„Der Klimawandel ist kein direkter Verursacher von Konflikten“, erklärte der ehemalige Direktor des Zürcher „Center for Security Studies“ (CSS), Professor Spillmann, gegenüber den Medien. „Doch er beginnt schon in Afrika, Südostasien und auf dem amerikanischen Kontinent den Druck zu verstärken, der zu Spannungen zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen und Regionen führt. Dies löst schließlich Ströme von Umweltflüchtlingen großen Ausmaßes aus. Dies führt entsprechend zu Unsicherheit zwischen den Bevölkerungsgruppen. Und wir haben kaum Erfahrung mit dieser Art von Sicherheitsbedrohung,“ sagt er.
Spielmanns Aussage greift die Diskussion im Sicherheitsrat der UNO auf, die diesen Monat stattfindet. Sie wird dieser Tage durch Deutschland eröffnet, das diesen Monat den Vorsitz im Sicherheitsrat innehat.
Der Sprecher der UNO gab an, dass eine Ursache der Konflikte in der Region Darfur im Sudan und in Somalia in der durch Klimaveränderungen verursachten Dürre besteht. Gerade erst veröffentlichten Daten zufolge ist es nach Auftreten einer katastrophalen Dürre in den südlichen Regionen zu Hungersnöten gekommen.
Der Leiter des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen, Steiner, hat dem Sicherheitsrat schon berichtet, dass die globale Erwärmung sich beschleunigt mit unabsehbaren Folgen.
g|, 8. E 2011
Die glücklichen Schweizer Bauern
Hier habe ich ein Beispiel aus der Landwirtschaft, das mir besonders gut gefällt.
Auch wenn die Landwirtschaft seit jeher nicht zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen der Schweiz gehört und die schweizerische Wirtschaftskraft völlig ausreicht, um alles Lebensnotwendige zu importieren, hat die Regierung ihre Unterstützung für die heimische Landwirtschaft immer aufrecht erhalten.
Im Grunde sind die landwirtschaftlichen Produkte der Schweiz viel teurer als ausländische Produkte, dennoch bemüht sich die Regierung, die Abhängigkeit von ausländischen Agrarprodukten möglichst zu verringern. Der Selbstversorgungsgrad der schweizerischen Landwirtschaft liegt bei etwa 60%. Um diesen Anteil zu halten, gewährt die Schweizer Regierung ihren Bauern großzügige finanzielle Unterstützung, um dadurch auch zur Verbesserung und Ausweitung der ökologischen Landwirtschaft beizutragen.
Dieses Frühjahr hat der Schweizer Bundesrat die Agrarpolitik der Schweiz für den Zeitraum 2014 bis 2017 veröffentlicht. Die darin vorgesehenen Beihilfen für die Landwirtschaft übersteigen die bisherigen Planungen um 176 Mill. Schweizer Franken. Im Vergleich zu den Beihilfen der vergangenen vier Jahre gibt es einen Anstieg um 180 Mill. Frankekn. Die Gesamtsumme der Beihilfen beträgt 13,67 Mrd. Franken, dies entspricht jährlichen Beihilfen von 3,42 Mrd. Franken.
Das Ziel, das die Schweiz mit dieser Politik verfolgt, besteht in der Anhebung der Einkommen der Landwirte. Das Gesamteinkommen der Landwirte wird so um 100 Mill. Franken angehoben, was einem durchschnittlichen Anstieg des Einkommens eines jeden Bauern von 10% entspricht. Nur durch die Anhebung der Einkommen der Bauern kann die Basis für die Entwicklung der lokalen Landwirtschaft gesichert werden.
Wenn nur die Bauern Taiwans auch bald in den Genuss einer solchen Politik zum Schutz der Landwirtschaft kämen!
Auch wenn die Landwirtschaft seit jeher nicht zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen der Schweiz gehört und die schweizerische Wirtschaftskraft völlig ausreicht, um alles Lebensnotwendige zu importieren, hat die Regierung ihre Unterstützung für die heimische Landwirtschaft immer aufrecht erhalten.
Im Grunde sind die landwirtschaftlichen Produkte der Schweiz viel teurer als ausländische Produkte, dennoch bemüht sich die Regierung, die Abhängigkeit von ausländischen Agrarprodukten möglichst zu verringern. Der Selbstversorgungsgrad der schweizerischen Landwirtschaft liegt bei etwa 60%. Um diesen Anteil zu halten, gewährt die Schweizer Regierung ihren Bauern großzügige finanzielle Unterstützung, um dadurch auch zur Verbesserung und Ausweitung der ökologischen Landwirtschaft beizutragen.
Dieses Frühjahr hat der Schweizer Bundesrat die Agrarpolitik der Schweiz für den Zeitraum 2014 bis 2017 veröffentlicht. Die darin vorgesehenen Beihilfen für die Landwirtschaft übersteigen die bisherigen Planungen um 176 Mill. Schweizer Franken. Im Vergleich zu den Beihilfen der vergangenen vier Jahre gibt es einen Anstieg um 180 Mill. Frankekn. Die Gesamtsumme der Beihilfen beträgt 13,67 Mrd. Franken, dies entspricht jährlichen Beihilfen von 3,42 Mrd. Franken.
Das Ziel, das die Schweiz mit dieser Politik verfolgt, besteht in der Anhebung der Einkommen der Landwirte. Das Gesamteinkommen der Landwirte wird so um 100 Mill. Franken angehoben, was einem durchschnittlichen Anstieg des Einkommens eines jeden Bauern von 10% entspricht. Nur durch die Anhebung der Einkommen der Bauern kann die Basis für die Entwicklung der lokalen Landwirtschaft gesichert werden.
Wenn nur die Bauern Taiwans auch bald in den Genuss einer solchen Politik zum Schutz der Landwirtschaft kämen!
作者 Jade Y. Chen
時間
05:31
g, 6. 2011
Können grüne Dateien die Erde retten?
„.wwf“ ist ein Dateiformat zur Speicherung digitaler Texte. Es kann auf Computern nur gelesen, aber nicht ausgedruckt werden. Auf diese Weise kann der Papierverbrauch gesenkt und der Baumeinschlag reduziert werden. Dieses Format wird vom World Wildlife Fund (WWF) propagiert. Deutsche haben es entwickelt unter dem Motto „Save as WWF, Save a Tree“. Allerdings ist es höchst umstritten, seit es am 12. Januar vergangenen Jahres in Hamburg vorgestellt wurde.
Der Wald schützt natürliche Lebensräume und nach Angaben des WWF entspricht die Waldfläche, die jährlich verschwindet, der Fläche Griechenlands. Der WWF weist außerdem darauf hin, dass wir täglich etwa 1 Mill. Tonnen Papier verbrauchen, am meisten davon in Büros. Der Anteil an ausgedrucktem Material, das hinterher überhaupt nicht gelesen wird, beträgt bis zu 50%. Vor diesem Hintergrund wurde das grüne Dateiformat .wwf ins Leben gerufen.
Einfach ausgedrückt, handelt es sich bei .wwf um eine Art pdf-Datei, die man nicht ausdrucken kann. Nach der Vorstellung des „grünen Dateiformats“ erfuhren es einerseits große Unterstützung, andererseits waren auch manche Leute nicht damit einverstanden. Hauptstreitpunkt war die erzwungene Unmöglichkeit, auszudrucken und die Frage, ob dies nicht die „Nutzungsfreiheit“ verletze. Energieverschwendung resultiere demnach vielmehr aus mangelndem Umweltbewusstsein der Benutzer, dieses gelte es zu verstärken, man solle es aber nicht erzwingen.
Dieser Streit wurde im Februar diesen Jahres durch einen Artikel des Herausgebers des Umweltteils der englischen Zeitung „Guardian“, Damian Carrington, erneut angefacht (s. Guardian ). Er stellte fest, dass wir zweifellos Unmengen von Papier verbrauchen, stellte aber in Frage, ob es ein neues Dateiformat brauche, um unser Verhalten zu reglementieren.
Er formulierte eine andere Sichtweise auf die Problematik: wenn man weniger ausdruckt und dadurch Papier spart, aber die Computernutzung nicht reduziert, dann produziert man immer noch viel Wärme und CO2 und letzteres trägt ganz direkt zur Erderwärmung bei. Er betonte, dass die Verstärkung des Umweltbewusstseins der Menschen der grundlegende Lösungsweg sei.
Unter den Webusern in Taiwan kam eine ähnliche Diskussion um das .wwf-Dateiformat auf. Einige von ihnen nutzten die Gelegenheit, das in Taiwan erfolgreich entwickelte sogenannte „Steinpapier“ zu propagieren. Es lohnt sich vielleicht hier deutsche Leser auf dieses Steinpapier, für das keine Bäume gefällt werden müssen, aufmerksam zu machen. Es wäre gut, wenn dadurch mehr europäische Länder Interesse für dieses taiwanesische Steinpapier zeigen würden.

Die Fabrik, die dieses „Steinpapier“ herstellt, liegt in Tainan, im Süden Taiwans. Das Unternehmen „Taiwan Lung Meng Tech” hat ca. 37,5 Mill. Euro und 17 Jahre in die Entwicklung dieses Produkts gesteckt. Es betont, dass für den Herstellungsprozess keine Bäume gefällt werden müssen, es wird kein Wasser benötigt, es müssen keine starken Säuren oder Basen eingesetzt werden und es muss nichts gebleicht werden. Daher wird auch kein Abwasser produziert. Alles Punkte, die die Schwachstellen bei der Papiererzeugung aus Zellulose sind.
Hauptausgangsmaterial des Steinpapiers ist Steinpulver. Der durch das Verbrennen von Steinpapier erzeugte CO2-Ausstoß liegt im Vergleich zu Zellulosepapier bei nur der Hälfte. In der natürlichen Umwelt wird es innerhalb von etwa sechs Monaten abgebaut.
Die Propagierung von Steinpapier könnte die Probleme durch das Abholzen für die Papiererzeugung abmildern und könnte vielleicht sogar in nicht allzu langer Zeit Zellulosepapier in großem Maßstab ablösen. Doch welches Ausgangsmaterial auch immer zur Papiererzeugung herangezogen wird, so wird es doch immer den natürlichen Ressourcen unseres Planeten entnommen. Auch wenn das grüne Dateiformat .wwf Kontroversen heraufbeschworen hat, so ist es doch wichtig, sich gut zu überlegen, ob das Ausdrucken einer Datei wirklich notwendig ist.

Webadresse zum Herunterladen der Software für die grünen Dateien .wwf
Informationen zum „Steinpapier“ Taiwan Lung Meng Tech. Co., Ltd.
Der Wald schützt natürliche Lebensräume und nach Angaben des WWF entspricht die Waldfläche, die jährlich verschwindet, der Fläche Griechenlands. Der WWF weist außerdem darauf hin, dass wir täglich etwa 1 Mill. Tonnen Papier verbrauchen, am meisten davon in Büros. Der Anteil an ausgedrucktem Material, das hinterher überhaupt nicht gelesen wird, beträgt bis zu 50%. Vor diesem Hintergrund wurde das grüne Dateiformat .wwf ins Leben gerufen.
Einfach ausgedrückt, handelt es sich bei .wwf um eine Art pdf-Datei, die man nicht ausdrucken kann. Nach der Vorstellung des „grünen Dateiformats“ erfuhren es einerseits große Unterstützung, andererseits waren auch manche Leute nicht damit einverstanden. Hauptstreitpunkt war die erzwungene Unmöglichkeit, auszudrucken und die Frage, ob dies nicht die „Nutzungsfreiheit“ verletze. Energieverschwendung resultiere demnach vielmehr aus mangelndem Umweltbewusstsein der Benutzer, dieses gelte es zu verstärken, man solle es aber nicht erzwingen.
Dieser Streit wurde im Februar diesen Jahres durch einen Artikel des Herausgebers des Umweltteils der englischen Zeitung „Guardian“, Damian Carrington, erneut angefacht (s. Guardian ). Er stellte fest, dass wir zweifellos Unmengen von Papier verbrauchen, stellte aber in Frage, ob es ein neues Dateiformat brauche, um unser Verhalten zu reglementieren.
Er formulierte eine andere Sichtweise auf die Problematik: wenn man weniger ausdruckt und dadurch Papier spart, aber die Computernutzung nicht reduziert, dann produziert man immer noch viel Wärme und CO2 und letzteres trägt ganz direkt zur Erderwärmung bei. Er betonte, dass die Verstärkung des Umweltbewusstseins der Menschen der grundlegende Lösungsweg sei.
Unter den Webusern in Taiwan kam eine ähnliche Diskussion um das .wwf-Dateiformat auf. Einige von ihnen nutzten die Gelegenheit, das in Taiwan erfolgreich entwickelte sogenannte „Steinpapier“ zu propagieren. Es lohnt sich vielleicht hier deutsche Leser auf dieses Steinpapier, für das keine Bäume gefällt werden müssen, aufmerksam zu machen. Es wäre gut, wenn dadurch mehr europäische Länder Interesse für dieses taiwanesische Steinpapier zeigen würden.

Die Fabrik, die dieses „Steinpapier“ herstellt, liegt in Tainan, im Süden Taiwans. Das Unternehmen „Taiwan Lung Meng Tech” hat ca. 37,5 Mill. Euro und 17 Jahre in die Entwicklung dieses Produkts gesteckt. Es betont, dass für den Herstellungsprozess keine Bäume gefällt werden müssen, es wird kein Wasser benötigt, es müssen keine starken Säuren oder Basen eingesetzt werden und es muss nichts gebleicht werden. Daher wird auch kein Abwasser produziert. Alles Punkte, die die Schwachstellen bei der Papiererzeugung aus Zellulose sind.
Hauptausgangsmaterial des Steinpapiers ist Steinpulver. Der durch das Verbrennen von Steinpapier erzeugte CO2-Ausstoß liegt im Vergleich zu Zellulosepapier bei nur der Hälfte. In der natürlichen Umwelt wird es innerhalb von etwa sechs Monaten abgebaut.
Die Propagierung von Steinpapier könnte die Probleme durch das Abholzen für die Papiererzeugung abmildern und könnte vielleicht sogar in nicht allzu langer Zeit Zellulosepapier in großem Maßstab ablösen. Doch welches Ausgangsmaterial auch immer zur Papiererzeugung herangezogen wird, so wird es doch immer den natürlichen Ressourcen unseres Planeten entnommen. Auch wenn das grüne Dateiformat .wwf Kontroversen heraufbeschworen hat, so ist es doch wichtig, sich gut zu überlegen, ob das Ausdrucken einer Datei wirklich notwendig ist.
Webadresse zum Herunterladen der Software für die grünen Dateien .wwf
Informationen zum „Steinpapier“ Taiwan Lung Meng Tech. Co., Ltd.
作者 Jade Y. Chen
時間
05:59
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Jade Y. Chen


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