Das Schlachtvieh als Gründungsmythus. Gedichte und Bilder eines peripheren Stadtviertels.
Drei argentinische Dichter (Cecilia Pavón, Martín Gambarotta und Ezequiel Zaidenwerg) und ein deutscher Dichter (Timo Berger) besuchen das Viertel Mataderos, wohnen dort einer Rinderversteigerung bei, durchlaufen den Mercado de Liniers und befragen Arbeiter und Bewohner. Das Ergebnis ihrer Recherche stellen die Dichter mittels Projektionen und für diesen Anlass geschrieben Gedichten am Mittwoch, den 15. April, um 20h im Auditorium des Goethe-Instituts vor. Av. Corrientes 319. Eintritt frei.
Seitdem am 21. März 1900 das erste Tier im “Mercado Nacional de Hacienda y Matadero Municipal” geschlachtet wurde, entwickelte das Rindfleisch sich zum Hauptexportgut Argentiniens. "Neues Chicago" wurde das Viertel genannt, in Anlehnung an die US-amerikanische Stadt, die als Zentrum der Fleischindustrie gilt. Inwiefern stimmt es, dass das Fleisch immanent wichtig für das argentinische Identitätsbewusstein ist?
In dem Viertel Mataderos treffen Stadt und Provinz aufeinander. Die Dichter werden sich auf den Spuren dieses „Gründungsmythus“ des Agrarexports bewegen, der vielleicht seinen Anfang in Esteban Echeverrías „El Matadero“ nahm und später mit dem „Martín Fierro“ den Gaucho als emblematische Figur der nationalen Identität installierte. Interessant wird es sein, sich zu fragen, wen dieser Mythus einschließt und welche Bevölkerungsschichten sich heute nicht davon repräsentiert fühlen.
Get the Flash Player to see this player. JavaScript is also needed to see this player.
PRESSE (auf Spanisch):
Página 12: Los poemas son de nosotros y las vaquitas son ajenas
Revista Ñ: La poesía visita el Mercado de Hacienda, un lugar político y literario
La Nación: Alemania mira al Bicentenario
LINK:
Latinale Blog von Timo Berger
Matadero revisited
Ich möchte ein bisschen über Gefühle sprechen. Über meinen Freund César Sáenz. César stellt für mich die emotionale Verbindung zu dem Viertel Mataderos in Buenos Aires dar. Eine Verbindung, die vor zehn Jahren entstanden ist, als ich das Seminar „Theorie und Analyse ‚C‘“ mit Jorge Panesi“ belegte. Wir lernten uns auf den Treppenstufen der Philosophischen Fakultät in der Calle Puán kennen. César arbeitet in einem Bekleidungsgeschäft für ältere Damen in der Calle Alberdi Ecke Leguizamón in Mataderos.
Ich möchte ein bisschen über Gefühle sprechen, über Leidenschaften, weil es mir wesentlich erscheint, um heute,über Mataderos, zu sprechen.
Cecilia Pavón hat zu mir gesagt: „Wir Argentinier sind leidenschaftlich”.
Entweder bist du auf meiner oder auf der anderen Seite. Dazwischen gibt es nichts.
Der Andere – Mataderos. Das peronistische Viertel. Die Pampa, die sich eine Bresche in die Stadt schlägt.
Die Barbarei und / oder das Wesen der Nation. Das Folkloristische. Der Nachhall eines lang vergangenen Arbeiterwiderstands. Die Auswirkungen der Privatisierungen in den neunziger Jahren unter Menem.
Es ist der politische Kitsch, würde ein chilenischer Dichter sagen, der vor einigen Jahren in Buenos Aires lebte, der die Menschen in Argentinien – Bürger, Anwohner, Betroffene, Berufsdemonstanten - wegen sonstwas auf die Straße treibt:
Der Tod Alfonsíns, der Konflikt mit dem Agrarsektor im vergangenen Jahr, die peronistischen Massenversammlungen auf der Plaza de Mayo, die Kochtopfkonzerte im Barrio Norte, die Straßenblockaden an der Ruta 3, die Ehrenrunde der Fans von San Lorenzo, das Dengue Fieber, das Konzert von Elmatoaunpoliciamotorizado, das Heiligtum von Santa Gilda …
Kehren wir zu den Gefühlen zurück. Im Schlachthof in Mataderos gibt es keine Frauen außer denjenigen, die in der Verwaltung arbeiten. Das Personal des Matadero geht immer über kleine Brücken, die an Stege an der Küste erinnern über die Kühe hinüber, oder sie reiten hoch zu Pferde. Von oben verkleinern sich die Dimensionen der Rinder. Ein Schlechtdenkender würde sagen: auf die Größe einer Ratte.
Es sind die Kontraste die einem zuerst ins Auge springen, die Herbstsonne die immer noch blind macht, die weiß gestrichenen Gehege, die sich unter uns erheben: Wir sind an einem Ort zwischen Himmel und Erde, in einem Zwischenraum. Der Zwischenhölle.
Über uns, argwöhnen wir, die Verwaltungsbüros, die Hallen wo die großen Viehzüchter sich gegenseitig empfangen, die unsichtbare Hand, die alles bewegt, und unten, die Kühe, Kälber und Jungstiere, dicke und dünne Kühe (wie in dem Traum des Pharaos…)
Jakob erklär uns, was bedeutet das: Weiter unter uns, aber noch über den Kühen, befinden sich die Gauchos, die aber keine Gauchos sind, wie sie uns sagen; sie werden nur so genannt.
Und wo ist der Stier? Der Stier aus Echeverrías Erzählung, der durchdrehte und hinundherrannte und der ganze Schlachthof hefte sich an seine Hufe?
Einmal, erzählt ein Nachbar, ist ein Jungstier über die Calle Alberdi ausgebrochen und das ganze Viertel rannte ihm hinterher.
Als ich 14 Jahre alt war, erzählt der Kellner des Restaurants El Cedrón, besetzten die Peronisten das Kühlhaus Lisandro de la Torre.
Man erzählt sich, dass früher, als auf dem Schlachthof noch gearbeitet wurde, hier sieben Zuglinien mit Kühen gestorben (ver/ge)endet sind.
Sie erzählen, dass die Tramlinie 48 in der Innenstadt, am Paseo Colón, losfuhr und an der Calle Alberdi Ecke Murguiondo endete, nein, nicht endete, sie nachte am Schlachthof eine Runde und fuhr wieder zurück ins Zentrum.
Echeverría erzählt, wie die Leute im Schlachthof wütend wurden und voll Tötungslust einen Engländer, dann einen Stier und letztendlich einen jungen Unitarier bei den Hörnern packten …
Der Taxifahrer, der mich zurück ins Zentrum, fährt spricht mir von Leidenschaft. Er spricht von der Stute da oben, die man stürzen sollte. Er nennt sie nie beim Namen… Er spricht von Cristina Kirchner, der Präsidentin Argentiniens.
Aber es bleiben Fragen offen:
Wie erklären die Leute die Veränderungen, die sie in den vergangenen Jahren erlebt haben?
Und wer wohnt wirklich in Palermo Chico? Man hat uns gesagt, dass dort die großen Rinderbarone ihre Villen haben – nein sie wohnen nicht auf dem Land, das Land ist öd und leer und sie müssen dort sein, wo ihr Vieh versteigert wird…
Stimmt es, dass die “großen Familien”, die, wie man sagt, keinen besonderen Gourmets sind nur Steak und Salat essen?
Wer bewegt die Fäden im Fleischbusiness? Und was denken Sie über die Versojasierung der Wirtschaft des Landes?
Fressen die argentinischen Kühe Sojapaletts (die Pressrückstände) wie ihre europäischen Kollegen?
Letzte Hypothese:
Die nationale Folklore ist nicht auf der Höhe der realen Produktion -
Wo sind die Soja-Dichter?
Heute lesen Martín Hülsenfrucht, Cecilia Sojani, Ezequiel Bohnenberg und Tofu Berger...
(Timo Berger)
White cube
“Mehrere junge Männer, zu Fuß und zu Pferde einander umdribbelnd, schlugen sich gegenseitig mit Tierblasen oder bewarfen einander mit Fleischbrocken, mit ihnen und ihrem Getöse den Möwenschwarm zerstreuend der in den Lüften schaukelnd kreischend die Schlacht feierte“
Esteban Echeverría, Das Schlachthaus
Liebe Elma:
Das Werk, das ursprünglich aus einhundertundfünfundvierzig Kilo gegen die Wand der Galerie geschmissenem Rohfleisch bestand wird nicht realisiert werden können. Das Fleisch ist zu teuer, Nahrungsmittel sind zu einem Luxusobjekt geworden. Gerne würde ich deinem Wunsch nachkommen und dir wie ausgemacht ein Video mit diesen Bildern für deine Kunstbiennale in Lima schicken, aber ohne Finanzierung wird das nicht möglich sein. Und in Buenos Aires kann ich niemanden finden der bereit wäre das für das Projekt nötige Geld zur Verfügung zu stellen. Vielleicht kennst du ja irgendeinen peruanischen Sammler der bereit ist es aus eigener Tasche zu bezahlen. Vielleicht sind die peruanischen Sammler mutiger als die argentinischen, ich hab keine Ahnung. Wie auch immer, ich hab ein anderes Projekt das viel einfacher und genauso effektiv ist, aber ich will deine Meinung wissen. Statt des Fleisches will ich ein Werk mit Feuer machen, ein universales und aufrührerisches Element. Ich würde gerne ein Netzwerk zwischen Buenos Aires und Lima erstellen um einen großen „Nike“-Turnschuhbrand zu organisieren. Die Veranstaltung sollte am selben Tag in beiden Städten stattfinden. All jene die mitmachen wollten würden an besagtem Tag ihre Turnschuhe und anderen „Nike“-Objekte mitbringen und sie in einen großen Scheiterhaufen vor dem Obelisk in Buenos Aires oder auf der Plaza de Armas in Lima werfen, oder vielleicht auf der Plaza San Martín, die in beiden Städten existiert. Was meinst du? Ich weiß dass es nicht die Plastizität, die Gewalt und Kraft des gegen die makellose Wand des weißen Würfels geworfenen Fleisches hat. Das wäre zweifelsohne eine zauberhafte Farbexplosion, und es würde auch Ekel und Abneigung hervorrufen, etwas was wir, wie wir letztens am Telefon sagten, beide suchen. Aber der Turnschuhbrand ist ein krasseres Werk. Findest du nicht auch? Danach könnten wir einfache, im eigenen Land gefertigte Stoffschuhe verteilen. Dadurch würden wir ein Statement für die lateinamerikanische Einheit und die geschäftliche Solidarität zwischen unseren Ländern machen. Obwohl ich eigentlich nicht gerne mit den konzeptuellen Implikationen des Werks zu tun haben würde. Ich bin sehr weit (Millionen Lichtjahre) davon entfernt, mich für politische Kunst zu interessieren. Dieses Werk habe ich einfach als etwas visuelles konzipiert, eine Erlebnis der Wahrnehmung. Das diese Plastikberge verbrennende Feuer, die Funken, der Geruch, die violette, regenbogenhaft schillernde Rauchwolke... was weiß ich, und die hypnotisierten Leute, unfähig ein Wort zu artikulieren. Wir könnten irgendeinen DJ einbestellen, der dem Ereignis die Musik beisteuern würde. Danach können sich die Kritiker darum kümmern, den Sinn des Ganzen zu analysieren.
Schreib mir bitte, sobald du kannst. Ich erwarte sehnsüchtig deine Antwort,
Deine C.
(Cecilia Pavón, Übersetzung Reinhard Becher)
Das Schlachthaus
Die Lyrik ist tot. Sie haben sie geholt
Nachdem sie Juden, Katoliken,
Kommunisten, undsoweiter umgebracht haben; nach Auslöschung
Aller, kurz, derer die immer noch
an etwas glaubten. Mich hats nicht gekümmert
als sie sie holten. (Ich nehme an, mittlerweile
denkt ihr euch den Rest). Es ist eine Lüge
dass wir alle wichtig sind, und das Gedicht,
Jungs, ist außerdem nicht von Brecht.
(Was passiert ist? Entschuldigt
dass ich abschweife). Es war um die Karwoche herum.
Im hellen Tageslicht. Zufällig,
war ich in der Nähe, und konnte alles sehen:
sie fuhr in ihrem Wagen (sehr teuer, muss man sagen,
um damit in diesen Vierteln rumzufahren); plötzlich, von der Seite,
ein Kühllaster. Beide bremsen jäh.
Ein zahnloser Kerl, mit fettiger Mähne,
mit dickglasigen Brillen,
steigt vom Laster und beginnt sie zu rügen. (Eigentlich
war alles von vorneherein
geplant). Sie steigt aus ihrem Wagen. „Bitte“,
sagt sie, „beruhigen Sie sich“. „Ich
beruhig mich kein bisschen“, sagt der Kerl mit den Zähnen und plötzlich zieht er ne Waffe
die er unter seiner Kleidung verbarg,
und die nun in der Sonne widerspiegelte.
Von da an,
in der Erinnerung, beschleunigt sich alles.
Der Kerl schrie ihr zu hineinzugehen,
in den Rückteil, den Rindern
Gesellschaft zu leisten. Aber sie weigerte sich. Und angesichts ihrer Weigerung,
schlug der Kerl sie mit dem Waffenkolben,
und schmiss sie auf die Autohaube,
rücklings, mit dem Gesicht nach unten. Sie rangen eine Weile.
Der Kerl mit den Zähnen klebte sich an sie von hinten,
und zog ihr Kleid hoch. Sie schrie
etwas, ich weiß nicht mehr, und ein Schwall Blut
quoll aus ihrem Mund, aufwallend. (Sie explodierte plötzlich,
wie eine Blutwurst, die man zu lange
auf dem Feuer lässt. Und ich dachte
- das weiß ich noch – an die poetische
Gerechtigkeit).
Das letzte
Bild das in meiner Erinnerung verblieb
Ist das eines ihrer Absätze, zerbochen, auf dem Asphalt,
und der Mond, einem Kleinod gleich,
über der Lache Blutes flimmernd.
(Ezequiel Zaidenwerg, aus
Die Lyrik ist tot, unveröffentlicht. Übersetzung Reinhard Becher)
Für einen „Plan Frühling“
Auf dem Klo zertrümmern sie Gläser
in der Küche zertrümmern sie Eier
auf der Straße zertrümmern sie Autos
im Gehege der Gefallenen kochen sie Knochen
sie rufen nach den gebratenen Hirnen
Jeder Tag ist Dreikönigstag, jeder Mittwoch
Aschermittwoch, jeder Donnerstag ist Happy Hour-Tag
Freitags, Mayafest für Schlächter
Man gedenkt der Zähmung des frr-r-rrgrfk
die Stadt ist eine Gemüsebrühe
die Straße ein Brühe aus Sternhöhenmessern
das Zimmer ist eine Stierfleischbrühe
Januar ist das Aufblühen des Geldes
Februar ist eine Januarbrühe, die Vorherrschaft
der Ruhe vor Beginn des Märzes
die Leibwächter des Frühlings weinen beim Anblick des Regens
die Krankenträger mit Killergesichtern reden über River Plate
die Eisdielen der Randbezirke werden heiliggesprochen, die Krakeler werfen
Fleisch aufs Feuer als wären sie in Zárate
die peniblen Mädels spucken in den Springbrunnen
die silbernen Buchhalter diskutieren über Tangosänger
die Kerlen ohne Dach überm Kopf werfen sich in die Sonne wie alte verkaterte Löwen
die Bäckerinnen spielen auf ihren Tamburinen nicht ohne eine gewisse Wut
die stotternden Taxifahrer sagen zu ihm Junge
die Weltenbummler sagen zu ihm Jjj-ung-jun-ge
die Querschnittsgelähmten auf dem Höhepunkt ihrer Macht sagen zu ihm Junge
die Bleistiftverkäufer sagen zu ihm Bruder
(Martín Gambarotta, Übersetzung Reinhard Becher)
Gehend, auf rutschigem Grund
Timo sagt: der Sojapreis wird sinken
Silvina sagt: die Kühe tun mir leid
Martin sagt: das Schlachthaus als existentieller Ort
Ezquiel sagt: wir Männer haben auch Mitleid
Timo sagt: es fehlt Institutionswesen
Verena sagt: 1992 privatisiert
Martin sagt: Feld der Gefallenen
Ezequiel sagt: das Schlachthaus als Karneval
der Junge der die Rinder wiegt sagt: 2200 Pesos por Monat
Silvina sagt: der Peronismus ist genetisch
die Verwaltungsangestellte sagt: zwei Gewerkschaften
der Angestellte des Viehmarkts sagt: ich mag die Verstaatlichung nicht
der Herr von der Bar sagt: Besetzung des Kühlhauses
Verena sagt: arbeiten keine Frauen?
Martin sagt: impressionistische Dichtung
Martin sagt: epigonale Dichtung
Ezquiel sagt: Dichtung der Neunziger Jahre
Timo sagt: die Logik des Schlachthauses ist unverständlich
der Junge der die Rinder wiegt sagt: was mir schmerzt ist schlecht zu Essen
Verena sagt: töten sie die weiblichen Tiere zuerst?
Timo sagt: die Gauchos sind sexy
Ezequiel sagt: die Oligarchen essen kein Sushi
Timo sagt: Kirchner hat ohne Parlament regiert
Martins agt: ein Gedciht im Stil Raimondis
der Angestellte des Viehmarkts sagt: ihr dürft nicht aufhören Fleisch zu essen
Timo sagt: der Personalismus ist schlecht
Martin sagt: die marginale Pose
der Barkellner sagt: die Bauarbeiter nahmen die Innereien mit
Timo sagt: die Virtualität verlassen
Martin sagt: ein Stück Fleisch auf den Grill werfen
Silvina sagt: die Narben des Menemismus
Timo sagt: die Wichtigkeit des Gesprächs
der Marktangestellte: wenn gestreikt wird gibts kein Vieh
Ezequiel sagt: der versnobte Neoperonismus
der Herr von der Bar sagt: alle Zuglinien endeten hier
Verena sagt meine Leibspeise ist Kartoffelbrei
Martin sagt: von der Linken beansprucht
der Angestellte des Viehmarkts sagt: die Regierung hat magere Rinder hergeschickt
Timo sagt: die Kurzfristigkeitmanie
der Herr von der Bar sagt: das Viertel Los Perales, das Perón erbauen ließ
Timo sagt: eine Vergewaltigung
Martin sagt: ich mag den Namen nicht
der Herr von der Bar sagt: sie werden Macri wählen
Timo sagt: ein affektives Verhältnis mit dem Viertel
der Herr von der Bar sagt: die Oligarchen leben in Palermo
der Angestellte des Viehmarkts sagt: die Preiskette
Timo sagt: Whitness Studies
(Cecilia Pavón, Übersetzung Reinhard Becher)