„Der Klimawandel ist kein direkter Verursacher von Konflikten“, erklärte der ehemalige Direktor des Zürcher „Center for Security Studies“ (CSS), Professor Spillmann, gegenüber den Medien. „Doch er beginnt schon in Afrika, Südostasien und auf dem amerikanischen Kontinent den Druck zu verstärken, der zu Spannungen zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen und Regionen führt. Dies löst schließlich Ströme von Umweltflüchtlingen großen Ausmaßes aus. Dies führt entsprechend zu Unsicherheit zwischen den Bevölkerungsgruppen. Und wir haben kaum Erfahrung mit dieser Art von Sicherheitsbedrohung,“ sagt er.
Spielmanns Aussage greift die Diskussion im Sicherheitsrat der UNO auf, die diesen Monat stattfindet. Sie wird dieser Tage durch Deutschland eröffnet, das diesen Monat den Vorsitz im Sicherheitsrat innehat.
Der Sprecher der UNO gab an, dass eine Ursache der Konflikte in der Region Darfur im Sudan und in Somalia in der durch Klimaveränderungen verursachten Dürre besteht. Gerade erst veröffentlichten Daten zufolge ist es nach Auftreten einer katastrophalen Dürre in den südlichen Regionen zu Hungersnöten gekommen.
Der Leiter des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen, Steiner, hat dem Sicherheitsrat schon berichtet, dass die globale Erwärmung sich beschleunigt mit unabsehbaren Folgen.
g, 9. E 2011
Dokumentarfilmer Ke Chin-yuan – der Dokumentarist, der der Umwelt eine Stimme gibt
Der taiwanesische Dokumentarfilmer Ke Chin-yuan dokumentiert seit den 1980er Jahren mit den Mitteln des Films Taiwans natürliche Umwelt, die Veränderungen der Umwelt und damit zusammenhängende Katastrophen. Er wurde 1962 in der Gemeinde Shengang bei Changhua geboren und wuchs in einem von Taiwans Randgebieten auf. Daher war es für ihn ganz natürlich, dass er „einen Lebensweg wählte, der sich von denen anderer Mitschüler, die ebenfalls im Journalismus tätig waren, völlig unterschied.“ Er nahm die Kamera zur Hand und dokumentierte in der Art von Feldstudien kontinuierlich Taiwans natürliche Umwelt, die Veränderungen der Umwelt und damit zusammenhängende Katastrophen.

Seine Dokumentarfilme gewannen auf nationalen und internationalen Filmfestivals wie dem deutschen Tier-, Natur- und Umweltfilmfestival „NaturVision“, dem „Taipei Filmfestival“, dem koreanischen „Green Film Festival“ und dem spanischen „Telenatura“-Filmfestival mehr als zwanzig Preise. Zum gerade in I-lan stattgefundenen „Internationalen Kavalan Kurzfilmfestival“ hat er zum Themenbereich „Green Power“ vier Dokumentarfilme eingereicht, die sich mit Ökologie und Umwelt beschäftigen.

Für den Film „Ebb and Flow“ brauchte er drei Jahre, um ihn an Originalschauplätzen fertig zu drehen. Als die taiwanesische Regierung 2008 ankündigte, den Standort für die petrochemische Anlage des Unternehmens Kuokuang vom Kreis Yunlin in die Feuchtgebiete der Gemeinde Fangyuan bei Changhua zu verlegen, verließ sich Ke Chin-yuan auf sein Gefühl und ging direkt vor Ort, um dort zu drehen. Völlig unerwartet erklärte Kuokuang schließlich die Einstellung der Pläne, als Ke gerade seine Dreharbeiten abgeschlossen hatte. Zu dem Filmmaterial, das Ke Chin-yuan drehte, gehörte nicht nur, wie die Fischer ein bis zwei Tausend Taiwan-Dollar mit dem Öffnen von Austern verdienten, womit sie den Lebensunterhalt für ihre Familien bestritten. Er filmte auch die Schönheit der Feuchtgebiete der Gemeinde Fangyuan im Kreis Changhua und löste dadurch große Begeisterung darüber aus, dass Taiwan tatsächlich noch über ursprüngliche Feuchtgebiete solcher Schönheit verfügte.

In seinem Film „Swing“ thematisierte er, wie in den 90er Jahren das Halten von Orang Utans zu einer Mode in Taiwan wurde und welches Schicksal den Orang Utans blühte, als die Mode wieder verebbte.

In „Our Antarctic Dream“ und in „Conquering the Highest Peaks“ schloss sich Ke Chin-yuan einer Bergsteigergruppe an, die sich zum Ziel gesetzt hatte, die sieben höchsten Berge der Kontinente zu besteigen. Darin beschreibt er das Extrembergsteigen in der Antarktis und die erfolgreiche Besteigung des höchsten Berges der Welt, des Mount Everest im Himalaja.
Ke Chin-yuan erklärte, dass beim Drehen dieser Dokumentarfilme nicht der Faktor „Mensch“ das Schwierigste war, sondern es war das unbeständige Wetter, das die größte Herausforderung darstellte.

Dokumentarfilmer Ke Chin-yuan
Seine Dokumentarfilme gewannen auf nationalen und internationalen Filmfestivals wie dem deutschen Tier-, Natur- und Umweltfilmfestival „NaturVision“, dem „Taipei Filmfestival“, dem koreanischen „Green Film Festival“ und dem spanischen „Telenatura“-Filmfestival mehr als zwanzig Preise. Zum gerade in I-lan stattgefundenen „Internationalen Kavalan Kurzfilmfestival“ hat er zum Themenbereich „Green Power“ vier Dokumentarfilme eingereicht, die sich mit Ökologie und Umwelt beschäftigen.

Foto von Ke Chin-yuan aus „Ebb and Flow“, der die natürlichen Lebensgrundlagen zeigt, von denen die Fischer an der Küste von Shengang bei Changhua leben.
Für den Film „Ebb and Flow“ brauchte er drei Jahre, um ihn an Originalschauplätzen fertig zu drehen. Als die taiwanesische Regierung 2008 ankündigte, den Standort für die petrochemische Anlage des Unternehmens Kuokuang vom Kreis Yunlin in die Feuchtgebiete der Gemeinde Fangyuan bei Changhua zu verlegen, verließ sich Ke Chin-yuan auf sein Gefühl und ging direkt vor Ort, um dort zu drehen. Völlig unerwartet erklärte Kuokuang schließlich die Einstellung der Pläne, als Ke gerade seine Dreharbeiten abgeschlossen hatte. Zu dem Filmmaterial, das Ke Chin-yuan drehte, gehörte nicht nur, wie die Fischer ein bis zwei Tausend Taiwan-Dollar mit dem Öffnen von Austern verdienten, womit sie den Lebensunterhalt für ihre Familien bestritten. Er filmte auch die Schönheit der Feuchtgebiete der Gemeinde Fangyuan im Kreis Changhua und löste dadurch große Begeisterung darüber aus, dass Taiwan tatsächlich noch über ursprüngliche Feuchtgebiete solcher Schönheit verfügte.

Juli 2006: eine Orang Utan-Mutter aus Malaysia mit ihrem Kind aus „Swing“.
In seinem Film „Swing“ thematisierte er, wie in den 90er Jahren das Halten von Orang Utans zu einer Mode in Taiwan wurde und welches Schicksal den Orang Utans blühte, als die Mode wieder verebbte.

Ke Chin-yuan am Patriot Hills Camp in der Antarktis, Foto von Wu Yu-lung aus: „Our Antarctic Dream“.
In „Our Antarctic Dream“ und in „Conquering the Highest Peaks“ schloss sich Ke Chin-yuan einer Bergsteigergruppe an, die sich zum Ziel gesetzt hatte, die sieben höchsten Berge der Kontinente zu besteigen. Darin beschreibt er das Extrembergsteigen in der Antarktis und die erfolgreiche Besteigung des höchsten Berges der Welt, des Mount Everest im Himalaja.
Ke Chin-yuan erklärte, dass beim Drehen dieser Dokumentarfilme nicht der Faktor „Mensch“ das Schwierigste war, sondern es war das unbeständige Wetter, das die größte Herausforderung darstellte.

Vorwärts mit dem Schlitten im Schlepptau: „Conquering the Highest Peaks“.
作者 Chia-Hua Chiang
時間
05:39
g|, 8. E 2011
Die glücklichen Schweizer Bauern
Hier habe ich ein Beispiel aus der Landwirtschaft, das mir besonders gut gefällt.
Auch wenn die Landwirtschaft seit jeher nicht zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen der Schweiz gehört und die schweizerische Wirtschaftskraft völlig ausreicht, um alles Lebensnotwendige zu importieren, hat die Regierung ihre Unterstützung für die heimische Landwirtschaft immer aufrecht erhalten.
Im Grunde sind die landwirtschaftlichen Produkte der Schweiz viel teurer als ausländische Produkte, dennoch bemüht sich die Regierung, die Abhängigkeit von ausländischen Agrarprodukten möglichst zu verringern. Der Selbstversorgungsgrad der schweizerischen Landwirtschaft liegt bei etwa 60%. Um diesen Anteil zu halten, gewährt die Schweizer Regierung ihren Bauern großzügige finanzielle Unterstützung, um dadurch auch zur Verbesserung und Ausweitung der ökologischen Landwirtschaft beizutragen.
Dieses Frühjahr hat der Schweizer Bundesrat die Agrarpolitik der Schweiz für den Zeitraum 2014 bis 2017 veröffentlicht. Die darin vorgesehenen Beihilfen für die Landwirtschaft übersteigen die bisherigen Planungen um 176 Mill. Schweizer Franken. Im Vergleich zu den Beihilfen der vergangenen vier Jahre gibt es einen Anstieg um 180 Mill. Frankekn. Die Gesamtsumme der Beihilfen beträgt 13,67 Mrd. Franken, dies entspricht jährlichen Beihilfen von 3,42 Mrd. Franken.
Das Ziel, das die Schweiz mit dieser Politik verfolgt, besteht in der Anhebung der Einkommen der Landwirte. Das Gesamteinkommen der Landwirte wird so um 100 Mill. Franken angehoben, was einem durchschnittlichen Anstieg des Einkommens eines jeden Bauern von 10% entspricht. Nur durch die Anhebung der Einkommen der Bauern kann die Basis für die Entwicklung der lokalen Landwirtschaft gesichert werden.
Wenn nur die Bauern Taiwans auch bald in den Genuss einer solchen Politik zum Schutz der Landwirtschaft kämen!
Auch wenn die Landwirtschaft seit jeher nicht zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen der Schweiz gehört und die schweizerische Wirtschaftskraft völlig ausreicht, um alles Lebensnotwendige zu importieren, hat die Regierung ihre Unterstützung für die heimische Landwirtschaft immer aufrecht erhalten.
Im Grunde sind die landwirtschaftlichen Produkte der Schweiz viel teurer als ausländische Produkte, dennoch bemüht sich die Regierung, die Abhängigkeit von ausländischen Agrarprodukten möglichst zu verringern. Der Selbstversorgungsgrad der schweizerischen Landwirtschaft liegt bei etwa 60%. Um diesen Anteil zu halten, gewährt die Schweizer Regierung ihren Bauern großzügige finanzielle Unterstützung, um dadurch auch zur Verbesserung und Ausweitung der ökologischen Landwirtschaft beizutragen.
Dieses Frühjahr hat der Schweizer Bundesrat die Agrarpolitik der Schweiz für den Zeitraum 2014 bis 2017 veröffentlicht. Die darin vorgesehenen Beihilfen für die Landwirtschaft übersteigen die bisherigen Planungen um 176 Mill. Schweizer Franken. Im Vergleich zu den Beihilfen der vergangenen vier Jahre gibt es einen Anstieg um 180 Mill. Frankekn. Die Gesamtsumme der Beihilfen beträgt 13,67 Mrd. Franken, dies entspricht jährlichen Beihilfen von 3,42 Mrd. Franken.
Das Ziel, das die Schweiz mit dieser Politik verfolgt, besteht in der Anhebung der Einkommen der Landwirte. Das Gesamteinkommen der Landwirte wird so um 100 Mill. Franken angehoben, was einem durchschnittlichen Anstieg des Einkommens eines jeden Bauern von 10% entspricht. Nur durch die Anhebung der Einkommen der Bauern kann die Basis für die Entwicklung der lokalen Landwirtschaft gesichert werden.
Wenn nur die Bauern Taiwans auch bald in den Genuss einer solchen Politik zum Schutz der Landwirtschaft kämen!
作者 Jade Y. Chen
時間
05:31
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Jade Y. Chen


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