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    <title>Librarian in Residence – Goethe-Institut New York - Bibliotheksverbände / Library Associations</title>
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    <description>Neuigkeiten über deutsche und amerikanische Bibliotheken – News about German and American Libraries</description>
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    <pubDate>Thu, 01 Jul 2010 16:58:47 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Librarian in Residence – Goethe-Institut New York - Bibliotheksverbände / Library Associations - Neuigkeiten über deutsche und amerikanische Bibliotheken – News about German and American Libraries</title>
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    <title>Bigwigs auf der ALA Konferenz</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/308-Bigwigs-auf-der-ALA-Konferenz.html</link>
            <category>Bibliotheksverbände / Library Associations</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
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    Bigwigs sind wichtige Leute. Die Bibliothekare, die sich in der Library and Information Tecnology Association (LITA) versammeln und sich &lt;a href=&quot;http://www.ala.org/ala/mgrps/divs/lita/litamembership/litaigs/bigwig/index.cfm&quot;&gt;&lt;u&gt;Bigwigs&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; nennen, haben diesen Namen aus ihrer Beschäftigung mit Blogs, Wikis und anderen social networks zusammengesetzt. &lt;br /&gt;
Bei der ALA haben sie eine Veranstaltungsform angeboten, die mir besonders gut gefällt: rotierende Diskussionsrunden mit fünf oder sechs Zuhörern und einem Referenten, so dass man - ähnlich wie beim speed dating - in 90 Minuten sechs 15-minütige input-Vorträge bekommt. Nach drei Tagen Konferenz reicht die Konzentrationsspanne gerade noch für diesen schnellen, kurzen Austausch. Vor allem wenn es um ein so interessantes Medium wie social software geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bohyun &lt;a href=&quot;http://www.bohyunkim.net/blog/&quot;&gt;&lt;u&gt;&quot;LibraryHat&quot;&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; Kim&lt;/strong&gt; gab einen kurzen input zum Überangebot an Information, welches in einer immer unüberschaubarerern Fragementierung resultiert. Schön, dass es anderen auch so geht, dass sie einen Text an vier verschiedenen Stellen abspeichern, weil sie sich nicht mehr erinnern können, wo sie ihn das erste, zweite, dritte Mal gespeichert haben. Wie allerdings Bibliotheken bei der Organisation des fragmentierten Informationsangebots behilflich sein können habe ich nicht ganz begriffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Michael &lt;a href=&quot;http://libraryman.com/blog/&quot;&gt;&lt;u&gt;&quot;Libraryman&quot;&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; Porter&lt;/strong&gt; stellte in aller Kürze sein ebenso ambitioniertes wie idealistisches Projekt vor, die Entwicklungen der modernen Technologie, die sich - wie z.B. iTunes - immer weiter von der Bibliothek wegentwickeln, wieder an die Bibliotheken anzudocken. &quot;Libraries MUST Have A New Electronic Content Access and Distribution Infrastructure&quot; war der Titel der Kurzpräsentation. Bis Ende des Jahres soll das Projekt gestartet werden und man kann nur hoffen, dass sich die Vision von Michael Portman erfüllt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.davidleeking.com/&quot;&gt;David Lee King &lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;präsentierte das iPad vor und alle, die es noch nie in Händen hielten, durften ein bisschen damit spielen. Ich habe ihn gefragt, ob er glaubt, dass das Kindle in seiner jetzigen Form lange bestehen wird. Nein, meinte er, das glaube er auch nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://erinrwhite.com/&quot;&gt;&lt;strong&gt;Erin White &lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;war als nächste dran und gab kurzen Einblick in Sinn, Zweck und Methode von Umfragen zur Nutzerzufriedenheit mit Webseiten. Da habe ich nur zugehört. Wenn ich angefangen hätte etwas über die Nutzerfreundlichkeit der Goethe-Seiten zu sagen, wären die 15 Minuten schnell gesprengt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://twitter.com/vacekrae&quot;&gt;Rachel Vacek&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; erklärte die QR-Codes. Wer es noch nicht weiss: QR steht für Quick Response. Der letzte Schrei - aber ob es sich hält wird sich zeigen. Schließlich kann man schnell und einfach die schwarz-weisse Quadratwelt  durch einen zusätzlichen Punkt oder Strich boykottieren und dann ist der Frust gross und die Neugier, was sich alles dahinter verbirgt bleibt unbefriedigt. Und man weiss nie so genau, wohin einen so ein QR führt: zur seriösen Information, Werbung oder zu Dingen, die man nun wirklich nicht wissen will.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://homepages.baylor.edu/ellen_filgo/&quot;&gt;&lt;strong&gt;Ellen Hampton Filgo&lt;/strong&gt;, &lt;/a&gt;mein letzter &#039;speed panel&#039; Termin, brachte den für mich interessanteste Beitrag: den &lt;a href=&quot;http://homepages.baylor.edu/ellen_filgo/2010/06/21/teaching-with-twitter/&quot;&gt;&lt;u&gt;Einsatz von Twitter im Unterricht&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;. Ist das nicht nur Spielerei? Nein, das kann wirklich interessant sein, die Studenten auf eine ganz neue Art mit der Bibliothek verbinden und auf eine ganz intensive Art die Neugier von Studenten schnelle und effektiv bedienen und weiter entwickeln. Klar, dass es auch eine Herausforderung für die Bibliothekarin darstellt. &quot;Jazz Librarianship&quot; nannte es Ellen, man muss gut improvisieren können und es braucht viel Geschick, Übung und vielleicht auch Talent um diesen Austausch zu harmonisieren. He, das wäre doch für den Deutschunterricht am Goethe-Institut eine gute Idee. Während des Unterrichts wird auf deutsch getwittert. 140 Zeichen dürften auch bei Anfängerklassen zu bewerkstelligen sein. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 01 Jul 2010 18:27:31 +0200</pubDate>
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    <title>Europa auf der ALA Konferenz in Washington</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/307-Europa-auf-der-ALA-Konferenz-in-Washington.html</link>
            <category>Bibliotheksverbände / Library Associations</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
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    Ca. 100 Gäste aus Europa nahmen an der ALA in Washington teil. Bei ca. 23.000 Teilnehmern ist das natürlich nicht viel. Aber es kommt bekanntlich nicht auf die Masse an, sondern auf die Klasse. Von daher war ich besonders neugierig dass &lt;strong&gt;Camila Alire&lt;/strong&gt;, die diesjährige ALA-Präsidentin zu ihrem speziellen `president`s  program` einen Europäer als Sprecher eingeladen hat: den Holländer &lt;strong&gt;Eppo van Nispen tot Sevenaer&lt;/strong&gt;, Leiter der &lt;a href=&quot;http://www.dok.info&quot;&gt;&lt;u&gt;DOK Bibliothek in Delft &lt;/u&gt;&lt;/a&gt; hielt einen Vortrag mit dem Titel: &quot;&lt;strong&gt;Libraries Wanted: Dead of Alive&lt;/strong&gt;&quot;. Die Bibliothek in Delft ist übrigens die  modernsten Bibliothek der Niederlande und gilt sogar als die modernste und innovativste Bibliothek der Welt. Kein Wunder, dass die Holländer Eppo van Nispen gerade zum Präsidenten des Bibliotheksverbands gewählt haben. Eppo war in seinem früheren Leben übrigens Leiter einer der wichtigsten Fernsehanstalten der Niederlande. Ein erstaunlicher Karrierewechsel und das sicherste Zeichen, dass Eppo Bibliotheken als lebendig und wichtig ansieht. Dabei sieht er die Lage der Bibliotheken durchaus nicht unkritisch.  In seinem Vortrag führte eine ganz Reihe von Herausforderungen an, denen sich Bibliotheken heute ausgesetzt sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bibliotheken waren für lange Zeit die Nummer eins in der Informationsvermittlung. Doch die Entwicklungen der letzten zehn Jahre haben Bibliotheken im Informationsgeschäft jedoch fast völlig ins Abseits getrieben. Auf die Frage, wem man im Informationsbereich am meisten vertraut, nennen die meisten - wenig überraschend - Google.  Die DOK in Delft hat man sich daher vorgenommen, dass man nicht nur die beste Bibliothek der Welt schaffen wollte,  sondern diese Bibliothek sollte auch ein besserer Freund als Google sein und einen `added value` einen zusätzlichen Mehrwert bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sehen eigentlich unsere Kunden die Bibliothek? Eppo nahm die Gelegenheit seines Besuchs in Washington gleich wahr zu einer schnellen, informellen und recht amüsanten Meinungsumfrage mit Leuten von der Strasse, die er fragte: Würden Sie Bibliothekar werden wollen?  Nein, das wollte keiner. Einer sagte sogar: also ehrlich gesagt, Bibliotheken - das ist doch wie Steinzeit. Offensichtlich eine Meinung, die einige der anwesenden Bibliothekare sehr verunsicherte, denn als Eppo die Frage an das Publikum hinterherschickte, wer von den Anwesenden heute Bibliotheken erfinden würde, wenn es sie nicht schon gäbe, hoben sich nur wenige Hände. Eppo selbst ist  aber offensichtlich anderer Meinung. Bibliotheken haben einen großen Wert  - allerdings nur, wenn sie sich verändern. Sie müssen sich beispielsweise dem veränderten Rezeptionsverhalten der Nutzer anpassen. In einer Zeit der zunehmenden Visualisierung sind Bibliotheken sind textlastig geblieben. Nur 17 Bibliotheksapplikationen für i-phone gibt es zur Zeit. Bibliotheken beschäftigen sich außerdem immer noch viel mehr mit ihren Sammlungen statt mit den Nutzern und deren Bedürfnissen und Gewohnheiten. Als Beispiel führte Eppo die Regel an, dass man in vielen Bibliotheken nicht essen und trinken darf. Was für ein Unsinn! Schließlich sind die meisten Materialien der Bibliothek ausleihbar und zu Hause könnten die Leute natürlich Pizza und Cola zu sich nehmen während sie lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was den Bibliotheken fehlen würde, so konstatiert Eppo, wäre der Spaßfaktor. Vielleicht brauchen wir in unseren Bibliotheken einfach mehr Leute wie Eppo van Nispen. Ob es in seiner Bibliothek immer lustig zugeht weiss ich natürlich nicht. Sein Vortrag hat jedenfalls nicht nur Spaß gemacht, sondern auch motiviert. Die &lt;a href=&quot;http://blog.goethe.de/librarian/archives/296-Flughafenbibliothek.html&quot;&gt;&lt;u&gt;Flughafenbibliothek&lt;/u&gt;, &lt;/a&gt;die in Amsterdam eröffnen wird ist übrigens auch ein Projekt von Eppo van Nispen. Genau wie &lt;a href=&quot;http://dokstation.wordpress.com/dokstation-in-english/&quot;&gt;&lt;u&gt;TANK U &lt;/u&gt;, &lt;/a&gt;eine Downloadstation für e-Materialien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 30 Jun 2010 22:51:36 +0200</pubDate>
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    <title>ALA Konferenz in Washington </title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/306-ALA-Konferenz-in-Washington.html</link>
            <category>Bibliotheksverbände / Library Associations</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
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    Mein erster Tagesordnungspunkt war eigentlich Preconference „Web 2.0. and Mobile Technolgy“.  Aber Mobilität funktioniert halt leider am besten im virtuellen Raum. In der mobilen Realität wird erstmal der Zug um 5:30 nach Washington gestrichen und der nächste, der um 6:05 abfährt hat eine halbe Stunde Verspätung. Zu einer virtuellen Vorkonferenz wäre ich pünktlich gekommen, zu der der realen konnte ich erst kommen als sie schon halb vorbei war. (Thanks, Amtrak). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht habe ich richtig  spannende Beiträge verpasst. Als ich kam, berichtete gerade &lt;strong&gt;Brandon Batcher&lt;/strong&gt;, Product Manager bei Google, welche neuen Entwicklungen von dort kommen werden. Wie immer ein bisschen schwindelerregend, was sich dort alles tut. Interessant, dass er einen Preisverfall bei den e-readern voraussagt. Die Popularität der „tablets“ wird die „reader“ unter Druck setzen. Das glaube ich auch. Dem Kindle in seiner jetzigen Form würde ich persönlich auch keine besseren Zukunftsaussichten einräumen als dem gedruckten Buch. Zumal wenn die Zukunft interaktive Bücher bringt (eine „Alice in Wonderland“ Ausgabe dieser Art soll es schon geben) und Google Bücher, bzw. deren Inhalte mit allerlei Informationen anreichern bzw. verbinden will. Z.B. mit Google maps. Wenn in einem Buch eine Ortsangabe ist, wird man direkt auf Google Maps verwiesen und kann sich anschauen, wo genau die Geschichte spielt. Und die Leser werden immer mehr vernetzt. Schon jetzt gibt es bei Kindle eine Funktion, dass man sich die am häufigsten unterstrichenen Stellen eines Buches anzeigen lassen kann. (Dabei stellt sich mir die Frage, wie Amazon an die Angaben kommt, was ich auf meinem Kindle unterstreiche... Wie vereinbart sich das mit Datenschutz und Privacy??) Zurück zu Google: bald wird man auch von Google Bücher kaufen können,  breichtete Brandon und über Google kann man in Zukunft „Zugang“ zu Textpassagen bekommen. Raffiniert: ich suche ein bestimmtes Zitat im Kontext, finde es bei Google books und Google stellt – gegen ein geringes Entgelt natürlich – den Text im Kontext dar. Schließlich bekam Google beim „settlement“ mit den Verlagen das Recht, 20% Text zeigen zu dürfen. Spannend wird es auch beim Thema Übersetzung. Laut Brandon Batcher ist das Übersetzungstool von Google inzwischen so ausgereift, dass es einen ca. 80% sinnhaften Text bei Übersetzungen erzeugt. Wir reden hier nicht von Goethe oder Grass, aber bei Sachtexten ist das bestimmt nicht uninteressant. Zumal man die Texte dann den Nutzern überlassen könnte um die 20% des Textes zu verbessern,  der noch nicht korrekt ist. Ähnlich wie bei Wikipedia könnten auch hier die Nutzer ein kollektives Korrekturprogramm darstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Bibliothekaren, Buchhändlern und Verlegern, müssen sich also vielleicht auch Übersetzungen Gedanken über die Zukunft ihres Gewerbes machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Sat, 26 Jun 2010 13:51:30 +0200</pubDate>
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