Als ich aufgestanden bin, habe ich mich nicht wohl gefühlt. Ich wollte im Bett bleiben. Ich habe das Frühstück gegessen und danach habe ich geschlafen. Um 13 Uhr habe ich Mittag gegessen. Dort habe ich erfahren, dass wir heute Nachmittag zur Maximiliansuniversität gehen, um mit unserem Projekt „Studieren in München“ zu beginnen.
Wir haben uns um 13.45 Uhr vor der Rezeption getroffen und sind mit der U-Bahn ins Stadtzentrum gefahren. Wir haben drei Gruppen gebildet und uns vor der Universität verteilt. Ich war in der Gruppe mit Ragmar und Tymek. Wir haben insbesondere nach ausländischen Studenten gesucht. Wir haben eine Studentin aus Tschechien und zwei Studenten aus Tunesien gefunden. Sie waren sehr nett und haben mit uns über alles gesprochen. Am Schluss hatten wir sechs Interviews.
Nach dem Projektunterricht sind wir in den Englischen Garten gegangen. Wir mussten dort auf die ganze Gruppe warten. Wir haben an der Isar gesessen und Ragmars Musik gehört. Wir waren schon müde und haben dann am gegenüber liegenden Ufer unsere Gruppe gesehen. Als wir zusammen waren, sind einige Leute im Fluss geschwommen.
Um 18 Uhr sind wir zurück gekommen und haben Abendbrot gegessen. Wir hatten nur eine halbe Stunde Zeit, weil wir dann in ein Konzert gehen wollten. Wir haben erfahren, dass unsere Gruppe zu groß ist und wir mussten unsere Pläne verändern. Wir haben uns für das Musikfestival „Tollwood“ entschieden. Es ist im Olympiapark. Der Himmel war stark bewölkt und wir haben gedacht, dass jede Minute ein Gewitter kommt. Wir haben gegessen und gesprochen, aber keine Tropfen ist vom Himmel gefallen. Das hat uns gefreut. Wir wollten tanzen, deshalb sind wir ins ‚Blaue Zelt‘ gegangen. Wir haben Salsa getanzt. Jeder hat getanzt, wie er konnte. Das war toll! Dann haben wir doch noch einen heftigen Regen erlebt. „Oh, mein Gott“, hat jeder gedacht, „das muss ein Ende haben.“ Wir haben gewartet und gewartet und immer weiter getanzt. Als Julius gesagt hat, dass wir gehen müssen, hat es schon nicht mehr geregnet. Vom Regen sind nur große Wasserlachen auf der Straße geblieben. In der Jugendherberge zurück waren wir um ein Uhr morgens. Ich kann sagen, dass das ein ganz toller Tag war.
Ewelina Sowa
Donnerstag, 7. Juli 2011
Ein ganz normaler Tag
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