Aleksandra Gurkova, Moskau
Aleksandra Gurkowa wurde fünf Kilometer vom Moskauer Kreml entfernt geboren und ist ihr ganzes Leben lang am Puls der Zeit geblieben. Sie brät zwar keine Bliny nach russischer Tradition und trinkt auch nicht, wie ein moderner Deutscher, Bier mit Limonade; aber dafür verfolgt sie täglich die Meldungen der Informationsagenturen und weiß über fast alles, was auf russisch-deutscher Ebene passiert, Bescheid – und nicht nur darüber. In Aleksandras Blog stehen aktuelle Ereignisse aus ganz Osteuropa und Zentralasien auf der Tagesordnung.
In ihrer Kindheit hat Aleksandra bei einer großen Menge an AGs mitgemacht – von Balltänzen bis hin zum Frauenhockey. Als sie mit der Schule fertig war, konnte sie sich nicht entscheiden, ob sie praxisnahe Sprachwissenschaftlerin oder doch Wirtschaftlerin werden sollte. Im Endeffekt entschied sie sich für die Journalistik und bereut das auch nicht. Obwohl sie sich jetzt schon seit acht Jahren für ihren ersten Artikel über eine Deutschlandreise schämt. Aber glücklicherweise ist es gar nicht so einfach, über die Suchmaschinen Links zu Aleksandras Arbeiten zu finden. Die ersten 20 Seiten bei Google beschäftigen sich nämlich mit einer anderen Aleksandra Gurkowa – einer Kandidatin des Song-Contests „Fabrika zvezd“.
Daher ein kurzer Exkurs zur Biographie unserer Bloggerin: Studium an der linguistischen Universität und am Freien Russisch-Deutschen Institut für Publizistik, Praktika bei den deutschen Tageszeitungen „Tagesspiegel“ und „Hamburger Abendblatt“, in ihrer Freizeit Gedankengänge über einer glücklichen Zukunft mit einer Tasse Teebeuteltee. Ihre arbeitsreichen Wochentage begannen abrupt damit, dass Aleksandra alleine wohnte und herausfand, wie viel Geld eigentlich so für Nebenkosten und Wurstbrote draufgeht. Nachts arbeitete sie als Redakteurin des Nachrichtenportals lenta.ru, tagsüber schrieb sie Anmerkungen für die Jugendzeitung „Akcija“. Die Devise „überall weiterkommen“ wurde durch Tramptouren von den Solowezki-Inseln bis nach Paris, der Beteiligung an Dokumentarfilmprojekten in Osteuropa und Deutschland, ehrenamtlicher Arbeit in sozialen Initiativen und… globalem Schlafmangel gekrönt.
Mittlerweile schläft Aleksandra acht Stunden pro Nacht in ihrem neuen IKEA-Bett, sitzt im Büro des Goethe-Instituts und ackert für das Wohl der russisch-deutschen Journalistik. Auf dem Weg zur Arbeit – 36 Minuten in der Metro, von Nord nach Süd – liest sie die oppositionelle Presse und spielt Sudoku. In der Mittagspause plant sie ihre Traumreise auf Google Maps. Na ja, und in der übrigen Zeit koordiniert sie eben die Arbeit von To4ka-Treff und schreibt über aktuelle Ereignisse in Russland und anderen GUS-Ländern.
In ihrer Kindheit hat Aleksandra bei einer großen Menge an AGs mitgemacht – von Balltänzen bis hin zum Frauenhockey. Als sie mit der Schule fertig war, konnte sie sich nicht entscheiden, ob sie praxisnahe Sprachwissenschaftlerin oder doch Wirtschaftlerin werden sollte. Im Endeffekt entschied sie sich für die Journalistik und bereut das auch nicht. Obwohl sie sich jetzt schon seit acht Jahren für ihren ersten Artikel über eine Deutschlandreise schämt. Aber glücklicherweise ist es gar nicht so einfach, über die Suchmaschinen Links zu Aleksandras Arbeiten zu finden. Die ersten 20 Seiten bei Google beschäftigen sich nämlich mit einer anderen Aleksandra Gurkowa – einer Kandidatin des Song-Contests „Fabrika zvezd“.
Daher ein kurzer Exkurs zur Biographie unserer Bloggerin: Studium an der linguistischen Universität und am Freien Russisch-Deutschen Institut für Publizistik, Praktika bei den deutschen Tageszeitungen „Tagesspiegel“ und „Hamburger Abendblatt“, in ihrer Freizeit Gedankengänge über einer glücklichen Zukunft mit einer Tasse Teebeuteltee. Ihre arbeitsreichen Wochentage begannen abrupt damit, dass Aleksandra alleine wohnte und herausfand, wie viel Geld eigentlich so für Nebenkosten und Wurstbrote draufgeht. Nachts arbeitete sie als Redakteurin des Nachrichtenportals lenta.ru, tagsüber schrieb sie Anmerkungen für die Jugendzeitung „Akcija“. Die Devise „überall weiterkommen“ wurde durch Tramptouren von den Solowezki-Inseln bis nach Paris, der Beteiligung an Dokumentarfilmprojekten in Osteuropa und Deutschland, ehrenamtlicher Arbeit in sozialen Initiativen und… globalem Schlafmangel gekrönt.
Mittlerweile schläft Aleksandra acht Stunden pro Nacht in ihrem neuen IKEA-Bett, sitzt im Büro des Goethe-Instituts und ackert für das Wohl der russisch-deutschen Journalistik. Auf dem Weg zur Arbeit – 36 Minuten in der Metro, von Nord nach Süd – liest sie die oppositionelle Presse und spielt Sudoku. In der Mittagspause plant sie ihre Traumreise auf Google Maps. Na ja, und in der übrigen Zeit koordiniert sie eben die Arbeit von To4ka-Treff und schreibt über aktuelle Ereignisse in Russland und anderen GUS-Ländern.


Tim Jungeblut, Hamburg
Julija Ogorodnikowa, Moskau
Swetlana Rybka, Kiew 