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    <title>Weblog Klimawechsel - Goethe-Institut</title>
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    <pubDate>Thu, 09 Feb 2012 06:31:22 GMT</pubDate>

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    <title>Der Zeichner Barry Liou fängt mit dem Bilderbuch „Ich habe einen Vogel gesehen&quot; den Zauber von Taiwans Vogelwelt ein</title>
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    <author>nospam@example.com (Chia-Hua Chiang )</author>
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     Der bekannte Illustrator Barry Liou (劉伯樂) hat sich einen Namen gemacht als Zeichner von Bildbänden über die Vogelwelt. Für sein neuestes Bilderbuch „Ich habe einen Vogel gesehen“ (我看見一隻鳥) ließ er sich von den gemeinsamen Erfahrungen mit seiner Tochter inspirieren, als sie zusammen draußen in der Natur Vogelarten entdeckten, deren Namen sie nicht kannten. Er beschreibt darin, wie das kleine Mädchen mit seiner Mutter im Dakeng Landschaftsschutzgebiet einen „unbekannten Vogel“ entdeckte und sie schließlich Schritt für Schritt darauf kamen, dass sie die größte Art unter den Wildtauben entdeckt hatten, die Orientturteltaube (Streptopelia orientalis), die seltene Vogelart des Wellenreihers (Gorsachius melanolophus), den Schwarznackenschnäpper (Hypothymis azurea), der unter den Wellenreihern auch mit dem Beinamen „Blauer Geist“ bezeichnet wird und weitere an die dreißig häufigere taiwanesische Vogelarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 392px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:36 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;392&quot; height=&quot;261&quot;  src=&quot;/climatechange/uploads/01.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die größte unter Taiwans Wildtauben, die Orientturteltaube (Foto mit freundlicher Genehmigung durch den Verlag Children’s Publications)&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
Um die Vögel für sein Bilderbuch „Ich habe einen Vogel gesehen“ zu zeichnen, ist Barry Liou tatsächlich jeden einzelnen Weg im Dakeng Landschaftsschutzgebiet bei Taichung abgewandert. Er teilt mit seinen Lesern auch die Geschichten seiner Begegnungen mit diesen Vögeln. Um beispielsweise die Orientturteltaube vor die Linse zu bekommen, kletterte er auf einen riesigen Banyanbaum und holte den Vogel mit dem Teleobjektiv heran. Dabei bemerkte er, dass diese Vögel keinerlei Scheu vor den Menschen haben, was ein Zeichen dafür ist, dass ihre wirtschaftliche Bedeutung abgenommen hat. Der Wellenreiher dagegen ist eine Art, die er schon seit seiner Kindheit kennt. Der ist von großer Statur und stellt sich häufig tot, um seine Feinde zu täuschen, was sehr amüsant aussieht. Der auffällige Schwarznackenschnäpper dagegen macht sich schon immer sehr rar. Jedes Mal, wenn er dann doch seinen großen Auftritt hat, ist es der Moment, in dem er Beute macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 392px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:37 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;392&quot; height=&quot;261&quot;  src=&quot;/climatechange/uploads/02.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Der etwas verbissen dreinschauende Wellenreiher, der sich häufig tot stellt, um seine Feinde zu täuschen (Foto mit freundlicher Genehmigung durch den Verlag Children’s Publications)&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
In jüngeren Jahren bearbeitete Barry Liou noch enzyklopädische Artikel. Als er einen Bildband über Vögel in Japan in die Hände bekam, in dem diese in allen Details beschrieben waren, kam er auf die Idee, selbst die Vögel Taiwans zu zeichnen. Daher fasste er den festen Entschluss, in Taiwan zu bleiben, um die einheimischen Vögel zu beobachten, und trug sich so den Spitznamen „Vogel-Liou“ ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 392px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:38 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;392&quot; height=&quot;261&quot;  src=&quot;/climatechange/uploads/03.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Der auffällige Schwarznackenschnäpper, der immer dann seinen großen Auftritt hat, wenn er dabei ist, Beute zu machen (Foto mit freundlicher Genehmigung durch den Verlag Children’s Publications)&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
Sein Bilderbuch „Ich habe einen Vogel gesehen“ wurde von der Literaturbeilage „Open Book“ (開卷) der China Times als eines der besten Bücher des Jahres ausgezeichnet. Nach seinem Erfolg von 2007, als er sein Bilderbuch „Postkarte aus der Wildnis“ (寄自野地的明信片) über Taiwans Flora und Fauna veröffentlichte, ist nun zum zweiten Mal ein von ihm geschaffenes Bilderbuch als eines der besten Bücher des Jahres ausgezeichnet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 392px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:39 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;392&quot; height=&quot;261&quot;  src=&quot;/climatechange/uploads/04.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Blaue Elster Taiwans (Urocissa caerulea) hat schon einmal den Sieg über alle anderen Vogelarten davon getragen und wurde zu Taiwans nationalem Vogel gekürt (Foto mit freundlicher Genehmigung durch den Verlag Children’s Publications)&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;  &lt;br /&gt;
Untenstehender Link führt zu dem &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=QxzAz5XpxLk&quot; title=&quot;Book Video&quot;&gt;Book Video&lt;/a&gt;. In dem Streifen sind einige seiner Skizzen aus Taiwans Vogelwelt zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 09 Feb 2012 07:21:47 +0100</pubDate>
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    <title>&quot;Ice in Black&quot;-Figuren: Umweltschutz als Modetrend</title>
    <link>http://blog.goethe.de/klimawechsel/archives/66-Ice-in-Black-Figuren-Umweltschutz-als-Modetrend.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Chia-Hua Chiang )</author>
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    Der bekannte Hongkonger Illustrator und Schöpfer von Figuren, Winson Ma, hat eine Figur namens „Ice in Black“ geschaffen, die Teil einer Geschichte um so genannte „Apexplorers“ ist, Menschenaffen in der Rolle von Polarforschern. Diese nutzt er, um seine Besorgnis um das weltweite Abschmelzen der Gletscher und der Verschmutzung des Planeten auszudrücken. Er hofft, durch diese Figurenreihe junge Leute beim Kauf von Mode dazu animieren zu können, auch diese Figuren und weitere entsprechende Merchandisingartikel zu erwerben und sich so an der weiteren Verbreitung des Bewusstseins für die Verantwortung zum Schutz der Umwelt zu beteiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:65 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;240&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/klimawechsel/uploads/Ottoandice400.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;„Otto und ‚Ice’ “: „Apexplorers®: Beginn der Reise“&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
Die Geschichtenreihe um „Ice in Black“ spielt in den drei Regionen, die von der Zerstörung der Ozonschicht am stärksten betroffen sind: dem Nordpol, dem Südpol und dem Hochgebirge. Die Protagonistin „Ice“ und der Menschenaffe „Otto“ bringen in der ökologischen Krise ein ums andere Mal ihre Stärken zur Geltung. Sie schaffen es, die Krise zu meistern und den Planeten zu retten. Die Inspiration für die Figur eines „Ape“ (Menschenaffen), die Winson Ma verwendet, stammt zum einen von dem Fernsehfilm „Planet der Affen“, den er in seiner Kindheit sah, zum anderen möchte er darauf hinweisen, dass die Menschen sich im Zuge der Evolution aus Menschenaffen entwickelt haben. Der Rückgriff auf „Menschenaffen“ steht daher für die Aufforderung an die Menschen zur „Umkehr“, zurück zur Unverfälschtheit der Zeit vor der Entwicklung zum Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:63 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/klimawechsel/uploads/Dr.XinSouthPole400.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;„Dr. X am Südpol“&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
Was sein persönliches Interesse an ökologischen Themen angeht, muss man fünfzehn Jahre zurück gehen. Damals arbeitete er in einer Werbefirma. Seine Chefin, die Ökologin Rebecca Lee, leihte ihm einmal einen Dokumentarfilm, in dem fünf chinesische Naturschützer interviewt werden. Der Film machte einen tiefen Eindruck auf ihn und er beschloss, sich diesen Film zum Vorbild zu nehmen. Er wollte durch von ihm selbst geschaffene Figuren die Aufmerksamkeit der Menschen auf den Naturschutz lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:64 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/klimawechsel/uploads/IceinNorthPole400.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;„ ‚Ice’ am Nordpol“&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
So schrieb er zunächst vor acht oder neun Jahren die Geschichte von der Figur „Ice in Black“, in der „Apexplorers“ als Polarforscher auftreten. Passend zu ihrer Rolle in der Geschichte zeichnete er Illustrationen und schuf schließlich die Figuren dazu. Sein Konzept, „Umweltschutz“ in einen Modetrend umzusetzen, zieht in der Tat die Aufmerksamkeit vieler Jugendlicher in Asien auf sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 200px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:66 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;305&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/klimawechsel/uploads/winsonphoto200.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto von Winson&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
Neben der Verbreitung des Umweltschutzgedankens fördert er die Kunst der Illustration durch Vortragsveranstaltungen in Schulen. Er berichtet den Schülern von seinem eigenen Werdegang als Künstler und seinen Ideen als Designer. In diesem Jahr hat er die Funktion des Vorsitzenden der „Hong Kong Society of Illustrators“ inne und fördert den Wettbewerb unter Illustratoren in der chinesischsprachigen Welt, wodurch er hofft, neue Talente zu entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen dazu gibt es auf der &lt;a href=&quot;http://www.winsoncreation.com&quot; title=&quot;offiziellen Webseite&quot;&gt;offiziellen Website&lt;/a&gt;. 
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    <pubDate>Tue, 29 Nov 2011 03:46:16 +0100</pubDate>
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<item>
    <title>Mahnung vor der Klimaerwärmung: die Installation „Blühende Papierbäume“ des Modedesigners Shao Yen Chen</title>
    <link>http://blog.goethe.de/klimawechsel/archives/65-Mahnung-vor-der-Klimaerwaermung-die-Installation-Bluehende-Papierbaeume-des-Modedesigners-Shao-Yen-Chen.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Chia-Hua Chiang )</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 200px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:59 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;300&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/klimawechsel/uploads/DesignExpo200.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Auf Einladung der DesignExpo schuf Shao Yen Chen im Ausstellungsbereich Ökologie das Werk „Blühende Papierbäume“ (Aufnahme von Han Shun Wang)&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
Auf der in Taipei veranstalteten 2011DesignExpo brachte der in England lebende taiwanesische Modedesigner Shao Yen Chen nicht nur sein neuestes Werk „The Goddess“ aus seiner Serie von gestrickten Kunstwerken mit, sondern stellte auch auf ausdrückliche Einladung durch die Expo im Ausstellungsbereich Ökologie eine Konzeptinstallation aus, die aus mehreren „Blühenden Papierbäumen“ bestand und so eine komplette Fläche bildete, die aus weißen Weihnachtsbäumen zu bestehen schien. Damit möchte er die Menschen auf die Erwärmung des Planeten aufmerksam machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:60 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;267&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/klimawechsel/uploads/vonShaoYenChen400.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das Werk „Blühende Papierbäume“ von Shao Yen Chen (Aufnahme von Han Shun Wang)&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
Shao Yen Chen ließ sich von dem Experiment „Blühender Papierbäume“ inspirieren, das er in der Grundschule einmal durchgeführt hatte. Er bereitete dafür zunächst mehrere Papierbäume vor und tauchte sie dann in eine wässrige Lösung mit Kaliumdihydrogenphosphat. Die Kaliumdihydrogenphosphatlösung klettert durch den Kapillareffekt den Papierbaum hoch und sobald das Wasser verdunstet ist, kristallisiert das im Wasser gelöste Speisesalz aus und bildet blumige Muster. Er ist der Meinung, dass das Bild einer komplett weißen Szenerie, die als Endergebnis verbleibt, wie eine Vorwarnung an uns wirkt: wenn wir die Warnsignale der Klimaerwärmung weiter ignorieren, wird in der Zukunft möglicherweise der ganze Planet überdeckt werden und ein ebenso lebloses Bild abgeben wie diese weißen Bäume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:61 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;267&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/klimawechsel/uploads/waver400.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ausstellung der Werkreihe „waver“ im Schaufenster eines Londoner Kaufhauses&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
Sein Werk „Blühende Papierbäume“ drückt auf andere Weise dasselbe aus wie seine neue Modekollektion. Es ähnelt seiner Abschlussarbeit „Waver“, die er schon auf der Londoner Fashion Week präsentierte. Darin stellte er aus Kaschmirwolle, Elastan und halbtransparenten Nylonfäden eine Struktur her, die den Eindruck von Meereswellen hervorrief. Die weißen Blüten, die aus den Papierbäumen hervorsprießen, wirken ebenfalls wie Blüten in Wellenform, die jederzeit auf den gesamten Planeten zurückschlagen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 200px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:58 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;300&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/klimawechsel/uploads/BlhendePapierbume200.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das Werk „Blühende Papierbäume“ (Aufnahme von Han Shun Wang)&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
Shao Yen Chen absolvierte sein Studium am „Central Saint Martins College of Arts and Design“ in London. Er gewann den ersten Preis im Modewettbewerb „Fashion Weekend“ in Belgien und arbeitete in den Ateliers der berühmten Designer Alexander McQueen und Hussein Chalayan mit. Die englische Zeitschrift „Wallpaper“ listete ihn in der Sonderausgabe der Absolventen von 2009 als Favoriten der neuen Modeschau.  
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    <pubDate>Wed, 23 Nov 2011 03:15:31 +0100</pubDate>
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