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    <title>Librarian in Residence – Goethe-Institut New York - Bibliotheken in Deutschland / German Libraries</title>
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    <description>Neuigkeiten über deutsche und amerikanische Bibliotheken – News about German and American Libraries</description>
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    <pubDate>Wed, 30 Nov 2011 20:24:44 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Librarian in Residence – Goethe-Institut New York - Bibliotheken in Deutschland / German Libraries - Neuigkeiten über deutsche und amerikanische Bibliotheken – News about German and American Libraries</title>
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    <title>GNARP Scholar am Göttinger Digitalisierungszentrum</title>
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            <category>Bibliotheken in Deutschland / German Libraries</category>
    
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    <author>nospam@example.com (GNARP-Scholars)</author>
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    &lt;em&gt;Ende Oktober 2010 &lt;strong&gt;Markus Wust&lt;/strong&gt;, Bibliothekar am Copyright &amp;amp; Digital Scholarship Center, der D. H. Hill Library, Raleigh N.C., war unser erster GNARP-Stipendiat in Deutschland. Er besuchte nach der &quot;International Conference on Theory and Practice of Digital Libraries 2011 in Berlin&quot; noch das Digitalisierungszentrum der Universität Göttingen und berichtet hier über seine Erfahrungen: &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen meines GNARP-Stipendiums hatte ich kürzlich die Gelegenheit und das Vergnügen die &lt;u&gt;&lt;a href=&quot;http://www.sub.uni-goettingen.de&quot;&gt;Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen&lt;/a&gt;&lt;/u&gt; (SUB) zu besuchen. Außerdem nahm ich an der Konferenz “Theory and Practice of Digital Libraries” in Berlin und dem LIBER-Workshop zum Thema “Preservation Policies and Long-term Collections Management” in Halle teil. Während meines Aufenthalts traf ich mit Kollegen und Kolleginnen aus Deutschland und anderen europäischen und afrikanischen Ländern zusammen, die alle auf Fachgebieten arbeiten, die mich interessieren. Zum Beispiel: Digital Publishing, Digitalisierung, Digital Curation, Entwicklung und Aufbau von digitalen Bibliotheken und Digital Humanities.&lt;br /&gt;
Was mich an der SUB unter anderem besonders interessierte, war die langjährige Erfahrung der Bibliothek bei der Digitalisierung von Druckwerken und die verschiedenen nationalen und internationalen Gemeinschaftsprojekte, an denen die Institution mitwirkt. Dabei handelt es sich um Projekte, die den Zugang zu diesen Digitalisaten erleichtern und fördern sollen. Im Jahr 1997 wurden zwei von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierte Digitalisierungszentren gegründet. Eines an der Bayrischen Staatsbibliothek in München, und ein weiteres – das Göttinger Digitalisierungszentrum (GDZ) – an der SUB. Seit damals arbeitet das GDZ nicht nur an kleineren fachspezifischen Digitalisierungsprojekten für die historischen Sammlungen der SUB, sondern stellt auch Materialien für zwei von der DFG unterstützte Projekte zur Verfügung. Und zwar für &lt;a href=&quot;http://www.vd17.de/&quot;&gt;&lt;u&gt;VD17&lt;/u&gt; &lt;/a&gt;und &lt;a href=&quot;http://vd18-proto.bibliothek.uni-halle.de/&quot;&gt;&lt;u&gt;VD18&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;. Diese Projekte haben sich zum Ziel gesetzt, eine retrospektive Bibliographie aller im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 17. und 18. Jahrhunderts zu erstellen und den digitalen Zugriff auf diese Titel zu ermöglichen. Ein früheres Projekt &lt;a href=&quot;http://www.bsb-muenchen.de/1681.0.html&quot;&gt;(&lt;u&gt;VD16&lt;/u&gt;) &lt;/a&gt;befasste sich mit dem 16. Jahrhundert und erschien ursprünglich in Buchform. Die Titel werden derzeit an der Bayrischen Staatsbibliothek nachträglich digitalisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Digitalisierung von Drucken arbeitet die SUB auch mit nationalen und internationalen Partnern daran, die digitalen Bestände mittels Forschungsinstrumenten auffindbar zu machen. Ein Beispiel hierfür ist das &lt;a href=&quot;http://www.zvdd.de/&quot;&gt;&lt;u&gt;Zentrale Verzeichnis Digitalisierter Drucke &lt;/u&gt; &lt;/a&gt;(ZVDD), das in Zusammenarbeit mit mehreren deutschen Partnern entwickelt wurde und derzeit von der SUB betrieben wird. Das umfassende Nachweisportal schafft Zugang zu Digitalisaten von Druckwerken, die in Deutschland erstellt wurden und aus verschiedensten Quellen kommen. Interessant fand ich auch die Rolle, die die DFG in dem Projekt innehat. Neben der finanziellen Unterstützung stellt die Forschungsgesellschaft nämlich auch einen wichtigen Teil der technischen Infrastruktur: den DFG-Viewer. Dieser Browser-Webdienst, mit dem man in den Werken blättern kann, dient der Anzeige der Digitalisate und verfügt über eine Schnittstelle im METS-Format.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Projekt bei dem die SUB mit anderen Institutionen, wenn auch in größerem Rahmen,  zusammenarbeitet, ist die 1989 gegründete verteilte &lt;a href=&quot;http://www.ag-sdd.de/eng/index.htm&quot;&gt;&lt;u&gt;Nationalbibliothek der Arbeitsgemeinschaft Sammlung Deutscher Drucke&lt;/u&gt;. &lt;/a&gt;Während es in den Vereinigten Staaten schon seit dem frühren 19. Jahrhundert eine Nationalbibliothek – die Library of Congress – gibt, wurde die Deutsche Bücherei in Leipzig erst 1912 gegründet. Ihr Auftrag war, alle ab 1913 in Deutschland oder im Ausland erschienenen deutschen und deutschsprachigen Publikationen zu sammeln. Als Nachfolgerin der Deutschen Bücherei deckt die heutige Deutsche Nationalbibliothek auch weiterhin diesen Bereich in dem Gemeinschaftsprojekt verteilte Nationalbibliothek ab. Die fünf anderen Kooperationspartner sind jeweils für einzelne Zeitsegmente verantwortlich, die sich an den bestehenden Sammlungen richten. Im Falle der SUB ist das das 18. Jahrhundert. Die teilnehmenden Bibliotheken bemühen sich, etwaige Lücken in ihren Beständen in ihrem zugeteilten Zeitsegment zu ergänzen, und elektronischen Zugriff auf die Werke zu ermöglichen. Einige ausgewählte deutsche Bibliotheken wenden dieses Konzept bereits seit 1949 zum Aufbau einer nationalen Sammlung ausländischer Forschungsmaterialien an. Das Netzwerk besteht derzeit aus 36 Landes-, Universitäts-, und Sonderbibliotheken, die jeweils ein oder mehrere Sondersammelgebiete über haben. Die teilnehmenden Bibliotheken sammeln dabei so umfassend und vollständig wie möglich in nur wenigen Wissensgebieten. Sie konzentrieren sich auf ihre Sondersammelgebiete und sammeln nicht in allen Fächern. So wird sichergestellt, dass jede relevante Publikation wenigstens einmal in Deutschland vorhanden ist. Mittels eines inter-bibliothekarischen Entlehnsystems sind die Bestände allen zugänglich. Bemerkenswert ist, dass dieses Modell lange vor der Entstehung des Bibliothekswesens wie wir es heute kennen und das mehr und mehr digitalisiert ist, entwickelt wurde. Meiner Meinung nach bietet das System aber eine gute Plattform für Institutionen, die beim Aufbau und der Verteilung ihrer Bestände, egal ob es sich dabei um gedruckte oder digitale Titel handelt, zusammen arbeiten wollen. Es wurde in der Folge auch, bis zu einem gewissen Grad, von großen amerikanischen Digitalisierungs- und Verteilungsprojekten, wie zum Beispiel dem Internet Archive/Open Content Alliance und dem Hathi Trust, übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte bei dieser Gelegenheit dem Goethe-Institut, der Bibliothek &amp;amp; Information International Kommission und dem GNARP-German-North American Resources Partnership für die Unterstützung bei dieser einmaligen Erfahrung danken. Dank auch an die Kollegen und Kolleginnen an der Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB), die sich viel Zeit nahmen, und ihr Wissen und ihre Erfahrung mit mir teilten. Mein besonderer Dank gilt &lt;strong&gt;Margo Bargheer &lt;/strong&gt;von der SUB Göttingen für die Organisation meines Besuchs der Bibliothek.&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Wed, 30 Nov 2011 21:02:18 +0100</pubDate>
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    <title>Deutsch-Amerikanischer Erfahrungsaustausch</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/397-Deutsch-Amerikanischer-Erfahrungsaustausch.html</link>
            <category>Bibliotheken in den USA / US Libraries </category>
            <category>Bibliotheken in Deutschland / German Libraries</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
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    Jeder, der die Chance hatte in einem anderen Land einen beruflichen Aufenthalt, einen Austausch oder ein Praktikum zu absolvieren, weiss, wie bereichernd so eine Erfahrung persönlich und beruflich ist. Aber er bzw. sie wird auch wissen, wieviel Arbeit die Vorbereitung eines solchen Aufenthaltes macht und so mancher ist vielleicht mit dem Gefühl zurückgekommen, dass er einiges anders gemacht hätte, wenn er vorher das eine oder andere gewusst hätten. Damit der Erfahrungsschatz der Kolleginnen und Kollegen, die eine solche deutsch-amerikanische Auslandserfahrung gemacht haben, einem möglichst breiten Kreis zugänglich ist, hat &lt;strong&gt;Ulrike Hartung&lt;/strong&gt;, eine Studentin im Bereich Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der Hochschule der Medien, Stuttgart, im Winter 2010 eine breit angelegte Umfrage unter Bibliothekaren und Bibliotheksstudenten gemacht und sie nach ihren Erfahrungen befragt. Die Kollegen der Western European Studies Section (WESS) haben uns netterweise einen Platz in ihrem Wiki gebeben und dort finden sich jetzt die &lt;a href=&quot;http://wess.lib.byu.edu/index.php/GNARP_Librarian_Exchange_Working_Group&quot;&gt;&lt;u&gt;Ergebnisse der Umfrage&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;. Nochmals herzlichen Dank an &lt;strong&gt;Ulrike Hartung &lt;/strong&gt;für die inhaltliche Arbeit und &lt;strong&gt;Richard Hacken &lt;/strong&gt;für die technische Unterstützung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer die Umfrage verpasst hat und seine Erfahrungen der Liste hinzufügen möchte, kann jederzeit eine e-mail an library @ newyork.goethe.org schreiben. &lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Fri, 29 Apr 2011 21:34:18 +0200</pubDate>
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    <title>GNARP Scholarship</title>
    <link>http://blog.goethe.de/librarian/archives/393-GNARP-Scholarship.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Brigitte Doellgast)</author>
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    Zum ersten Mal hat das Goethe-Institut gemeinsam mit &lt;a href=&quot;http://www.bi-international.de/&quot;&gt;‚&lt;u&gt;Bibliothek &amp;amp; Information International (BII)&lt;/u&gt;‘ &lt;/a&gt;und dem &lt;a href=&quot;http://www.crl.edu/grn/gnarp&quot;&gt;&lt;u&gt;‚German-North American Resources Partnership (GNARP)‘ &lt;/u&gt;&lt;/a&gt;ein  Stipendium ausgeschrieben, das sich vor allem an Kolleginne und Kollegen richtet, die im Kontext eines Konferenzbesuchs einen kurzen Fachaufenthalt an einer Bibliothek in den USA, Kanada bzw. Deutschland absolvieren möchten. Wir haben uns sehr gefreut, das vor allem auch aus den USA eine ganze Reihe von Bewerbungen auf dieses Stipendium gekommen sind. Im Endeffekt waren es so viele interessante Bewerbungen, dass einer der Sponsoren des Programms (BII) beschlossen hat, einer eigentlich abgewiesenen Bewerberin sogar ein gesondertes Stipendium anzubieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger der GNARP Scholarship 2011 aus Deutschland ist &lt;strong&gt;Reinhard Feldmann&lt;/strong&gt;, Leiter des Dezernats Historische Bestände und Fachreferent für Geschichte und Buchwissenschaft an der  Universitäts- und Landesbibliothek Münster. Im Kontext seiner Teilnahme an der Konferenz ““Reestablishing the German Athens of North America Online: German-American Social and Cultural Life in Milwaukee” möchte er sich zusätzlich mit Kollegen zum Thema Massenentsäuerung, Tintenfraß und Katastrophenvorsorge austauschen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Aus den USA nach Deutschland wird &lt;strong&gt;Markus Wust&lt;/strong&gt;, reisen. In seinem Bewerbungsschreiben hob er hervor, dass in einer Welt, in der durch das World Wide Web Information anscheinend für jeden überall und immer frei zugänglich geworden ist, Bibliotheken ihren Fokus dahingehend ändern müssen, dass sie nicht mehr einfach den Zugang bereit stellen, sondern dass sie sicher stellen, dass der Zugang zu Inhalte und Informationen auch auf Dauer erhalten bleibt. Bibliotheken müssen – im Gegensatz zu kommerziellen Informationsanbietern – sich darauf konzentrieren den Zugang zu kulturelle, und wissenschaftlichem Erbe offen und für alle zugänglich zu halten.  Besonders die deutschen Beiträge zur Europeana und zu dem Nestor-Projekt findet Markus Wust in diesem Kontext relevant und das Stipendium soll ihm ermöglichen darüber in einen intensiveren Dialog mit den Kollegen in Deutschland zu treten.  Er wird seinen Fachaufenthalt mit einem Besuch der „International Conference on Theory and Practice of Digital Libraries 2011“ in Berlin kombinieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Goethe-Institut, Bibliothek &amp;amp; Information International und GNARP freuen sich, dass wir für die erste Runde der “GNARP Scholarship” so engagierte Kollegen auszeichnen konnten und freuen uns, darauf dass sie in diesem Blog über ihre Erfahrungen berichten werden. &lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Wed, 20 Apr 2011 17:56:15 +0200</pubDate>
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