Sonntag, 1. August 2010
Ergebnispapier des 6. Deutsch-Russischen Jugendparlamentes
Portal_Die Potsdamer Universitätszeitung: Als Stimme wahrgenommen
Sascha Krejsa war Delegierter beim 6. Deutsch-Russischen Jugendparlament
Am Ende ging es nur um zwei bis drei Minuten Redezeit. Trotzdem: Im interkulturellen Dialog und vor allem im Meinungsbildungsprozess ist es alle Mal falsch, die Dinge nur nüchtern zu betrachten. Das war auch meine wichtigste Erfahrung, die ich vom 6. Deutsch-Russischen Jugendparlament in Ekaterinburg mit nach Hause nahm. Mehr
Am Ende ging es nur um zwei bis drei Minuten Redezeit. Trotzdem: Im interkulturellen Dialog und vor allem im Meinungsbildungsprozess ist es alle Mal falsch, die Dinge nur nüchtern zu betrachten. Das war auch meine wichtigste Erfahrung, die ich vom 6. Deutsch-Russischen Jugendparlament in Ekaterinburg mit nach Hause nahm. Mehr
donaukurier.de: Ich war dieses Jahr bestimmt kritischer
Pfaffenhofen/Scheyern "Unheimlich spannend" sei es gewesen in Russland, genauer gesagt in Jekaterinburg im Ural, erzählt Simon Berschik aus Scheyern. Der 20-jährige Schüler am Schyren-Gymnasium war anlässlich des sechsten deutsch-russischen Jugendparlaments dorthin gereist.
Sibylle Böhm
Nach einem Viereinhalbstundenflug ab Frankfurt kam er aufgrund der Zeitverschiebung früh morgens im Hotel in Jekaterinburg an. Beim gemeinsamen Frühstück wurden bereits die ersten Kontakte geknüpft. Am Nachmittag begann dann die eigentliche Arbeit der je 25 deutschen und russischen Teilnehmer des Jugendparlaments, das jedes Jahr parallel zu den deutsch-russischen Regierungskonsultationen und dem Petersburger Dialog tagt, diesmal in Russland. Mehr
Sibylle Böhm
Nach einem Viereinhalbstundenflug ab Frankfurt kam er aufgrund der Zeitverschiebung früh morgens im Hotel in Jekaterinburg an. Beim gemeinsamen Frühstück wurden bereits die ersten Kontakte geknüpft. Am Nachmittag begann dann die eigentliche Arbeit der je 25 deutschen und russischen Teilnehmer des Jugendparlaments, das jedes Jahr parallel zu den deutsch-russischen Regierungskonsultationen und dem Petersburger Dialog tagt, diesmal in Russland. Mehr
Dienstag, 27. Juli 2010
E2E4.tv: Den Präsidenten zum Lachen gebracht
"Wir, die Jugendlichen, werden im nächsten Jahrzehnt leben", sagte Anna Ryschowa, Ko-Vorsitzende des Jugendparlaments, bei dem Treffen mit den Staatsoberhäuptern von Russland und Deutschland. Nach einer kurzen Überlegung fügte sie jedoch hinzu: "Ja, wir und... Sie auch". - "Wir hoffen zumindest, noch zehn Jahre zu haben", lachte Medwedew. Mehr
Bericht (Russland aktuell) Jugendparlament Jekaterinburg: Mut für Meinungsfreiheit
Von Martina Bail
Jekaterinburg/Bamberg. "Mit nur einer Hand lässt sich kein Knoten knüpfen." Dieses russische Sprichwort bringt auf den Punkt, was die Teilnehmer des 6. Deutsch-Russischen Jugendparlaments letzte Woche in Jekaterinburg erleben durften.
Wer sich anfangs noch in Sicherheit wiegte und glaubte, der geruhsame parlamentarische Prozess werde ihm wohl keine außergewöhnlich großen Anstrengungen abverlangen, hatte weit gefehlt. Mehr
Jekaterinburg/Bamberg. "Mit nur einer Hand lässt sich kein Knoten knüpfen." Dieses russische Sprichwort bringt auf den Punkt, was die Teilnehmer des 6. Deutsch-Russischen Jugendparlaments letzte Woche in Jekaterinburg erleben durften.
Wer sich anfangs noch in Sicherheit wiegte und glaubte, der geruhsame parlamentarische Prozess werde ihm wohl keine außergewöhnlich großen Anstrengungen abverlangen, hatte weit gefehlt. Mehr
Montag, 26. Juli 2010
Nordbayerische Nachrichten: Politik wie die Großen
Höchstadt/Jekaterinburg - Tag für Tag müssen Politiker Entscheidungen treffen, die uns alle nachhaltig
beeinflussen. Aber wie läuft das eigentlich ab? Die Höchstadter Gymnasiastin Theresa Schuhmann hat den Selbstversuch gewagt und in Jekaterinenburg am Deutsch-Russischen Jugendparlament teilgenommen.
Anna Schneider
Die Höchstadter Gymnasiastin Theresa Schuhmann hat den Selbstversuch gewagt und in Jekaterinenburg am Deutsch-Russischen Jugendparlament teilgenommen. Mehr
beeinflussen. Aber wie läuft das eigentlich ab? Die Höchstadter Gymnasiastin Theresa Schuhmann hat den Selbstversuch gewagt und in Jekaterinenburg am Deutsch-Russischen Jugendparlament teilgenommen.
Anna Schneider
Die Höchstadter Gymnasiastin Theresa Schuhmann hat den Selbstversuch gewagt und in Jekaterinenburg am Deutsch-Russischen Jugendparlament teilgenommen. Mehr
Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich der Abschlussveranstaltung des Petersburger Dialogs
Sehr geehrter Herr Präsident, lieber Dmitri,
sehr geehrter, lieber Lothar de Maizière,
meine Damen und Herren,
ich freue mich auch, heute hier zu sein. Sie sehen – ich sage das an das Jugendparlament gerichtet: Auch wir machen uns über die Zukunft Gedanken. Denken Sie nicht, dass wir dabei nicht mehr mitgestalten wollen. Aber wir freuen uns natürlich darüber, dass vor allem Sie noch eine längere Lebenszeit vor sich haben werden. Mehr
sehr geehrter, lieber Lothar de Maizière,
meine Damen und Herren,
ich freue mich auch, heute hier zu sein. Sie sehen – ich sage das an das Jugendparlament gerichtet: Auch wir machen uns über die Zukunft Gedanken. Denken Sie nicht, dass wir dabei nicht mehr mitgestalten wollen. Aber wir freuen uns natürlich darüber, dass vor allem Sie noch eine längere Lebenszeit vor sich haben werden. Mehr
Freitag, 16. Juli 2010
Das Jugendparlament im Radio (Sabine Adler, D-Radio)
Hier die Datei zum Download:dlf_20100716_0824_662952a73.mp3
Donnerstag, 15. Juli 2010
Hinter den Kulissen präsentiert: Die Fotos des Tages
Was? Letzter Tag des JuPa 2010 am Do, 15. Juli 2010
Wo? Park, Boris-Jelzin-Universität (Petersburger Dialog), Gesetzgebende Versammlung des Gebietes Swerdlowsk



© for all photos by Martina Bail
Wo? Park, Boris-Jelzin-Universität (Petersburger Dialog), Gesetzgebende Versammlung des Gebietes Swerdlowsk


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Mittwoch, 14. Juli 2010
Hinter den Kulissen präsentiert: Die Fotos des Tages
Was? Ausschuss, Plenum, nächtliche Sitzungen und große Erfolge im Bereich der interkulturellen Verständigung
Wann? Mittwoch, 14. Juli 2010 (Petersburger Dialog D-1)



© for all photos by Martina Bail
Wann? Mittwoch, 14. Juli 2010 (Petersburger Dialog D-1)



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Ausschuss "Bildung und Eingliederung der Jugend in den Arbeitsprozess":Zwischenstand
Das Thema Bildung und Arbeit ist ein politischer Dauerbrenner und entsprechend groß ist auch beim mittlerweile 6. Deutsch-russischen Jugendparlament das Interesse daran. 13 Personen beschäftigen sich nun seit Sonntag mit aktuellen Fragen auf diesen Gebieten. Zu Beginn der Arbeit warfen wir einen Blick zurück auf die Resultate der bisherigen Jugendparlamente um einen Überblick zu bekommen, welche Themen bereits angesprochen wurden und neue Anknüpfungspunkte zu finden. Bei einem anschließenden Brainstorming zeigte sich jedoch schnell, dass längst noch nicht alles zu dem Thema gesagt. In drei kleineren Arbeitskreisen entwickelte der ,gelbe' Ausschuss nun seinen Teil des Schlusspapieres.
Dabei beschäftigte sich eine Gruppe mit Kultur- und Bildungspolitik, insbesondere mit dem Lernort Schule. Eine andere Gruppe widmete sich dem Hochschulwesen und der Umsetzung des Bolognaprozesses. Im dritten Arbeitskreis ging es um Fragen der wirtschaftlichen Kooperation zwischen Russland und Deutschland, insbesondere im Bereich des Austausches von jungen Auszubildenden und Berufseinsteigern.
Dabei beschäftigte sich eine Gruppe mit Kultur- und Bildungspolitik, insbesondere mit dem Lernort Schule. Eine andere Gruppe widmete sich dem Hochschulwesen und der Umsetzung des Bolognaprozesses. Im dritten Arbeitskreis ging es um Fragen der wirtschaftlichen Kooperation zwischen Russland und Deutschland, insbesondere im Bereich des Austausches von jungen Auszubildenden und Berufseinsteigern.
TV-Bericht auf e1.ru
Das JuPa im Fernsehen!!!
Bericht (Russland aktuell) Jugendparlament: Bilaterale Politik für Anfänger
Von Martina Bail
Jekaterinburg. Das deutsch-russische Jugendparlament bringt jährlich rund 50 Jugendliche aus beiden Ländern zusammen. Jetzt tagt es am Ural – parallel zum „Petersburger Dialog“ und den Regierungskonsultationen.
Der heute in Jekaterinburg beginnende Petersburger Dialog hat sich als das wichtigste deutsch-russische Gesprächsforum etabliert. Bei seiner Jahrestagung kommen seit zehn Jahren rund 100 Delegierte aus beiden Nationen zusammen, um sich auf verschiedenen Ebenen auszutauschen.
In den acht Arbeitsgruppen des Dialogs haben Gruppen aus den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen die Möglichkeit, ihrer Stimme Gehör zu verschaffen. Einer dieser Ausschüsse versteht sich gar als "Zukunftswerkstatt", in der die deutsch-russischen Beziehungen im Hinblick auf die Modernisierung der Gesellschaft beleuchtet und neu definiert werden sollen.
Doch in diesem großen und vielfältigen Konzert fehlte bis vor vier Jahren eine Stimme. Und zwar die Stimme der Generation, die selbst Gestalterin und Erfahrende dieser Zukunft ist — die Stimme der Jugendlichen. Mehr
Jekaterinburg. Das deutsch-russische Jugendparlament bringt jährlich rund 50 Jugendliche aus beiden Ländern zusammen. Jetzt tagt es am Ural – parallel zum „Petersburger Dialog“ und den Regierungskonsultationen.
Der heute in Jekaterinburg beginnende Petersburger Dialog hat sich als das wichtigste deutsch-russische Gesprächsforum etabliert. Bei seiner Jahrestagung kommen seit zehn Jahren rund 100 Delegierte aus beiden Nationen zusammen, um sich auf verschiedenen Ebenen auszutauschen.
In den acht Arbeitsgruppen des Dialogs haben Gruppen aus den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen die Möglichkeit, ihrer Stimme Gehör zu verschaffen. Einer dieser Ausschüsse versteht sich gar als "Zukunftswerkstatt", in der die deutsch-russischen Beziehungen im Hinblick auf die Modernisierung der Gesellschaft beleuchtet und neu definiert werden sollen.
Doch in diesem großen und vielfältigen Konzert fehlte bis vor vier Jahren eine Stimme. Und zwar die Stimme der Generation, die selbst Gestalterin und Erfahrende dieser Zukunft ist — die Stimme der Jugendlichen. Mehr
Ausschuss "Toleranzprobleme im Jugendmilieu": Geschlossene Türen, rauchende Köpfe, klappernde Tasten
Am Dienstag, den 13. Juli 2010, liest sich das Programm des 6. Deutsch-Russischen Jugendparlaments so: 9:00 - 12:00 Fortsetzung der Arbeit in den Ausschüssen, 14:00 - 19:00 Uhr Fortsetzung der Arbeit in den Ausschüssen. Wer meint, das müsste doch reichen - weit gefehlt. Eindeutige Bilanz des Tages: Demokratie dauert lange. Aber: Viel Mühe - viel Zeit - gute Ergebnisse!
Nachdem wir uns im Ausschuss auf gemeinsame Definitionen der Bestandteile unseres Themas geeinigt hatten, konnten wir uns ihm aus unserer persönlichen Perspektive als Jugendliche nähern, und schnell kam heraus: Es gibt Hauptbereiche, in denen Deutsche und Russen besonderen Bedarf für die Verbesserung der Toleranz sehen.
Gut, dass als Nächstes die Expertenbefragung auf dem Programm stand! So erhielten wir direkt die Möglichkeit, unsere drängenden Fragen an die deutsche Journalistin und Autorin Sabine Adler und die Beauftragte für Menschenrechte im Gebiet Swerdlowsk Tatjana Merzlyakova zu richten, und es wurde - wie bei den Fachgebieten beider Frauen zu erwarten - eine spannende Runde.
Danach ging’s bereits ans Eingemachte. In Kleingruppen fragten wir uns: Was können wir als Jugendliche aufgrund unserer eigenen Erfahrungen und persönlichen Einschätzungen und aufgrund der Anregungen und Kenntnisse der Experten zur Stärkung der Toleranz gegenüber bestimmten Minderheiten verlangen? Natürlich gab es dazu viel zu sagen und zu diskutieren…
Nachdem wir uns im Ausschuss auf gemeinsame Definitionen der Bestandteile unseres Themas geeinigt hatten, konnten wir uns ihm aus unserer persönlichen Perspektive als Jugendliche nähern, und schnell kam heraus: Es gibt Hauptbereiche, in denen Deutsche und Russen besonderen Bedarf für die Verbesserung der Toleranz sehen.
Gut, dass als Nächstes die Expertenbefragung auf dem Programm stand! So erhielten wir direkt die Möglichkeit, unsere drängenden Fragen an die deutsche Journalistin und Autorin Sabine Adler und die Beauftragte für Menschenrechte im Gebiet Swerdlowsk Tatjana Merzlyakova zu richten, und es wurde - wie bei den Fachgebieten beider Frauen zu erwarten - eine spannende Runde.
Danach ging’s bereits ans Eingemachte. In Kleingruppen fragten wir uns: Was können wir als Jugendliche aufgrund unserer eigenen Erfahrungen und persönlichen Einschätzungen und aufgrund der Anregungen und Kenntnisse der Experten zur Stärkung der Toleranz gegenüber bestimmten Minderheiten verlangen? Natürlich gab es dazu viel zu sagen und zu diskutieren…
Dienstag, 13. Juli 2010
Die Facetten der parlamentarischen Arbeit: Offizielle Eröffnung und Ausschussarbeit
Nicht nur die Bundesversammlung hat sich "einen Wulff gewählt", auch wir Jungparlamentarier kamen am Tag der offziellen Eröffnung des Jugendparlaments in den heiligen Hallen im Haus der Gesetzgebenden Versammlung des Gebiets Swerdlowsk aus dem Wählen nicht mehr heraus.
Was gab es nicht alles für Ämter zu wählen: Die Ko-Vorsitzenden, die Sekretäre und - last but not least - die Ausschussvorsitzenden. Und auch im Jugendparlament war es mit einem Wahlgang nicht getan: Ebenso wie die Kollegen aus Berlin haben wir es auch auf drei Runden geschafft! Dazu ist allerdings zu sagen, dass wir uns keineswegs nur zwischen drei Kandidaten entscheiden mussten, sondern uns stand eine Vielzahl junger motivierter, redefreudiger und souveräner Menschen aus Russland und Deutschland zur Auswahl, sodass sich ein Wahlkrimi mit vielen Akteuren entwickelte, von denen sich so mancher von dem offiziellem Charakter der Veranstaltung und der Räumlichkeiten zu einer erstaunlichen Professionalität berufen fühlte.
Doch unser Jugendparlament wäre kein Parlament, wenn nicht nach Durchführung des demokratisch notwendigen Verfahrens am selben Tag noch die inhaltliche Arbeit folgte. So zog es die Jungparlamentarier nach einem Spaziergang durch das beschauliche, aber doch so modern anmutende und sonnenbeschienene Jekaterinburg, das als dritte russische Hauptstadt nach Moskau und St. Petersburg gehandelt wird, in ihre Ausschüsse zurück, um an den konkreten Arbeitszielen ihre Themengebiete betreffend zu feilen: Toleranzprobleme im Jugendmilieu, Zusammenarbeit von Russland, Deutschland und der EU bei der Lösung von ökologischen Problemen, Bildung und Eingliederung der Jugendlichen in den Arbeitsprozess in Europa, Deutschland und Russland und die Rolle der Jugend bei der Entwicklung einer Zivilgesellschaft.
Doch weit gefehlt: Das Wählen ging weiter! Und wieder folgten Reden, Auszählung und Stimmengleichheit... Als dann aus den Sälen der verschiedenen Ausschüsse begeisterter Applaus erscholl, war man doch ein bisschen erleichert - und um so heißer auf den vollen Tag Ausschussarbeit am nächsten Tag!
Was gab es nicht alles für Ämter zu wählen: Die Ko-Vorsitzenden, die Sekretäre und - last but not least - die Ausschussvorsitzenden. Und auch im Jugendparlament war es mit einem Wahlgang nicht getan: Ebenso wie die Kollegen aus Berlin haben wir es auch auf drei Runden geschafft! Dazu ist allerdings zu sagen, dass wir uns keineswegs nur zwischen drei Kandidaten entscheiden mussten, sondern uns stand eine Vielzahl junger motivierter, redefreudiger und souveräner Menschen aus Russland und Deutschland zur Auswahl, sodass sich ein Wahlkrimi mit vielen Akteuren entwickelte, von denen sich so mancher von dem offiziellem Charakter der Veranstaltung und der Räumlichkeiten zu einer erstaunlichen Professionalität berufen fühlte.
Doch unser Jugendparlament wäre kein Parlament, wenn nicht nach Durchführung des demokratisch notwendigen Verfahrens am selben Tag noch die inhaltliche Arbeit folgte. So zog es die Jungparlamentarier nach einem Spaziergang durch das beschauliche, aber doch so modern anmutende und sonnenbeschienene Jekaterinburg, das als dritte russische Hauptstadt nach Moskau und St. Petersburg gehandelt wird, in ihre Ausschüsse zurück, um an den konkreten Arbeitszielen ihre Themengebiete betreffend zu feilen: Toleranzprobleme im Jugendmilieu, Zusammenarbeit von Russland, Deutschland und der EU bei der Lösung von ökologischen Problemen, Bildung und Eingliederung der Jugendlichen in den Arbeitsprozess in Europa, Deutschland und Russland und die Rolle der Jugend bei der Entwicklung einer Zivilgesellschaft.
Doch weit gefehlt: Das Wählen ging weiter! Und wieder folgten Reden, Auszählung und Stimmengleichheit... Als dann aus den Sälen der verschiedenen Ausschüsse begeisterter Applaus erscholl, war man doch ein bisschen erleichert - und um so heißer auf den vollen Tag Ausschussarbeit am nächsten Tag!
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