Datum: 9.04.2010
Ort: Świerklaniec
Institution: Gimnazjum im. Jana Pawła II
Zielgruppe: Gymasiasten
Teilnehmerzahl: 25
Am heutigen Tag war der Deutsch-Wagen bei den supernetten Gymnasiasten aus Świerklaniec. Und so schreibt über die Schule und den DWT-Besuch die Deutschlehrerin Aleksandra Lebel:
"Wir sind ein kleines Gymnasium aus Świerklaniec. Die Schule besuchen zirka 300 Schüler. Wir lernen zwei Fremdsprachen, aber Deutsch ist in unserer Schule an erster Stelle. Unser Schulleiter und die Deutschlehrer kümmern sich ständing um die Entwicklung der deutsch-polnischen Beziehungen.
Wir fangen mit dem Brief an Grafen Andreas von Donnersmarck an und danach erfolgte dann der Besuch im Schloss Wolfsberg. Die Beziehung entwickelte sich schnell und nach einigen Jahren waren wir befreundet auch mit dem Fürsten von Donnersmarck und seiner Familie und mit Familie Tauern.
Nicht nur wir besuchten Deutschland und Österreich sondern auch die Vertreter der Familie Henckel v. Donnersmarck waren bei uns zu Besuch. 2008 wurde Fürst Henckel v. Donnersmarck zu unserem Ehrenschirmherren, weil unser Patron Johannes Paul II. ist. Wir bauten auch Beziehungen mit vielen Schulen aus Deutschland, aber erst seit einem Jahr kam zu einer guten Zusammenarbeit mit einer Schule aus Eckenthal. Unser Kreis arbeitet mit dem Kreis Erlangen Höchstadt zusammen, deswegen gab es mehrere Möglichkeiten in diesem Bereich. Wir waren schon zwei Mal in Erlangen. Dieses Jahr kamen die Jugendlichen zu uns zu Besuch.
Während der Reisen nach Deutschland kam zu einem wunderbaren Treffen mit Herrn Manfred Bachmayer, der uns sofort ein Projekt vorgeschlagen hat. Es geht um das Projekt “Grüne Wände”. Die Schüler lernen viel auf Deutsch zum Thema Ökologie und durch eigene Arbeit an Pflanzen im Garten lernen sie nicht nur den richtigen Umweltwortschatz sondern auch wie man den Garten Pflegen soll. Wir nehmen schon 3 Jahre an diesem Projekt teil.
Die Zusammenarbeit mit dem Kreis Erlangen Höchstadt erfolgte auch mit einer Vorstellung in unserer Schule zum Thema “Geschichte Deutschlands. Deutsch-polnische Beziehungen”. Viele Vertreter aus Deutschland und unsere Prominenten nahmen an der Eröffnung der Vorstellung teil. Die Interesse an die Vorstellung war sehr groß auch deswegen, dass wir für die Schulen entsprechende Unterrichtprojekte zu diesem Thema vorbereiteten.
Jetzt wollten wir noch mehr Interesse an Deutsch bei unseren ersten Klassen erwecken und luden wir den Deutschwagen in unsere Schule ein.
In diesem Tag machten wir eine Werbung der deutschen Sprache und der Deutschen Kultur zum Thema “Wir sind gleich. Wir sollen uns verständigen lernen”. Das Ziel des Projekts war, allen Schülern zu erklären, dass die deutschen und polnischen Jugendlichen die gleichen Hobbys haben, die gleiche Musik hören, die gleichen Filme sich ansehen mögen, die gleiche Kleidung tragen und sogar die gleichen Vornamen haben, aber andere Sprache verstehen und das natürlich kein Hindernis sein soll. Darum sollen wir Deutsch und andere Fremdsprachen lernen.
Die Schüler machten auch in einem Projekt “was ist für mich Deutschland?” mit. Sie machten tolle Plakate, die später an den Wänden hingen.
Die ersten und zweiten Klassen nahmen an sehr aktiven Unterrichten teil, mit einer Präsentation über D-A-CH-L Länder und mit vielen Quizarten.
Die dritten Klassen hatten schon ein breites Grundwissen zum Thema Geschichte Deutschlands und seine Kultur und arbeiteten mit Arbeitsblättern zum Film “Good bye, Lenin”.
Am Vormittag kam der Deutschwagen und die Moderatorin, Frau Małgorzata und erwärmte unsere ersten Klassen. Sie lernten Deutsch, indem sie an verschiedenen Spielen, Animationen und Quizen teilnahmen. Sie hatten großes Spaß. Nach anderthalb Stunde wunderbarer Reise über Deutschland, bekamen alle Teilnehmer etwas Süßes und einen roten Apfel mit einem Bild des Deutschwagens (Symbol einer Reise rund um die Welt). Es war wirklich super. Alle versuchten auf Deutsch zu sprechen und lachten, amüsierten sich und hatten echt Spaß".
So einen gelungenen Tag hatten wir lange nicht!
Danke Frau Małgorzata, Deutschwagen und Goethe Institut!!!"