Es ist fast nicht zu glauben, aber die drei Wochen sind tatsächlich schon an uns vorbeigerast.
Wir hatten alle unglaublich viel Spaß zusammen, obwohl das Wetter eigentlich immer schlecht war. Vielen Dank für die tolle Zeit, wir hoffen, dass ihr viele tolle Erfahrungen und Erlebnisse mit Nachhause nehmen konntet.
Abschließend ein kleines Video von Natalia und unser Abschlussfilm:
Weimar ist eine sehr schöne, kleine, historische und radfahrerfreundliche Stadt. Es gibt viele alte Gebäude und viele grüne Wiesen. In dieser Stadt gibt es auch einen Fluss, der Ilm heißt. Früher gab es hier die Weimarer Republik. Diese Stadt ist in Thüringen. Hier gibt es das Bauhausmuseum. Dieser Begriff wurde in Weimar erfunden. Diese Stadt ist attraktiv, deshalb kommen jedes Jahr viele Touristen in diese Stadt. Wir haben der Bürgermeister kennen gelernt und sind in dieser Stadt sehr viel spaziert. Wir lieben diese Stadt!
Heute fand die Exkursion nach Buchenwald statt. Alle Kursteilnehmer wurden vorher in ihrem Unterricht durch einen Film darauf vorbereitet und informiert. Vor Ort gab es eine sehr gute Führung über das Gelände. Der Gruppenleiter war am Ende der Führung sehr darüber erfreut und bewegt, dass wir als eine Gruppe von Menschen aus unzähligen verschiedenen Nationen diesen Ort besuchten und der Opfer gedachten.
Den Abend haben dann die meisten in der Stadt verbracht und dann zusammen auf dem Volleyballfeld ausklingen lassen.
Heute gab es endlich ein Fuß- und Volleyballturnier. Wir sind dafür zu einem gemieteten Sportplatz gelaufen, wo dann 3 Stunden lang gespielt wurde. Wir hatten auch endlich einmal wieder Glück mit dem Wetter.
Hier noch die letzte fehlende Projektvorstellung, geschrieben von Tünde (nicht von der Workshopleiterin, sondern einer Namensvetterin):
Meine Projektgruppe hat sich mit dem Thema „Jeder verschieden, alle gleich” beschäftigt. Wir hatten sehr viel Spaß, allerdings ist es ein sehr ernsthaftes Thema. Unsere Kursleiterin, Tünde, hat immer darauf geachtet,dass wir uns nie langweilen. Durch die verschiedenen Aufgaben konnten wir uns und die anderen kennenlernen. Im Mittelpunkt stand fast immer die Identität oder die Diskriminierung. Wenn wir nachdenken, in 4 Tagen konnten wir nicht alles besprechen, aber es ist nicht so einfach, vor den Menschen,die man erst seit einer Woche kennt, über die Gefühle oder Gedanken zu erzählen. Manchmal hatten wir Probleme mit der Sprache, aber bei diesem Thema spielten die nonverbalen Zeichen die wichtigste Rolle. Wir sind Tünde sehr dankbar, dass sie diese Projekt mit uns durchgeführt hat.
Heute konnten alle ausschlafen und es gab wieder Brunch bis 13 Uhr. Abends haben wir dann die Trikots für das morgige Fußballturnier gestaltet und hatten nebenher sehr viel Spaß beim Karaokesingen.
Hier kann man übrigens hören, was das Presseprojekt bei Radio Lotte aufgenommen hat. Unbedingt anhören!!
Heute waren wir in Leipzig. Wir sind um 8:30 losgefahren und waren um 19 Uhr wieder zuhause. Auf dem Weg in die Stadt haben wir so ziemlich alle Jahreszeiten erlebt. Abends war wieder einmal die berühmt-berüchtigte Disco, diesmal sogar in der Hardcorevariante (bis halb 11!). Danach hieß es: Ab in die Betten und ausschlafen!
Heute war der Tag des Wettbewerbs - nach dem Unterricht gab es den berüchtigten Goethe-10-Kampf und abends einen Quizabend.
Der 10-Kampf hatte verschiedene Disziplinen: Bettenbeziehen, Liederraten (die rückwärts abgespielt wurden), Tauziehen, Äpfeltauchen und Teebeutelzielwurf.
Heute war Christinas letzter Tag, sie fährt ab morgen nach Las Vegas und wurde deshalb heute Abend mit einer Pinata von uns verabschiedet. Ramón und Nastja hatten Geburtstag und bekamen deshalb auch eine.
Heute war der letzte Projekttag, diesen ließen wir mit einem Lagerfeuer und Marshmallows ausklingen.
Die Teilnehmer des Presseprojekts waren heute außerdem bei einem Radiosender, Luis und Leo haben dazu einen Text verfasst:
In der Stadt Weimar gibt es eine Radiostation. Es heißt Radio Lotte. Wir waren glücklich, weil wir in die Station gegangen sind. Wir haben eine Aufnahme gemacht. Alle hatten da viel Spaß und haben interessante Leuten getroffen. Diese Station ist unabhängig und hat keine Werbung. Heute war die letze Projektunterricht. Wir waren aber ein bisschen traurig aus diesem Grund.
Heute war kein Projekttag - die Projekte gehen erst morgen wieder los. Darum konnten sich heute alle aussuchen, ob sie zum Fußball oder lieber mit Sophie Piñatas basteln wollten.
Abends hieß es dann: BAD TASTE DISCO! Und es war absolut klasse, wie sich wirklich alle so schrecklich angezogen haben, wie sie konnten. Anbei ein paar bersonders schöne Fotos:
Abschließend stellen wir nun die einzelnen Projekte vor:
Theaterworkshop HINSCHAUEN!
Theater lebt von der Körpersprache. Im Theaterworkshop probieren wir aus, was wir alles mit dem Körper ausdrücken können. Um unsere Sinne zu sensibilisieren, haben wir verschiedene Übungen gemacht: blind sein und geführt werden, blind sein und einem Geräusch folgen im Vertrauen, dass der andere mich gut führt, gemeinsam im Raum laufen und gemeinsam stehen bleiben,... In Standbildern zeigen wir Figuren in bestimmten Situationen und vermitteln über Gestik und Mimik Gefühle.
HINSCHAUEN! heißt der Workshop, weil wir uns auch mit Situationen beschäftigen, in denen Zivilcourage gefordert ist. Ereignisse aus unserem eigenen Leben haben wir dafür viele gefunden und auch in Bildern dargestellt; oft ging es da um Schlägereien, Alkoholmissbrauch oder einfach darum, dass sich jemand verletzt hat und keiner etwas tut. Mal sehen, ob wir auch Lösungsansätze finden, wie solche Situationen zum Guten gewendet werden können...
Wahrscheinlich gibt es am Abschlussabend eine kleine Präsentation unserer Arbeit; lasst Euch überraschen.
Ein weiteres spannendes Projekt bietet Sophia Gröschke mit ihrer Weimarpedia an:
Workshop „Weimarpedia“
Die Weimarer Klassik selbstständig und kreativ entdecken – das erproben 15 Jugendliche in dem Workshop „Weimar um 1800“. Sie haben bereits in einer Klassik-Rallye die Spuren einiger wichtiger Persönlichkeiten ausfindig gemacht. Nach den Besuchen in Schillers und Anna Amalias Wohnhäusern haben sich die Jugendlichen in zwei Gruppen zu den Themen „Schillers Familie“ und „Geselligkeit bei Anna Amalia“ eingeteilt. Nun dürfen sie ihrer Fantasie freien Lauf lassen und sich in einem Hörspiel und einem Online-Memory kreativ austoben.
Beim Workshop "Weimar im Nationalsozialismus" ging es um Fragen wie: Was haben die Menschen von den Verbrechen damals mitbekommen? Welche Gruppen wurden verfolgt und warum? Wie hat der Alltag von Jugendlichen im "Dritten Reich" ausgesehen? Um Antworten zu bekommen, haben wir Lieder aus der Zeit, historische Reden, Bilder und Propagandaplakate analysiert. In Weimar haben wir uns auf Spurensuche begeben und geschaut, wo die Gestapo ihren Sitz hatte, in welchem Hotel Adolf Hitler gewohnt hat, was ein Gauforum ist und wie das Leben für die jüdischen Bürger Weimars in einem Ghettohaus gewesen ist.
Nach den Projekten konnten sich heute alle aussuchen, ob ihnen eher nach Sport oder nach Wellness ist. Für die Sportfans gab es ein Tischtennisturnier (Gewinner: Ernesto), für die Wellnessfreaks wurde im Discoraum ein Wohlfühltempel mit Massagen und Maniküre eingerichtet.
Natasha und Marie-Alix haben zum heutigen Projekttag einen kleinen Text geschrieben:
Heute hatten wir zum dritten Mal Projekttag. In unserem Projekt „Pressearbeit“ haben wir die Presse unserer Länder studiert. Zuerst sollten wir ein aktuelles Thema wählen. Das haben wir dann gemalt oder gezeichnet. Dann mussten wir den Anderen etwas über diese Nachricht erzählen und erklären. So haben wir von Präsidentschaftswahlen, Olympischen Spielen und Revolutionen gehört. Die Nachrichten zeigen viel über die verschiedenen Länder und was dort gerade wichtig ist. Das hat Spaß gemacht.
Es gab auch wieder einen kleinen Film:
Hier einige Fotos vom Wellnessabend:
Übrigens: Manchmal werden bei den älteren Blogeinträgen noch neue Fotos oder Texte eingestellt, also bitte ab und zu schauen, ob es etwas Neues gibt! Heute wurde zum Beispiel DIESER EINTRAG (KLICK) sehr überarbeitet!
Das Presseprojekt hat heute einen Text zum heutigen Tag geschrieben:
Hallo, heute ist schon Montag, der 9. Juli.
Im Medienworkshop hatten wir heute einen Fotowettbewerb.
Wir sollten in der Stadt Weimar alles fotografieren, was die Farbe „türkis“ hat, egal ob Menschen, Schaufenster, Autos, Schilder. Es sind viele tolle Fotos entstanden.
Am Abschlussabend werden die besten 3 Fotos ausgezeichnet.
Zum Schluss haben wir noch einen kleinen Film gedreht. Wir sprechen einen deutschen „Zungenbrecher“ gemeinsam im Chor: „Fischers Fritze fischte frische Fische – frische Fische fischte Fischers Fritze“. Dann haben einige noch einen Zungenbrecher in ihrer Landessprache gesprochen.
Und das klang so.....
Pedro, Cris und Fabiola haben eine schöne Zusammenfassung zum heutigen Tag geschrieben:
Heute ist Montag!! Jetzt sind wir seit einer Woche in Weimar. Heute war es schwer aufzustehen! Das ist, weil wir noch früher aufstehen mussten als am Wochenende und in den Unterricht gehen mussten. Von 8 Uhr bis 8.50 Uhr haben wir gefrühstückt. Dann sind wir in die Schule gegangen. Um 10.30 haben wir eine kleine Pause gemacht. Um 11 Uhr haben wir mit dem Unterricht weitergemacht. Um 12.30 waren wir fertig!! Ja!!! Dann haben wir um 14 Uhr mit dem Projektunterricht anfangen. Jetzt sind wir in unserem Projekt „Presse und Medien“, wo wir diese Texte für den Blog schreiben. Später haben wir noch unser Abendessen (um 18 Uhr - sehr typisch deutsch). Und dann können wir in den Park gehen wo wir zusammen Sport und Musik machen.
Am Abend waren wir zum musizieren im Park - es war einfach nur toll. Statt vieler Worte, hier ein paar schöne Fotos, die Natasha gemacht hat!
Heute war endlich Sonntag und wir alle hatten mal ein wenig Zeit zum Entspannen und Relaxen, denn hinter uns lag eine anstrengende Woche und die kommende wird aufgrund der Projekte sicherlich auch anspruchsvoll.
Darum konnten alle solang schlafen wie sie wollten, denn statt Frühstück gab es bis 14 Uhr Brunch. Wer wollte, konnte mit Tobi und Luise um 13:45 zur Radtour oder mit Niko und Ben in den Kletterwald fahren.
Efe und Mustafa vom Presseprojekt waren heute für die Fotos bei der Radtour zuständig und haben auch einen kleinen Text verfasst und einige Fotos geschossen:
Wir haben viele Möglichkeiten im Goethe Institut. Wir können sportliche Aktivitäten (z.B. Fußball spielen, Volleyball spielen, Kicker spielen, Airhockey, Fahrrad fahren usw.) und auch interessante und kreative Aktivitäten wie Kuchen backen unternehmen. Wir machen Exkursionen und Projekte. Gestern waren wir in Dresden und heute sind manche Fahrrad gefahren, im Kletterwald geklettert oder ins Goethes Gartenhaus gegangen. Manche gingen auch in die Stadt. Wir haben viel Spaß und wir freuen uns auf die nächsten Aktivitäten.
Mustafa-Efe
Abends gabs einen Casinoabend mit Uno, Skat, Roulette usw.
Heute ging es mit dem Bus auf Reise nach Dresden. Alle mussten um 6:30 aufstehen und dann hieß es ab in den Bus und 2.5 Stunden schlafen/rumschreien . Dort angekommen, konnten alle in die Stadt zum Shoppen oder mit Renate eine Stadtführung unternehmen.
Nachmittags fuhren wir dann mit dem Schiff (alle kamen püntklich!) eine Stunde die Elbe entlang und die meisten hatten großen Spaß!
Yelizaveta Spivak hat dazu einen kleinen Text verfasst:
Ein Tag in Dresden
Im Land Sachsen, zwischen grünen Wäldern, wurde einmal ein Städtchen gegründet, eins von vielen in Deutschland. Das ist schon lange her. Das Städtchen wurde größer und größer und bekam seinen eigenen, einmaligen Charakter.
Die gute Lage für Leben und Handel hat die Leute angezogen und deshalb entwickelte sich Dresden zur kurfürstlichen und später königlichen Residenz und Hauptstadt des Bundeslandes Sachsen.
Viele bekannte Leute haben Dresden besucht. Nach ihnen hat man viele Denkmale gebaut. Neue Architektur und Kirchen im neugotischen Stil haben aus der Stadt gemacht, was wir heute sehen.
Viel wurde schon über diesen Ort geschrieben, über seine Geschichte und Sehenswürdigkeiten und die Stadt ist einfach so, wie man sie beschreibt.
Diese Stadt ist eine Mahnung an die Vergangenheit, sie wurde zerstört und dann wieder aufgebaut und vielleicht hat sie dadurch Charme verloren. Aber meiner Meinung nach wird jeder Besucher etwas für sich in Dresen finden - einen Teil aus seiner eigenen Heimatstadt – ein Flussufer wie in Kiew, ein steiles und schräges altes Gebäude am Ufer wie in Budapest oder die Frauenkirche als Symbol der Stadt wie in Köln. Die renovierten Gebäude, grüne Parks und die schöne Elbe laden den Besucher ein, Dresden noch einmal zu besuchen.
Kaum zurück in Weimar, ging auch schon die Disco los! Das Highlight war wohl die Beatboxeinlage von Nicholas.
Nach der Disco mussten alle auf ihre Zimmer, doch dann kam die Überraschung: Es gab eine unfassbar gruselige Nachtwanderung (auf Nachfrage hatten alle Angst). Das Tolle war: Die Nachtwanderung endete bei einer Überraschungsparty für Christina, die um Mitternacht 18 wurde!
Ein unglaublich anstrengender und toller Tag, morgen ist ein Glück entspannen angesagt!
Heute haben die Projekte begonnen, in die sich die Kursteilnehmer in den letzten Tagen einschreiben konnten.
Darum wird hier, auf dem Blog, in den nächsten Tagen zusätzlich zu den Fotos der (Abend-)Aktivitäten jeweils das Ergebnis des Projektes Presse veröffentlicht. Heute ging es darum, mit der Projektleiterin Antje das Gelände nach interessanten Motiven zu durchkämmen und diese zu fotografieren. Jede Gruppe musste sich dann für die 3 besten Fotos entscheiden, die besten dieser ganzen Bilder wird nun hier auf diesem Blog gezeigt.
Außerdem verfassten die Teilnehmer einen Text zu Weimar. Dieser liest sich wie folgt:
Hallo Eltern! Hier sind wir und so leben wir!
- ein Kettentext, den die Teilnehmer des Presseprojekts gemeinsam verfasst haben -
Weimar ist eine sehr schöne Stadt und das Wetter ist gut. Aber es ist nicht so heiß wie in Spanien. Wir gehen jeden Tag in den Unterricht und danach haben wir Freizeit. Für jeden Tag machen die Betreuer uns ein Freizeitprogramm, das sehr interessant ist. Dreimal pro Woche haben wir Projektunterricht.
Wir sind 78 Schüler, fünf Lehrer und fünf Betreuer.
Es gibt vier verschiedene Gebäude, in denen wir schlafen. Die Zimmer sind schön und haben große Fenster.
In Weimar gibt es sehr viele Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel das Theater, das Bauhaus-Museum und das Goethe-Haus. Weimar ist ein kulturelles Zentrum in Deutschland. Viele Straßen sind nach bekannten Schriftstellern benannt. Aber wir besuchen nicht nur Weimar, sondern machen jedes Wochenende Ausflüge.
In der Mensa essen wir sehr leckeres Essen. Das Essen ist sehr deutsch. Zum Beispiel essen wir manchmal Würstchen oder auch Rollmops. Einige Schüler von uns haben sogar schon selbst Brezeln gebacken.
Morgen fahren wir nach Dresden und am Abend gehen wir in die Disko.
Und das sind die besten der heute geschossenen Fotos:
Weil nachmittags die Projekte sind, gibt es darum in dieser Woche keine Nachmittagsaktivitäten - aber heute abend ging es mit Sophia in eine Akrobatikshow und es gab einen Videoabend.