbibliothek der North Carolina State University (NCSU). Denn obwohl fast alles im Internet zu finden ist und natürlich kein Student mehr sein Studium ohne Laptop absolvieren kann, investiert die Universität $115 Million in den Neubau einer Bibliothek. Schließlich werden Bibliotheken genutzt wie nie zuvor. Die Grainger Engineering Library an der University of Illinois, Urbana-Champagne hat heute 50% mehr Besucher im Jahr als vor 15 Jahren als sie öffnete. Und die Bibliotheken der NCSU hatten eine Steigerung der Besucher um 42% im letzten Jahr. Die Bibliothek ist nicht nur deswegen wichtig, weil sie elektronische Materialien bereitstellt, sondern auch weil sie den Studenten hilft sich darin zurecht zu finden. Außerdem stellen sie Raum bereit. Den Raum sich zu treffen, zu studieren und sich zu entspannen. Da die Studenten bei der Konzeption des Neubaus selbst mitwirken konnten, ist sichergestellt, dass die Bedürfnisse auch optimal erfüllt werden. Viel Arbeitsräume sind vorgesehen und viele Bücher. Allerdings sind nur 40.000 in Freihand Aufstellung. Der Rest ist in Magazinen, die so ausgestattet sind, dass jedes Buch in fünf Minuten beim Benutzer ist. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 07 May 2010 17:05:50 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Frischen Sie Ihre Bibliothek auf!</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/292-Frischen-Sie-Ihre-Bibliothek-auf!.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Pepsi &lt;/strong&gt;hat zur Zeit eine Aktion laufen, bei der man sich um die finanzielle Unterstützung von Projektideen bewerben kann. Auch Bibliotheken nutzen natürlich diese Gelegenheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &lt;a href=&quot;http://www.refresheverything.com/refreshourlibrary&quot;&gt;&lt;u&gt;Schulbibliothek der William Blount Highschool &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;will Unterstützung um ihre 30 Jahre alte Schulbibliothek zu modernisieren. 5000 Dollar brauchen sie nur dafür. Schließlich tun es auch gebrauchte Stühle und Sofas für 100 Dollar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die&lt;a href=&quot;http://www.refresheverything.com/library&quot;&gt;&lt;u&gt; Indiana Public Library &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;hätte gerne 50.000 um neue Programme  und die Ausstattung um Programme im Kontext lebenslanges Lernen anzubieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tom Quiram, der Direktor einer kleinen &lt;a href=&quot;http://www.refresheverything.com/Filltheshelvescom&quot;&gt;&lt;u&gt;Grundschule in der Nähe von Minneapolis &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;hat es schon geschafft. Sein Antrag auf 5000 Dollar um 300 neue Bücher, Audiobücher und digitale Medien für die 93 Schüler seiner Schule zu kaufen, wurde im März bewilligt. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 05 May 2010 23:03:59 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://blog.goethe.de/librarian/archives/292-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Mehr Nutzung, weniger Geld - Bibliotheken in New York und anderswo</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/288-Mehr-Nutzung,-weniger-Geld-Bibliotheken-in-New-York-und-anderswo.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
    
    <comments>http://blog.goethe.de/librarian/archives/288-Mehr-Nutzung,-weniger-Geld-Bibliotheken-in-New-York-und-anderswo.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    Der Bürgermeister der Stadt New York, &lt;strong&gt;Michael Bloomberg&lt;/strong&gt;, hat eine neue &lt;a href=&quot;http://www.schoollibraryjournal.com/article/CA6727029.html&quot;&gt;&lt;u&gt;Verordnung unterzeichnet&lt;/u&gt;, &lt;/a&gt;in der die Erziehungsbehörde der Stadt verpflichtet wird, allen Schulkindern ein Anmeldeformular für die Öffentliche Bibliothek zukommen zu lassen. Bis jetzt haben z.B. 45% der Schulkinder keinen Mitgliedsausweis einer Öffentlichen Bibliothek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Nachricht zeigt deutlich, welche große Rolle den Öffentlichen Bibliotheken in den USA zugemessen wird. Erstaunlich daher, dass bei den anstehenden Budgetzuweisungen, den Bibliotheken auch und gerade in New York drastische Kürzungen drohen. &lt;strong&gt;Paul LeClerc&lt;/strong&gt;, der Präsident der NYPL hat in einer &lt;a href=&quot;http://www.nypl.org/press/press-release/2010/03/16/nypl-president-testifies-proposed-fy2011-budget-cuts&quot;&gt;&lt;u&gt;Verlautbarung &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;die Fakten zusammengetragen, die die angedrohte Kürzung von 33 Millionen Dollar bedeuten würden. Die drei Bibliothekssysteme in New York (New York Public Library, Queens Library, Brooklyn Public Library) sollen insgesamt sogar um 82 Millionen Dollar gekürzt werden. (Siehe auch den Bericht im &lt;a href=&quot;http://www.libraryjournal.com/article/CA6726822.html?nid=2671&amp;rid=#reg_visitor_id&amp;source=title&quot;&gt;&lt;u&gt;Library Journal&lt;/u&gt;) &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind allerdings immer noch rosige Zeiten verglichen mit dem was im Bundesstaat New Jersey zur Zeit diskutiert wird. Dort sind es unglaubliche &lt;a href=&quot;http://www.newjerseynewsroom.com/commentary/nj-budget-cuts-are-beyond-shared-sacrifice-for-libraries&quot;&gt;&lt;u&gt;74% der staatlichen Förderung &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;für Bibliotheken, die zur Disposition gestellt werden.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 26 Apr 2010 18:11:41 +0200</pubDate>
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    <title>New York Public Library in Harlem und die Herausforderungen des Internets </title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/285-New-York-Public-Library-in-Harlem-und-die-Herausforderungen-des-Internets.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Howard Dodson&lt;/strong&gt;, der langjährige Direktor des &lt;a href=&quot;http://www.nypl.org/locations/schomburg&quot;&gt;&lt;u&gt;Schomburg Centers&lt;/u&gt;, &lt;/a&gt;der Hauptzweigstelle der New York Public Library in Harlem, wird Anfang 2011 in Ruhestand gehen vermeldet die &lt;a href=&quot;http://www.nytimes.com/2010/04/19/arts/19library.html?scp=1&amp;sq=schomburg%20&amp;st=cse&quot;&gt;&lt;u&gt;New York Times&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;. Unter Howard Dodsons Ägide hat die Bibliothek nicht nur ihre Bestände ausgebaut, es wurden auch Sammlungen von Malcolm X, Nat King Cole und anderen in die Bibliothek aufgenommen. Ein Hauptziel der Bibliothek ist es, das kulturelle Erbe der afro-amerikanischen Bevölkerung zu bewahren und sichtbar zu machen – ein Erbe dessen Existenz in den Zeiten vor der Bürgerrechtsbewegung oft schlicht abgestritten wurde. Das &quot;Schomburg Center for Research in Black Culture&quot; – wie die Bibliothek offiziell heißt – hat ihren Namen von &lt;strong&gt;Arturo Alfonso Schomburg&lt;/strong&gt;, einem Puerto Ricaner, der seine bedeutende Buchsammlung zum afro-amerikanischen Erbe 1926 der Zweigstelle der New York Public Library geschenkt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als besondere Herausforderung, die er auf seinen Nachfolger zukommen sieht, beschreibt Dodson das Problem, das alle Bibliotheken hätten: die Leute vom Computer wegzulocken und in die Bibliothek zu bringen. Eine etwas rätselhafte Aussage zumal eine im März 2010 veröffentlichte Studie zeigt, dass es gerade die Computer sind, die die Besucher in die Bibliotheken bringen. 169 Millionen Amerikaner benutzen Öffentlichen Bibliotheken (das sind 68% der Bevölkerung) 77 Millionen davon, also ca. ein Drittel der Bevölkerung, benutzen Bibliothekscomputer um sich zu informieren, um Bewerbungen zu verschicken, sich über Gesundheitsvorsorge zu informieren, sich fortzubilden oder Hausaufgaben zu machen. Auf über 200 Seiten analysiert die Studie unter dem Titel &lt;a href=&quot;http://impact.ischool.washington.edu/documents/OPP4ALL_FinalReport.pdf&quot;&gt;„&lt;u&gt;Opportunity for All : How the American Public Benefits from Internet Access at U.S. Libraries&lt;/u&gt;” &lt;/a&gt;in vielen Details die Rolle die das Internet in der Gesellschaft spielt und wie die Bibliothek die einzige Institution, durch die ein ‚digital gap‘ überwunden werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie ist übrigens finanziert von der &lt;a href=&quot;http://www.gatesfoundation.org/libraries/Pages/default.aspx&quot;&gt;&lt;u&gt;Gates Stiftung&lt;/u&gt;. &lt;/a&gt;Es macht Sinn, dass man dort wissen möchte, welche Wirkung die 350 Millionen Dollar hatten, die die Stiftung für die &lt;a href=&quot;http://www.gatesfoundation.org/press-releases/Pages/opportunity-online-helping-libraries-get-broadband-funding-091201.aspx&quot;&gt;&lt;u&gt;Computerausstattung in Öffentlichen Bibliotheken &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;ausgegeben hat…  
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 20 Apr 2010 23:46:48 +0200</pubDate>
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    <title>Ein typischer Bibliothekar!?</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/279-Ein-typischer-Bibliothekar!.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;David Ferriero&lt;/strong&gt;, früherer Direktor der New York Public Library hat seine neue Stelle als Leiter des &lt;a href=&quot;http://www.archives.gov/&quot;&gt;&lt;u&gt;Nationalarchivs &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;in Washington angetreten. Er ist damit der erste Bibliothekar, der diese Stelle einnimmt. Die Bibliotheksgemeinschaft in den USA ist natürlich nicht nur erfreut, dass einer der ihren auf diese Stelle kommt, sondern auch über die Presseresonanz wie diesem Artikel in der &lt;a href=&quot;http://www.nytimes.com/2010/04/01/arts/design/01archives.html &quot;&gt;&lt;u&gt;New York Times&lt;/u&gt;. &lt;/a&gt;Einziger Wermutstropfen ist die Anmerkung des Journalisten: “David Ferriero ist nicht einer dieser typischen Bibliothekare, die vor allem darum besorgt sind, dass die Besucher des Lesesaals sich still verhalten“.  &lt;br /&gt;
Muss das sein? fragten sich die Bibliothekare über die Mailingliste der Special Libraries Association. Müssen immer wieder diese alten Stereotypen aufgewärmt werden? Ein Besuch, z.B. in der Bibliothek der Times sollte auch den Autor des Artikels, Sam Roberts, überzeugen, dass Bibliothekare zu den intelligenteste, hilfsbereiteste und auf der Höhe der Technologie stehenden Mitarbeiter der Times gehören, schrieb ein Kollege an Sam Roberts. Der antwortete prompt: “Natürlich haben Sie Recht. Unglücklicherweise ist dieses Stereotyp langlebig, aber die Leute, die mir immer am bereitwilligsten Informationen beschafften waren Bibliothekare und Archivare.“ Schön, dass auch Sam Roberts erkennt, dass es nur ein Vorurteil ist – aber wäre es dann nicht genau seine Aufgabe als Journalist gewesen gegen dieses Vorurteil anzuschreiben? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch viel ausführlicher ist der Kommentar zu dem New York Times Artikel findet sich im &lt;a href=&quot;http://bluejaysway.wordpress.com/2010/04/02/better-than-being-flayed-to-death-with-abalone-shells-but-still/&quot;&gt;&lt;u&gt;Bluejay’s Way &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;Blog.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 06 Apr 2010 20:20:55 +0200</pubDate>
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    <title>Unausrottbare Stereotypen?!</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/282-Unausrottbare-Stereotypen!.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    Es scheint wirklich ein unausrottbares Bild von Bibliotheken (und Bibliothekaren) zu geben. Auch dieser &lt;a href=&quot;http://www.recorderonline.com/articles/mother-44875-giannatto-school.html&quot;&gt;&lt;u&gt;Artikel über Schulbibliotheken&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; beginnt mit dem Satz „Das `psst!`, zu dem die stoische Bibliothekarin leise ermahnte, pflegte der einzige Laut zu sein, den man in der Schulbibliothek hören konnte.“ Nicht mehr natürlich, denn heute ist alles anders. „Ein leises aber deutlich hörbares Gemurmel der Studenten ist dem Moment, in dem man die Schulbibliothek betritt, zu vernehmen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht ist es ja ein kultureller Unterschied? Zu meiner Schulzeit (lange her!) hatten wir zwar keine Schulbibliothek, aber ich war oft in der Öffentlichen Bibliothek und höchstens wenn die Kinderstimmen bis in den unteren Stock zu hören waren, ermahnte die Bibliothekarin dazu, ein bisschen ruhiger zu sein. Aber das es hier als die ultimative neue Entwicklung herausgestellt wird, dass man endlich in der Bibliothek etwas sagen darf – das scheint mir doch mal wieder nur ein bedauerliches Klischee zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang und als Nachtrag zu dem &lt;a href=&quot;http://blog.goethe.de/librarian/archives/279-Ein-typischer-Bibliothekar!.html&quot;&gt;&lt;u&gt;Blogeintrag &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;zu dem Artikel von &lt;strong&gt;Sam Roberts&lt;/strong&gt;: Inzwischen ist &lt;strong&gt;Barbara Gray&lt;/strong&gt;, die `Director of News Research` der New York Times für ihren gescholtenen Kollegen in die Bresche gesprungen. Roberts habe nur das Klischee zitieren wollen, nicht David Ferriero als außergewähnliches Beispiel herausstellen wollen, stellte Barbara Gray in einer e-mail an die Gruppe der Special Librarians klar. Sie fügte hinzu, dass der `Senior Editor of Standards` der New York Times darauf hingewiesen habe, dass man einfach besser daran tue, Klischees in journalistischen Beiträgen generell zu vermeiden, vor allem wenn sie nicht mehr zeitgemäß sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schön, dass man das in der New York Times so ernst nimmt. Hoffentlich nehmen sich andere Journalisten ein Beispiel daran!&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 08 Apr 2010 21:21:58 +0200</pubDate>
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    <title>„Dieses Buch ist überfällig! – Wie Bibliothekare und Cybrarians uns alle retten können“</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/265-Dieses-Buch-ist-ueberfaellig!-Wie-Bibliothekare-und-Cybrarians-uns-alle-retten-koennen.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    Bibliothekare freuen sich ja immer, wenn andere sich empathisch mit unserer Arbeit auseinandersetzen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass das Buch von &lt;a href=&quot;http://marilynjohnson.net/ &quot;&gt;&lt;u&gt;Marilyn Johnson &lt;/u&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.thisbookisoverdue.com/&quot;&gt;&quot;&lt;u&gt;This Book is Oberdue! How Librarians and Cybrarians can save us all&lt;/u&gt;“&lt;/a&gt; seit seinem Erscheinen Anfang Februar schon einige Aufmerksamkeit in Bibliothekskreisen erweckt hat. Die ganz große Öffentlichkeit das Buch zwar wohl noch nicht erlangt. Das ändert sich vielleicht bald, denn nun hat sogar der &lt;a href=&quot;http://www.newyorker.com/online/blogs/books/2010/02/the-exchange-marilyn-johnson-on-librarians.html&quot;&gt;&lt;u&gt;New Yorker &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;eine Besprechung des Buches in seinem Literaturblog gebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marilyn Johnson berichtet, dass sie bei den Recherchen für ihr erstes Buch (über &quot;Nachrufe&quot;, ausgerechnet) immer wieder auf Bibliothekare gestoßen ist, was sie neugierig gemacht hat auf einen Berufszweig der am Scheideweg steht. Unzählige Bibliothekare hat sie für ihr Buch getroffen und interviewt. Interessanterweise war ihr Eindruck, dass 2006, als sie die Recherchen für ihr Buch begann, Bibliothekare optimistisch in die Zukunft blickten, ungeachtet von Google und neuen Technologien. Die Stimmung in ‚Libraryland‘ wurde erst durch die Wirtschaftskrise deutlich gedämpft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz des hoffnungsvollen Titels hat die New York Public Library hat nur ein einziges Exemplar in seinen Beständen. Es ist zwar ausgeliehen, aber es gibt keine Warteliste. Nach der Besprechung im New Yorker bin ich neugierig geworden und habe es bestellt. Wenn ich weitere Kenntnis darüber habe, wie Bibliothekare uns alle retten können, melde ich mich umgehend.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 03 Mar 2010 17:31:02 +0100</pubDate>
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    <title>&quot;Dieses Buch ist überfällig!&quot; - in der Kritik</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/268-Dieses-Buch-ist-ueberfaellig!-in-der-Kritik.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    Ein kurzer Nachtrag zu dem Buch von &lt;a href=&quot;http://blog.goethe.de/librarian/index.php?/archives/265-Dieses-Buch-ist-ueberfaellig!-Wie-Bibliothekare-und-Cybrarians-uns-alle-retten-koennen.html&quot;&gt;&lt;u&gt;Marilyn Johnson&#039;s &quot;This Book is overdue!&quot;. &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;Am Wochenende erschien eine &lt;a href=&quot;http://www.nytimes.com/2010/03/07/books/review/Kennedy-t.html&quot;&gt;&lt;u&gt;Besprechrung in der New York Times &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;. Die Besprechung ist durchaus positiv. Johnson beschreibe faszinierende Persönlichkeiten, die mit Engagement Informationen aufspüren und sich aktiv neue Technologien zu eigen machen. Dennoch merkt die Rezensentin an, dass das Buch bei aller Beschreibung der neuen Entwicklungen im Bibliothekswesen vor allem auch ein Lobgesang auf die Bibliothekare ist, die durch detektivische Kleinarbeit Daten und Fakten für die Benutzer aufspürten. Mit Bewunderung und scheuer Ehrfurcht betrachten Johnson und die Kritikerin der New York Times Bibliothekare „als Wächter allen menschlichen Wissens. Dabei ist es irrelevant, ob  ihre Bemühungen in einer  analogen oder digitalen Welt erfolgen.  Bibliothekare treten immer und immer wieder den Kreuzzug an zur Rettung der Welt in ihrer gesamten Komplexität, indem sie uns noch das letzte Fitzelchen sicher und säurefrei erhalten.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Besprechung zu dem Buch erschien auch im &lt;a href=&quot;http://www.boston.com/ae/books/articles/2010/02/10/in_the_digital_age_librarians_are_pioneers/&quot;&gt;&lt;u&gt;Boston Globe &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 15:41:57 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>‚From Ham to Hamlet‘ – Bibliothekswerbung zwischen Supermarktregalen</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/261-From-Ham-to-Hamlet-Bibliothekswerbung-zwischen-Supermarktregalen.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    Nachdem ich vor kurzem über die Bibliothekswerbung auf Müslipackungen der American Library Association geschrieben hatte, gibt es nun über eine ähnliche &lt;a href=&quot;http://www.cbc.ca/canada/calgary/story/2010/01/27/calgary-library-superstore-ads.html#ixzz0dv1E8tgm&quot;&gt;&lt;u&gt;Werbekampagne der Calgary Public Library &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;zu berichten. &lt;br /&gt;
Die Kampagne steht unter dem Motto ‚Everything you’re into‘ (Alles, was Sie mögen) und soll die Bibliothek in ungewöhnlicher Weise aufmerksam machen. Mitten in der Obst- und Gemüseabteilung hängt ein Poster auf dem es unter dem Bild einer Karotte heisst: ‚Von der Hasenzucht zu besseren Augen‘ (From raising rabbits to improving your eyesight). Und unter dem Bild eines Schweines steht ‚Vom Schinken zu Hamlet‘ (From Ham to Hamlet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel der Kampagne ist es, das Bild der Bibliothek zu ändern indem man sie in einer ungewohnten Umgebung präsentiert. Statt ein Ort ernster Studien, soll die Aktion die Bibliothek als offen und einladend präsentieren. &lt;br /&gt;
Ich bin mir nicht sicher, ob mir die Poster wirklich gefallen, aber die Idee, an unerwarteten Orten auf die Bibliothek hinzuweisen, finde ich super.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 09 Feb 2010 15:44:43 +0100</pubDate>
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    <title>Bibliotheken unter Druck</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/257-Bibliotheken-unter-Druck.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    Nach so viel Freude und Begeisterung über unsere eigene Bibliothekseröffnung, kehren wir zum Alltag der Bibliotheksarbeit zurück – und der Blog wendet sich der rauen Lebenswirklichkeit in New York zu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Bibliotheken in New York letztes Jahr schon einmal unter dem Druck enormer Sparmaßnahmen standen (und diese dann doch noch einigermaßen abwenden konnten), scheint sich dieses Drama zu wiederholen. Um das Defizit der Stadt New York auszugleichen, verordnete Bürgermeister &lt;u&gt;Michael Bloomberg&lt;/u&gt; nach einem &lt;a href=&quot;http://www.americanlibrariesmagazine.org/news/01292010/libraries-take-disproportionate-hit-new-york-mayor%E2%80%99s-budget&quot;&gt;&lt;u&gt;Bericht in &#039;American Libraries&#039;&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; - die Streichung von 834 Stellen. 229 dieser Stellen sollen in den drei Bibliothekssystemen der Stadt eingespart werden. Und – wie die &lt;a href=&quot;http://www.nytimes.com/2010/01/29/nyregion/29budget.html&quot;&gt;&lt;u&gt;New York Times &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;so schön schreibt – vielleicht sind das noch die guten Neuigkeiten. Es gibt da auch noch die Budgetkürzungen des Bundesstaates New York, die Gouverneur David A. Paterson vorgeschlagen hat. Und wenn diese in vollem Umfang umgesetzt werden würden, müsste die Stadt z.B. zusätzlich 8500 Lehrerstellen und über 3000 Stellen bei der Polizei streichen. Was das für die Bibliotheken bedeuten könnte, malt sich zur Zeit lieber noch niemand aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &lt;strong&gt;New York Public Library &lt;/strong&gt;hat bereits eine &lt;a href=&quot;http://www.nypl.org/press/press-release/2010/02/03/new-york-public-library-reduce-branch-hours-following-budget-cuts&quot;&gt;&lt;u&gt;Verlautbarung &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;auf ihre Webseite gestellt, dass - um die unvermeidbaren Kürzungen aufzufangen - die Öffnungszeiten der einzelnen Bibliotheken von durchschnittlich 51 auf 45 Stunden pro Woche reduziert werden. Noch sind alle Zweigstellen sechs Tage die Woche geöffnet, doch die Sonntagsöffnungen werden ebenfalls an einigen Standorten gestrichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einziger Trost ist, dass die Ende Januar vorgestellten Szenarien den Auftakt der Verhandlungen darstellen. Hoffen wir, dass die Bibliotheken ihre exzellente Lobbyarbeit von 2009 auch 2010 fortsetzen können. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 05 Feb 2010 16:26:59 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Willkommen in Ihrer neuen Goethe-Bibliothek!</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/256-Willkommen-in-Ihrer-neuen-Goethe-Bibliothek!.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
            <category>Goethe-Institut</category>
    
    <comments>http://blog.goethe.de/librarian/archives/256-Willkommen-in-Ihrer-neuen-Goethe-Bibliothek!.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    Mit Blumen und Schokolade haben wir unsere ersten Kunden begrüßt, die gestern pünktlich um 14 Uhr in unseren neuen Räumlichkeiten eintrafen. Selbst das neue Ausleihprogramm hat (fast) ohne Probleme funktioniert. Nächste Woche kommen noch die Innenarchitekten um mit weiteren Designelementen zu verschönern. Bis dahin ist für uns aber bestimmt schon der Bibliotheksbetrieb wieder Alltag geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren übrigens nicht die einzige Bibliothek, die nach längerer Schließungszeit am 1. Februar wieder aufgemacht hat. Die &lt;a href=&quot;http://www.nypl.org/press/press-release/2010/02/01/new-york-public-library-celebrates-reopening-renovated-st-agnes-libra&quot;&gt;&lt;u&gt;St. Agnes Branch der New York Public Library &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;war über zwei Jahre wegen Renovierung geschlossen. Seit vorgestern sind auch dort die Tore wieder offen. Die offizielle Eröffnungsfeier der St. Agnes Branch findet am 11. Februar statt – und vielleicht können wir uns ja was für unsere eigene Eröffnungsparty, die vermutlich im März stattfinden wird, abschauen. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 03 Feb 2010 20:10:54 +0100</pubDate>
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    <title>ALA Konferenz in Boston</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/249-ALA-Konferenz-in-Boston.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
            <category>Bibliotheksverbände / Library Associations</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    Nachdem die ALISE vorbei ist, war ich weiterhin gut beschäftigt auf der &lt;a href=&quot;http://www.ala.org/ala/conferencesevents/upcoming/midwinter/2010/index.cfm&quot;&gt;&lt;u&gt;ALA Midwinter Konferenz&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;. Bei dieser ALA-Konferenz gibt es keine Programme, sondern nur die Treffen all der Komitees, Arbeitsgruppen, runden Tische etc. Da davon auszugehen ist, dass nur Bibliothekare, die in solchen Gruppen präsent sind nach Boston gekommen sind, ist die weitere Schlussfolgerung, dass ca. 6.000 Personen innerhalb der ALA aktiv in der Komiteearbeit ist. Eine beeindruckende Zahl auch wenn es – bei fast 63.000 Mitgliedern in ALA – dann doch nur ca. 10% sind.  Aber immerhin. Ob es bei den 6500 Mitgliedern des „&lt;strong&gt;Berufsverbands Information Bibliothek&lt;/strong&gt;“ auch so viele Mitglieder gibt, die sich aktiv in Arbeitsgruppen etc. engagieren? Wobei die Frage natürlich auch ist, ob es beim BIB so viele Möglichkeiten für Komitee -Arbeit gibt, dass 10% der Mitglieder dort aktiv werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer so großen Organisation wie der ALA ist es nicht erstaunlich, dass die Zahl der Komitees, Arbeitsgruppen etc. enorm ist – und die Struktur extrem komplex. Die Komitees berichten den Vorständen (boards) und diese vermutlich wieder eine Stufe höher dem Vorstand der ALA selbst. Manchmal kommt man da auch durcheinander: die Sub-Committees des &quot;International Relations Round Table (IRRT)&quot; und des &quot;International Relations Committee (IRC)&quot; tagen zwar gleichzeitig und im selben Raum. Aber sie berichten über die Ergebnisse ihrer Sitzungen natürlich unterschiedlichen Vorständen (IRRT und IRC). Wobei die Vorsitzenden dieser beiden Gruppen offensichtlich gegenseitig einander berichten. Die Gruppen innerhalb des &quot;International Relations Round Table&quot; ist nach Inhalten aufgeteilt (Partnerschaften, Publikationen etc.) während die Gruppen des IRC nach Regionen unterteilt sind (Europa, Afrika, die Amerikas etc.). Der Leiter des IRC ist eine feste Stelle innerhalb der ALA, während der Präsident des IRRT eine gewählte Position ist, die jährlich wechselt. Interessanterweise gibt es unter den Sub-Committees keinen institutionalisierten Austausch. Vermutlich deshalb, weil die Aufgaben so verschieden sind. Die Sub-Committees des IRC sind hauptsächlich dazu da um im Falle einer internationalen Angelegenheit, welche die entsprechende Region betrifft, Stellungnahmen vorzubereiten. Das Amerika Sub-Committee hatte z.B. gerade die traurige Aufgabe eine Stellungnahme der ALA zum Erdbeben in Haiti vorzubereiten. All das zeigt deutlich, dass die ALA sich bewusst ist, dass – als größter Bibliotheksverband der Welt - ihr Einfluss und ihre Bedeutung über die USA hinausreicht. Im &lt;a href=&quot;http://www.ala.org/ala/aboutala/governance/2015%20ALAhead%20documents/strat_plan2015_dec_v.pdf&quot; title=&quot;ALA Strategic Plan&quot;&gt;&lt;u&gt;Grundsatzpapier der ALA&lt;/u&gt;, &lt;/a&gt;das gerade neu überarbeitet wird, heisst es auch dementsprechend, dass die ALA als eine ihrer Kernaufgaben definiert, die „Serviceleistungen von Bibliotheken in Amerika und dem Rest der Welt auszubauen“.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 22 Jan 2010 15:48:55 +0100</pubDate>
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    <title>ALISE in Boston: Randbemerkungen, Teil 2</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/248-ALISE-in-Boston-Randbemerkungen,-Teil-2.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    Der größte Einzelposten bei den unterstützenden Investitionen des &quot;American Recovery and Reinvestment Acts&quot;, mit dem Präsident Obama der Wirtschaft wieder auf die Beine helfen will, ist Breitband- und wireless-Internet-Zugang.7,2 Milliarden sollen investiert werden – und Bibliotheken sind als Bewerber zugelassen. Da die Aufrüstung des Internet immer wieder im Wahlkampf und danach eine große Rolle gespielt hat, habe ich die Gelegenheit genutzt und mir bei der ALISE Konferenz eine Präsentation zum Thema “&lt;strong&gt;Information Policy Issues and Impacts from the Broadband Technology Opportunities Program (BTOP)&lt;/strong&gt;”   angehört. &lt;strong&gt;Charles McClure &lt;/strong&gt;und &lt;strong&gt;Lauren Mandel &lt;/strong&gt;vom Information Institute der Florida State University stellten eine Studie vor, die sie in Florida gemacht haben und die den Bedarf an schnellen Internetverbindungen in Öffentlichen Bibliotheken ermittelt sollte. Die Notwendigkeit die Bibliotheken mit besseren Internetleistungen auszustatten wurde an der Rolle, die Bibliotheken beim e-government und beim Katastrophenschutz spielen können, festgemacht. Gerade im Tornado-geplagten Florida ist Katastrophenschutz eine jährlich wiederkehrende Notwendigkeit und kein utopisches Szenario. Für einen deutschen Zuhörer, der auch nach drei Jahren in den USA noch nicht alle Illusionen über den technischen Fortschritt hierzulande verloren hat, war interessant zu erfahren, dass keineswegs flächendeckend und überall high-speed Internet eine Selbstverständlichkeit in Öffentlichen Bibliotheken ist. Ein Blick auf die Landkarte Floridas zeigte eine gut Ausstattung in dieser Hinsicht hauptsächlich in Miami – und in Orlando. Die Nähe zu Disneyworld hat offensichtlich extrem positive Auswirkungen auf die Infrastruktur.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was von den Kollegen heftig kritisiert wurde war, dass es keine nationale Strategie für die flächendeckende Versorgung der USA mit high-speed Internet gibt. Der Wille ist da, das Geld ist vorhanden, aber das Konzept fehlt leider. Eine Missstand, den auch &lt;strong&gt;Kerry Lowe&lt;/strong&gt;, vom ALA Büro in Washington bedauerte. Das ALA Büro leistet hier, wie bei so vielen anderen Dingen, wo Bibliotheken politische Lobbyarbeit benötigen, wichtige Unterstützung. Manche Bundesstaaten, z.B. Colorado, haben – wie &lt;strong&gt;Mary Stansbury&lt;/strong&gt; von der University of Denver berichtete - auf bundesstaatlicher Ebene Konzepte entwickelt, aber insgesamt haben die Bibliothekskollegen den Eindruck, dass hier zu viel Geld mit zu wenig Konzept verteilt wird. Auch der Berufsstand der Bibliothekare hat hier einiges nachzuholen. Bei der gesamten Diskussion um Breitband sind Bibliotheken keineswegs (immer) an vorderster Front dabei. Zum einen fehlen Bibliothekaren oft die Kenntnisse um high-speed richtig einzusetzen. Wenn eine schnelle Verbindung bis zur Steckdose kommt und dann bei einem langsamen Modem landet, nützt es wenig. Zum anderen müssen Bibliotheken besser darin werden zu zeigen, warum es für die Gesellschaft wichtig ist, dass sie vorrangig mit high-speed Internet ausgestattet werden. Für uns Bibliothekare ist das natürlich gar keine Frage, aber es gibt immer noch genug Personen, denen die Rolle von Bibliotheken  beim Zugang aller Bevölkerungsgruppen zum Internet keineswegs klar ist. Im Falle Floridas und der Verbindung zum Katastrophenschutz - und der Weiterentwicklung von e-government - haben Bibliotheken eine gute Argumentationskette entwickelt. In Colorado ist es das Konzept von tele-healthcare und e-healthcare, bei dem öffentliche Bibliotheken eine wichtige Rolle spielen könnten. (Für Deutsche klingt das nach einer merkwürdigen Idee aber in einem Bundesstaat in dem fünfzehn Gemeinden kein Krankenhaus haben und weite Teile des Landes extrem dünn besiedelt sind, kann das durchaus Sinn machen.) &lt;br /&gt;
Auch in den USA gibt es also noch eine Menge zu tun, um die technologische Ausstattung  von Bibliotheken mit den technologischen Möglichkeiten in Übereinstimmung zu bringen. Ein Thema, das die Kollegen mit viel Engagement, aber auch mit einer gehörigen Portion Ärger und Frustration vorbrachten. Viel Geld, wenig Struktur und zu wenig Engagement von bibliothekarischer Seite – he, das muss man doch besser machen können!&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 21 Jan 2010 14:34:51 +0100</pubDate>
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    <title>Back to the daily library routine</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/216-Back-to-the-daily-library-routine.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
            <category>New York</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Frank Simon-Ritz &lt;/strong&gt;returned to Weimar last week. Following his two-and-a-half weeks of eventful reporting from New York’s library scene, the normal course of library work resumes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
For those who cannot visit the &lt;strong&gt;New York Public Library &lt;/strong&gt;in person: a wonderful video on the Library – and a wonderful ad for the Library:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;422&quot; param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/EIIOLJ3HPbE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/EIIOLJ3HPbE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;422&quot; &gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Though it’s not quite up-to-the-minute, as &lt;strong&gt;Paul LeClerc&lt;/strong&gt;, president of the New York Public Library, announced on November 18, that &lt;a href=&quot;http://www.nytimes.com/2009/11/19/books/19library.html&quot;&gt;&lt;u&gt;he will step down&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; in summer of 2011. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 30 Nov 2009 14:25:00 +0100</pubDate>
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    <title>Librarian in Residence 2010 – Schulbibliotheken </title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/231-Librarian-in-Residence-2010-Schulbibliotheken.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
            <category>Librarian in Residence</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
    <content:encoded>
    Kaum sind unsere Librarian in Residence 2009 abgereist, beginnt auch schon die Planung für 2010. Seit Mitte November sind die Informationen und das &lt;a href=&quot;http://www.goethe.de/ins/us/ney/wis/sbi/lib/deindex.htm &quot;&gt;&lt;u&gt;Bewerbungsformular für das Librarian in Residence Programm 2010 &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;online. Diesmal geht es um das Thema &lt;strong&gt;Schulbibliotheken&lt;/strong&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm bietet zwei deutschen Spezialisten auf dem Gebiet der Schulbibliotheken 2010 die Gelegenheit, innerhalb eines mehrwöchigen Fachaufenthalts in den USA (voraussichtlich Florida), Schulbibliotheken in den USA kennenzulernen und sich intensiv mit den Gegebenheiten und Arbeitsweisen amerikanischer Schulbibliotheken auseinanderzusetzen. Dies beinhaltet Besuche an amerikanischen Schulbibliotheken, an Ausbildungsstätten für Schulbibliothekare, die Teilnahme an Workshops sowie Gespräche und Kontakte mit Kollegen und Funktionären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits Seit den 60er Jahren wurden in den USA Schulbibliotheken systematisch aufgebaut um sicher zu stellen, dass der Umgang mit Information und Wissen eine hohe Priorität bereits in der Schule einnimmt. In Deutschland haben in jüngster Zeit die Diskussionen um die Ganztagsschule, schulbegleitendes Lernen, Folgen der Pisa-Studie und frühkindliche Erziehung das Thema &#039;Schulbibliotheken&#039; in den Fokus der Fachdiskussion gerückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.bi-international.de/&quot; title=&quot;Bibliothek und Information International&quot;&gt;„&lt;u&gt;Bibliothek und Information International&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;„ wird das Programm wieder finanziell unterstützen und &lt;strong&gt;Nancy Everhart&lt;/strong&gt;, die derzeitige Präsidentin der &lt;a href=&quot;http://www.ala.org/ala/mgrps/divs/aasl/index.cfm&quot; title=&quot;American Association of School Librarians&quot;&gt;&lt;u&gt;American Association of School Librarians &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;hat sich freundlicherweise bereit erklärt bei der Koordination vor Ort mitzuhelfen. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 02 Dec 2009 17:51:26 +0100</pubDate>
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    <title>Zwei goldene Regeln</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/228-Zwei-goldene-Regeln.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
            <category>Librarian in Residence</category>
            <category>Lobbyarbeit / Lobbying</category>
            <category>New York</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Frank Simon-Ritz)</author>
    <content:encoded>
    Über die großartigen Bestände und die beeindruckende finanzielle Ausstattung der Watson Library als Bibliothek des Metropolitan Museum of Art hat Jan-Pieter Barbian vor sechs Wochen bereits &lt;a href=&quot;http://blog.goethe.de/librarian/index.php?/archives/207-Die-ganze-Welt-unter-einem-Dach-Die-Thomas-J.-Watson-Library-im-Metroplitan-Museum-of-Art.html &quot; title=&quot;Barbian blog item&quot;&gt;&lt;u&gt;berichtet&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich gibt es während meines Aufenthalts in New York zwei Gelegenheiten zu Begegnungen mit &lt;strong&gt;Ken Soehner&lt;/strong&gt;, dem Chief Librarian. In meiner ersten Woche kann ich an einer speziellen Führung teilnehmen, die in einer der Ausstellungen des Museums für die „Friends of the Watson Library“ organisiert wurde. Solche Veranstaltungen sind integraler Bestandteil der Fundraising-Anstrengungen auch von Bibliotheken in den USA. Wichtig scheinen mir zwei Aspekte zu sein. Zum einen bekommen die Sponsoren auf diese Weise etwas zurück und haben auf diese Weise sozusagen einen Nutzen von ihrem Engagement. Und zum anderen war es wichtig, dass beim anschließenden kleinen Empfang mit Wein und Knabbersachen NICHT von Geld die Rede war. Man stand wirklich ganz ungezwungen beisammen und unterhielt sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Begegnung haben Ken und ich Zeit für ein intensives Gespräch. Am Ende kommen wir noch einmal auf das Thema „Fundraising“ zu sprechen. Für Ken gibt es zwei ganz einfache „goldene Regeln“, die er mir ans Herz legt. Die erste lautet: &quot;Du musst fragen.“ Und die zweite heißt. &quot;Es ist persönlich.“ Darüber kann man eine Weile nachdenken … (Ich tue das auf der Zugfahrt von New York nach Washington.)&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 24 Nov 2009 16:12:15 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Vergangenheit und Zukunft nahe beieinander</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/227-Vergangenheit-und-Zukunft-nahe-beieinander.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
            <category>Librarian in Residence</category>
            <category>Lobbyarbeit / Lobbying</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Frank Simon-Ritz)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 83px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a  class=&#039;serendipity_image_link&#039;  rel=&#039;lightbox&#039; href=&#039;http://blog.goethe.de/librarian/uploads/YaleSterling.JPG&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:109 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;83&quot; height=&quot;110&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/librarian/uploads/YaleSterling.serendipityThumb.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt; Die Sterling Memorial Library ist die Hauptbibliothek der Yale University.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Die Hauptbibliothek der Yale University ist die &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Sterling_Memorial_Library&quot; title=&quot;Sterling Memorial Library&quot;&gt;&lt;u&gt;Sterling Memorial Library&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;. Wenn man sich bewusst macht, dass das Gebäude als Bibliothek konzipiert und 1931 fertiggestellt wurde, weicht die Ehrfurcht schnell der Verwunderung (weitere Fotos).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Gestaltung der Eingangshalle als Kirchenschiff, dem heutzutage nicht die geringste bibliotheksmäßige Funktion zukommt, soll ein Gefühl der Ehrfurcht vermitteln – eine Intention, die schon 1931 einer Bibliothek schlecht zu Gesicht stand, sind Bibliotheken doch eher demokratische Einrichtungen. Bei der Einweihung hatte zumindest der (Zettel-)Katalog, der in einem der Seitenschiffe untergebracht war bzw. bis heute ist, noch eine Funktion. Mittlerweile sind die Katalogzettel digitalisiert und lagern im Archiv, die Katalogschränke hat man – als museal zu bestaunendes Relikt – stehen gelassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontraproduktiv für einen modernen Bibliotheksbetrieb ist das völlige Fehlen eines Leit- und Orientierungssystems. Für Universitätsangehörige sind die Magazine zwar zugänglich (open stacks), aber auch hier habe ich den Eindruck, dass man sich ohne die Hilfe eines Bibliothekars nicht zurechtfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es sind auch Ansätze für die Verwirklichung modernerer Konzepte erkennbar. Ein Beispiel hierfür ist die &lt;a href=&quot;http://www.library.yale.edu/bass/&quot; title=&quot;Bass Library&quot;&gt;&lt;u&gt;Bass Library&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;. Auf zwei Ebenen hat man hier Freihandbestände mit der Möglichkeit der Kurzausleihe (außerhalb des Magazins) und angenehme Arbeits- oder einfach nur Sitzmöglichkeiten miteinander kombiniert. Hier sind auch Carrels, Gruppenräume sowie Schulungs- und Seminarräume untergebracht. Dieser ganze Bereich kann als gezielte Öffnung gegenüber Studium und Lehre verstanden werden – und bei den Studierenden, insbesondere der unteren Semester, ist er außerordentlich beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier treffe ich &lt;strong&gt;Barbara Rockenbach&lt;/strong&gt;, die für das &lt;a href=&quot;http://www.library.yale.edu/researcheducation/&quot; title=&quot;Library Research Education Program&quot;&gt;&lt;u&gt;Library Research Education Program&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;. Neben Dingen, die mir aus der Diskussion in Deutschland &lt;a href=&quot;http://www.bibliothek-saur.de/2005_1/016-018.pdf&quot; title=&quot;vertraut&quot;&gt;&lt;u&gt;vertraut&lt;/u&gt;  &lt;/a&gt;vorkommen, treffe ich auch auf für mich neue Ansätze. So versucht man in Yale (bzw. in der Bass Library), die akademische Lehre in die Bibliothek zu holen – und „ködert“ Lehrende auch damit, dass hier am Leichtesten Materialien aus der Bibliothek (auch aus den Sondersammlungen) in den Unterricht einbezogen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, was mir &lt;strong&gt;Katherine Haskins&lt;/strong&gt;, Associate Director of Development, über neue Schwerpunkte bei den Fundraising-Aktivitäten erzählt. Neu ist für sie die „technology philanthropy“. Bisher, so war ihre Erfahrung, haben sich die Alumni, die die wichtigste Gruppe für das Fundraising der Bibliothek darstellen, insbesondere für „buildings“ (Gebäude) und „collections“ (Sammlungen) begeistern lassen. Aber jetzt lassen sie sich zunehmend auch für die technische Ausstattung von (Bibliotheks-)Gebäuden zu Spenden animieren. Hierauf setzt man große Hoffnungen.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 24 Nov 2009 15:47:02 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Spieglein, Spieglein an der Wand</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/226-Spieglein,-Spieglein-an-der-Wand.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
            <category>Librarian in Residence</category>
            <category>New York</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Frank Simon-Ritz)</author>
    <content:encoded>
    Im Märchen „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ fragt die böse Königin ihren Spiegel, wer die Schönste im ganzen Land sei. Zu ihrer Enttäuschung ist nicht sie es, sondern - „hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen“ - Schneewittchen. Man weiß, was sich daraus entwickelt …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer nicht ganz unähnlichen Konkurrenzsituation befinden sich die drei öffentlichen Bibliothekssysteme in New York, die alle drei zu den Top Ten der urbanen Bibliothekssysteme der Welt gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemessen an den Einwohnerzahlen liegt die NYPL, die für etwa 3,3 Mio. Einwohner da ist, klar vorne. In Brooklyn leben ca. 2,5 Mio. Menschen und in Queens ca. 2,2 Mio. (&lt;a href=&quot;http://archive.ifla.org/VII/s46/news/s46_stat2006.pdf &quot; title=&quot;Stand 2006&quot;&gt;&lt;u&gt;Stand: 2006&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich sieht es aus, wenn man auf die Bestände blickt. Auch hier hat die NYPL mit fast 7,8 Mio. „Medieneinheiten“ die Nase vorn, gefolgt von Queens (fast 7 Mio.) und Brooklyn (5,1 Mio.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Bild bietet sich bei den Benutzungsindikatoren. So zählte Queens im Jahr 2006 14,1 Mio. Besucher und Brooklyn und die NYPL jeweils etwa 12,4 Mio. Und das spiegelt sich auch in den Ausleihzahlen (circulations) wider, denen in den USA eine nahezu magische Bedeutung zuzukommen scheint. Queens realisierte 2006 fast 21 Mio. Ausleihen, Brooklyn 16,5 Mio. und die NYPL fast 16 Mio.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 24 Nov 2009 15:38:00 +0100</pubDate>
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    <title>Die Löwen und die Stadt (Forts.)</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/225-Die-Loewen-und-die-Stadt-Forts..html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
            <category>Librarian in Residence</category>
            <category>New York</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Frank Simon-Ritz)</author>
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    Die Maßnahmen, die man in den letzten Jahren – im wahrsten Sinne des Wortes „notgedrungen“ – ergriffen hat, setzen eher äußerlich an der „Effizienz“ der Research Libraries an. &lt;strong&gt;David Offensend&lt;/strong&gt;, Chief Operating Officer und damit Mitglied des neunköpfigen Führungsteams der &lt;a href=&quot;http://www.nypl.org&quot; title=&quot;NYPL&quot;&gt;&lt;u&gt;NYPL&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;, erzählt mir stolz, dass man durch Outsourcing allein in den Hintergrundprozessen der Bibliothek (Erwerbung, Katalogisierung etc.) das Personal fast um 40% reduzieren konnte. Deutliche Einsparungen hat man auch in den Benutzungsbereichen realisiert, indem man z.B. Ausleihtheken und Informationstheken zusammengelegt hat bzw. Informationstheken ganz geschlossen hat. Und gleichzeitig hat man die Öffnungszeiten kontinuierlich erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ganz andere Herangehensweise an diese Fragen hat &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.nypl.org/press/2004/holdengraber.cfm&quot; title=&quot;Holdengräber&quot;&gt;Paul Holdengräber&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;, der Director of Public Programs an der NYPL, der mit seiner Veranstaltungsreihe „&lt;a href=&quot;http://www.nypl.org/research/chss/pep/index.cfm&quot; title=&quot;Live from the NYPL&quot;&gt;&lt;u&gt;LIVE from the NYPL&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;“ in den letzten Jahren weltweit für Furore gesorgt hat. Und mit „Furor“ kann man auch den Eindruck beschreiben, den die persönliche Begegnung mit Paul hinterlässt. Seine ganze Art ist mitreißend, seine Bildung ist stupend und trotzdem ist er ein sehr guter Zuhörer. Wir treffen uns in der Eingangshalle, und er hat nur wenig Zeit. An einer Stelle des Gesprächs – ich habe gerade meine Verwunderung darüber zum Ausdruck gebracht, dass es keine Cafeteria gibt – nimmt er mich an der Hand und führt mich in den Eingangsbereich. Wir schauen gemeinsam auf das beeindruckende (und auch ein wenig einschüchternde) Treppenhaus und er fragt mich: „Sehen Sie hier irgendeinen Hinweis, dass Sie sich in einer Bibliothek aufhalten?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es natürlich darum, dass die Bibliothek sich auch räumlich öffnen muss, nach vorne zur Fifth Avenue und nach hinten zum angrenzenden &lt;a href=&quot;http://www.nypl.org/blogs/2008/06/07/midtowns-lawn-bryant-park&quot; title=&quot;Bryant Park&quot;&gt;&lt;u&gt;Bryant Park&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;. Und natürlich braucht sie ein Café, und natürlich braucht sie größere und einladende Ausstellungsräume. Als ich ihn nach seiner Vision von der Bibliothek frage, sagt er: „Ich will die Löwen zum Brüllen bringen.“&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Fri, 20 Nov 2009 19:16:00 +0100</pubDate>
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    <title>Persönliche Bibliotheks-Geschichten II</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/224-Persoenliche-Bibliotheks-Geschichten-II.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
            <category>Librarian in Residence</category>
            <category>New York</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Frank Simon-Ritz)</author>
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    Eine weitere persönliche Bibliotheks-Geschichte, auf die ich bei meinem Besuch in der NYPL hingewiesen werde, handelt von niemand anderem als dem &lt;a href=&quot;http://www.whitehouse.gov/&quot; title=&quot;Whiite House&quot;&gt;&lt;u&gt;amtierenden Präsidenten der USA&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;. Erzählt hat er sie selber auf dem &lt;a href=&quot;http://ala.org/ala/conferencesevents/upcoming/annual/index.cfm &quot; title=&quot;ALA Annual Conference&quot;&gt;&lt;u&gt;Annual Conference der ALA &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;(American Library Association) 2005 in Chicago.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er &lt;a href=&quot;http://www.ala.org/ala/alonline/resources/selectedarticles/obama05.cfm &quot; title=&quot;Obama ALA&quot;&gt;&lt;u&gt;berichtet&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;, dass er in seiner Zeit in New York nach einem „organizing job“ Ausschau gehalten hat. In New York ergab sich hier keine passende Gelegenheit. Nur mit Hilfe der &lt;a href=&quot;http://ww.nypl.org/branch/central/mml/&quot; title=&quot;Mid-Manhattan Library&quot;&gt;&lt;u&gt;Mid-Manhattan Library&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; (als Teil der NYPL) fand er eine Übersicht über alle Organisationen, die solche Job-Angebote machen konnten. Und so landete er schließlich in Chicago.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist sozusagen mit Händen zu greifen. Er führt in seiner Rede aber auch aus: „I remember at different junctures in my life feeling lost, feeling adrift, and feeling that somehow walking into a library and seeing those books, seeing human knowledge collected in that fashion, accessible, ready for me, would always lift my spirits.“&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 19 Nov 2009 17:53:00 +0100</pubDate>
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    <title>Die Löwen und die Stadt</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/223-Die-Loewen-und-die-Stadt.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
            <category>Librarian in Residence</category>
            <category>New York</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Frank Simon-Ritz)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 83px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a  class=&#039;serendipity_image_link&#039;  rel=&#039;lightbox&#039; href=&#039;http://blog.goethe.de/librarian/uploads/NYPLlion.JPG&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:108 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;83&quot; height=&quot;110&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/librarian/uploads/NYPLlion.serendipityThumb.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&quot;Patience&quot; und &quot;Fortitude&quot; stehen einer Umwelt gegenüber, in die sie nicht mehr so recht zu passen scheinen. Das muss nicht gegen die Löwen und die von ihnen behüteten Schätze sprechen ...&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; Vor dem Eingang zum historischen Hauptgebäude der &lt;a href=&quot;http://www.nypl.org&quot; title=&quot;NYPL&quot;&gt;&lt;u&gt;New York Public Library &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;an der Fifth Avenue stehen zwei Löwen-Skulpturen. Und es gehört in New York zur Allgemeinbildung zu wissen, dass diese beiden auf die Namen „Patience“ (Geduld) und „Fortitude“ (Stärke) hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute stehen diese beiden Löwen zugleich für die zwei sehr unterschiedlichen Aufgaben, die die NYPL zu erfüllen hat. Zum einen ist sie die Öffentliche Bibliothek für drei der fünf Boroughs (Bezirke) der Stadt New York. Die NYPL ist zuständig für Manhattan, die Bronx und Staten Island. Die Boroughs in Queens und in Brooklyn unterhalten eigene Bibliotheken bzw. Bibliothekssystem. Auch wenn die NYPL nicht für ganz New York zuständig ist, sind die Zahlen doch beeindruckend. So unterhält die NYPL 86 Zweigstellen (branches) in den drei Bezirken. Diese Zweigstellen zählten im vergangenen Jahr 16 Mio. Besucher und 22 Mio. Entleihungen. Und die Tendenz für diese Indikatoren ist steigend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann versteht sich die NYPL auch als Forschungsbibliothek (research library). Diese Funktion dominiert das historische Hauptgebäude und drei weitere Standorte, die unterschiedliche thematische Schwerpunkte haben. Der Schwerpunkt im sog. &lt;a href=&quot;http://www.nypl.org/research/chss/index.html&quot; title=&quot;Schwarzman Building&quot;&gt;&lt;u&gt;Schwarzman Building &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;an der Fifth Avenue mit seinem berühmten &lt;a href=&quot;http://www.nypl.org/research/chss/grd/rosemain.html&quot; title=&quot;Lesesaal&quot;&gt;&lt;u&gt;Lesesaal &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;sind die Geistes- und Sozialwissenschaften. Hier findet man z.B. eine bedeutende Sondersammlung zur englischen und amerikanischen Literatur, die sowohl Bücher als auch Originalmanuskripte und andere Nachlassmaterialien enthält. Weltberühmt ist auch die &lt;a href=&quot;http://www.nypl.org/research/chss/map/map.html&quot; title=&quot;Kartensammlung&quot;&gt;&lt;u&gt;Kartensammlung&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;, die mit über 430.000 Karten als die zweitgrößte in den USA gilt. Das Dilemma dieses Teils der Bibliothek besteht darin, dass die Nutzungszahlen seit Jahren deutlich rückläufig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründe hierfür sind vielfältig. Bestimmt spielt es eine Rolle, dass mittlerweile viele der Materialien Dank großer Digitalisierungsprojekte online zugänglich sind. Und vermutlich macht sich auch bemerkbar, dass die großen geisteswissenschaftlichen Universitätsinstitute selber über attraktive Bibliotheken verfügen. Vielleicht hat der Rückgang der Benutzungszahlen in diesem Bereich aber auch damit zu tun, dass man sich an der Bibliothek selber nicht so ganz sicher ist, wohin die Reise der Forschungsbibliotheken geht. Jedenfalls spüre ich in den Gesprächen, die ich hier führen kann, eine große Unsicherheit in diesem Punkt.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 18 Nov 2009 23:14:00 +0100</pubDate>
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    <title>Persönliche Bibliotheks-Geschichten I</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/222-Persoenliche-Bibliotheks-Geschichten-I.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
            <category>Librarian in Residence</category>
            <category>Lobbyarbeit / Lobbying</category>
            <category>New York</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Frank Simon-Ritz)</author>
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    Ich liebe persönliche Bibliotheks-Geschichten. Eine schöne Geschichte erzählt mir heute &lt;strong&gt;George Mihaltses&lt;/strong&gt;, der als Vice President for Government and Community Affairs an der New York Public Library (&lt;a href=&quot;http://www.nypl.org&quot; title=&quot;NYPL&quot;&gt;NYPL&lt;/a&gt;) tätig ist. Er ist ein Immigranten-Kind, der Vater ist Grieche, die Mutter Zypriotin. Aufgewachsen ist er in Queens. Und die branch library, die nur einen Block von zuhause entfernt war, war für ihn das Tor zu einer anderen Welt. Noch in der Schulzeit verbrachte er drei Abende in der Woche und den ganzen Samstag mit dem Entdecken dieser anderen Welt aus Büchern, Zeitschriften und Zeitungen. (In diesem Sinne sprach der deutsche Altbundeskanzler Helmut Schmidt einmal davon, dass Bibliotheken „Tankstellen des Geistes“ sind.) Als Studienfach zog ihn die Juristerei an, gearbeitet hat George zunächst im Büro eines Abgeordneten. Die Stelle an der NYPL hat ihn von Anfang an fasziniert, weil er hier zu 100 % von dem, was er tut bzw. wofür er sich einsetzt, überzeugt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr engagiert erzählt mir George von seinem alltäglichen Bemühen, den Kontakt zu den politisch Verantwortlichen auf der Ebene der Stadt, des Bundesstaats New York und des Bundes selber (Washington!) zu knüpfen, zu halten und zu intensivieren. Er versteht die Politiker als „stakeholder“ – was sich eher schwerfällig mit „Anspruchsberechtigte“ übersetzen lässt. Ich glaube aber, dass es George genau in diesem Sinne meint: Die Politiker sind berechtigt – nicht zuletzt, weil sie über das Budget entscheiden – die Ansprüche der Gemeinschaft gegenüber den Bibliotheken zu vertreten. Dies scheint mir ein interessanter Ansatz zu sein.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 18 Nov 2009 18:11:57 +0100</pubDate>
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    <title>Ich bin Deine Bibliothek</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/221-Ich-bin-Deine-Bibliothek.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
            <category>Librarian in Residence</category>
            <category>Lobbyarbeit / Lobbying</category>
            <category>New York</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Frank Simon-Ritz)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 110px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a  class=&#039;serendipity_image_link&#039;  rel=&#039;lightbox&#039; href=&#039;http://blog.goethe.de/librarian/uploads/QueensEnrich.JPG&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:107 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;83&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/librarian/uploads/QueensEnrich.serendipityThumb.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Im Gegenlicht: Der Leitspruch der Queens Library findet sich überall - auf T-Shirts, Baseballcaps, Visitenkarten und natürlich auch auf den Lieferwagen, die Medien zwischen den verschiedenen Standorten transportieren.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; Es war ein langer und anstrengender Tag in der &lt;a href=&quot;http://www.queenslibrary.org/&quot; title=&quot;Queens Library&quot;&gt;&lt;u&gt;Queens Library&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;. Insgesamt acht verschiedene Gesprächspartner an zwei Standorten haben mir engagiert über ihre Arbeit berichtet. Wollte ich dies auch nur in Stichpunkten zusammenfassen, müsste ich einen großen Aufsatz schreiben …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im Laufe des Vormittags hat mich die Frage beschäftigt, ob es Gemeinsamkeiten zwischen meinen Gesprächspartnern gibt. Ja, es gibt sie. Alle Kolleginnen und Kollegen, die ich treffe, vermitteln in einem mir ungewöhnlich erscheinenden Ausmaß das Gefühl, stolz darauf zu sein, in der Queens Library zu arbeiten. Und das hat sicherlich nicht nur damit zu tun, dass die Queens Library 2009 Amerikas „Library of the Year“ ist …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist in diesem Zusammenhang eine Marketing-Kampagne, die darauf Bezug nimmt, dass Queens ein Stadtteil mit einem ungewöhnlich hohen Immigranten-Anteil – aus ganz vielen verschiedenen Ländern – ist (vgl. dazu den informativen &lt;a href=&quot;http://blog.goethe.de/librarian/index.php?/authors/5-Jan-Pieter-Barbian/P3.html&quot; title=&quot;Barbian Queens&quot;&gt;&lt;u&gt;Blog-Beitrag von Jan-Pieter Barbian &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;zu seinem Besuch in Queens).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde war es naheliegend, dieser besonderen Zusammensetzung der Nutzerkreise – in der Queens Library spricht man von schon lange von „Kunden“ (customers) – damit zu begegnen, dass man auch auf die „multiethnische“ (oder wie immer das polically correct heißt) Herkunft der Mitarbeiter hinzuweisen. Eine große Kampagne – mit Anzeigen in der lokalen Presse sowie mit Plakaten in verschiedenen Buslinien – war überschrieben mit: „I Am Your Queens Library“. Für diese Kampagne haben Mitarbeiter mit unterschiedlicher Herkunft im wahrsten Sinne des Wortes ihr Gesicht hingehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr glaubhaft vermittelt mir &lt;strong&gt;Jim Keller&lt;/strong&gt;, der Chief Marketing Officer, dass diese Kampagne ein voller Erfolg war. Dass es der Queens Library gelungen ist, einen Mann wie Jim für sich zu gewinnen, sagt viel darüber aus, was man hier erreichen will. Jim kommt aus dem professionellen Marketing und hat lange für Firmen wie Proctor &amp;amp; Gamble oder Unilever gearbeitet. Eigentlich hatte er sich schon zur Ruhe gesetzt. Und dann hat ihn jemand auf diese ganz spezielle Herausforderung angesprochen …&lt;br /&gt;
Seine Fähigkeiten hat er unter anderem mit dem ungewöhnlich prägnanten und trotzdem aussagestarken Leitspruch der Bibliothek unter Beweis gestellt: „Enrich your life“ – was auf Deutsch nur unzureichend mit „Bereichere Dein Leben“ wiedergegeben wird.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 17 Nov 2009 20:58:00 +0100</pubDate>
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