Darüber tauschten sich Kolleginnen und Kollegen in „Jugendbibliothek21“ aus, dem Blog zur Diskussion von Modellen für die Jugendbibliothek des 21.Jahrhunderts. Einig ist man sich zwar darüber, dass die Jugendbibliothek mehr sein muss als ein Raum voller Medien und so eingerichtet sein sollte, dass die Jugendlichen sich dort gerne treffen und aufhalten. Zu den Programmangeboten wird allgemein die Zusammenarbeit mit einem Jugendzentrum empfohlen. Wie das Programm gestaltet sein sollte, ob eher Bücher und Medien betreffend oder auch darüber hinaus zu anderen Themen, hängt wohl sehr von den Interessen und Möglichkeiten der Bibliothekare ab; jedenfalls gingen die Meinungen darüber auseinander. Einige haben sehr gute Erfahrungen mit Spieletagen gemacht, an denen Gesellschaftsspiele erklärt und gemeinsam gespielt wurden. Es klingt auch hier an, was bereits in einigen Berichten gesagt wurde: eine einladende Atmosphäre und das Interesse an den Jugendlichen macht den Unterschied. Zitat einer Kollegin:“ Wenn sie aber generell ein gutes Gefühl mit uns verbinden, kommen sie immer wieder und wir haben die Möglichkeit, sie (die Standorte verschiedener Medien) ihnen bei Gelegenheit zu zeigen und zu erklären, weil sie sich vielleicht sogar GERN mit uns unterhalten“.
Dienstag, Dezember 20. 2011
Die Jugendbibliothek als Treffpunkt?
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