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<title>Doitsumanga</title>
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        <title>RSS: Doitsumanga - </title>
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    <title>ENDSPURT! </title>
    <link>http://blog.goethe.de/doitsumanga/archives/33-ENDSPURT!.html</link>

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        Die Zeit hat Flügel! Das letzte Semester hat bereits angefangen, und ich bin nun schon seit mehr als eineinhalb Jahren in Kyoto! Dabei kommt es mir so vor, als wäre ich erst Anfang dieses Jahres hierher gezogen...Die Vorbereitungen für die Abschlussprüfung bzw. für mein Master-Abschlussprojekt und dessen Ausstellung sind voll im Gange, ich packe schon die ersten kleineren Sachen zusammen, die ich nach Deutschland schicke, und weiß jetzt schon genau, dass mir so vieles in ein paar Monaten richtig fehlen wird: Meine liebgewonnenen Freunde aus der Uni und Teamkameraden des Volleyballclubs, die freundlichen Professoren, darunter ganz besonders Frau Berndt, der ich für ihre Unterstützung unendlich dankbar bin, und die sympathische Kirchengemeinde, die ich in mein Herz geschlossen habe...&lt;br /&gt;
Bis zu meiner Abreise Anfang 2012 möchte ich deshalb jeden in Japan verbleibenden Tag umso mehr auskosten - auch wenn der Vorbereitungsstress für den Master- Abschluss mir kaum Gelegenheit dazu geben wird... Aber meist sind es schon die kleinen Dinge, die man noch so lange es geht genießen möchte; so wie z. B. die letzten Male meine japanischen Lieblingsgerichte essen oder Karaoke singen gehen... Bestimmt werde ich auch in Zukunft Japan ganz oft besuchen kommen, und Vorfreude ist ja bekanntlich die größte Freude!&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:137 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;313&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/doitsumanga/uploads/blog_goethe_12a.jpg&quot;  alt=&quot;Copyright: Christina Plaka&quot; /&gt; 
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    <title>WENN FERIEN STRESSIGER SIND ALS SEMESTER... </title>
    <link>http://blog.goethe.de/doitsumanga/archives/32-WENN-FERIEN-STRESSIGER-SIND-ALS-SEMESTER....html</link>

    <description>
        Der August nähert sich langsam seinem Ende, die feuchte Hitze hält noch an und zerrt langsam aber sicher an meinen Nerven! Bereits morgens um 7:00Uhr hat man das Gefühl, dass sich das Bett in einen Ofen verwandelt – da bleibt nichts anderes übrig als raus aus den Federn! Viel zu früh aber, wenn man bedenkt, dass nachts dasselbe Spiel auf einen wartet: Einschlafen kann ich meistens nur ab 2:00Uhr morgens, im besten Fall sind dies fünf Stunden Schlaf, viel zu wenig bei all dem Stress, der sich in den letzten Wochen unbemerkt angehäuft hat! Von zahlreichen Nebenaufträgen, Vorbereitungen für meine Zwischenprüfung nächstes Semester, zwei bis dreimal Tandem die Woche, Interviews und Verabredungen mit Freunden habe ich fast jede Woche sechs Tage verplant. Zudem habe ich letztens das Gefühl, dass ich keine neuen Japanischvokabeln mehr aufnehmen kann. Es sind zwar Ferien, aber genau jetzt habe ich das größte Verlangen nach Urlaub. Aber weil dies nicht machbar ist, hilft zum Abschalten nur eines: In der Stadt bummeln gehen! Spätestens, wenn ich mich der Character Goods-Abteilung nähere, all die großäugigen, bunten und zuckersüßen Merchandisingprodukte sehe und an nichts anderes denken kann außer „Kawaiii---!! (jap.: Wie süüß!) Das will ich haben!“&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:136 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;361&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/doitsumanga/uploads/blog_goethe_11b.jpg&quot;  alt=&quot;Copyright: Christina Plaka&quot; /&gt; 
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    <title>EINMAL TOURIST IN OSAKA </title>
    <link>http://blog.goethe.de/doitsumanga/archives/31-EINMAL-TOURIST-IN-OSAKA.html</link>

    <description>
        Ein Jahr brauchte der Plan meiner Kommilitonin Olga eine Osaka-Tour der „anderen Art“ mit mir zu machen, um Realität zu werden. Mit dem Osaka Unlimited Pass Ticket plus Coupons für 2000Yen (ca. 18Euro) erhält man freien bzw. ermäßigten Eintritt in verschiedene Sehenswürdigkeiten! Zudem gilt das Ticket als Tageskarte für alle U-Bahnlinien! &lt;br /&gt;
So starteten wir den Tag in Shitennoji, einer größeren Tempelanlage, in der wir außer vergoldeten Riesenbuddhastatuen auch beeindruckende Wandmalereien über Buddhas Leben betrachten konnten. Im anliegenden Garten sonnten sich in den Teichen Schildkröten und Enten - so viele Schildkröten auf einmal habe ich noch nie zuvor gesehen! Wirklich ein sehr unvergesslicher Ort!&lt;br /&gt;
Zum Mittagessen fuhren wir dann nach Nipponbashi, um im Restaurant „Tsurutontan“ die wohl größten Udonnudelportionen zu bestellen, die ich jemals sah... Gut gestärkt warfen wir noch einen Blick in das Zeichenfachgeschäft „Kawachi“ auf der Einkaufszeile Shinsaibashi, wo ich meine geliebten IC Radiergummis und Tachikawa Tuschefedern fand!&lt;br /&gt;
Das absolute Highlight des Ausflugs waren jedoch die letzten beiden Punkte unseres Programms: Eine Hafenfahrt mit einem originalgetreuen Nachbau der „Santa Maria“ (Schiff des Columbus) bei Sonnenuntergang und einer 15minütigen Riesenradfahrt über dem Hafen. Osaka bei Nacht ist einfach traumhaft! Alles funkelt und glitzert, sogar die „Santa Maria“, die ich bestimmt niemals vergessen werde!&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:134 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;418&quot; height=&quot;254&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/doitsumanga/uploads/blog_goethe_10a.jpg&quot;  alt=&quot;Copyright: Christina Plaka&quot; /&gt; 
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    <title>VON ZAHNÄRZTEN UND MEDIKAMENTENKUREN... </title>
    <link>http://blog.goethe.de/doitsumanga/archives/30-VON-ZAHNAERZTEN-UND-MEDIKAMENTENKUREN....html</link>

    <description>
        Lecker! Okonomiyaki, eines meiner Lieblingsgerichte hier in Japan!! Und noch während ich auf dem saftigen Fleischstück kaue, durchringt ein stechender Schmerz meine rechte Wange bis hoch ins Gehirn! Autsch!! Das tat richtig weh! Ich habe das Gefühl ein Stück meines Backenzahns wäre abgebrochen...&lt;br /&gt;
Ich sehe meinem ersten Zahnarztbesuch in Japan entgegen. Nach dem ersten Check lautet die Diagnose – Karies!!! Ein großes Loch hat sich unterhalb meiner Plombe gebildet! Schreck! Das muss sofort behandelt werden! Trotz dieser Hiobsbotschaft muss ich aber feststellen, dass sich ein Besuch beim japanischen Zahnarzt schon allein der Erfahrung wegen gelohnt hat! Ich bin fasziniert vom überaus freundlichen Service, kein stundenlanges Warten im Wartezimmer wie aus Deutschland bisher gewohnt, die neueste Technik am Start, jeder Behandlungsschritt wird ausführlich mit dem Patienten abgesprochen, erklärt und nach der Sitzung verbeugt sich der Arzt sogar mit einem „Otsukaresama deshita!“ („Einen schönen Feierabend!“). Ich bin wie immer vom japanischen Service begeistert! Sogar beim Arzt! &lt;br /&gt;
Dasselbe Szenario bot sich mir auch beim HNO. Dort gibt es sogar eine Inhalation inklusive! Verwundert bin ich aber sehr über die japanischen Medikamentenkuren bei Grippeinfekten, die über drei Monate dauern – wohingegen in Deutschland Arzneimittel derselben Art nicht länger als zehn bis vierzehn Tage eingenommen werden sollten...Komisch!&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:133 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;281&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/doitsumanga/uploads/kyoto_blog2_scetch3a.jpg&quot;  alt=&quot;Copyright: Christina Plaka&quot; /&gt; 
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    <title>KARAOKE GIRLS NIGHT!</title>
    <link>http://blog.goethe.de/doitsumanga/archives/28-KARAOKE-GIRLS-NIGHT!.html</link>

    <description>
        It´s Karaoke time! &lt;br /&gt;
Ich liebe Karaoke, und jedes Mal, wenn sich die Gelegenheit ergibt mit Freunden zusammen Karaoke singen zu gehen, freue ich mich wie ein kleines Kind auf sein Geburtstagsgeschenk! In letzter Zeit treffe ich mich mit den ausländischen Studentinnen der Seika zu einer Karaoke Girls Night, vier bis fünf kecke Mädels, die Musik im Blut haben! Da ist von Frank Sinatra oder Liza Minelli über Nirvana oder Black Sabbath bis zu Eminem und Amy Winehouse jede Musikrichtung vertreten, sogar vor japanischen Enka wird nicht Halt gemacht, ein bunter Mix  für jedermanns Geschmack; natürlich wird immer viel gelacht, aber ich bin wirklich sehr erstaunt darüber, welch großartige Sängerinnen wir an der Seika haben! Etwas enttäuschend stellt sich manchmal die doch recht magere Auswahl an westlichen Liedern heraus – warum ist eine großartige Band wie The White Stripes aus Amerika nicht in der Auswahl enthalten? Und wie gerne würde ich auch einmal deutsche Songs wie die von Xavier Naidoo, Madsen oder Annett Louisan im japanischen Karaoke singen können, doch das bleibt wohl ein ewiger Traum...&lt;br /&gt;
Aber egal ob auf deutsch, englisch oder japanisch – singen befreit, belebt und macht  Spaß, deswegen steht Karaoke ganz weit oben auf meiner Top 10 Fun Liste in Japan!&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:130 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;202&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/doitsumanga/uploads/kyoto_blog2_scetch2.jpg&quot;  alt=&quot;Copyright: Christina Plaka&quot; /&gt; 
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    <title>DER 11.3.2011 UND DIE SCHWIERIGSTE ENTSCHEIDUNG MEINES LEBENS </title>
    <link>http://blog.goethe.de/doitsumanga/archives/27-DER-11.3.2011-UND-DIE-SCHWIERIGSTE-ENTSCHEIDUNG-MEINES-LEBENS.html</link>

    <description>
        Ich hatte mit dem Jetlag meines Deutschlandurlaubes zu kämpfen und schlief eine Woche nach meiner Ankunft in Japan immer noch bis in die Mittagsstunden hinein. Auch am 11.März wachte ich erst gegen halb drei auf und öffnete wie gewohnt mein eMail Postfach - als mich schon bald erste besorgte Nachfragen erreichten. Ich verstand noch nicht so recht, von welchem großen Erdbeben sprachen all meine Freunde überhaupt? Dem von vorgestern? Nachdem meine Schwägerin mich aufgelöst anrief, fing der Alptraum an Realität zu werden. Erdbeben der Stärke 8,9 vor der Nordostküste Japans, ein elf Meter hoher Tsunami, der ganze Städte und Infrastrukturen mit sich riss, Super GAU-Alarm im AKW Fukushima II, Unklarheiten in den japanischen Medien, Panik in den westlichen: Deutsche in Japan werden dazu aufgerufen das Land zu verlassen...&lt;br /&gt;
Auf die Bitte meiner Eltern hatte auch ich Japan verlassen - dabei war in Kyoto alles ruhig. Drei Wochen voller Bange und Trauer in Deutschland vergingen, und ich hoffte auf ein Wunder, dass dieser unwirkliche Zustand der unsichtbaren Gefahr in meinem geliebten Japan abklingen würde, auf dass ich doch wider Erwarten zurückkehren könnte. Meine Gebete wurden erhört – nach einem Überzeugungskampf gegen meine Familie habe ich mich entschlossen meinen Weg in Japan weiterzugehen, und es ist die richtige Entscheidung gewesen!&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:129 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;236&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/doitsumanga/uploads/kyoto_blog2_scetch1a.jpg&quot;  alt=&quot;Copyright: Christina Plaka&quot; /&gt; 
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    <title>JETZT ERST RECHT -  DER JAPANISCHE ALLTAG IN VOLLEN ZÜGEN </title>
    <link>http://blog.goethe.de/doitsumanga/archives/25-JETZT-ERST-RECHT-DER-JAPANISCHE-ALLTAG-IN-VOLLEN-ZUEGEN.html</link>

    <description>
        Nachdem nun gut neun Monate in Kyoto vergangen sind, muss ich gestehen, dass die anfängliche Euphorie sich zu einer stressigen aber doch sehr angenehmen  Alltagsroutine entwickelt hat. Vieles fällt mir nun leichter als zu Beginn meines Aufenthaltes – vor allem die einfache Kommunikation und die Orientierung in der Stadt.&lt;br /&gt;
Jedoch ist der Weg zur guten Sprachbeherrschung, insbesondere im Unterricht, noch sehr lang. Das Wintersemester ist voller Pflichtveranstaltungen geschmückt, und verschiedene Projekte müssen bis zum Ende des Semesters abgeschlossen sein (z.B. Cartoon Illustrationen und ein 24-seitiger Manga zu einem Musikstück). Das bedeutet eine Menge Arbeit, aber das lässt meinen Ehrgeiz nur weiter ansteigen! Japanisch scheint mir zwar manchmal immer noch ein Labyrinth voller unzähliger sich ähnelnder Zwei-Silben-Wörter zu sein, aber wenn man einmal eine längere Diskussion mitführen konnte, steigt das Selbstbewusstsein um so mehr! &lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:127 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;387&quot; height=&quot;250&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/doitsumanga/uploads/blog_6a.jpg&quot;  alt=&quot;Copyright: Christina Plaka&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Jetzt oder nie heißt die Devise für die kommenden Monate, in denen ich meinen neuen Alltag, der dem bisherigen in Deutschland gar nicht mal so fremd ist, voll ausschöpfen möchte, um diesen Abschnitt zur reichsten Erfahrung meines bisherigen Lebens zu machen! Bis jetzt ist jedenfalls jeder Tag ein kleines Abenteuer für sich!&lt;br /&gt;
 
    </description>
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    <title>DREI TAGE IN TANGO – MIT TAIFUN AM MEER </title>
    <link>http://blog.goethe.de/doitsumanga/archives/24-DREI-TAGE-IN-TANGO-MIT-TAIFUN-AM-MEER.html</link>

    <description>
        Endlich sind Ferien! Mit dem Volleyballclub der Seika Uni geht es in diesem Jahr Mitte August traditionsgemäß wie jedes Jahr an die japanische Meeresküste Tango, wo eine von der Uni eigens errichtete Jugendherberge am Strand steht. Nach der sechsstündigen Hinfahrt bei Regen stellte sich leider auch das Wetter am Strand nicht als viel besser heraus – es regnete in Strömen, doch dies trübte die Stimmung kaum! Nachdem die Zimmer bezogen und die ersten Futons ausgelegt waren, versammelte sich das Team zum Grillen auf der Hinterhofswiese, und der erste Abend verflog im Nu bei geselligem Beisammensein und bis tief in die Nacht reden...Am zweiten Tag hingen zwar immer noch dicke graue Wolken am Himmel, doch zumindest blieb der Regen fern. Somit konnte ich mit dem Team auch endlich ins Meer!! Abends wurde wieder gegrillt, und ich trank tatsächlich zum ersten Mal etwas Alkohol, was meine Sprachbarriere plötzlich fallen ließ. So viel auf japanisch gelacht habe ich bisher nur selten! Auch weil die japanischen Kollegen erst recht aufblühen, wenn sie Alkohol intus haben! Vielleicht sollte ich ab heute bei den nächsten Gelegenheiten immer etwas Alkohol trinken. Ich kann es jedenfalls kaum erwarten nächstes Jahr erneut mitzufahren!&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:126 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;238&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/doitsumanga/uploads/plaka-blog-5.jpg&quot;  alt=&quot;Copyright: Christina Plaka&quot; /&gt; 
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    <title>DIE HARISUTOSU-KIRCHE – MEIN PERSÖNLICHES REFUGIUM UND INSIDERTIPP FÜR ALLE TOURISTEN!</title>
    <link>http://blog.goethe.de/doitsumanga/archives/23-DIE-HARISUTOSU-KIRCHE-MEIN-PERSOENLICHES-REFUGIUM-UND-INSIDERTIPP-FUER-ALLE-TOURISTEN!.html</link>

    <description>
        Neben all den wunderschönen und bekannten Hot Spots Kyotos für Touristen wie dem Kinkakuji, Gion, Teramachi und Kawaramachi etc., möchte ich dieses Mal einen meiner liebsten Fleckchen hier in Kyoto vorstellen: Es handelt sich um die russisch-orthodoxe Kirche „Harisutosu (Christus)-Kirche“ in der Nähe des Kaiserpalastes in der Marutamachi-Gegend. Dieses 1901 erbaute Gebäude strahlt eine ganz besondere Atmosphäre aus, besonders samstags zur Abendandacht, wenn die Dämmerung einsetzt und in der Kirche die wunderschönen Ikonen vor dem Altar mit dutzenden Kerzen beleuchtet werden und die leisen Gesänge des Chors wohl jede Seele egal wie gestresst auch immer besänftigen können. Auch die Gemeinde ist so nett zu mir und fasziniert, dass ich multikulturell aufgewachsen bin und an der Seika studiere. Nach der Messe am Sonntag versammelt man sich im Kirchenhaus zu Tee und Kuchen, was für mich eine weitere Chance darstellt ein wenig japanisch zu sprechen. Zu Ostern überraschte mich der Pfarrer außerdem mit einem griechischen „Christos anesti!“ („Jesus ist auferstanden!“) und bringt seit kurzem vielleicht sogar wegen mir (wer weiß?) immer mehr Psalme auf griechisch. Hach, wenn doch nur öfter Sonntag wär------&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:125 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;279&quot; height=&quot;287&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/doitsumanga/uploads/kirche2.jpg&quot;  alt=&quot;Copyright: Christina Plaka&quot; /&gt; 
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<item>
    <title>DER VOLLEYBALLCLUB –DIE BESTE ENTSCHEIDUNG MEINES LEBENS! </title>
    <link>http://blog.goethe.de/doitsumanga/archives/22-DER-VOLLEYBALLCLUB-DIE-BESTE-ENTSCHEIDUNG-MEINES-LEBENS!.html</link>

    <description>
        Um schnell Freunde an der Uni zu finden, heißt es ja allgemein immer: „Geh unbedingt in einen Club, da findest du dann ganz einfach und schnell Gleichgesinnte!“ Na wenn das so ist, dachte ich mir, gehe ich doch in den Volleyballclub der Seika! Nachdem mich aber einige Leute etwas eingeschüchtert hatten, dass die Clubleute zum Teil sehr streng wären und eher zusammen feiern gehen würden als zu trainieren, war ich kurz davor diesen Entschluss umzukehren. Ohne Sport kann ich aber auch nicht leben, also probierte ich es einmal und kann jetzt getrost zugeben, die Mannschaft ist das Beste, was mir passieren konnte! Ich trainiere zweimal die Woche mit Jungs und Mädchen zusammen, plaudere anschließend etwas mit ihnen am Clubzimmer und ab und zu gehen wir auch was essen. Das macht so viel Spaß, und am meisten freue ich mich über einen Teamkameraden, der als einziger aus der Mannschaft im selben Jahrgang wie ich ist. Neben dem Training haben wir die Gelegenheit auch im Lernzimmer ein wenig zu sprechen, was super ist, besonders weil wir so viel gemeinsam haben und ich zum ersten Mal das Gefühl habe endlich jemanden gefunden zu haben, mit dem ich unbeschwert japanisch sprechen kann!&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:123 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;254&quot; height=&quot;166&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/doitsumanga/uploads/blog3a.jpg&quot;  alt=&quot;Copyright: Christina Plaka&quot; /&gt; 
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    <title>DAS CAMPUSLEBEN </title>
    <link>http://blog.goethe.de/doitsumanga/archives/21-DAS-CAMPUSLEBEN.html</link>

    <description>
        Nachdem im Februar die Aufnahmebestätigung der Uni mich in den siebten Himmel versetzt hat, beginnt nun im April das Uni-Leben in vollen Zügen! Mein Stundenplan sieht recht voll aus, ob ich das Pensum in japanischer Sprache auch schaffe? Natürlich ist aller Anfang schwer, aber das Leben auf dem Seika-Campus ist so unbeschwert, voller Leben und macht richtig Spaß – in der Mittagspause spielt hier sogar ab und zu auch mal die ein oder andere Band, was mir als Rockfan um so mehr gefällt! Oft sitzen auch die Erstsemestler auf den Treppen vor der Mensa und zeichnen ihre Umgebung nach... Sehr schön ist auch das Klima zwischen den Profs und den Studenten; ich staune immer wieder über die offene und lockere Haltung der Lehrkräfte an diesem Ort! Vor allem der Unterricht von Tamada-sensei über die berühmtesten Cartoonisten hat es mir angetan – so interessant und gleichzeitig amüsant war eine Unterrichtseinheit schon lange nicht mehr für mich! Und wenn dann abends noch der Mond klar und hell am Sternenhimmel über den Bergen leuchtet, finde ich es hier nahezu perfekt!&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:120 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;187&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/doitsumanga/uploads/blogetc_0001a.jpg&quot;  alt=&quot;Copyright: Christina Plaka&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
 
    </description>
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<item>
    <title>ENDLICH JAPAN – DAS IST DEFINITIV KEIN TRAUM! </title>
    <link>http://blog.goethe.de/doitsumanga/archives/20-ENDLICH-JAPAN-DAS-IST-DEFINITIV-KEIN-TRAUM!.html</link>

    <description>
        Nach all den Vorbereitungen für mein anvisiertes zweijähriges Master-Studium an der Kyoto Seika-Universität erscheint mir meine Ankunft im Februar in Japan ein wenig irreal – doch spätestens nach den ersten alltäglichen Einkäufen, bei denen es aus jedem Geschäft laut „Irasshaimasee-----!“ („Bitte treten Sie ein!“) ertönt oder nach der ersten Lunch-Hour, bei der man sich in den japanischen Fastfood-Ketten wie in einem Schlürfkonzert vorkommt, ist jeder Zweifel verflogen – das, ja genau DAS ist Japan! Das Land, das wohl für jeden Ausländer eine Herausforderung bezüglich der Sprachbewältigung und Kulturdifferenzen darstellt... &lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:109 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;152&quot;  src=&quot;http://blog.goethe.de/doitsumanga/uploads/japan_blog_klein4a.jpg&quot;alt=&quot;Copyright: Christina Plaka&quot; /&gt; Doch dies ist für mich Ansporn genug meinen neuen Lebensabschnitt zu meistern, denn man wächst ja angeblich mit seinen Herausforderungen: Und tatsächlich, nachdem ich in den ersten Wochen bürokratische Dinge wie Visum, Alien Registration Card und vieles mehr erledigt habe, fühle ich mich richtig wohl hier in Kyoto – das einzige, was mir noch zur „totalen Integration“ fehlt, ist ein Handy, denn jegliche Kontaktaufnahme scheint in diesem Land über das Handy zu verlaufen. Als ich Anfang April schließlich mein Handy besitze, spüre ich wie mein Leben anfängt zu pulsieren, erste Freunde, die nettesten Menschen dieses Planeten in der Kirchengemeinde und leckeres Essen, welches mir drei Kilo mehr auf den Hüften beschert hat!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
						　　　　　　　	　　　　　　　　　　　　　　　&lt;br /&gt;
 
    </description>
</item>
<item>
    <title>2009年12月19日　初めての紙芝居</title>
    <link>http://blog.goethe.de/doitsumanga/archives/19-20091219.html</link>

    <description>
        　私は前々からいつか、今日のマンガの伝統的な表現形式、あるいはその「前身」にお目にかかりたいと思っていました―つまり、紙芝居です！紙芝居は、古い自転車の後ろの荷台の上に据え付けられた「舞台」の中で大きな画用紙に描かれた絵を使って演じられます。色とりどりの絵で表現された様々な場面に、語り手によって生命が吹き込まれるという伝統的な芸術です。&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:102 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 10px;&quot; src=&quot;http://blog.goethe.de/doitsumanga/uploads/kamishibai2.JPG&quot; alt=&quot;Copyright: C.Plaka&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
紙芝居が始まると、語り手は声色を上手に使い分けて登場人物を表現し、観客をそのお話の世界に誘います―ちょうどドイツの人形劇を観ているときのように。私は既に大学で紙芝居に関する本を読み、「語り」の技に魅了されましたが、今回これをライブで体験し、私はすっかり心を奪われました！本当に素晴らしい経験でした！その紙芝居はミュージアムでのゲストの皆様との夕食の幕開けでした。その際には、私が敬愛するアメリカ人作家トリナ・ロッビンスともお話する機会を得ました―彼女のその仕事に対するエネルギーと情熱が、文字通り身にしみて感じられました。また、その得も言われぬ魅力で以って彼女は恐らく知らず知らずの内に、来年から日本で学ぼうとしている私を励ましてくれました。こうして、世界中から来た多くの優れた芸術家や学者との出会いと交流、これこそが私にとってこの数日での大きな収穫となりました。&lt;br /&gt;
　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　（石橋史子、山岸智弘　訳）&lt;br /&gt;
 
    </description>
</item>
<item>
    <title>京都　2009年12月18日　熱い議論と冷える両足</title>
    <link>http://blog.goethe.de/doitsumanga/archives/18-20091218.html</link>

    <description>
        　今日の会議では、フランス出身のグレーンステーン氏により、日本人ではないマンガ家によって描かれたマンガに対する興味深い見解が示されました。彼は外国人マンガ家たちが「マンガ」を描く動機について疑問を投げかけ、さらにはなぜ、このマンガ家たちは自国のコミック文化の様式に基づいて描かないのかという理由を尋ねました。良い質問です。当然私はそれについて自問してみました。（しかし、そもそも私自身のマンガ文化とは一体何なのでしょうか？）そして、おのずと次のような答えが見つかりました。私自身のマンガ文化というのは決して私の国の作品だけに由来したものではなく、私が子供の頃からともに成長してきた多くの作品、つまり、日本のアニメと「マンガ」に由来しているものだということです。（ちなみに、ドイツには国産の「コミック」の土壌というものがほとんどなく、私はドイツ生まれの「コミック」というものに出会ったことはありません。）私が日本のアニメや「マンガ」に出会えたのは、私たちが今日、グローバルなメディア世界で生活しており、国際的な影響がおのおのの文化の境界を越えて及んでいるおかげなのでしょう。今日のこの問題は、私にとって非常に意義深い考えであり、きっと将来も度々、私のマンガ家人生に付いてまわることでしょう。&lt;br /&gt;
　白熱したディスカッションの後、来賓の方々と一緒に自然食レストランに食事に行きました。そこで、著名なマンガ研究家である夏目房之介氏と少し会話をする幸運に恵まれました。帰りの道中、私が訪れて以来、京都で一番冷たい風に苦戦しつつ、凍りつきそうな足で急いでホテルに戻りました。&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　（杉浦光将　加藤大悟　訳）&lt;br /&gt;
 
    </description>
</item>
<item>
    <title>2009年12月17日　京都 精華大学への訪問とマンガシンポジウムの開催初日</title>
    <link>http://blog.goethe.de/doitsumanga/archives/17-20091217.html</link>

    <description>
        木曜日はとても印象深い一日でした！&lt;br /&gt;
朝10時にはもう精華大学マンガ学部の学生たちと待ち合わせをし、一緒にマンガを描くための自習室やキャンパスやマンガを描くための様々な道具（写真）およびマンガ作成についての教科書が売られている大学内のお店などを見て回りました。&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:103 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 10px;&quot; src=&quot;http://blog.goethe.de/doitsumanga/uploads/studenten_mangatisch_werkzeug.JPG&quot; alt=&quot;Copyright: C.Plaka&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
事務局で、とても親切な係りの人が私の大学院の入学志願書類を調査しているときには、皆少し緊張ぎみでした。書類のチェックがうまく終わった後に、私はほっとして、学食堂でおいしい食事（醤油で和えた若鶏とご飯）を楽しめました。それから面白かったことといえば、学生たちと同時に３つの言語で交流できたことです。（日本語と英語、そしてドイツ語で！）時には頭が少し混乱することもあったのは言うまでもないですが…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
　午後にはマンガシンポジウムの開始式で2人のとてもやさしい学生と会いました。彼らは私のブログの文を日本語に翻訳してくれるそうです。&lt;br /&gt;
　いくつかの有名なマンガのシリーズやクエンティン・タランティーノの最新映画について大変興味深い会話を交わしました。そのあとには、初期アメリカの女性コミック作家の展示を見に行きました。その中では、とりわけネル・ブランクリーの無比かつ精緻な作品のスタイルに目を引かれました。&lt;br /&gt;
要するにとても素敵で印象深い一日だったわけです！&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　　（太田敬子　訳） 
    </description>
</item>

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